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Jap. Vor dem festziehen den Wagen hinten auf ein paar Bretter gestellt, abgelassen und dann angezogen.
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Als Tipp fürs klapptern: Hab bei meinem Touring recht lange danach gesucht, im Endeffekt waren es dann die ein Jahr alten Meyle Gummilager der rechten Achsschwinge, kurze Zeit später auch die der linken. Merkt man am besten, wenn man den Wagen aufbock und dann mittig rechts und links den Reifen packt. Dann mal kräftig versuchen mit dem Reifen "einzulenken", dann spürt und sieht man (unterm Auto) das Spiel auch etwas. Das Gummi selbst ist komischweise noch intakt.
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Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
So, heute hab ich endlich die Papiere beim Prüfer holen können. Alles bis ins kleinste Detail eingetragen, der Preis war überraschend niedrig. Muss mir nur andere Reifen besorgen, "W" Geschwindigkeitsindex ist jetzt angesagt. Morgen um 7:20 habe ich einen Termin beim Straßenverkehrsamt, dann wird der Bock für den Rest der Saison angemeldet. Überraschenderweise sagte mein Stiefvater gestern noch zu mir, dass er gern die Kosten für die Abnahme und HU/AU tragen würde. Weil er das Projekt so toll finden würde- lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Bis dahin darf der Wagen noch etwas in der Halle ruhen: Gern doch, mit dem heutigen Erhalt der Papiere komme ich dann zu 100% in den Süden ;) -
Beschreibung des Problems und Lösung sind hier zu finden . Ohne Montage des Kopfs gehts aber schlecht... http://e30-talk.com/topic/112099-m52-umbau-heizung-heizt-nicht/?hl=%2Bheizung+%2Bnicht+%2Bwarm
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Weiß jemand für was dieser Stecker ist ? M52B28 Baujahr 94 aus E36... Recht langes Kabel. EDIT: Habe gerade en Tipp bekommen, dass es der Stecker vom Rückfahrlichtschalter am Getriebe sein könnte. Kommt das hin ? http://abload.de/img/20160803_213604pvz37.jpg http://abload.de/img/20160803_160510izlah.jpg
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Du weißt doch was dein Kat zusammen mit der Lambdaregelung, im Idealfall, möglichst vollständig machen soll ? Die "max" Werte geben doch an, welcher Prozentsatz an (in dem Fall) Kohlenstoffmonoxid im Abgas maximal enthalten sein darf. Im idealfall ist der Wert quasi 0 ;)
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Wichtig zum EP Krams noch: Nach dem Mischen der Komponenten noch 15 Minuten vor der Anwendung warten, ansonsten ist der EP Krams ziehmlich Narrensicher zu verarbeiten. Kann Mipa bei den Produkten nur empfehlen, haben ein extrem gutes Preis/Leistungsverhältnis. Ansonsten sehr schöne Aufbaustory, einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings. Das VA Rohr hätte man am besten nicht eingeschweißt, jetzt hast du da ein Korrosionselement geschaffen.
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Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
Nach dem tausch des Temp-Sensors hats auch mit der AU gepasst. Donnerstag und Freitag noch ausgiebig gefahren, habe biser insgesamt knappe 470km abgespult mit dem Umbau. Jetzt heißt es auf die Papiere warten und dann schleunigst anmelden. Am Freitag bin ich dann noch in den Genuss gekommen erst auf der Autobahn, dann auf einer tollen Landstraße hinter einem Porsche 964 (Handschalter) fahren zu dürfen. Von der Beschleunigung her kommt der Porsche nicht weg, eher im Gegenteil. Der E30 hat wohl doch ein paar Kilo weniger auf den Rippen. In der Kurve geht der Punkt ganz klar an den E30, wobei man beim Porsche natürlich auch nicht weiß wie alt Dämpfer/Fahrwerk sind. Ich kann nur sagen, dass mir der Umbau einfach nur extrem viel Spaß bereitet und sich genau so fährt wie ich es mir erhofft hatte. Überholen auf der Landstraße geht fix, der Motor ist mit der M42 Schwungmasse doch recht drehfreudig, Kupplung hält entgegen meinen Erwartungen 1a und auch mit EMS fährt es sich gut. Die Entscheidung zur optisch einflutigen Abgasanlage war auch richtig, hat schon für etwas verdutzte Blicke gesorgt. Klingt auch richtig gut, vor allem wenn man sich den Preis des ESD vor Augen ruft Nur gibt es Geräusche die nach einem defekten/mahlendem Ausrücklager klingen, dass war/ist allerdings wie auch der ganze Kupplungssatz neu gekommen (komplett von Sachs). Vorn hat sich das Ganze nochmal etwas gesetzt, muss die Tage nochmal Fotos machen. Sind im direkten Vergleich mal die normale Stabianbindung und die Anbindung am Federbein gefahren, ist ja schnell umgeschraubt. Der Unterschied ist einfach wahnsinn, die Anbindung am Federbein werde ich jedenfalls jetzt bei allen meinen E30 verbauen. Gerade den Tourings sollte das sehr deutlich helfen. Das hintere BMW Zeichen ist auf dem Weg, hat nebenbei einen unverschämten Preis. Vorm E30 auf der Bühne steht nebenbei ein Delta HF Integrale 16v, absolut geiles Teil. -
Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
Der fehler sollte sich ja recht zügig beheben lassen, hoffe dann geht auch das sporadische knallen aus dem Auspuff beim wechsel von Last in den Schubbetrieb weg. Klingt am anfang recht lustig, nervt mich dann aber doch recht schnell. Glaube da gibts Leute die würden da total drauf abgehen Folgende Punkte werde ich in der nächsten Zeit angehen: -Bremsanlage: da muss was größeres her. -Felgen: im Rahmen des Bremsenwechsel muss ich wohl auf 17" gehen. Werden natürlich nach Gewicht gekauft -Soundsystem: Aktuell ist ja garnichts verbaut, das kommt von Grund auf neu -Innenaustattung neu beziehen lassen Also wie man sieht gut was zu tun. Werde die Tage nochmal gescheite Bilder und mal ne Soundaufnahme machen. Klingt doch bis auf das knallen echt schnike. -
Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
So, bin gerade mit ein paar Umwegen vom Tüv gekommen. Habe mittlerweile knappe 250km gemacht, bis auf einen am Elektrolüfter schleifendem Kabelbinder gabs nicht auffälliges. Der Prüfer war von meiner Arbeit doch recht angetan, hat absolut keinen Kritikpunkt finden können. Hat sich an so Detaillösungen wie den Motorlagern erfreut, man merkt halt doch recht deutlich das der Motor echt straff drin sitzt. Vorwärts geht der Kahn absolut gut, Drehmomentverlust durch die M50 Brücke kann ich nicht so wirklich feststellen-der direkte vergleich im E30 fehlt mir aber. Liegt wohl an der gescheiten Abstimmung vom Conny, selbst im 5. kann man ohne Dröhnen aus Ortschaften beschleunigen. Obenrum kommt, im Gegensatz zur Seriensauge, nochmal deutlich mehr. Er hat alles so aufgenommen und zu Papier gebracht, dann ging es an die Probefahrt. Der Prüfer kommt aus dem Motorsportbereich, hat recht schnell richtig ordentlich einen stehen lassen "geht ja echt gut ums eck, könnt hinen nur was mehr kommen". Er war mit den Fahreigenschaften auch mehr als zufrieden. Ein Problem gibt es allerdings: Die Abgasuntersuchung wurde nicht bestanden,läuft zu fett. Die Werkstatt hat den Motor dann noch ausgelesen, Wasser bzw. Lufttemperatur werden als -37°C angegeben, daher laufen die Lambdasonden auch absolut am regelmaximum. Also entweder einer der Sensoren defekt, oder ich habe da was falsch verkabelt. Werde die nächsten Tage der Sache auf den Grund gehen, dann die AU machen und dann auf die fertigen Papiere warten -
Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
So, endlich gehts zum Prüfer. Nachdem ich in den letzten Tagen gefühlt hunderte kleinere Baustellen, leider sehr zeitaufwendig, erledigt habe bin ich nun endlich fertig. Die Dame wollte mir heute nur das KZK für "Fahrzeug ohne HU" rausrücken. Heißt ich könnte nur im Kreis zum Prüfer fahren, mein Prüfer sitzt aber im benachbarten Kreis. Da wegen den Umbauten die Betriebserlaubnis erloschen ist würde ich das KZK aber bekommen, um eine neue Betriebserlaubnis zu erhalten durch vorführung bei entsprechender Stelle. Da darf man im Kreis bzw. auch in den benachbarten Kreis. Erstmal hat sie mir den falschen vermerk in den Fahrzeugschein geschrieben, nachdem ich damit nicht einverstanden war ging es dann zur Kollegin. Dort gab es etliche Minuten diskussion zwischen den beiden, ich konnte ganz entspannt nochmal mein Anliegen schildern und es hat sich dann geklärt. Die "Kollegin" war netterweise ihre Chefin und wusste besser bescheid, die Dame durfte dann nach einigem hin,- und her unter den Augen der Chefin den Fahrzeugschein ändern. So darf ich nun auch legal zu meinem Prüfer in den angrenzenden Kreis fahren. Fahrt sich einfach nur absolut geil -
Nebelschlussleuchten funktionieren bei meinem Zweitürer nicht, Nebelscheinwerfer und die Lampe für NSF und NSL gehen im KI an. folgendes habe ich schon durch: -Sicherung kontrollieren/tauschen -Birnen kontrollieren/tauschen -Schalter prüfen/überbrücken -Relais tauschen Irgendwie will sich absolut nichts tun, jemand noch einen Tipp ?
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Mein neuer Touring der dann doch ein Zweitürer wurde
Cove antwortete auf Cove's Thema in Foto-Stories
Ich werd mal den Staub hier etwas entfernen, es ist ordentlich was passiert. Hatte recht viel um die Ohren, war mit dem Touring auf recht ordentlicher Tour und brauchte zwischendurch mal etwas Abstand zu dem ganzen gebastel. Nebenbei ist das Ganze einfach nicht so ganz einfach vom Azubigehalt zu bezahlen, das zieht auch alles etwas in die Länge. Kommenden Montag hab ich einen Termin bei meinem Prüfer, kann sogar mit dem Kurzzeitkennzeichen auf eigener Achse vorfahren. Dank den Umbauten erlöscht ja logischerweise die Betriebserlaubnis. Für das Wiedererlangen der Betriebserlaubnis darf man mit dem Kurzzeitkennzeichen im eigenen bzw. auch angrenzenden Kreis fahren. Und genau da muss ich ja hin, mit "nur" abgelaufener HU wäre das nicht möglich. Innenraum fertig, Motorraum fertig. E-Lüfter fertig verkabelt über den Doppeltemperaturschalter, elektrische LWR verbaut, Domstrebe lackiert, Nebelscheinwerfer besorgt und montiert und vieles mehr. Die Tage mach ich mal gescheite Fotos. Aber mal wieder wie immer zwei Schritt vor, einen zurück. Die MIM 1900 gesäubert, grob geschliffen und mit Felgensilber lackiert. Dann montieren wollen, ging aber nicht. Felge stößt an den Spurstangenkopf (Meyle), dann gehts erstmal auf Ursachensuche. Zum Glück bin ich die Kombination aus E36 LG mit E30 Spurstangen plus Köpfen und MIM 1900 auf dem Touring gefahren, weiß daher das es passt. Der einzige Unterschied war: Die Spurstangenköpfe beim Touring sind von Lemförder, die vom Zweitürer von Meyle. Also gemessen und gemerkt, dass die Gelenkpfanne des Spurstangenkopf von Meyle deutlich dicker und "eckiger" ist als der von Lemförder. Also einen Satz von Lemförder geordert, dazu einen Satz NGK Zündkerzen und E46 Koppelstangen für die M3 Stabianbindung. Spurstangen montiert, schon passen die Felgen. Links Lemförder, rechts Meyle: Koppelstangen waren natürlich die falschen, 270mm länge (mitte Gewinde-mitte Gewinde). Ich brauche aber die mit 240mm. Also mal etwas gestöbert und dann die vom E34 genommen, passen perfekt. Anschließend die Felgen montiert, morgen gehts an die Achsvermessung. Dann sehe ich auch endlich mal, ob der Kahn auf eine gescheite Höhe kommt. -
Ob der Wagen jetzt etwas höher kommt oder nicht, kann ich dir nicht genau sagen. Die B4 haben schon deutlich mehr "gegendruck" als die uralten, ausgelutschten Seriendämpfer. Was man bezüglich der Höhe nach dem Fahrwerkswechsel bei mir deutlich gemerkt hat: Die neuen Domlager bauen ein gutes Stück höher, die verwendeten Lemförder Domlager an der VA haben nebenbei eine etwas größere Einbauhöhe als die von z.b Sachs. Bei den Federn hatte ich vorn welche von G und M drin (ca. 40mm tiefer), für die Rally dann halt 6-Zylinder Serienfedern. Geht beides wunderbar. Wobei ich definitiv die hinteren Dämpfer direkt mittauschen würde.
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Um noch einen ganz wichtigen Fakt in den Raum zu werfen: Liqui Moly stellt keins seiner Motoröle selber her.
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318i VFL M Technik 1 H Kennzeichen Platanengrün mit Piniengrün
Cove antwortete auf Fuchswurst's Thema in eBay, mobile.de & Co.
Perfekt für einen M30 Umbau. -
Gute Wahl, Einbaulage "ohne Restkomfort" wurde auch gewahlt
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Nabend Kerstin, habe im Winter die Bilstein B4 in meinem Touring verbaut, dazu gab es das "Dämpfer Schutzset" von der Hausmarke von Wagner Autoteile. Wollte mal schauen was für eine Qualität da geliefert wird für unter 10€/Set. Besteht aus den gekürzten Zusatzdämpfer (die vom M3) und dem Faltenbalg (der Nummer 13 entsprechend !). Qualitätsmäßig fühlt und sieht man keinen Unterschied zu den Teilen von Lemförder, Sachs oder Monroe die ich bisher verbaut habe. Bisher sind 25 tsd. Kilometer vergangen, man sieht keine Auflösungserscheinungen- würde ich persönlich deshalb wieder kaufen. https://www.wagner-autoteile.de/WA/0121-10007.html Die Nummer 7 wäre soweit ich weiß für die Bilstein B6 mit der deutlich dickeren Dämpferpatrone gedacht, diese haben oben quasi einen Konus auf dem der Staubschutz-Faltenbalg hält. Habe ich so bei meinem 325i verbaut. http://www.mecatechnic.com/photos/BJ52010.jpg
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Morgen gehts zum Lackierer, was einpacken und mitgeben!?
Cove antwortete auf alpa1981's Thema in Karosserie
Hmm, wie wärs mit den Teilen die neue Farbe bekommen sollen ?!? Ganz nebenbei sollte bei allem anderen der Lackierer dein bester Ansprechpartner sein, nicht das Forum ... -
Baltic Sea Circle 2016- mit dem E30 um die Ostsee
Cove antwortete auf Cove's Thema in Bilder & Videos
Tag 13: Raudsilla bis in die Nähe von Liepupe- 367km Nach der Party ging es morgens dann doch eher entspannt weiter, bei bestem Wetter sollten wir uns auf den Weg zu einem definitiven Highlight machen. Als erstes ging es in Richtung Tallin, dort sollte auf dem Weg noch der Klopfsensor für den T4 gekauft werden. Angekommen beim Händler war der Sensor leider nocht nicht da, bis 16 Uhr sei er aber zu 100% da. Also erstmal nach Tallin rein gefahren, deutsche Baumarktketten sind auch reichtlich vorhanden. Am Hafen geparkt und die wunderschöne Altstadt besichtigt, dort waren wir auch noch vorzüglich essen. Sehr auffällig ist die Konzentration der extrem teuren Autos in der Altstadt, wunder aber ehrlich gesagt nicht wirklich. Nachdem wir die Altstadr grob besichtigt haben wieder am Hafen angekommen, dann ging die Suche nach dem Parkticket los. Der Verlust des Tickets hätte 60€ gekostet, wir hatten es aber definitiv irgendwo im Auto. Erik und Dom sind schonmal zum Teilehändler wegen dem Klopfsensor gefahren, wir haben ca. 30 Minuten lang das Ticket gesucht. Nachdem wir es gefunden hatten ging es auch endlich weiter, Ziel war Rummu. Ein ehemaliges Gefängnis mit Arbeitslager das 1991 aufgegeben wurde, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Badeort der Einheimischen entwickelt. Das Grundwasser hat die ehemalige Grube geflutet und etliche Gebäude, Maschinen etc. verschlungen. Einige mehrstöckige Gebäude weiter in der mittes des Sees sind komplett versunken, das zu sehende Gebäude "nur" zwei Stockwerke tief. Das Wasser ist glasklar und hat eine perfekte Badetemperatur, hätte ich Brille und Flossen dabei gehabt hätte ich mir gern mehr unter Wasser angeschaut. Die Zufahrt war recht fordernd für den E30, auf den Bildern sieht man leider nicht wie tief die großen Pfützen teils waren und die schlecht der Weg doch war. Man muss natürlich auch wieder bis nach ganz oben klettern (Bild ist von einem anderen Team aufgenommen worden) Anschließend waren wir auf dem Weg mal wieder LPG Tanken, seit Sankt Petersburg sind wir ja wieder zu 100% auf LPG unterwegs. Ich weiß ja nicht welche Gasmischung die Gasprom in Sankt Petersburg verkauft hat, einen so geringen Verbrauch hatte ich jedenfalls mit voll bepacktem Auto nach nie. Wir lagen bei knappen 7,6l LPG- und das mit Dachträger ! Nach einer Reifenpanne beim T4 ging es auf auf tollen Straßen und bestem Wetter richtung Sonnenuntergang. Es ging dann weiter wieder an die Küste, dort schlugen wir dann irgendwann fast im dunklen der einfacheit halber auf einem Campingplatz unser Lager auf. Bei Grill und Feuer haben wir den Abend dann ausklingen lassen.- 60 Antworten
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Baltic Sea Circle 2016- mit dem E30 um die Ostsee
Cove antwortete auf Cove's Thema in Bilder & Videos
Damit hast du absolut recht, gerade in der Hinsicht das die Rally in den letzten Jahren doch extrem gewachsen ist. Dazu die doch recht geplante Streckenführung die denen vom letzten Jahr bis auf Kleinigkeiten sehr ähnelt. Wenn ich ehrlich bin habe ich mich auch etwas "mehr" erhofft bezüglich ungeplantem "irgendwo landen". Aber im Nachhinein wars doch echt gut um mal grob anzutesten ob man Spaß an sowas hat, wirklich "größere" Sachen fährt man nebenbei natürlich auch nicht mehr mit dem E30 Genau deshalb bin ich aktuell am schauen was und wo es weiter geht. Ich würde gern mal wirklich nach Russland rein, nicht nur im Westteil Russlands bleiben. Beim SOS kam Artur ja schon mit der großartigen Idee "wir können zu meinen Verwandten fahren, dass liegt an der Grenze zu Kirgisistan" -
GFK Heckklappe Touring / Erfahrungen?! Von Timeless-Cardesign
Cove antwortete auf BennMan's Thema in Karosserie
Ich hab mir dort einen GFK-Schiebedachdeckel bestellt. Form ist wie original, es ist nicht nur die äußere Dachhaut. Heißt man kann den Schiebedachdeckel ganz normal montieren (Blechlaschen die mit der Mechanik verschraubt sind sind eingeklebt), auch den Schiebedachhimmel kann man einklipsen. Passform ist in ordnung, Oberfläche auch- klar ist aber das der Lackierer bei GFK einfach mehr Arbeit haben wird bis es glatt wie der Rest ist. Nur die Blechlaschen sind nicht gebohrt und recht "grob" aus Stahl hergestellt. Der Rand des Deckels auf den die Schiebedachdeckeldichtung gesteckt wird könnte noch ca. 1,5mm "länger" sein, dann passt die Dichtung ohne Anpassungen super. Zum Gewicht von knapp über einem 1kg zu ca. 8kg des originalen Deckels muss ich wohl nichts sagen. -
Baltic Sea Circle 2016- mit dem E30 um die Ostsee
Cove antwortete auf Cove's Thema in Bilder & Videos
Danke, ich war ehrlich gesagt am Anfang doch etwas skeptisch als ich das gepostet hab. Ich persönlich finde es auch extrem erstaunenswert, wie schnell doch das "wir" Gefühl und der Zusammenhalt in so einer zusammengewürfelten Gruppe zustande kommt. Zum Teil oder wohl gerade weil es groß nichts zu gewinnen gibt, die "Gewinne" wie das Lebenslange BSC Startrecht haben nur mit den erfüllten Aufgaben im Roadbook zu tun. Vom Bäcker über den Kfz-ler über die Ärztin, den Feuerwehrmann die Studenten bis hin zu Juristen war absolut alles vertreten. Die Quote der Leute die "absolut normal" waren lag zum Glück bei höchstens 10%, und das war auch absolut gut so. Wenn ich ehrlich bin würd ich aktuell am liebsten auch schon wieder los, auch mit dem E30. Ich hab mich trotz der langen und anstrengenden Stunden im Auto komischerweise jedes mal wieder gefreut wenn ich mit Fahren dran war, das logisch zu begründen ist wohl nicht so leicht. Weiter ging es mit Tag 12: Sankt Petersburg nach Raudsilla (Estland) 352km Morgens wieder bei bestem Wetter aufgewacht (7 Uhr), ganz in Ruhe gefrühstückt und dann beschlossen, noch einen entspannten Vormittag zu verbringen. Also irgendwann das Zelt gepackt und in die Sonne gesetzt. Nach einiger Zeit dann nochmal den Gasgrill angeschmissen und Mittagessen gemacht, unter anderem die exzellenten russischen Würstchen wurden gebraten. Anschließend nochmal die Duschen im Kongresszentrum genutzt, dann sollte es in Richtung Grenze gehen. Ich hatte dann die Idee, anstatt der E20 direkt Richtung Grenzübergang Narwa die Küstenstraße in Richtung "Sosnowy Bor" zu nutzen. Dom und Erik mussten noch zum VW Händler einen Klopfsensor besorgen, wollten uns dann nach dem Grenzübergang wieder Treffen. Also ging es mit zwei Autos auf der schicken Küstenstraße in Richtung Grenze. Da das Kongresszentrum am Westrand der Stadt lag konnten wir ohne unsere exzellenten Kyrillisch-Kenntnisse, die sich auf wenige Buchstaben beschränken, doch recht gut aus Sankt Petersburg herausfahren. Vor allem ohne Stress in der Rush-Hour. Auf dem Weg kamen wir an recht vielen alten, verlassen aussehenden Kasernen und anderen militärischen Einrichtungen vorbei. Wie man es als deutscher nicht anders kennt nichts dabei gedacht und weiter gefahren. Nun ja, recht blöde Idee. Nach etlichen weiteren Kilometern wurden wir dann von einer, recht strend dreinschauenden Dame des russischen Militärs rausgezogen. Nach der obligatorischen Passkontrolle wurde uns dann auf russisch und unmissverständlicher Zeichensprache mitgeteilt, dass dies militärisches Sperrgebiet sei. Scheinbar durfte man nur als Russe ein/ausfahren. Also umgedreht, ein Stück zurück und dann auf die E20. Recht zügig waren wir dann an der Grenze zu Estland, recht weit vor der Grenze standen schon LKWs an. Recht große Parkplätze an der Straße, dort warteten die Fahrer wohl bis sie Ihre entsprechenden Papiere zugeschickt bekommen haben. Die "normale" Schlange war nicht so lang wie befürchtet, geschätzt wurd das Ganze auf 1,5 Stunden. Also in die Reihe gestellt, bei bestem Wetter mit etlichen anderen Teams geschnackt und in der Sonne entspannt. Irgendwann waren wir dann an der Reihe, natürlich als erstes eine erneute Passkontrolle. Die wirklich netten russischen Beamten erklärten mir (der Fahrer bzw. der Halter muss den Papierkrams erledigen) was ich vorzeigen und ggf. ausfüllen musste. Der Papierkrams war schnell durch, mit einem netten "Gute Reise" wurde ich verabschiedet. Das Auto wurd kurz grob durchgeschaut, dass wars. Nun durften wir wieder in die EU. Also nochmal kurz anstehen, dann waren wir an der estnischen Grenzkontrolle angekommen. Eine super nette (und nebenbei wirklich hübsche) Grenzbeamtin und Ihr Kollege schauten sich neugierig unser Auto an, die Aufgabe einer Unterschrift eines Grenzbeamten kam sie dann auch sehr gern nach. Kurze Passkontrolle und wir durften nach Estland einreisen. (Siehe Bild weiter unten) Weiter ging es durchs komplett grüne Estland über super ausgebaute Straßen in Richtung "Raudsilla", dort sollte die zweite BSC Party stattfinden. Über immer kleiner werdende Straßen ging es immer weiter in den Wald rein, dann waren wir irgendwann angekommen. Angekommen auf einer großen "Lichtung" im Wald suchten wir uns einen freien Platz für die Autos und Zelte, die Party hatte schon gestartet. Daher sind die Bilder vom nächsten Tag. Das Gelände heißt "Raudsille Entertainment Complex", ein liebevoll angelegtes "Zeltdorf". Es gibt neben Schlafhütten noch diverse Saunen, von einer "kälteren" Sauna bis hin zur wirklich heißen. Dazu ein riesiges Hauptzelt in dem auch das Buffet angerichtet war. War ein super unterhaltsamer, lustiger Abend mit super Musik und etlichen mega coolen Leuten die man während der Rally kennengelernt hat. Irgendwann war ich dann mit Dom und ein paar anderen Leuten noch mehrmals in der abartig heißen Sauna, danach konnte man sich im Bach abkühlen. Pünktlich um 3:30 wurd es beim verlassen der Sauna auch schon wieder hell Der Chef war natürlich auch mit angereist: In der Windschutzscheibe unser wichtigstes Kartenmaterial, der 10€ (Jubiläums Edition) Europaatlas, bis auf wenige Situationen kamen wir damit bestens zurecht.- 60 Antworten
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Baltic Sea Circle 2016- mit dem E30 um die Ostsee
Cove antwortete auf Cove's Thema in Bilder & Videos
Ich hab ja auch meinen Spaß beim schreiben, nebenbei lebt doch das Forum unter anderem von den Fotostories ;) Von irgendwo bei Svyatozero nach Sankt Petersburg-352km Über nacht hat sich unser Lager noch etwas gefüllt, morgens um 6 wachen wir wegen der doch recht enormen Hitze im Auto auf. Etliche bekannte Teams sind über Nacht noch eingetroffen, unter anderem Annika und Marcel vom Team "Drivinglust" und die Jungs von den "Preetzer Klabauters". Der LT ist glücklicherweise repariert worden, ein Neuteil gab es nicht. Der wohl super nette und engagierte Werkstattmeister der kleinen russischen Werkstatt die auf dem Weg lag, hat das Problem schnell und unkompliziert gelöst. Das Stahlrohr zur Einspritzdüse wurd schnell aus einem alten A6 ausgebaut, passend gebogen und schon war der LT wieder trocken. Morgens sei wohl noch ein Förster im Lada Niva durch "camp" gefahren. Hat sich durch geschlängelt und sich nicht an uns gestört Zusammen mit Dom und Erik ging es dann in Richtung Sankt Petersburg. Vorbei an super organisierten russischen Baustellen, ja da kann man sich hier noch einiges von Abschneiden. Ein Team fräst die Fahrbahn ab, ein Team bereitet den Untergrund für die neue Teerschicht vor, ein Team teert das ganze, das Team danach befestigt den Seitenrand gescheit mit Schotter und anschließend mit bewuchsfähigem Boden, ein paar Mitarbeiter hintendran räumen selbst die kleinsten Reste Müll weg. So werden schnell und effizient doch recht lange Straßenabschnitte erneuert. Vorbildlich auch in Sachen arbeitssicherheit, da sieht man niemanden mit kurzer Arbeitshose oder ohne Helm und Brille rumlaufen. Mal wieder so ganz an den Vorurteilen die man aus Fernsehen und Internet kennt vorbei... Bei langsam zunehmendem Verkehr ging es richtung Sankt Petersburg, das Wetter wurd plötzlich auch unterirdisch. Bei recht starkem Regen ging es nach Sankt Petersburg rein, der Verkehr wurd immer dichter. Dank weiteren Baustellen auf den Brücken gab es ca. 30 Minuten Stau, teils hektisches Spurwechseln und zügiges Anfahren/Bremsen. Dabei immer einen Gang niedriger unterwegs als beim normalem "mitschwimmen", jederzeit bereit Gas zu geben oder ordentlich zu bremsen. Trotz alledem fand ich den Verkehr mal wieder rücksichtsvoller als hier, das "Miteinander" funktioniert einfach. Dann noch ins russiche Einkaufszentrum, ein an "Metro" erinnernder riesiger Laden. Besonders beeindruckt war ich von der riesigen Abteilung mit frischem Gemüse, die Sorten waren weniger nach "Glanz und Optik" gezüchtet als hier in DE. Meistens schmecken gerade die Sorten doch am besten. Auffällig ist jedenfalls, dass die Produkte doch aus anderen Ländern kommen als bei uns. So findet man kein Obst/Gemüse o.Ä aus z.b Spanien, Holland sondern eher aus Israel oder teils aus Nordafrika. Die Frischfleisch und Frischfischabteilungen waren einfach riesig, piekfein sauber. Durch eine große Scheibe konnte man direkt in den Raum dahinter schauen, dort wurden die Produkte direkt frisch und für jeden sichtbar hergestellt. Wir haben ein paar Black Angus-Steaks und ein paar frische super lecker aussehende russische Würste sowie einiges an Gemüse eingepackt. Dazu halt die üblichen Sachen und eine Flasche doch recht teuren Vodka in schniker Flasche den ich einem Kumpel mitbringen wollte. An der Kasse angekommen waren wir dann bei knapp 80€, die Kassiererin fragte uns etwas was leider niemand von uns verstand. Direkt zückte die Dame die hinter uns stand Ihre Mitgliedskarte, die Kassiererin zog diese durch das Gerät und plötzlich hatten wir knapp über 1000 Rubel (knappe 15€) Rabatt- sie wohl auch etliche Treuepunkte. Angekommen an unserem "Campingplatz" der offiziell ausgeschrieben und ausgeschildert war waren wir doch etwas erstaunt. Am Stadtrand von Sankt Petersburg gelegen liegt die Siedlung "Strelna", genau am Kontresszentrum zwischen dem Palast von Peter dem 1. und dem "Konstantinovsky park" lag unser Campingplatz. Nachdem wir der super freundliche Wachdienst uns auf das Gelände gelassen hatte waren wir noch erstaunter. Also ging es rein, die Dame am empfang hat sofort die Leiterin des Kontresszentrums gerufen da diese am besten englisch sprach. Eine super nette Dame die absolut gutes Englisch sprach, zeigte uns die "sanitären Anlagen" die wir nutzen konnten. Alles nur feinste Qualität aus Deutschland, der ganze Eingangsbereich aus Marmor und eine Dusche mit Massageprogramm. Wir haben dann für zwei Autos keine 15€ bezahlt und uns weiter gefragt, wie es sich finanziert das Kontresszentrum zu unterhalten. Außer einem am Abend geplanten Geburtstag war da nichts los. Perfekte Internetverbindung war natürlich inklusive. Sie gab uns dann noch Ihre private Handynummer, falls wir ein Taxi oder irgendwas brauchten sollten wir einfach anrufen- auch wenn es schon spät wäre. Sie hat uns dann netterweise direkt noch ein Großraumtaxi organisiert, das uns um 18:30 in die Stadt fahren sollte. Also erstmal das Zelt aufgebaut, danach entspannt Duschen gegangen. Die Vorfreude auf Sankt Petersburg war schon die ganze Zeit da, das Wetter war auch wieder super. Also mit dem Taxi in die Stadt, "rein ins getümmel" trifft es am besten. Gefühlt die ganze Stadt war auf den Beinen. Die Tagesaufgabe war es, eine Strandbar in Sankt Petersburg aufzusuchen, die Adresse war netterweise angegeben. Recht schnell gefunden (dank dem Taxifahrer der uns den Weg erklärte ) ging es in eine super entspannte Strandbar auf ein paar Gespräche mit anderen Teams. Wir beschlossen dann, zusammen mit Erik, Dom, Annika und Marcel weiter die Stadt zu erkunden. Von alten Prunkbauten über super Schicke Hotels und Märkte einfach mal rein in die Stadt. An einigen recht dreiste Falschparkern und ein paar leicht defekten Autos ging es durch die Gassen von Sankt Petersburg. Zwischendurch dann ein schickes Restaurant gefunden, bei super leckerem russischen Essen dann einige Zeit dort verbracht. Später dann weiter durch die Stadt, immer noch echt erstaunlich was unter der Woche los ist. Weiter zur "Auferstehungskirche" die vor allem bei einsetzender Dunkelheit super ausschaut. Insgesamt hat mich die Stadt absolut positiv beeindruckt, nebenbei war es auch echt sauber. Keine Zigarettenstummel oder Kaugummies auf dem Boden, kein Müll der irgendwo liegt. Einige Zeit später haben wir dann das Angebot der Kongressleitering angenommen, sie hat uns ein Taxi bestellt das uns abholte. Auf der Rückfahrt rief sie dann nochmal an, ob das mit dem Taxi alles geklappt hätte. Das alles finde ich absolut nicht selbstverständlich und hinterlässt weiterhin ein nur positives Bild. Wirklich viel von der Stadt gesehen haben wir leider nicht, aber jetzt weiß ich definitiv wo ich in nächster Zeit nochmal hinreisen werde.- 60 Antworten
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Baltic Sea Circle 2016- mit dem E30 um die Ostsee
Cove antwortete auf Cove's Thema in Bilder & Videos
Tag 10: Kandalaksha Richtung Petrosawodsk Tageskilometer: 888km Nicht allzu früh und bei bestem Wetter ging es von unserem Lager im Wald wieder in Richtung Europastraße, wir schließen uns dem VW LT 4x4 der "Preetzer Klabauters" an. Mit 80-90 auf der Geraden, weniger bergauf ging es dann gen Süden mit dem Ziel Petrosawodsk. Die super ausgebaute E105 würde deutlich höhere Geschwindigkeiten erlauben, ich hab mir mal wieder einen Tempomaten gewünscht. Irgendwann in einem Dorf getankt, der Boden bestand nur aus Schotter und der typische "Geruch" beim Tanken blieb aus- machte mich schon etwas stutzig. Es gab auch ganz normal ROZ80 Benzin zu kaufen. Diesel war aus, der LT hatte aber noch etliche Liter plus Ersatzkanister an Board. Motor an, Wagen läuft wie gewohnt. Im Laufe der weiteren Kilometer merkt man, dass der Motor etwas träger und "rauher" läuft, klingt jetzt schlimmer als es effektiv war. Weiter ging es durch Dorfer, in denen die Zeit teils doch ordentlich stehen geblieben war. Oft fand man aber Militärdenkmäler. Die Natur steht der in Schweden/Norwegen aber in nichts nach. Also eine Stunde später für den LT die nächste Tankstelle angefahren, Diesel war aber auch leer. Bei den nächsten beiden Tankstellen das gleiche, also die Ersatzkanister leer gemacht. Die über 40l Diesel sollten ja noch eine ganze Strecke, mindestens bis Petrosavodsk reichen. Der Tipp eines Einheimischen auf neine LKW Tankstelle war leider auch nicht erfolgreich, das Personal hat gerade mit viel Mühe die letzten Liter Diesel in einen LKW getankt- der dann auch nichtmal zur Hälfte voll war. Also weiter ging es, Tankstellen "wirds ja noch genug geben". Nicht allzu lange später bog der LT auf einen der vielen Rastplätze mit Auffahrrampe ab, es war Dieselverlust festzustellen. Also ging Mark auf die Suche, das Problem war recht schnell gefunden. Eine der Stahlleitungen die zu den Einspritzdüsen gehen hatte im Rohrbogen einen Riss. Erik und Dom von "Ragnarök Racing" war mit dem T4 Syncho mittlerweile auch eingetroffen, beide vom Fach und haben ausgepackt und geholfen was geht. Also mit einem Stück Benzinschlauch und Schlauchschellen das ganze ca. 90% dicht bekommen, wenigstens laufen jetzt keine 45l Diesel/100km mehr durch den "Motor". Dann das ganze nochmal mit Galvanisierungsband stabilisiert, musste 45 Minuten aushärten. Neben der Auffahrrampe stand ein LKW, wir haben mal nett angefragt ob er etwas von seinem Diesel aus dem Tank verkaufen würde. Als er das Wort "Diesel" hörte ging er ohne mit der Wimper zu zucken zu seinem LKW, nahm seinen 20l Kanister und einen Schlauch und zapfte bei sich 20l Diesel ab. Als der Kraftstoff dann bezahlt werden sollte wehrte er vehement ab, er wollte absolut kein Geld für den Diesel haben. Dort scheint es noch wirklich selbstverständlich zu sein, sich gegenseitig zu helfen. Da das Vulkanisierungsband noch 45 Minuten brauchte bis es belastbar war haben wir uns darauf geeinigt, dass wir mit Erik und Dom weiter fahren. Wenn es weiter Probleme mit dem LT geben würde wollten sie anrufen. Also ging es weiter, das Reisetempo änderte sich etwas. Nach kurzer Zeit war die nächste Tankstelle an der Straße die auch Diesel da hatten, der Standort wurd dann schnell an die Jungs im LT gesendet. Damit war das Dieselproblem auch schonmal gelöst. Anfänglich mit 100 (grundsätzlich maximal 90 erlaubt) ging es weiter, langsam steigerte sich das Tempo doch weiter auf ca. 110 und später weitestgehend auf ca. 120. Wir wurden weiterhin von recht vielen Autos überholt, manchmal auch mit geschätzten Geschwindigkeiten von 160-170. Wobei man dazu sagen muss, dass die perfekt ausgebaute E105 mit Leitplanke auch eine Autobahn hätte abgeben können. Gut angepasst an den russischen Straßenverkehr kam es teils auch zu, für deutsche Maßstäbe, interessanten Überholmanövern. Dort wurd von den Einheimischen oft absolut abseits der Verkehrsregeln gefahren, dabei aber immer rücksicht aufeinander genommen. Wird es bei einem Überholmanöver mal etwas knapp, dann fährt der entgegen kommende wie selbstverständlich ohne jegliches Hupen o.Ä auf den Seitenstreifen oder halt auf den Schotterstreifen. Als langsamer ist es auch normal, dass man kurz den Asphaltierten Seitenstreifen nutzt wenn ein schnellerer überholen möchte. Dabei blinkt man rechts, der überholende Bedankt sich dann kurz mit der Warnblinkanlage. Auch bei Auf/Abfahrten habe ich den Straßenverkehr so erlebt, dass es ein deutlich besseres "Miteinander" ist als in Deutschland. Allen Vorurteilen und Videos zu trotz. Zwischendurch mal Pause gemacht um was zu essen: Irgendwann haben wir dann mal wieder getauscht, ich war plötzlich extrem müde. Mein Satz der dann kam "Vor Petrosavodsk tanken wir nochmal, ja ? Wenn wir schlechten Sprit erwischen vermischt sich das und sollte dann nicht so schlimm sein" hatte später dann doch noch seine bedeutung. Nebenbei wollte ich mir Petrosavodsk eigentlich anschauen. Ich hab ein Nickerchen gemacht, plötzlich fängt das Auto bergauf an zu ruckeln und hat kaum noch Leistung. Die Tankanzeige stand auf knapp 20l, also eigentlich alles gut. Also mit letztem Schwung in die nächste Ausfahrt, dabei die ganze Zeit Erik und Dom angeblinkt. Im Leerlauf lief der Motor noch ganz gescheit, bei höherer Drehzahl merke man aber das da irgendwas nicht so war wie es sein sollte. Ich war dann etwas schlecht gelaunt, weil wir natürlich nicht vor Petrosavodsk getankt hatten (laut Erik waren 3 Tankstellen auf dem Weg) und wir auch einfach dran vorbei gefahren sind. Erstmal den 20l Kanister von Erik und Dom in den Touring geleert, zur Durchmischung des Benzins den Wagen im Leerlauf eine Minute laufen lassen. Lief dann wieder ganz normal, also ging es weiter. Knappe 40km später kam zu unserer Erleichterung eine Tankstelle, also erstmal den Tank voll gemacht bis der Sprit im Tankrohr stand, ebenso den 20l Kanister. Dabei natürlich noch einen rostfreien Lada entdeckt, komplett fehlende Außenschweller oder Teile der Tür sind hier keine Seltenheit. An der Tankstelle noch die "Discodollybirds" getroffen, dann im Dreierkonvoi weiter in Richtung Sankt Petersburg. Nach weiteren Stunde dann beschlossen uns nach einem Nachtlager umzuschauen, dabei haben wir drei weitere Teams getroffen. Nach einiger rumgurkerei dann von der E105 auf eine kleinere Landstraße gefahren, von dort dann nach einigem Suchen einen Schlafplatz für die Nacht gefunden der "ganz okay" war. War ein kleiner Forstweg ein Stück weg von der Landstraße, alle "Zelt Teams" haben aber beschlossen im Auto und nicht im Zelt zu schlafen. Netterweise durften wir einiges unseres Krempels bei anderen Teams auf dem Dach/im Auto verstauen, sodass man einigermaßen im E30 schlafen konnte. Bei etwas Musik, Essen udn Bier zusammen den Abend verbracht. Dank der "BSC Tracking APP", auf der man den Standort der anderen Teams sehen konnte, kündigten sich weitere Teams in einigen Stunden an. Nachts hab ich dann noch die Ankunft des LT gehört, dann war ich endgültig am schlafen. Wir waren nun ca. 180-200km vor Sankt Petersburg.- 60 Antworten
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