Servus Christoph. Zu deinen Bremssätteln. Ich hatte an meiner Supermoto lange Zeit pulverbeschichtete Bremssättel ohne Probleme. Fahrprofil "Kartstrecke" dürfte das Einsatzgebiet recht gut beschreiben. Solche hitzebeständigen Pulverbeschichtungen sind dann auf Silikonbasis. Übliche Pulverbeschichtungen auf Harzbasis (Epoxid oder Polyester) schmelzen gerne schon bei 50...60°C auf. So war damals die Aussage des lokalen Beschichters. Wenn man dieser glauben schenken möchte, dann funktioniert also die klassische Pulverbeschichtung auf Dauer nicht. Ich habe leider nur noch ein Bild vor dem Beschichten, jedoch sieht man zumindest an der Verfärbung des Bremsbelags einigermaßen, dass die auch mal wärmer wurden. (rein optisch ne Spielzeugbremsanlage. Konnte aber trotzdem einigermaßen zufriedenstellend den Anker werfen) Hier mal noch beispielhaft ein Anbieter, der auf Slikonbasis beschichtet.. (angeblich bis 538°C) http://www.thiemt.net/0_Pulver_HTM/Fallbeispiele/Fallbeispiele6.html Was dich jedoch noch mehr interessieren dürfte. Ich habe heute einen Beitrag zu den Ireland Engineering HD Kipphebeln gelesen. Diese hatten eine Rautiefe R_max>5µm, was dazu führte, dass dem Betroffenen eine nagelneue Schricknockenwelle eingelaufen ist. Der Schriftverkehr mit Schrick hat ergeben, dass die Oberfläche einen Wert R_maxWas das Nachbehandeln kosten würde kann man ja beim Maschinenbauer um die Ecke erfragen. Würde aber vorher bei Ireland Engineering eine Aussage einholen welchen Wert sie laut Zeichnung/Anforderungsliste vorgeben bzw. garantieren. Lässt sich ja an dieser Stelle recht schlecht beurteilen, ob das jetzt ein Einzelfall war, der die Qualitätskontrolle verpasst hat.