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cabrio-chris

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Alle erstellten Inhalte von cabrio-chris

  1. Hallo, Ich habe das Display verbaut und bin bisher sehr zufrieden. Alle Zeichen werden so angezeigt wie sie sollen. Bis auf das Zerlegen des BC2 geht der Einbau relativ problemlos. Das Zerlegen und der Einbau des neuen Displays ist in der beigelegten Anleitung aber auch beschrieben. Grüße, Chris
  2. cabrio-chris

    BC2 aufhübschen

    Hallo, danke für die schnelle Rückmeldung! Dann lag ich ja tatsächlich nicht so falsch. Auf den guten Tipp mit dem Lötkolben wäre ich aber nicht gekommen. Damit ist die Gefahr wohl deutlich geringer versehentlich abzurutschen und die Leiterbahnen zu beschädigen. Vielen Dank und Grüße, Chris
  3. cabrio-chris

    BC2 aufhübschen

    Hallo, habe leider kein passenderes Thema gefunden deswegen hänge ich mich mal mit hier dran. Wie wird denn die Tastatur aus dem vorderen Gehäuseteil vom BC2 ausgebaut? Das Display bekomme ich noch gelöst aber dann erschließt sich mir die weitere Demontage der Platine der Tastatur nicht. Es sieht so aus, als wären dort verpresste Kunststoffpins auf der Rückseite der Platine, welche aufgebohrt werden müssen. Möchte nur nichts kaputt machen. Danke und Grüße, Chris
  4. Hallo, die Sitze sind bereits ausgebaut und die Steckverbindung zum fahrzeugseitigen Kabelbaum getrennt. Mir kam das nur etwas merkwürdig vor, da ich hier bislang in keinem Thread was über das Auspinnen der Kontakte aus dem Stecker vom Sitz gelesen habe. Oder werden die immer einfach durchgeschnitten weil die Matten ohnehin erneuert werden? Mal schauen ob ich ein passendes Entriegelungswerkzeug finde. Danke und Grüße, Chris
  5. Hallo zusammen, Ich hänge mich grade mal mit meiner Frage hier dran. Bei meinen Cabrio Leder Sportsitzen mit Sitzheizung muss ich für das Abnehmen der Rückenlehne zunächst die Pins der Sitzheizungsmatte der Lehne aus dem gemeinsamen Anschlussstecker auspinnen oder? Grüße, Chris
  6. Hallo, danke für die Antworten. Ich habe leider keinen zweiten Wagen um Vergleichen zu können, wie das ab Werk für die originale, einzelne Leuchte auszusehen hat und diese angelöteten Kabel am Schalter, in Verbindung mit den Gummikappen für die Flachsteckhülsen und der zusätzlichen Trennstelle zum braunen Kabel, haben für mich nach Bastelstunde vom Vorbesitzer ausgesehen. Grüße, Chris
  7. Hallo, Ich grabe das alte Thema nochmal aus, da Ich bezüglich der Kofferraumbeleuchtung eine ähnliche Situation vorgefunden habe. Eigentlich möchte ich nur die zweite Leuchte für den vorhandenen Blechausschnitt nachrüsten. Wie das geht ist mir auch soweit bewusst. Aus dem Schutzschlauch, der vom hinteren Radhaus auf der Fahrerseite in die Heckklappe führt, kommen bei mir ebenfalls zwei Kabel raus, einmal rot-grün mit Dauerplus und einer 6.3mm Flachsteckhülse mit Kunststoffgehäuse und einmal braun mit 6,3mm Flachstecker und Schrumpfschlauch (Bild 1). Der Kontaktschalter besitzt zwei angelötete braun-violette Kabel mit 6,3mm Flachsteckhülsen mit Gummikappen (Bild 2). Das rot-grüne Kabel geht direkt an die Lampe, das braune geht auf einen der zwei Flachstecker vom Kontaktschalter und das zweite Kabel vom Kontaktschalter an die Lampe. So verdrahtet funktioniert die Beleuchtung. Das sieht mir aber alles nicht original aus. Wenn ich den Schutzschlauch weiter verfolge, verschwindet dieser im Kabelbaum im Bereich der Antenne. Es sieht so aus, als wäre dort noch nie etwas gebastelt worden, die Gewebeumwicklung ist scheinbar unberührt. Wenn ich die beiden Kabel aus dem Schutzschlauch gegeneinander messe erhalte ich 12V (rot-grün gegen braun). Damit müsste das braune Kabel doch auf Masse gelegt sein oder? Gab es möglicherweise doch verschiedene Ausführungen der Beleuchtungsverkabelung? Vielleicht wegen Masseproblemen an der Heckklappe? Eine dritte Bremsleuchte hab ich nicht. Fahrzeug: 320i Cabrio, Erstzulassung Mai 1992 Danke und Grüße, Chris
  8. Hallo, habe dort letztes Jahr Teile für die gesteckte Variante der original Automatikantenne bezogen. Lief völlig problemlos und die Teile wurden schnell geliefert. Wie Jan schon gesagt hat, einfach anrufen und nachfragen. Grüße, Chris
  9. Hallo, Gelenkbuchse (für Fahrzeuge mit Leuchtweitenregulierung): 63 12 1 386 616 --> soweit ich mich erinnere für die Kolbenstangen der LWR. Die Dinger sind weiß und lassen sich bei Bedarf wieder relativ leicht aus dem Lampenträger ausklipsen. Gelenkbuchse schwarz: 63 12 1 378 369 --> für alle übrigen Stell- und Gelenkschrauben. Die gehen, wenn sie einmal eingeklipst sind, nicht mehr so leicht raus. Aber das sollen sie ja auch nicht. Zu finden bei Beleuchtungsanlage/Einzelteile Ellipsoidscheinwerfer und so zumindest in meinem '92 Cabrio mit Hella Scheinwerfer verbaut. Grüße, Chris
  10. Hallo, wenn die Motoren hörbar laufen, aber sich die Achsen der Wischer nicht drehen, könnte das eventuell an den Gehäusedeckeln liegen. Wenn die nach der Überholung nicht mehr ordentlich einrasten, weil die Rastnasen durch das Öffnen beschädigt wurden, kann sich die Wischerachse soweit in das Gehäuse drücken, dass das daran angebrachte Zahnrad nicht mehr in die Zahnstange des Antriebs greift und sich die Welle deswegen nicht mitdreht. Das sollte man aber recht schnell erkennen, wenn die Wellen in Achsrichtung merklich Spiel haben. Ein bis zwei Millimeter sind normal. Wenn mehr vorhanden ist einfach mal den Sitz der Deckel überprüfen. Die sollten mit der Gehäusekante bündig abschließen. Durch die umlaufende Dichtung muss man schon etwas Kraft aufwenden. Viel Erfolg bei der Fehlersuche! Grüße, Chris
  11. Hallo, wenn du die Motoren öffnen und prüfen möchtest, schau mal in diesen Thread hier rein. Dort wurde die Stellung der Zahnräder innerhalb der Motoren ausführlich erläutert. Ich hatte damals versäumt zu berichten, dass meine Anlage nach der Reparatur einwandfrei funktioniert hat. http://e30-talk.com/topic/111345-wo-sind-die-profis-swra-problem/?hl=%2Bswra+%2Bprofis Grüße, Chris
  12. Hallo, die E30 Limousine hat diesen Winkel nicht. Den gibt es nur beim Cabrio. Grüße, Chris
  13. Hallo, Ich habe alle Teile zunächst mit einem Pinsel und Bremsenreiniger vom gröbsten Dreck entfernt, bei stark verschmutzten Teilen wie dem Gehäuse auch zwei mal. Danach wurden alle Ecken mittels Zahnstocher und Wattestäbchen behandelt, bis die Teile für meine Ansprüche sauber waren. Grundsätzlich genügt es natürlich nur das Innere der Motoren zu reinigen. Das mit dem großen Zahnrad und dem Klemmen in der Platte hatte ich auch. Ich habe dann das Zahnrad vorsichtig mit feinem Schmiergelpapier (siehe den Beitrag von gt600) bearbeitet, bis das Rad mit etwas Spiel in der Platte zu drehen war. Vor dem Zusammenbau sollte man die beiden Kunststoffzahnräder zusammen mit der Platte in die Gehäuse einsetzen und mit einem Schraubendreher o.Ä., am unteren Rad drehend, einen Trockenlauf machen. Hierbei müssen sich die Zahnräder ohne Widerstand komplett drehen lassen. Natürlich ohne Motor und Schneckenwelle. Als Fett habe ich das LM47 Langzeitfett von Liqui Moly verwendet. Das soll wohl für Kunststoffe unbedenklich sein, zumindest habe ich das mal in einem Modellbauforum gelesen (Kunststoffgetriebe usw.). Ob dem so ist wird sich zeigen. Wegen dem Deckel schau ich später mal, müsste noch was haben. Grüße, Chris
  14. Hallo Jan, Mathes Hinweis ist richtig. Die letzten Touring mit ZV haben die richtigen Stellmotoren verbaut. Ich habe mich selbst an einem Touring vom Schrott bedient um meine ZV zu reparieren. Es ist wichtig, einen Stellantrieb aus der Fahrertür zu bekommen, da in diesem neben dem Elektromotor für den Antrieb der Betätigungsstange für das Drehfallenschloss, ein zweiter, kleinerer Motor für die Verriegelungsfunktion verbaut ist. Dieser verhindert, dass man die Tür per Anheben des Türknopfs bzw. des Türgriffs im Inneren öffnen kann wenn man den Schlüssel auf "15" Uhr (waagerecht) abgezogen hat. Er sperrt sozusagen mechanisch die Bewegung der Schubstange des Stellantriebs. Grüße, Chris
  15. Hallo, du benötigst laut deinem ETK Link einen Stellmotor, welcher direkt an einem Blech am Drehfallenschloss montiert und ohne Verbindungstange direkt an letzterer eingehakt wird. Der im Auktionshaus gezeigte Stellmotor wird unten am Türblech montiert und betätigt über eine Verbindungstange den zuständigen Hebel am Drehfallenschloss. Diesen wirst du so nicht verbauen können. Du benötigst den richtigen Motor mit der im ETK gezeigten Art.-Nr. Schau zur Sicherheit mal in deine Tür. Wenn der Motor weiter oben direkt an der Drehfalle montiert ist, so wirst du leider weiter suchen müssen. Grüße, Chris
  16. Hallo, ich fange heute an und baue den Kabelbaum ein. Dabei kann ich mal den ein oder anderen Schnappschuss machen. Sobald ich sicher bin, dass meine Anlage funktioniert, versuche ich zeitnah meinen Beitrag von weiter oben zu erweitern und eine Anleitung daraus zu schreiben. @Bastl-wastl: Auch von mir Gratulation, dass deine SWRA wieder läuft! Grüße, Chris
  17. Hallo, die Suchfunktion hätte u.a. folgenden Thread hervorgebracht: http://e30-talk.com/topic/82233-bommels-kreuzspeichen-versiegelungs-guide/ Ich habe das bei meinen Kreuzspeichen nach dieser Anleitung gemacht. Die Versiegelungswirkung ist wirklich gut und der Lack (Originallackierung) bekommt mehr Glanz. Allerdings ist der Prozess recht Zeitaufwendig und nach dem 1. Auftrag von Liquid Glass taten mir bereits die Finger weh... Grüße, Chris
  18. Hallo Herbert, Danke für die Rückmeldung. Das ist schon mal gut zu hören, dass die Motoren bei dir wieder laufen. Kannst du nach Möglichkeit ein Bild von diesen zwei Ritzelpositionen machen, bei denen der Schalter geöffnet ist. Ich habe versucht das nachzustellen, es ist mir aber leider nicht gelungen. Es geht jeweils um das untere Kontaktfähnchen für den Elektromotor. Das obere Fähnchen im rechten Motor steuert ja nur die Waschpumpe. Ich bin jetzt an der Reparatur vom Kabelbaum. Müsste in den kommenden zwei Wochen mal Zeit finden und den Kram ins Auto bauen. Dann kann ich endlich selbst testen. Grüße, Chris
  19. Hallo, @Marko: Haben deine Motoren denn vorher funktioniert? So könnte man Defekte am Steuergerät schon mal ausschließen. @Herbert: Ja, da die Selbstabschaltung der Wischer in beiden Motoren mechanisch gleich ausgeführt ist, müssen die kleinen Ritzel für die Betätigung der Kontaktfähnchen bei beiden Motoren identisch eingesteckt werden. Im rechten Motor ist einfach noch ein zweites Kontaktfähnchen, welches vom kleinen Ritzel aus auf den gleichen Dauerpluskontakt geschaltet wird, der auch für die Stromversorgung des Elektromotors zur Selbsthaltung verwendet wird. Darüber wird dann die Waschpumpe versorgt. Ich würde das ganze gerne endlich selbst testen können... Grüße, Chris
  20. Hallo zusammen, ich möchte nun auch mal meine bisherigen Erkenntnisse zu dem Einbau der Zahnräder in den SWRA Motoren mitteilen. Ich bin kein Experte und habe die hier zusammengetragenen Informationen versucht so gut es geht zu erklären. Fangen wir an! Zunächst ein paar Grundlagen für diejenigen, die sich noch nicht so intensiv mit dem Innenleben der Motoren beschäftigt haben. Die Motoren bestehen aus einem durch einen Elektromotor angetriebenen Schneckenantrieb, welcher über ein zweistufiges Untersetzungsgetriebe eine Exzenterscheibe antreibt. Letztere bewegt wiederum eine Zahnstange, die über ein kleines Ritzel die Wischerwelle in eine Drehbewegung versetzt. Der Elektromotor besitzt dabei eine definierte Drehrichtung. Die Drehrichtungsumkehr der Wischerwelle wird durch die Mechanik der Exzenterscheibe und der Zahnstange erzeugt. An dieser Stelle kommen wir auch schon zu dem ersten wichtigen Unterschied zwischen dem linken und dem rechten Motor: Die Form der Exzenterscheibe. Dazu aber später mehr. Ein weiteres Merkmal der Motoren besteht in der Selbstabschaltung nach einer vorgegebenen Anzahl von Wischbewegungen. Die Abschaltung wird durch einen internen, mechanisch betätigten Unterbrechungsschalter realisiert. Hierfür befindet sich ein weiteres kleines Ritzel im Gehäuse (siehe Bild 2). Angetrieben wird dieses durch Nasen an der Unterseite der Exzenterscheibe (Siehe Bild 5). Des Weiteren besitzt das Ritzel eine Rastfunktion, um die jeweilige Position nach dem Betätigen durch die Nasen der Exzenterscheibe zu halten. Das Ritzel wiederum ist über daran angebrachte Nocken (siehe Bild 2) für die Betätigung des Schalters zuständig (siehe Bild 2). Sowohl der Schalter als auch das Ritzel sind in beiden Motoren identisch ausgeführt, bei dem rechten Motor steuert das Ritzel jedoch zusätzlich die Arbeitsdauer der Wischwasserpumpe für die Streuscheiben. Für die Funktion der Wischbewegung hat dies jedoch keinen Einfluss und wird auch im Folgenden nicht weiter behandelt. Zuletzt die Grundlagen für die elektrische Ansteuerung der Motoren: Beide Motoren verfügen über eine Dauerplusleitung welche durch den oben beschriebenen Schalter vom Motor getrennt werden kann (ob es sich hierbei um Dauerplus von der Batterie, Zündungsplus oder Plus vom Abblendlicht handelt weiß ich leider nicht, spielt aber für die hier beschriebene Funktion keine Rolle), eine Plusleitung für den „Startimpuls“ vom Steuergerät (hat immer Verbindung zum Motor) sowie über eine Masseleitung. Der Vollständigkeit halber seien noch die Diode zwischen der Startimpulsleitung und dem Motor sowie der temperaturabhängige Widerstand (das kleine zerbrechliche Plättchen) direkt vor dem Pluskontakt des Motors erwähnt. Auch darauf werde ich hier nicht weiter eingehen. Nun zum eigentlichen Thema: Das meiner Meinung nach entscheidende Detail beim Zusammenbau der Motoren nach einer Überholung. Wie die Gewindehülsen, die Antriebsschnecke sowie der Elektromotor (Beschriftung des Motors muss nach oben zeigen! Wichtig für die Drehrichtung!) eingebaut werden, wurde bereits in anderen Threads ausführlich beschrieben und erklärt sich eigentlich von selbst. Die SWRA-Motoren sollten dann aussehen wie folgt: Nun wird das Ritzel (siehe Bild 2) für die Betätigung des Schalters eingesetzt. Dieses besitzt genau eine Rastposition, in welcher der Schalter geöffnet ist (siehe Bild 3, zu erkennen an der Position der Fläche am oberen Teil des Ritzels), der Motor also im Betrieb sich selbst abgeschaltet hätte. Diese Position wollen wir einstellen. Es empfiehlt sich hierfür, das Ritzel in die Rastposition direkt VOR dem Öffnen des Schalters einzusetzen und es dann von Hand eine Rastposition im Uhrzeigersinn weiter zu drehen. Dadurch wird verhindert, dass weder die Kontaktfahne des Schalters noch das Ritzel selbst beschädigt werden. Beim genauen Betrachten der Kontaktfahne sind nun die Unterbrechung und dadurch die Abschaltung des Motors zu erkennen. Erster Schritt geschafft. Als nächstes wird das Zahnrad zwischen der Schnecke und der Exzenterscheibe eingesetzt. Hierbei spielt es keine Rolle in welcher rotatorischen Position dieses eingesetzt wird. Nur falschherum wäre schlecht Zweiter Schritt geschafft. Der dritte Schritt ist entscheidend: Das Einsetzen der Exzenterscheibe. Wie bereits oben erwähnt unterscheiden sich die Exzenterscheiben von linkem und rechtem Motor. Nicht irritieren lassen, auf der Scheibe vom rechten Motor ist ein großes L aufgedruckt, es gehört aber in den rechten Motor. Zumindest war dies bereits bei zwei meiner Motoren der Fall. Einer davon wurde vorher noch nie geöffnet. Wer hierzu andere Informationen hat möge sie bitte mitteilen und mich ggf. korrigieren. Siehe hierzu auch den Threadverlauf weiter oben. Der Unterschied liegt in der Position der Nasen auf der Unterseite der Scheiben zu der exzentrisch angebrachten Bohrung für die Zahnstange auf der Oberseite. Das kleine Ritzel für die Schalterbetätigung wird von den Nasen zweimal pro voller Umdrehung der Exzenterscheibe angestoßen, es bewegt sich also zwei Rastpositionen im Uhrzeigersinn weiter. Gehen wir jetzt davon aus, dass wir den Motor so zusammenbauen, als wenn sich dieser soeben abgeschaltet hätte (der interne Schalter ist ja durch das kleine Ritzel bereits geöffnet), gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Exzenterscheibe eingesetzt werden kann. Entweder hat Nase 1 oder Nase 2 das Ritzel zuletzt angestoßen. Ich bin der Ansicht, dass es Nase 1 sein muss. Warum? Zwei Gründe für die Antwort: Wenn das Ritzel durch Nase 1 zuletzt angestoßen wurde, befindet es sich genau zwischen beiden Nasen. Die Exzenterscheibe steht dann in einer Position, in welcher die darauf befindliche Bohrung zum Antrieb der Zahnstange genau in einem der „Totpunkte“steht, ähnlich dem oberen und unteren Totpunkt (UT und OT) der Kurbelwelle, und dadurch die Wischerwelle grade einer Drehrichtungsumkehr unterliegen würde. Die Wischerarme sind also in einer Endposition angekommen. Das würde zum Zeitpunkt der Selbstabschaltung ja auch Sinn machen. Die Exzenterscheibe des linken Motors steht dabei im "unteren Totpunkt", die des rechten im "oberen Totpunkt". Beide würden also einer Drehrichtungsumkehr unterliegen, der Linke von Gegenuhrzeigersinn in Richtung Uhrzeigersinn, der Rechte von Uhrzeigersinn in Richtung Gegenuhrzeigersinn. Die Motoren drehen also immer in entgegengesetzte Richtung. So soll es ja auch sein. Da ich selbst noch keine SWRA in Betrieb habe laufen sehen, kann vielleicht jemand etwas zu der Startdrehrichtung der Wischerarme von beiden Motoren sagen. Der Rechte (Beifahrerseite) müsste sich nach meiner Theorie zum Beginn des Wischzyklus im Gegenuhrzeigersinn bewegen, der Linke (Fahrerseite) im Uhrzeigersinn (jeweils betrachtet wenn man vor dem Auto steht). Zweitens: Soll der Motor wieder in Betrieb gehen, wird also der Wischerhebel betätigt bzw. kommt der Startimpuls vom Steuergerät, so wird der Motor und die Getriebemimik in Bewegung gesetzt, da wie weiter oben beschrieben, die Startimpulsleitung ja immer direkte Verbindung zum Elektromotor besitzt, egal ob der Schalter offen oder geschlossen ist. Da auf der Startimpulsleitung jedoch nur für eine gewisse Zeit Spannung anliegt, wäre es gut, wenn der Schalter für die Selbstabschaltung bald wieder geschlossen wird um den Motor in die Selbsthaltung zu versetzen. Dies kann nur durch das Weiterdrehen des Schaltritzels geschehen, welches wiederrum von einer der Nasen der Exzenterscheibe angestoßen werden muss. Wird letztere so eingebaut wie oben beschrieben, geschieht dies kurz nach dem Andrehen des Motors durch Nase 2. Wäre die Scheibe jedoch so eingebaut, als wenn Nase 2 den Schalter geöffnet hätte, würde es eine längere Zeit benötigen, bis Nase 1 am Ritzel anliegt, dieses anstößt und den Schalter damit schließt. Die Startimpulsspannung müsste also deutlich länger anliegen um den Motor in die Selbsthaltung zu bringen. Zur Vervollständigung des Antriebs werden nun die Abdeckplatte, Zahnstange, Führungsplatte für die Zahnstange und Wischerwelle eingesetzt. Deckel drauf und der Motor ist fertig für den Einbau und Test im E30. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich die Motoren nach der hier beschriebenen Vorgehensweise bislang mangels vorhandenem 12V Netzteil und Auto (steht noch im Winterquartier) nicht selbst testen konnte. Daher kann ich keinerlei Garantie für den Erfolg des Unterfangens geben. Sobald ich zum Einbau der Motoren komme, hole ich dies schnellstmöglich nach und werde den Beitrag hier entsprechend editieren. Wer aber derzeit an seinen Motoren tätig ist (Herbert_1980), Probleme mit der Endabschaltung hat und nicht mehr weiter weiß, dem sei meine Beschreibung vielleicht ein weiterer Hinweis auf dem Weg zur Problemlösung. Ein Defekt im Steuergerät oder durchgebrannte Dioden (Elektrik allgemein) kann hierdurch natürlich nicht behoben werden. Grüße, Chris Edit: Bildbeschriftung von Bild 9 korrigiert und neues zur Drehrichtung der Wischerarme in Kursiv,
  21. Hallo Schmidei, danke für die Rückmeldung. Das genannte Fett wird dann wohl das LM 47 MoS2 von Liqui-Moly sein. Das ist Grau-Schwarz und das habe ich hier Das Thema gab es ja bereits schon mal. Über Langzeiterfahrungen eines verwendeten Schmierfetts in den SWRA-Motoren wurde sich aber bisher noch nicht geäußert. Bevor es da einem die Kunststoffzahnräder Aufgrund des falschen Schmiermittels zersetzt, fragt man doch lieber nochmal nach. Drücke dir die Daumen, dass das Fett im linken Motor keine negativen Spuren hinterlassen hat. Grüße, Chris
  22. Hallo, anbei zwei Bilder von einem Motor Rechte Seite, welcher unmittelbar vor dem Erstellen der Bilder geöffnet wurde. Es ist sogar noch Wasser aus dem Gehäuse geflossen und das obwohl der Motor min. 5 Jahre im Keller lag. Der Motor wurde davor noch nie geöffnet, zumindest waren keinerlei Spuren am Gehäuse zu sehen. Möglicherweise ist aber jemand so vorgegangen wie ich weiter oben beschrieben habe Auf dem Gehäuse ist die Jahreszahl 97 eingeprägt. Der Motor ist also nachträglich mal als Austausch eingebaut worden. Interessant ist der temperaturabhängige Widerstand, welcher hier in einer viereckigen Variante vorliegt. Auch der dazugehörige Deckel hat im Bereich des Widerstands eine andere Form um eben diesen im Gehäuse zu arretieren. Solch eine Form habe ich bei einem Volvo Motor schon mal gesehen. Da hatte auch der Elektromotor selbst eine andere Bosch Artikelnummer als die übrigen Motoren, die ich bisher in der Hand hatte. Das Antriebsritzel für die Zahnstange hat ein großes "L" aufgedruckt, obwohl es in einem rechten Motor sitzt. Hat jemand ein Bild von einem linken Motor zur Hand, ob dort auf dem Ritzel ein großes "R" steht? Die Antriebsritzel sind definitiv unterschiedlich. Grüße, Chris Ps: Die Gewindehülse im obigen Motor ist erstaunlicherweise noch sehr gut in Schuss, trotz der tiefseeartigen Verkrustungen innerhalb.
  23. Hallo Schmidei, Auch von mir viel Dank für deine Bemühungen und die tolle Anleitung. Ich stehe in etwa zwei Wochen ebenfalls vor dem Zusammenbau der Motoren. Ich habe Bilder von bisher ungeöffneten Motoren gemacht, die ich bei Bedarf zur Darstellung der Zahnradstellungen gerne hier posten kann. Du hast ja einen von dir revidierten Motor nochmals zerlegt um die Bilder zu erstellen. Kannst du nach Möglichkeit die Bezeichnung des Schmierfetts nennen welches du verwendet hast? Dieses schaut auf den Bildern sehr nach dem damals original verwendeten Fett aus. Ein Tipp noch für alle, die ihre Motoren ohne Gefahr von Beschädigungen öffnen wollen: Ich habe mir zwei gebrauchte Motoren als Teilespender in der Bucht besorgt (Volvo,Saab,Audi usw.) und von diesen die Deckel verwendet. Dazu das Gehäuse mit einer kleinen Säge an den entsprechenden Stellen einsägen, sodass der Deckel ohne Beschädigungen abgenommen werden kann. Bei den e30 Motoren müssen dann die Haltelaschen der Deckel z.B. mit einem Dremel entfernt werden damit die Gehäuse unbeschadet bleiben. Man muss das natürlich nicht so machen, ich hatte aber einfach Angst, die Gehäuse der E30 Motoren zu beschädigen und später mit Undichtigkeiten kämpfen zu müssen weil die Deckel nicht mehr richtig halten. Grüße, Chris
  24. Hallo Jonas, Nein, beim Ziehen des Schalters wird einfach Gas weggenommen und das Auto wird dadurch langsamer, rollt quasi aus. Gefühlt würde ich sagen etwas sanfter als wenn man den Tempomaten komplett ausschaltet. Das ist aber mein subjektives Empfinden. Eine Verbindung des Tempomaten zur Bremsanlage besteht definitiv nicht, vom Bremsschalter mal abgesehen. Grüße, Chris
  25. Hallo, es kann durchaus sein, dass auch der Wärmetauscher einen weg hat aber das Ventil muss so oder so raus. Auf dem Bild würde ich sagen, dass dieses die Ursache für den Kühlmittelaustritt ist. Ich habe die Reparatur eines solchen bereits erfolgreich hinter mich gebracht. http://e30-talk.com/allgemeines/t-teppich-management-fussraum-nass-kuehlwasser-waermetauscher-114936.html In diesem Thread ist das Abdichten des Ventils nochmal erklärt. Viel Erfolg bei der Reparatur. Grüße, Chris
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