Verstehe ich richtig, Du sprichst von einer PV, die Dich immer zu 100% autark macht? Das macht weder technisch noch wirtschaftlich Sinn. Wenn es um rechnerische Autarkie geht, sieht die Rechnung so aus:
Kosten für gekauften Strom ./. Einspeisevergütung für im Sommer zu viel produzierten Strom = 0
Das wäre theoretisch erreichbar, dann kostet die Anlage vermutlich die 40k, die Du nennst. Üblicher, weil mit deutlich geringerer Investition ist ein Autarkiegrad von 60-80% zu erreichen, der sich dann auch inkl. Zinsbetrachtung rechnet. Die Stromkosten fürs E-Auto kann/muss ich mit in die Betrachtung aufnehmen, da auch ein neuer Verbrenner Geld gekostet hätte, Aber selbst wenn ich diese Position weg lasse, komme ich immer noch auf DEUTLICH über 10% Rendite, sprich selbst mit Finanzierung und entsprechenden Zinskosten bin ich im Plus. Und das bei angenommenen gleichbleibenden Stromkosten über die gesamte Amortisationszeit, sollten diese inzwischen steigen, sieht die Rechnung nochmal besser aus.
Aktuell liegen die Zinsen bei der KfW für PV-Anlage je nach Bonität bei ab 3,82%, ich habe aktuell von einem Bekannten 2 Angebote vorliegen: 10,7 kW/h Peak + 10,2 kW/h Speicher = 20.900,- Euro, 13,95 kW/h Peak + 10,2 kW/h Speicher = 23.800,- Euro, jeweils fertig installiert. Wenn Du 1600,- p.a. Stromkosten hast, gehe ich von 5.000 kW/h Verbrauch +/- 10 % aus. Die Zinsen für die kleinere Anlage lägen bei 100% Fremdkapital bei ca. 800,- Euro p.a., d.h. die müsstest mit dieser Anlage nur 50% Autarkie erreichen, damit sich die Nummer rechnet. Tatsächlich ist die Anlage ne ganze Ecke größer als meine, Du lägst vermutlich bei 70-80 % Autarkie.