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Rettet den Ostfriesen - Restauration meines 318ner Cabrio


Mahathma
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Empfohlene Beiträge

Ok, denke wenn man regelmäßig sein Auto durchchekt fallen auch poröse Schläuche auf. Zudem wäre es wahrscheinlich grob fahrlässig gewesen die alten Schläuche drin zu lassen...

 

Aber es gab noch andere Leitungen mit "Handlungsbedarf":

 

 

Bremsleitungen

 

Das ich da ran muss war eigentlich schon zu Anfang klar. Rostige Bremsleitungen an einem E30 sind ja nur wirklich keine Besonderheit und warum sollte der Ostfriese da eine Ausnahme sein?  8-/  Insbesondere am vorderen Längsträger unterhalb des Fahrerfußraumes rostet die Leitung für die Hinterachse besonders gern. Alf Dickhaut und auch RoadrunnerM5t haben das schon thematisiert (Link). Also neu!

Zuerst wollte ich mir die Leitungen fertig gebördelt bestellen. Bei Ebay werden solche für etwa 60€ angeboten. Biegen muss man (wie bei denen von BMW) natürlich noch selbst.

 

Einer meiner Kollegen meinte jedoch mir DAS auszuleihen:

 

PICT0569.JPG

 

Dazu müsste ich mir noch DAS kaufen:

 

PICT0565.JPG

 

Ein Ring und ein Tütchen Nippel reicht für die Leitungen zur Hinterachse. Je nach Lieferant so zwischen 10€ - 20€. Konnte es nicht lassen und hab‘ natürlich auch die vorderen Leitungen ersetzt. War nicht unbedingt nötig, aber wenn schon…

 

Teurer als die Leitung waren die Federbleche. Nötig auch nicht. Aber Scheeeh ist’s! :sabber:

 

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Dafür konnte der Mann am Tresen nicht die passenden Klammern finden… Dann fand er welche, die 2,50€ kosten sollten. Pro Stück!  :eek:  Und lieferbar waren die auch wieder nicht… :wall:

 

Auf dem Nachhauseweg kurz bei VW auf die Bremse getreten und welche für nen Wolfwagen der 5. Generation mitgenommen. Waren so um die 30€C. Tun’s auch…

 

PICT0588ba.JPG

 

Die Sättel habe ich zwar nicht mit Farbe oder Zink schick gemacht, aber die Faltenbälge über den Führungsbolzen,

 

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Dichtgummi und Staubschutzmanschette

 

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PICT0732.JPG

 

Und die Entlüfter kamen auch neu. Hat man wenigstens keine Angst daran beim Entlüften zu drehen.

 

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Naja das eigentliche Bördeln ist mit dem Gerät ja wirklich was für Dullis. Leitung abschneiden, ins Gerät einlegen, rein und rausdrehen, Leitung wegwerfen weil man den Nippel vergessen hat! :-D

 

Nein, geht wirklich sehr simpel. Schwieriger ist das Biegen:

 

PICT0585.JPG

 

Ein alter Bremsschlauch und ein Rundmaterial im Schraubstock sind sehr hilfreich.

Mit ein wenig Konzentration kommt man dem Original schon sehr nahe. Die letzten Winkelgrade drückt man sich bei der Montage…

 

PICT0586.JPG

 

Am Schluss fügt sich das ganz „nett“: :sabber:

 

PICT0611.JPG

 

Warum ich jetzt keine Stahlflex genommen habe? Weiß ich auch nicht so recht. Zumal der wahrscheinlich zuständige Prüfingenieur (!) mir die empfohlen hat. Ich habe halt nur ein Argument dagegen: Die Schläuche sind wesentlich billiger.

Vielleicht tausche ich die doch mal aus…

 

Was oft ausgetauscht wird, was sich mir aber nicht erschließt ist der Verteiler an der Hinterachse. Nur weil der von außen nicht mehr glänzt? Ernsthaft? An dem Ding ist doch keinerlei Verschleiß!  :-[  Außer man ruiniert vielleicht das Gewinde…

 

PICT0776.JPG

 

Hier sieht man gut, dass ich da reichlich Mike Sanders darübergesaut habe. Schön ist das nicht, hilft aber gut gegen Rost.

 

Anzumerken ist noch, dass diese Leitungen bei eingebauter Hinterachse kaum zugänglich sind. Wer diese, warum auch immer, ausgebaut hat sollte unbedingt eine genaue Bestandsaufahme machen. Lohnt sich!

 

Hier sieht man nochmal die kritische Stelle:

 

PICT0868.JPG

 

Hier gehen die Spritleitungen und die Bremsleitung am Längsträger entlang (Die Bremsleitung liegt in dieser Ansicht unter den Benzinleitungen.). Spritzwasser, Dreck und die feuchte Dämmmatte leisten da „gute“ Arbeit… :eek:

 

Was man unbedingt haben MUSS, ist ein Bremsendienstschlüssel. Ich meine da den offenen 10+11er Ringschlüssel. Ohne den macht man alte und neue Nippel einfach nur rund statt fest oder lose!

 

Diese beiden Kandidaten machten auch noch etwas Ärger:

 

PICT0853.JPG

 

(der genannte Schlüssel ist ganz rechts im Bild)

 

Der „schönere“ Nehmerzylinder (für die Kupplung) war völlig fest. Da ging gar nichts mehr!

 

PICT0855.JPG

 

War dann die Erklärung weshalb mein Bekannter meinte die Kupplung an seinem Motor sei verschlissen. Belagsmäßig war die eigentlich noch recht dick, nur der Nehmerzylinder gab das Ausrücklager offensichtlich nicht mehr richtig frei.

 

Der Andere war schon von außen Schrott, was der ausgepresste Kolben nur bestätigte.

 

PICT0856.JPG

 

PICT0857.JPG

 

Musste eben ein neuer besorgt werden…

 

Überflüssigerweise auch noch das kurze Leitungsstückchen neu: (wegen :sabber: )

 

PICT0859.JPG

 

Dann hatte ich, wie mit dem Unterbodenschutzkram, mal wieder die Gelegenheit ordentlich Dreck zu machen. Ich habe mir diese „Bombe“ geliehen.

 

PICT0961r.jpg

 

Da ist eine ordentliche Menge Bremsflüssigkeit darin, welche durch Druckluft unter Druck steht. Das befüllen einer Bremsanlage geht damit eigentlich „total easy“. Eigentlich. Wenn man beim Anschluss an den Kompressor das Ablassventil schließen würde (1. Pfütze!) und den Anschluss auf den Vorratsbehälter richtig aufsetzen würde (Pfütze Nr. 2). Da Zeug floss den in den Längsträger und unten wieder heraus! :wall:

 

Den mit dem Gartenschlauch zu spülen ist in einer Kellergarage schlecht möglich. Also eben mit einer Wanne und warmem Seifenwasser aus der Gießkanne. Wenn man keine Arbeit hat, dann macht man sich eben welche… :klatsch:

 

Aber Kupplung trennt und Bremse geht auch!

 

Edit:

Habe den Link zu Roadrunners Beitrag in Sachen Bremsleitung vergessen. Hiermit https://e30-talk.com/topic/104052-ein-blick-der-das-leben-retten-kann/ hole ich das nach...

 

Bis denne :winken:


Bearbeitet: von Mahathma

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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Kleiner Nachtrag:

 

Muss ja, wegen der Öldruckregelung, noch die Ölwannendichtungen bestellen...

 

Dazu könnte man ja gleich auch noch 'ne neue Pumpeneinheit bestellen, den die eingebaute wurde ja ordentlich vermurkst.

Der Vorfilter ist völlig zerbröselt und verstopft, die elektrischen Anschlüsse vermurkst (Funkenflug im Tank ist :daumen: ), der O-Ring mürbe und alle Gewindebolzen für den Geber kaputt :wall: ! Da waren echte "Experten" am Werk :klatsch: .

 

Meine Überlegung wäre eine billige Fördereinheit kaufen und die vorhandene Pumpe einlagern. Die ist scheinbar original. Zumindest funktioniert sie.

 

Ich hätte damit ein intaktes Gestell und eine Pumpe mit Garantie. Wenn die 'rum ist und die Pumpe schlapp macht, kann man ja immer noch die alte Pumpe in das Gestell hängen. Soweit der Plan.

 

Nur: Vor dem Einlagern müsste ich ja die Pumpe säubern, denn wenn der verbliebene Sprit harzig wird, wird sie möglicherweise auch nicht mehr laufen. Aber WIE bekomme ich die sauber? Bremsenreiniger und laufenlassen? Tipps erwünscht! ;-)

 

Ach ja die billige Fördereinheit: https://www.pax-fahrzeugtechnik.de/product_info.php?products_id=353677

 

 

(Wenn jemand 'ne bessere Idee hat, dann sofort her damit!)

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

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Vor dem Einlagern müsste ich ja die Pumpe säubern, denn wenn der verbliebene Sprit harzig wird, wird sie möglicherweise auch nicht mehr laufen. Aber WIE bekomme ich die sauber? Bremsenreiniger und laufenlassen? Tipps erwünscht!
 

 

Hallo,

wie wäre es mit einlagern in Öl?

 

Such Dir ein passendes Gurkenglas, Pumpe rein und mit Motoröl auffüllen.

 

Meiner Meinung nach ist nicht der harzige Sprit das Problem sonder Rost an den ungeschützen Innenteilen der Pumpe.

Wahrscheinlich sterben daran auch 99% der eingelagerten Pumpen.

 

Hier ist eine sehr schöne Abhandlung über Kraftstoffpumpen und deren Funktionsweise: http://www.innomotion-fahrzeugtechnik.de/html/seiten/output_adb_file.php?id=1501

 

Gruß

Jan

 

Das Leben ist wie ein Spiel,

mal verliert man

und mal gewinnen die anderen!

 

 

 

 

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Danke für den Link!

 

Ist ein wirklich aufschlussreiches Dokument über die Pumpen.

 

Und die Idee, das Teil in Öl zu "konservieren" scheint mir nach der Lektüre absolut schlüssig. Vielleicht lässt man die Pumpe im "Ölbad" auch mal ganz kurz laufen um sicherzustellen, dass kein Benzin mehr im Inneren zurückbleibt.

 

Nur mit Gurkengläsern hab ich da so meine einschlägigen Erfahrungen (siehe Beitrag #50) :-D

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Nur mit Gurkengläsern hab ich da so meine einschlägigen Erfahrungen (siehe Beitrag #50)

 

Würstchenglas sollte auch funktionieren!  :-D

 

Wenn es Dir an einem leeren Glas mangelt, sag "Bescheid", ich bringe dann noch ein Glas Senf zur Unterstützung mit und helfe beim leeren des Würschenglases!

 

Gruß

Jan

 

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Sodele, Weihnachtsfeier überstanden, mal weitermachen hier:

 

Kleinsch…

 

Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Und nerviger Kleinkram gibt (oder gab?) es auch massenhaft am Ostfriesen.

 

Dazu gehört ein leider typisches Problem mit dem Heizungsventil. Bei diesem wird im Alter die Gummimembrane brüchig. Das wäre eigentlich keine Sache, denn das Ventil ist nach oben verschlossen. Doof ist nur, dass diese auch als Dichtring zwischen Ober- und Unterteil fungiert. Und genau da waren Spuren vom Kühlwasser (wieso haben die in der berühmten Werkstatt eigentlich G12 eingefüllt? 8-/ ) zu sehen. Mist. :-(

 

Das Ventil kostet schlanke 200€. Und nur weil es die Membrane nicht einzeln gibt muss man doch ein solches nicht einfach wegwerfen :-[ . Irgendwie sträube ich mich dagegen. Wenn ich Wegwerfartikel haben möchte kaufe ich mir eben ein neues Auto :freak:

.

Im Forum gibt es einige Beiträge mit Lösungsansätzen zu finden…

 

Ich habe mir einfach einen großen O-Ring besorgt und die Nieten durch lange M4-Schrauben ersetzt. Wie ich schon gesagt habe, ist das Ventil ja oben verschlossen. Sollte also gehen.

 

Aber erst einmal Entkalken:

 

PICT0386.JPG

 

(In der Schale ist Essigsäure)

 

Dann einen Verschlussstopfen gedreht:

 

PICT0411.JPG

 

Anschließend ein Drucktest mit einer abenteuerlichen Konstruktion:

 

PICT0414R.jpg

 

Ventil war absolut dicht, aber der Schlauch flog zweimal ab und ich war pitschenass :-D . Dummerweise war Januar und in der Werkstatt „mollige“ 3°.

 

In Sachen Kühlwasser gab es noch eine andere Baustelle:

Der Kühler! Der erste hatte einen vermurksten Entlüfter, der zweite war schlicht „durch“. Also Bock auf weitere Gebrauchte hatte ich nicht. Auch wenn die kaum was kosten.

 

Zu dem Zeitpunkt als ich einen ordern wollte war „Behr/Hella“ ausverkauft oder schweineteuer. Hm, Nissens soll ja angeblich auch ganz gut sein. Also so einen.

 

PICT0739.JPG

 

Eindruck soweit ganz gut, aber an der Blechkante kann man Möhrchen raspeln:

 

PICT0966.JPG

 

Entgrater drüber gezogen und gut iss. Schmälert aber den Eindruck. Schade.

 

PICT0968.JPG

 

Blöder war das was man hier im Vergleich sieht:

 

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PICT0971.JPG

 

Da fehlt was! Für die Halter:

 

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Auch die Höhe war etwas geringer, weshalb die Halter etwas Abstand hatten. Theoretisch kann so der Kühler aus den unteren Auflagen rutschen :-[ . Sieht man nicht so gut auf dem Bild:

 

PICT0975.JPG

 

Habe es mit U-Scheiben gelöst, aber optimal ist das nicht!

 

PICT0976.JPG

 

Naja, mal sehen wie lange der dicht hält…

 

Teppich putzen musste auch mal sein. Auch wenn ich den noch lange nicht brauche. Mir war aber einfach danach:

 

PICT0601.JPG

 

Anlass war das neue „Männerspielzeug“ in Form eines Hochdruckreinigers. Den musste ich auf „Wunsch“ kaufen, denn es stand die Konfirmation meiner Ältesten an und da wird sauberes Gartenmobiliar, Terrasse etc. gewünscht. :D

 

Was lag also näher als das Ding am Cabrioteppich mal zu testen? Ich will ja nicht, dass die hässlichen Terrassenplatten Schaden nehmen… :heilig:

 

Den Dreck mit dem Sauger aus dem Teppich gezogen:

 

PICT0604.JPG

 

:kotz:

 

Aber das Ergebnis war schon Klasse:

 

PICT0602.JPG

 

Dummerweise fing es dann an zu Regnen und der Teppich wanderte auf die Motorhaube des Strichers zwischen all dem anderen Gerümpel…

 

PICT0607.JPG

 

Zur Belohnung gab es noch was aus der grünen Flasche (Einbecker Maibock) :saufen:

 

Ach ja: Irgendein „Vollpfosten“ hat den Teppich mal „zweiteilig“ gemacht. Ist in eingebautem Zustand zum Glück kaum zu entdecken. Kann ich also mit Leben…

 

Hier ist noch was und ich rätsele, ob es der gleiche „Vollpfosten“ war:

 

PICT0621.JPG

 

:wall: :wall: :wall:

 

 

 

Allah Hopp! :winken:

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Schau dir bei der Gelegenheit mal den Heizungswärmetauscher an, der ist auch mal gern nicht mehr so ganz dicht. Haut dir dann langsam aber stetig Feuchtigkeit ins Auto, hab auch einige Zeit gesucht bis ich den als Problem erkannt hab.

Grüße Fabian

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So, Weihnachten vorbei und endlich mal wieder etwas Zeit...

 

Ja, Fabian, den Wärmetauscher genauer anzusehen ist mit sicherheit kein Fehler. werde ich machen.

 

 

So langsam gehen mir auch die Bilder aus, aber eine Sache hatte ich mal gebastelt und ist vielleicht ganz nützlich:

 

Schalterbeleuchtung

 

Ursprünglich war der Ostfriese mit einem elektrischen Verdeck ausgeliefert worden. Als ich ihn gekauft habe, war nur noch der Verdeckdeckel elektrisch angetrieben. Das eingebaute Verdeck war ein mechanisches und der Antriebsmotor samt Gestänge fehlt. Ein Gestänge, (das darauf montierte Verdeck ist nur noch eine Ruine) welches ich mitbekommen habe, ist jedoch die elektrische Variante.

 

Um das Ganze wieder in den Auslieferungszustand zu versetzen, wäre Motor und Antriebstangen + Exzenter notwendig.

 

Die Stangen und den Rest kann ich durchaus nachfertigen (wenn ich irgendwo der originalen Maße bekomme), einen defekten Motor könnte ich ebenfalls richten. Also tendiere ich dazu, dass elektrische Gestänge mit einem neuen Verdeck auszustatten (das andere benötigt ja ebenfalls einen neuen Bezug). Falls sich dann irgendwann die Gelegenheit ergibt die Teile zu erstehen und/oder nachzufertigen, hätte man wieder ein elektrisches Verdeck…

 

Aber auch so benötige ich den Verdeckschalter und dieser war dunkel…

 

Früher gab es bei Völkner, Conrad oder Reichelt kleine Glühbirnchen und Tauchlack in verschiedenen Farben. Aber früher war bekanntlich alles besser :klug: ( :-D )

.

Heute muss man eben auf LED ausweichen. Gibt es glücklicherweise auch in orange. https://www.reichelt.de/LEDs-Sonderformen/V-321/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=22209&GROUPID=3023&artnr=V+321&SEARCH=led%2Borange

 

PICT0130.JPG

 

Den Schalter kann man vorsichtig zerlegen, wenn man unten am Gehäuse die Grundplatte vorsichtig „ausschnappt“. Wenn man den Schalter dann auseinander zieht, muss man vorsichtig sein, denn die Kugeln sitzen in Hülsen mit einer Feder. Deshalb fliegen diese gerne weg. Auch die Kontaktwippen und der ganze Rest verteilet sich gerne irgendwo, unauffindbar hin :eek: . Also Uffbasse!

 

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Für die LED habe ich die Halterung etwas bearbeiten müssen. Von den Birnchen habe ich die Anschlussdrähtchen ein wenig stehen lassen und daran den Vorwiderstand bzw. das Drähtchen der LED gelötet.

 

PICT0131.JPG

 

PICT0132.JPG

 

Der Vorwiderstand hat 470 Ohm. Damit hat es ganz gut gepasst.

Die Polung habe ich mir leider nicht notiert, meine aber auf der Seite des Widerstandes ist Minus. Kann man aber schnell mal messen, indem man den zerlegten Schalter wieder anschließt und die Beleuchtung einschaltet…

 

Einen Nachteil hat die LED-Beleuchtung: Sie reagiert nicht mehr auf den Dimmer für die Instrumentenbeleuchtung. Wird die Spannung zu klein, so gehen die LEDs einfach aus. Darüber ändert sich die Helligkeit nicht merklich.

 

Den Schalter wieder zusammen zu setzten ist etwas fummelig: Das Unterteil mit den Schaltwippen hinlegen und die Kugeln mit einem Kleks Fett auf die Feder „kleben“.

 

Ach ja: So herum gehören die Wippen wieder in den Schalter:

 

PICT0138.JPG

 

 

War jetzt eigentlich nur Kleinkram, aber:

Wenn’s jemand hilft seinen Schalter zu „erhellen“ hat sich die Tipperei gelohnt…

 

 

Bis bald :winken:

 

P.S. Für Morgen ist ein Paket angekündigt. Möglicherweise ist da die "Spiritbompe" und die Dichtungen drin. Wäre ja ein Anlass mal weiterzubäschdeln.

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Noch 'nen kleinen Beitrag zu später Stunde:

 

Welle machen…

 

Was noch fehlt, ist der Krempel der so unterm Boden rumhängt… :watch:

 

An bedeutsamen Teilen ist das in erster Linie die Kardanwelle. Eigentlich ein unauffälliges Bauteil, weil sie meist über zig Kilometer ihrer Aufgabe nachgeht. Aber weil sie ausgebaut war, habe ich mich ihrer angenommen. Hat sich so angeboten.

Kreuzgelenke waren spielfrei und bewegten sich einwandfrei. Daher war nur ein wenig Kosmetik nötig.

 

Zuerst bekam sie ein wenig Farbe:

 

PICT0576.JPG

 

Das Lager war technisch NOCH ok. Aber wenn schon draußen…

(Markierungen nicht vergessen :klug: )

 

PICT0577.JPG

 

Also runter damit

 

PICT0578.JPG

 

Und ein Neues rein (Rohrstück zum Auftreiben liegt auch noch rum) :D

 

PICT0579.JPG

 

DIE kam natürlich auch nicht mehr rein

 

PICT0561.JPG

 

Der Ersatz kam aus Weisenheim am Sand, dort wo der Turbo ein Loch hat :freak:

 

 

Muss für heute reichen. Hab' meine Zeit heute Abend damit verbracht die neue Benzinpumpe einzubauen :winken:

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Frohes Neues Euch allen! :-UU

 

Neue Bilder gibt es erstmal nicht, denn bin hier im Urlaub  :angeber:  und das Wlan in der Anlage ist wirklich nicht das schnelleste.

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Nun ja, Urlaub zu Ende und damit sitze ich hier wieder auf dem heimischen Sofa mit Verbindung zu meiner (zickigen) AVM Fritzbox...

 

Also weiter gehts:

 

Hitzeschutzbleche und Diff

 

Die Hitzeschutzbleche wurden auch mal entrostet und mit Zinkfarbe etwas aufgehübscht. Das Ganze habe ich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr 2017 erledigt. War noch etwas „Maikühl“. :-D

 

PICT0520.JPG

 

Die Halter dazu wurden dann auch zum „Projekt“ gemacht:

 

WP_20170328_12_33_50_Pro.jpg

 

Also per CAD gezeichnet, ausgeschnitten und ausgearbeitet und die Sicke gewalzt.

 

WP_20170328_13_01_41_Pro.jpg

 

Kam dem Original immer näher:

 

WP_20170328_13_14_35_Pro.jpg

 

Endergebnis:

 

WP_20170328_14_07_28_Pro.jpg

 

Schicker und besser ist es natürlich die Hitzeschutzbleche neu feuerverzinken zu lassen. Das hintere Teil unter dem Tank ist eigentlich recht simpel geformt. Könnte man (falls Langeweile droht :eek: ) recht einfach aus Edelstahlblech nachfertigen.

 

Sinnvoll ist es, sich mal mit Normteilen einzudecken:

 

PICT1042zu.JPG

 

PICT0781.JPG

 

Schnappmuttern (auch Blechmuttern), Blechschrauben mit Sechskant und Scheibe, Blechschrauben mit Kreuzschlitz, Muttern mit Flansch und Sperrverzahnung, Muttern mit Sicherung, gewöhnliche Sechskantschrauben in verschiedenen Größen etc.

 

Schnappmuttern, Flanschmuttern und Sechskantblechschrauben habe ich mW. von „Schraubenking“ aus Österreich (also .at :klug: )

Somit braucht man nicht jede gammlige Schraube wiederzuverwenden oder eine horrende Summe bei BMW zu berappen.

 

Hatte erwähnt, dass ich manche Bilder nicht mehr finde. Ein paar habe ich auf meinem Handy  :klatsch:  wiederentdeckt. Zum Beispiel der Beweis, dass man den Deckel des Diff’s nicht abnehmen muss um das Gummilager zu tauschen:

 

WP_20160128_21_53_29_Pro.jpg

 

Eine Gegenlage in Form der Rechteckstückchen war nötig.

 

WP_20160128_22_01_12_Pro.jpg

 

Hier sieht man, nach erledigter Arbeit, wie man das Differential unterbauen muss, damit man das in den Schraubstock bekommt.

 

WP_20160128_22_03_28_Pro.jpg

 

Warum habe ich das Differential nicht komplett überarbeitet? Nun, dicht war es ja noch einigermaßen und Öl habe ich getauscht.

Tja, obwohl es ein gesperrtes ist, weiß ich noch nicht so recht, ob es sich lohnt es zu erhalten. Es hat eben ein klein wenig Spiel und ich muss mal testen, wie es sich beim Fahren verhält. Wenn es sich als gut herausstellt, wird es in „Winterarbeit“ mal aufgearbeitet. Ansonsten suche ich mir ein Normales und baue dieses ein. Mal sehen.

 

Bis dann :winken:

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Der Rest

Endlich geschafft! Mit den Bildern zur Restauration die ich so gesammelt habe, bin ich mit diesem Beitrag fertig! Ab jetzt kommen nur noch aktuelle nach, was die „Frequenz“ sicherlich erheblich verlangsamt :-(

.

Es gibt noch so manche „Reste“ die noch die vorherigen Beiträge ergänzen. Solche reiche ich hiermit nach…

 

Z. B. der Halter für den Auspuff am Getriebe hab ich mir mal schnell aus Edelstahlblech nachgebaut.

 

PICT0957.JPG

 

Anlass war mal wieder die Preisgestaltung bei BMW-Classic. 10€ - 15€ für so ein Stück Blech wäre ja schon viel, aber mit Lagerhaltung etc. ja noch zu verstehen. Aber schaut selbst mal nach was Nummer 18 21 1 712 637 kostet.  :eek:  Krass…

 

PICT0955.JPG

 

Hier ist auch noch ein nettes Bild, was die Platzverhältnisse zeigt:

 

PICT0946.JPG

 

Der Kettenzug ist am Anschlag, die Gurte am Motor in einem flachen, ungünstigen Winkel und trotzdem war nur eine Handbreit über dem Schlossträger. Zwischen dem Schornstein (der dummerweise auch noch in der Garage steht) und dem Auto passen da auch nur relativ schlanke Leute durch…

Bevor dieses Bild entstand, habe ich den Platz genutzt um die Längsträger zu machen. Auf der Fahrerseite war gar nichts zu machen :daumen: ,

 

PICT0806.JPG

 

aber auf der anderen Seite war wohl durch die Wärme des Auspuffs die Dichtmasse angegriffen und Rost darunter. (P.S. Die roten Etiketten sind aus der Pflanzenzucht, aber für Kabel und Schläuche zu beschriften auch ganz prima.)

 

PICT0804.JPG

 

Abschleifen:

 

PICT0812.JPG

 

Grundieren und neue Dichtmasse:

 

PICT0829.JPG

 

Bei dieser Gelegenheit auch noch die Längsträger unter dem Vorderachsträger entrostet:

 

PICT0816.JPG

 

Und den Vorderachsträger selbst auch noch „aufgehübscht“.

 

PICT0818.JPG

 

Entrostet:

 

PICT0826.JPG

 

Und dick mit Farbe versehen:

 

PICT0828.JPG

 

Die Wahl „schwarz hochglänzend“ war vielleicht doch nicht so ideal, denn immer wenn ich es im Motorraum tief unten glänzen sehe, denke ich da ist es feucht und damit undicht… :devil:

Mit wieder eingebautem Lenkgetriebe und noch (!) rostigem BKV sah es doch wieder ganz nett aus:

 

PICT0851.JPG

 

 

Ein Bild mit Pfusch der Werkstatt am alten Motor habe ich auch noch entdeckt:

 

PICT0787mk.jpg

 

Aussage dazu:

Die Riemenscheibe (vom E36, also von DIESEM Motor!) hätte nicht gepasst und mit den Stehbolzen und den U-Scheiben mit der Riemenscheibe vom E30 würde es gehen :wall: :wall: :wall:

Wieso steht auf den Riemenscheiben eigentlich „Pumpenseite“ ???? :klatsch:

 

Eine kleine Bastelarbeit sorgte für bessere akustische Untermalung der Schraubereien:

 

PICT0839.JPG

 

Aktivboxen aus Plexiglas/Alu mit eingebautem MP3-Player und UKW-Tuner. Klingt schon mal deutlich besser als jedes Kofferradio… :angeber:

 

Hier noch ein nettes Bildchen beim Anfertigen der Kotflügelenden:

 

WP_20170201_16_55_46_Pro.jpg

 

 

Was spezielles habe ich auch noch gemacht, ist aber noch nicht ganz fertig:

 

WP_20170704_23_46_00_Pro.jpg

 

So kann man es vielleicht besser erkennen:

 

WP_20170704_23_49_02_Pro.jpg

 

Für so manche Cabriofahrer sind die kaputten Kläppchen sicherlich nicht unbekannt. Der Preis auch nicht :watch: .

 

Das kleine Metallröllchen, zwei M3-Senkschrauben und eine Wikelfeder sollten die Klappe reparieren.

 

WP_20170705_00_23_24_Pro.jpg

 

WP_20170705_00_23_31_Pro.jpg

 

Nur die Feder ist nicht so ganz die richtige. Da muss ich einfach nochmal experimentieren. Eine Adresse wo es solche Federn gibt hab ich schon…

 

Was war noch? Die Zeiger im KI waren „jetztdarfkeinpoloitischinkorrekternamenfallen“-like ( :D ) mit rotem Lack überpinselt  :klatsch:  . So im „M3-Style“, nur beschi.... gemacht und entsprechend  :kotz:  ! Ich habe sie halt ausgebaut und mit Sprühlack wieder weiß gemacht. Bilder davon habe ich leider nicht. Dummerweise habe ich etwas Verdünnung auf die Skala der Verbrauchsanzeige gebracht. Die „l/100km“ haben etwas gelitten. Auch das ist irgendwann mal dran….   

 

Aber jetzt nicht. Gibt wichtigeres zu tun. :winken:


Bearbeitet: von Mahathma

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Gestern doch noch was am Auto gemacht:

 

Öldruckgedöns zum ersten:

 

Dem Öldruck wollte ich ja mal testen bevor ich das Öldruckregelventil ausbaue. Nachdem ich ohnehin einen neuen Steuerkolben und Feder gekauft habe, werde ich die auch einbauen. Aber ein Vorher/Nachher-Vergleich wäre doch aufschlussreich… :klug:

 

Dazu erstmal was gebastelt:

 

PICT1027.JPG

 

(Teile dazu)

 

PICT1029.JPG

 

PICT1030.JPG

 

Zusammengebaut:

 

PICT1031.JPG

 

Das Ding habe ich statt dem Öldruckschalter eingebaut um den Druck zu messen.

 

Was noch fehlte waren diese Teile:

 

PICT1045.JPG

 

Die Dichtungen und die unglaublich billige Spritpumpe  :eek:  (~60€).

 

PICT1047.JPG

 

So schlecht ist die gar nicht mal gemacht. Die elektrischen Anschlüsse haben zwar nur die Flachstecker statt dem kompletten Teil, macht der Funktion aber sicherlich keinen Abbruch.

 

PICT1048.JPG

 

Eingebaut und das Relais kurz überbrückt um sie zu testen…

 

PICT1053.JPG

 

…lief einwandfrei an. :daumen:

 

Die alte Pumpe habe ich zerlegt,

 

PICT1051.JPG

 

Das Schlauchstück hatte eine „Blase“ und sah nach wenigen Wochen vollständigem Spritkontakt nicht mehr so schön aus :eek:.

 

Den Tipp von Janosch habe ich auch umgesetzt:

 

PICT1052r.jpg

 

Aufgrund akuter Gurkenglasallergie allerdings mit Sauerkirschen :-D

 

Motor ist, obwohl er auch wieder einige Zeit stand, mit der neuen Pumpe sofort angesprungen :daumen:

.

Nachdem der Leerlauf sich auf die normale Drehzahl gesenkt hat, zeigte der Öldruck 3,6 bar.

 

PICT1058.JPG

 

War in der Garage so 10-15°. Nachdem die Temperatur des Motors etwas stieg,

 

PICT1062.JPG

 

waren es noch 3bar

 

PICT1063.JPG

 

Als der erste Strich auf der Temperaturanzeige erreicht wurde,

 

PICT1064.JPG

 

ging der Druck runter auf ungefähr 2bar. (Der Zeiger zuckte bei laufendem Motor etwas hin- und her.)

 

PICT1065.JPG

 

Trotzdem machen mich die Werte etwas nachdenklich, denn 2bar müssten ja eigentlich genug sein 8-/ . Aber wenn das Öl (5W40, sythetisch) wirklich warm ist, wird der Druck möglicherweise deutlich unter 1bar liegen, was wohl doch etwas wenig ist und zu den Lagergeräuschen führt.

So warm wollte ich den Motor aber nicht werden lassen, denn es sollte, wie bereits gesagt, ja zum Vergleich dienen.

 

 

Werde berichten, wenn ich was Neues gemacht habe :winken:

 

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

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Auf das Ergebnis vom Öldruck vorher- nachher bin ich auch mal sehr gespannt.

 

Ich habe das Ventil im Zuge der Motorrevision am IS auch getauscht. Das alte war schon ziemlich riefig und auch nicht mehr sehr leichtgängig.

 

Das neue Kunstoffteil war da wesentlich beweglicher.

 

Am besten auch auf Laufspuren im Gehäuse achten...

 

Gruß

Olli

 

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Mit der Kontaktkorrosion hast Du natürlich Recht. Sooo optimal ist das nicht, aber der Pott ist ohnehin nicht mehr der schönste. Weggammeln tut der wahrscheinlich an einer anderen Stelle.

 

Edelstahl hab' ich nur deshalb genommen, weil nix anderes da war ;-) . Sollte der Pott endgültig zum Tausch anstehen und es gab bis dahin an der Schelle viel Gammel, kann ich mir immer noch mal eine aus verzinktem Blech machen...

 

 

Ansonsten komme ich gerade aus der Garage. Auto steht wieder auf Böcken, Öl ist raus und angefangen "Platz" zu machen...

 

Bin auch gespannt, was sich dann mit dem Öldruck ergibt...

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Öldruckgedöns zum zweiten:

 

Es ist echt eng die obere Ölwanne zwischen Achsträger und Motorblock herauszubekommen. Dafür hab‘ ich mir mal ne Motorbrücke geliehen und den M40 mit etwas Gewalt nach oben gezogen.

 

PICT1066.JPG

 

Die Schrauben des Achsträgers etwas rausgedreht und nach unten gedrückt:

 

PICT1070r.jpg

 

Dann „Untertage“ die beiden Teile der Ölwanne abgebaut:

 

PICT1072r.jpg

 

Was ich dann festgestellt habe war, dass manches doch nicht nur holes Geschwätz aus der Werbung ist: :blah:

 

PICT1073.JPG

 

In der Ölwanne war doch schon einiges des Schmodders aus dem Motor. (S)Hell verspricht ja bei dem Kram es würde den Motor reinigen…

Tut es scheinbar wirklich… Aber jetzt bitte keine ÖLDISSKUSSION! :poppkorn:

 

Der Schmodder in der oberen Ölwanne war sogar mit einer Drahtbürste kaum wegzubekommen und nach kurzer „Einwirkzeit“ ist der Dreck schon recht weich. Jetzt kann man den einfach wegschieben.

 

PICT1075.JPG

 

Hätte ich echt nicht gedacht… :daumen:

 

Aber jetzt zum eigentlichen Teil, was mir die ganze Arbeit eingebrockt hat: :devil:

 

PICT1074.JPG

 

Ja, die neue Feder ist wie bei allen anderen auch, etwas länger. Ob die sich wirklich nach 140tkm so gestaucht hat????

Oder ob BMW die etwas länger gemacht hat um den Öldruck zu erhöhen und damit den Verschleiß zu minimieren?

Zumindest der Kolben war aus Metall und hatte schon üble Einlaufspuren. Obwohl der Motor aus einem 92er Cabrio stammte. Oder gab es die Plastikkolben erst im E36?

 

Ein Probelauf gab es noch nicht, weil ich noch den Auspuff richten muss, denn der hängt etwas schief unterm Auto.

Zum anderen ist der

 

PICT1076r.jpg

 

Kram alle. Habe alles was noch da war reingekippt, aber es reicht gerade so an die „min“ Markierung. Ist jetzt nicht so prickelnd…

 

Andere Sorte ist halt blöde, weil meine Öldruckmessung hinfällig wäre, denn um eine brauchbare Aussage zu bekommen bleibt nix anderes übrig, als das gleiche Öl zu verwenden.

 

Wenn Nachschub da ist wird getestet!

 

 

P.S. Weihnachtsgeschenke wurden auch getestet:

 

PICT1055.JPG

 

3/8“ Knarre hat eine gute Größe für’s Schrauben am Auto. ¼“ überlastet man eigentlich und die ½“ ist oft zu klobig…

Der kleine Drehmomentschlüssel war bei den Schrauben der Ölwannen hilfreich. Bei denen neigt man dazu die viel zu fest anzuknallen. Kann dann mächtig Ärger bereiten.

 

Werde berichten... :winken:

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ich sehe gerade das Du im Besitz einer Drehbank bist. (Habe übrigens den gleichen Stahlhalter)

Kannst Du nicht einfach die Teile für das Öldruckventil selber fertigen.

Am besten aus Aluminiummehrstoffbronze. Das dürfte dann wohl für die Ewigkeit halten.

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Habe ich auch schon darüber nachgedacht das Teil selbst zu drehen. Den ausgedrehten Teil würde ich ein paar Milimeter kürzer machen. also ungefähr den Betrag um den die neue Feder länger ist. Alternativ könnte man das an der unteren Buchse auch machen.

 

Aber der neue Steuerkolben ist ja nicht nur aus Kunststoff, sondern hat auch eine etwas geänderte Form. Die Verbindung zwischen dem oberen und unteren Teil besteht nicht mehr aus einer dünnen Stange, sondern besitzt durch die Stege eine mehr oder weniger geschlossene Form.

Ich gehe davon aus, dass es dadurch an den Kanten der Ölkanäle weniger hakt und deshalb der Kolben geändert wurde.

 

Theoretisch könnte ich das auch nachfertigen, da ich auch auf Fräsmaschinen zugreifen kann. Meine eigene Fräse wartet seit einiger Zeit darauf, dass ich ihr eine neue Steuerung baue. Das ist 'ne kleine CNC aus den 80er der es leider die Endstufen zerlegt hat. Wäre noch 'n Projekt :D

 

Letztendlich brauche ich zum Nachfertigen aber die Feder und den Kolben. So teuer ist das doch nicht und wenn ich ihn eh schon kaufen muss, dann kann ich ihn ja gleich einbauen...

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  • 3 Wochen später...

Hatte einfach keine Zeit zum Schrauben :-( . Hat sich deshalb nicht so viel getan.

 

Aber immerhin habe ich die Servo gefüllt, zwei neue Keilriemen besorgt und montiert. Den Kaltlaufregler habe ich auch wieder korrekt angeschlossen, denn bei der HU sollte der ja eigentlich funktionieren. :heilig:

 

Motor ist tadellos angesprungen und es waren überhaupt keine Veränderungen zum Zustand ohne KLR festzustellen. Kann also so bleiben.

Servolenkung war auch dicht und funktionierte.

 

Bilder dazu sind natürlich Quatsch, denn wer interessiert sich denn für einen bereits mehrfach hier abgelichteten M40 der als einzigen optisch sichtbaren Unterschied jetzt beide (neue) Keilriemen hat? Aber Thema Motor ist somit endlich beendet. :daumen:

 

Ansonsten habe ich noch Türpappen abgebaut, Leisten demontiert und die alte Heckstoßstange vom Speicher geholt.

 

Erstmal die Stoßleisten demontiert und dazu die kleinen „Torxe“ (rot markiert) herausgedreht:

 

PICT1097mark.jpg

 

Dann von außen die Klipse vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher herausgehebelt:

 

PICT1098mark.jpg

 

Wenn die äußeren Leisten weg sind, kann man diesen Spreizniet entfernen:

 

PICT1099mark.jpg

 

Nun drückt man alle  :-[  Stifte der restlichen Spreiznieten nach Außen durch. Diese liegen dann hinter der langen Stoßleiste und man muss sie später nur noch einsammeln. Rechts und links wird der Träger noch ausgeklipst und kann raus.

 

PICT1100.JPG

 

Auch hier vorsichtig die Klipse mit einem Schraubendreher heraushebeln und weg ist die Leiste:

 

PICT1101.JPG

 

Nun kann man mit einer „geilen“ Arbeit beginnen und das ganze Gerödels nass abschleifen :kotz: :

 

PICT1103.JPG

 

PICT1104.JPG

 

Nunja, ich wäre noch weiter gekommen, aber mein Alltagsschwede fiel plötzlich durch absolut besch… Fahrverhalten auf. Zuerst dachte ich es wären die Gummis an der Vorderachse. Kennt man auch vom E30 wie sich das anfühlt. Vor allem weil die Traggelenke ja „neu“ waren. Aber weit gefehlt: DIESE waren komplett fritte!  :motz:

 

Nach zwei Jahren und einem Monat sowie 40tkm!!! :rot:

 

Gut, wie ich damals Bremse und Koppelstangen gemacht habe, fielen mir die porösen Gummis der Gelenke auf. Der örtliche Teiledealer hatte „Moog“ da…

 

Diesmal hatte ich auch keine Zeit „Lemförder“ zu bestellen und zu warten. Also bin nach Lutter gefahren und hab‘ mir bei Skandix welche mitgenommen. Eigentlich cool wie gut die Teileversorgung eines alten Exoten einer Marke die es nicht mehr gibt ist! Sooo schnell bekommt man ja nicht mal Teile eines aktuellen Autos…

 

Egal, fährt wieder tadellos und das ist wichtig. :klug:

 

 

Also Tschüsikowski erstmal  :winken:

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  • 2 Wochen später...

Es ist irgendwie zum :kotz: :

 

Mein „potentieller“ Lackierer ist erst einmal im Urlaub. Muss also zirka drei Wochen warten.  :cry:  Nun ja, man nutzt die Zeit alles Mögliche aufzuarbeiten und vorzubereiten…

 

Nachdem ich die hintere Stoßstange mehr oder weniger heil zerlegt habe und mir die Sauerei angetan habe den Kram nass abzuschleifen, war das Ergebnis mit einer Schicht Lack einfach besch….. Da steht noch viel Arbeit an… :-(

 

PICT1104.JPG

 

… oder: Ich habe noch eine schwarze Stoßstange, deren Stoßleisten noch einigermaßen passabel aussehen. Aber leider nur einigermaßen…

 

PICT1119.JPG

 

Als ich dann begann die vordere Stoßstange zu zerlegen, fiel mir das defekte Glas des Blinkers auf:

 

PICT1106.JPG

 

Hm, vielleicht doch rückrüsten auf gelbe Gläser?

 

Blöderweise waren auch noch beide Stoßleisten kaputt. Diese hier an der Öffnung für die Abschleppöse.

 

PICT1118.JPG

 

Die Andere am Ausschnitt für den Blinker.

 

Eine weitere, fiese Baustelle sind die Zierleisten.

 

Die hat ja irgendein Vorbesitzerhonk mit schwatter Farbe auf „shadowline“ getrimmt. Soweit eigentlich ganz ok. Nur die handwerklichen Fähigkeiten ließen mal wieder stark zu wünschen übrig und die ganze Kac.. blätterte wieder ab :wall:

Also habe ich versucht das schwarze Geschmiers wieder zu entfernen. Funzt aber leider nur mit Unmengen von Verdünnung. Das ist eklig, stinkt wie „Hulle“, dauert ewig und macht keine gute Laune :motz: .

 

PICT1107.JPG

 

„Einweichen“ kann man den Kram in einem dünnen Rohr, welches an einem Ende zugeschweißt war.

 

PICT1112.JPG

 

Bei den Leisten des Verdeckdeckels kam leider alle Hilfe zu spät. Einer der Vollpfosten hat die angeschliffen und damit das Chrom zerstört. :klatsch:

 

PICT1114.JPG

 

Auch bei der Leiste an der Fahrertür waren Schleifspuren:

 

PICT1117.JPG

 

Man hätte die ganze Kagge einfach wieder auf Shadowline bringen können. Also weiter anschleifen und schwatte Pampe druff.

 

An den kleinen Leisten am Verdeckdeckel habe ich mal getestet wie es aussieht, wenn man die Chromschicht komplett abschleift (geile Arbeit!!!) und das Alu poliert. Sieht eigentlich ganz gut aus. Nur ist fraglich wie gut das der Witterung wiedersteht. (und ist Arbeit für Sträflinge :watch: )

 

PICT1125.JPG

 

Also doch wieder „Schattenlinie“?

 

Nee, hier bevorzuge ich einfach mal den Stilbruch: Lackierte Stoßstangen aber Chrom an den Leisten. ICH finde eben, dass es so am stimmigsten aussieht.  :meinung:  So wurden ja letztendlich die 6-Ender Nfl ausgeliefert.

 

Eine andere böse Überraschung gab es beim Demontieren des Beifahrerspiegels; :eek:

 

PICT1121.JPG

 

PICT1122.JPG

 

Da muss wohl die Dreiecksscheibe raus um das vernünftig zu fixen.

 

An dieser Stelle Lob an die Wiki!  :e30talk:  Dort https://e30-talk.com/page/index.html/_/karosserie-scheiben/dreieckscheiben-der-cabriot%c3%bcr-ausbauen-r110 steht’s wie man die Scheiben herausbekommt. Schaue ich mir heute Abend mal an. Nur damit keine Langeweile aufkommt.

 

Egal wie, ich werde auch diese Sachen erledigt bekommen :daumen:

 

2018 will ich einfach wieder E30 fahren…

 

:winken:


Bearbeitet: von Mahathma

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Ha! Bin gerade mit meinem E30 gefahren!

 

Naja, also kurz vor die Garage und wieder 'rein. Musste etwas rangieren weil ich an die Beifahrertür muss. :-(

 

Aber trotz -5° und Schneefall war's lustig.

Außerdem kam dabei die Erkenntnis, dass Antriebsstrang und Bremse offenbar korrekt funktionieren :daumen:

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Also habe ich versucht das schwarze Geschmiers wieder zu entfernen. Funzt aber leider nur mit Unmengen von Verdünnung. Das ist eklig, stinkt wie „Hulle“, dauert ewig und macht keine gute Laune :motz: .

Für sowas gibts doch die Familie! :D

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Die 3er-Reihe mit der Mett-Garage :smbmw:

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