@ SurfmitGecko Problem ist, das auf dem Bau zu wenig Facharbeiter sind, da kaum einer mehr die Arbeit machen will und wenn, dann sind es welche die sonst nichts bekommen haben oder die das Geld lockt und die man auch nicht wirklich als "Facharbeiter" bezeichnen kann. Ich habe das gerade miterlebt, da sind pro Klasse ein paar Leute, die die Arbeit machen, weil sie ihnen gefällt oder darauf aufbauen wollen, sprich BOS, Meister, Techniker, Ingenieur,....., die anderen sind wegen knapp 1000€ Netto im 3. Lehrjahr dabei, das schafft sonst kaum ein Lehrberuf, dann nach Ausbildungsende hört man schon die ersten, die nun doch Umlernen wollen, weil sie den Beruf nur fälschlicherweise gewählt haben. SO nun zum eigentlichen Thema: Wenn du mal 5 Jahre gearbeitet hast, bist du aus der Schulsache draussen und Mitten im Arbeiterleben, evtl. hat man dann auch ne Frau / feste Freundin oder sogar Kinder, dann ist das Thema Meister so gut wie gelaufen. Wir haben im Betrieb 2 Gesellen, die auch gesagt haben sie arbeiten ein paar Jahre, dann fangen sie an und was war Pustekuchen, nix mehr mit Meister, das haben mir schon etliche Gesellen gesagt, dass es das beste ist so bald wie möglich anzufangen sonst macht man es nicht mehr..... Mein Vater ist das beste Beispiel, Gesellenbrief mit 1,5 (vor 30 Jahren), dann gearbeitet, als er die nötige Berufserfahrung hatte und den Meister sogar zum Teil bezahlt bekommen hätte, wars vorbei, denn fast 10 Jahre nach der Schule ist es nicht leicht wieder Einzusteigen.... So wurde mir das schon unzählige Male erzählt