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michelinmann85

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  1. Les dir das mal durch. http://e30-talk.com/e30-wikipedia/t-kabelfarben-fuer-alarmanlageneinbau-oder-zv-fb-einbau-39260.html In Kombination mit einem Multimeter und dem Stromplan von Jom solltest du das dann hoffentlich hinbekommen. Ansonsten googel mal nach "e30 SA Steckerbelegung" (SA steht für Sonderausstattung) den Stecker findest du im Fahrerfußraum links von der Lenksäule. Die Blinkeransteuerung kann man am Stecker an der Lenksäule abgreifen. Aber das sollte in dem Link erklärt werden. mfg seb
  2. Wenn das Fehlerbild auch mit abgeklemmter Lambdasonde auftritt kann man die eigentlich ausschließen. Könnte natürlich auch eine Überlagerung von 2 Problemen sein, da es ja besser wird wenn du die Lambdasonde abklemmst. Mess mal die Spannung an der Lambdasonde während der Wagen läuft. Spannung sollte zwischen 0,1 (?) und 0,9V (?) schwanken. Am besten sieht man das mit einem analogen Multimeter. Prüf mal deine Abgasanlage auf Dichtheit. Wenn er vor der Lambdasonde undicht ist und Frischluft zieht fettet die Lamdasonde fälschlicherweise das Gemisch an. Poste mal ein Bild von den Zündkerzen, auch von den alten, wenn du die noch hast. Das Kerzenbild gibt evtl. auch Aufschluss über das Gemisch. Es könnte natürlich auch sein, dass sich der Kat-Einsatz gelöst hat und unter Last den Abgasstrom behindert. Das fühlt sich auch wie zugeschnürt an und kann zum Absterben führen. Hast du das Ventilspiel mal kontrolliert? Einlass und Auslass alle auf 0,25 oder 0,3mm? (da gehen die Meinungen auseinander)
  3. jeder fängt mal klein an... Wichtig ist, dass du jetzt gegen den Rost vorgehst. Ich denke in deinem Fall bleibt noch ausreichend intaktes Blech übrig. Unbehandelt sieht das in 2-3 Jahren deutlich schlimmer aus. Bei Interesse kann ich dir gerne mal ein paar Bilder von meinem Radhaus schicken. PN mit Mailadresse dann such ich dir die Bilder gerne mal raus.
  4. Servus, schleif erstmal die Randbereiche von innen und außen blank, dann siehst du wie weit der Rostfraß geht. Die Zopfbürste sagt dir dann schon welches Blech nicht mehr zu retten ist
  5. Servus, wird der Wagen kurz vorm Absterben richtig durchgeschüttelt (Vor- und Zurückruckeln)? Kannst du das Absterben des Motors mit Vollgas etwas "herauszögern"? Tritt das Problem nur sporadisch auf? So hat sich das damals zumindest bei mir geäußert . Ich hab damals sukzessive diverse Teile getauscht, den Fehler aber nie gefunden... Der Fehler ist bestimmt über 1-2 Jahre immer mal wieder aufgetreten, meistens kurz nachdem ich dachte das Problem sei behoben . Irgendwann war dann auf einmal Ruhe, ohne, dass ich erneut etwas getauscht hatte. Das hab ich dann am Ende einfach so hingenommen. Seit dem habe ich bestimmt 10-15tkm ohne Probleme abgespult. Dazwischen immer wieder 6 Monate Standzeit über den Sommer. Meine Liste: - Zündkabel, Kerzen (NGK, Bosch), Verteilerkappe und -Finger, Zündspule - Zündung neu eingestellt - Kraftstofffilter, Vorförderpumpe, Druckregler, Kraftstoffpumpenrelais neu (damals ~100,-€), das kleine Relais daneben neu - Zündsteuergerät auf dem Radhaus fahrerseitig, Kabel von dort zum Zündverteiler - Motorsteuergerät - Massekabel am Motor neu - Batterie neu, Lima getauscht - alle Kraftstoffschläuche neu - alle Unterdruckschläuche neu - KLR rausgeschmissen - Ansaugbrücke neu abgedichtet Kerzenbild war Rehbraun, AU ohne Probleme. Während der "Totzeit" hatte ich Zündfunken und Sprit (--> Vorförderpumpe wurde auch angesteuert). Prüf das mal mitten auf der Kreuzung im darmstädter Feierabendverkehr War mir dann irgendwann egal! Viel mehr kann man bei einem M10 nicht mehr machen... Was ich mir (mit mittlerweile etwas mehr Erfahrung) noch vorstellen könnte: - Zündzeitpunkt wird über Unterdruck mittels einer Membrane am Zündverteiler verstellt. Wäre noch eine Möglichkeit, dass sich der Zündzeitpunkt sporadisch komplett verstellt und überhaupt nicht mehr zum Verbrennungstakt passt. Warum der Wagen dann aber nach ziemlich genau 5 Minuten wieder läuft, das erklär mir mal einer... Hauptproblem bei der Fehlersuche ist einfach, dass der Wagen nach 5 Minuten einfach wieder anspringt als wäre nie was gewesen. Bin dann teilweise 2tkm ohne Probleme gefahren, dann ist er wieder ausgegangen. Ich konnte das Phänomen auch nicht bewusst auftreten lassen, hab den Wagen sogar mal 2 Stunden im Stand laufen lassen. Dazu kommt noch, dass es kaum M10 Einspritzer gibt. Wo kommst du denn her? Mein M10 überwintert in 64668 Rimbach. mfg seb
  6. Laut diverser Forenaussagen handelt es sich um eine Produktionsaufnahme. Für mich eine plausible Erklärung, da ich darin sonst keine anderen Zweck sehe. Warum es hinten nichts vergleichbares gibt (vielleicht wurde die Karosse hier nur auf der Schwellerkante aufgelegt?) Wie die Cabriokarosse zentriert/aufgenommen wurde evtl. hat da ja jemand eine Erklärung für.
  7. Servus, grundsätzlich musst du jetzt was tun, sonst ist es in ein paar Jahren zu spät. Ich würde folgendermaßen vorgehen: - Sandstrahlen statt Drahtbürste oder CSD Scheibe, damit du mit Strahlen nicht Gefahr läufst Rostporen zu verschmieren. - beim Einsatz von Phosphorsäure zum entrosten gehen die Meinungen auseinander. Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht genauer auf chemischer Ebene damit befasst. Es wird allerdings immer geschrieben, dass man die Säure gut abwaschen soll. An Falzen mit überlappenden Blechen ist das nicht möglich. Die Säurerückstände sind wohl nicht so gut für gesundes Blech, deshalb soll man in solchen Bereichen ja auch kein säurehaltiges Zinn verwenden. Das nur mal so als Anmerkung. Ich würde hier Sandstrahlen einfach vorziehen. - Wenn du mehrere Schichten "nitrofest" auftragen willst evtl. verschiedene Farben verwenden. Hat den Vorteil, dass du 1. siehst wo du schon gepinselt hast und 2. bei evtl. auftretenden Beschädigungen durch Steinschlag siehst wie tief das ganze ist. - den weißen original UBS bekommt man gut mit der Zopfbürste runter, normale Drahtbürsten haben keine Chance gegen das Zeug. Bei nem Golf 1 hab ich jetzt mal Heißluftfön mit Spachtel probiert, ging ganz gut. - Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass unter dem weißen UBS (sofern unbeschädigt) zu 90% kein Rost ist. Kritisch sind in erster Linie die doppelten Bleche am Falz vorne (Blech zu den Scheinwerfern), Bremsleitungshalter, Durchführung Bremsleitung, Unterseite Batteriefach und Falz oben unter der Radhausverkleidung. Aber wenn man eh dabei ist, kann man auch den ganzen Kram runter machen. Ist halt ne Drecksarbeit. - Mit einer kleinen Farbrolle lässt sich das Brantho gleichmäßiger auftragen als mit dem Pinsel und bekommt eine schönere Oberfläche. Ist zudem günstiger, da man die Rollen einzeln tauschen kann und nicht jedes Mal nen Pinsel wegschmeißen muss. Außerdem entfällt das Haarproblem. Mit der Pistole wird es natürlich noch schöner... - Owatrol-Öl kannst du nach dem Strahlen in die Falze ziehen lassen. Das Öl versiegelt den dort vorhandenen Rost und verlangsamt die weitere Oxidation. Mehr würde ich in deinem Fall damit nicht machen. Die Flächen danach gut entfetten, sonst hält das "nitrofest" nicht gescheit. - UBS kann man auch weglassen. Ich habe bei meinem Cabrio seit 3 Sommersaisons zum Test nur Brantho (2 Schichten "nitrofest" + 3 Schichten 3in1) im Radhaus vorne rechts. Das Cabrio fährt im Alltag ca. 7tkm, auch im Regen und ich habe noch keine Beschädigungen entdeckt. Theoretisch müsste sich ohne UBS die Geräuschkulisse verändern, da weniger Dämpfung vorhanden ist und das Blech eher zum Schwingen neigt. Ich denke hier z.B. an Reifen-Abrollgeräusche und Wasserprasseln bei nasser Fahrbahn. Ob das bei einem e30 jedoch auch zu hören ist weiß ich nicht. Evtl. gibt es hierzu Erfahrungsberichte von anderen usern. Wenn du UBS verwenden willst nimm nicht das Billigzeug aus dem Baumarkt, das wird rissig und bröckelt schnell wieder ab. Grundsätzlich gibt es zu Brantho verschiedene Meinungen. Ich persönlich habe damit an 3 Fahrzeugen gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, dass man das Zeug richtig anwendet und die Bleche ordentlich vorbereitet sind. Man muss aber ehrlicherweise erwähnen, dass diese Erfahrungen maximal 4-5 Jahre alt sind... Drahtbürste und Fertan ist bei mir Geschichte, damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Prinzipiell wird Brantho richtig angewendet aber deutlich besser abschneiden als die Kombination Rostumwandler, Grundierung aus der Sprühdose und dann Bauhaus Rallye-Lack aus der Dose . mfg seb
  8. Wenn das so ist nehme ich meine Aussage bzgl. der fehlenden Versiegelungsmöglichkeiten zurück. Zu meiner Verteidigung, auf den Bildern kommt das nicht wirklich gut rüber
  9. michelinmann85

    Neuaufbau NFL

    Radhausblech gibts nur bei BMW. Schön, dass du den Wagen wieder herrichtest, viele würden ihn schlachten... Wenn ich solche Bilder sehe wird mir immer wieder bewusst, welches Luxusproblem ich bei meinen Autos hinsichtlich Rost habe . Ich frag mich immer wieder wie Autos mit nur noch nem halben Radhaus noch durch den TÜV kommen...
  10. nur wenn man noch ein Loch bohrt, oder raff ichs grad nicht... Oder ist der neue Bereich dort wo der Schatten ist etwa offen???
  11. Normalerweise ist die LiMa in der Lage bei Fahrbetrieb alle Verbraucher zu versorgen, ohne die Batterie zu "entleeren". Problematisch wird das erst mit Leistungsstarken Musikanlagen. Die Batterie dient im Fahrbetrieb eigentlich nur als Puffer zwischen Generator und Verbrauchern. Was deine Batterie "entleert" sind Verbraucher die auf Dauer + laufen (Radiospeicher, Alarmanlage, Standheizung, etc.) und die Stromaufnahme vom Anlasser beim Startvorgang. Letzteres ist nicht zu unterschätzen. Mit stärkerer LiMa (höherer Ladestrom) wird die Batterie in erster Linie schneller wieder geladen. Ist denke ich klar, da die Stromdifferenz (Ladestrom minus Verbraucher) größer ist. Ist also in erster Linie für viel Kurzstreckenbetrieb sinnvoll. Wenn große Verbraucher im Stand (Standheizung, Kühlbox, etc.) laufen sollen ist eine größere Batterie mit Spannungswächter die sinnvollere Alternative.
  12. Ich hoffe sehr für Dich, dass Du Dich da nicht gewaltig irrst, Stichwort "elektrochemische Korrosion". genau das vergessen viele wenn sie Edelstahl an normalen Feld-Wald-Wiesenstahl ranbraten. Gibts ja genug Beispiele mit Edelstahlendrohren an Serienendtopf...Anderes Beispiel wären festgegammelte Alu Tonnenlagerkerne an der Karosserieaufnahme aus Stahl. Bei der Variante von Schmidei ist der Bereich zwischen Aschenbecher und Bodenblech zwar schön frei zum abtrocknen, dafür wird sich aber schön der ganze Dreck dazwischen sammeln, der dann im Endeffekt wieder die Feuchtigkeit hält. Dazu kommt noch, dass Dreck in dem spitzen Winkel mit der Zeit schön den Lack beschädigt und das Blech frei legt. Das hält wahrscheinlich 5-10 Jahre und dann ist wieder schweißen fällig. Die beste Variante wird immer noch sein das Aschenbecherblech einfach wegzulassen. So werde ich es bei meiner Limo wohl am Ende machen.
  13. Servus, An sich keine schlechte Idee so ein Reparaturblech auf den Markt zu bringen. Für jemanden der keine Blechwerkstatt hat sicher eine Alternative. Zum Preis von den Blechen sag ich mal nix... Von der Grundidee ja an das Cabrio angelehnt. Wenn ich das Konzept anhand der Bilder richtig verstanden habe entsteht zwischen Bodenblech innen und dem "neuen" Aschenbecherblech ein Hohlraum, richtig? Frage: wie werden die Schweißnähte vom Inneren des Hohlraums aus versiegelt? - Bei Temperaturänderung kondensiert die eingeschlossene Luftfeuchtigkeit --> Rostpotential! - Wenn man den Kotflügel einfach mit einer Blechschraube an das neue Blech ranschraubt wird mit der Zeit zusätzlich Feuchtigkeit in den Hohlraum eingebracht --> noch mehr Rostpotential! - Die Stelle an der die beiden Bodenbleche in spitzem Winkel zusammentreffen ist wie beim Cabrio am Übergang Schweller zu B-Säule ein Schwachpunkt hinsichtlich Rost. Wenn man von oben ein Loch bohrt um versiegeln zu können fehlt in dem Paket für stolze 170,- Flocken ein Verschlussstopfen! Dann lieber Aschenbecherblech weglassen und nur das innere Bodenblech einschweißen. Bei Bedarf kann man sich noch eine Verstärkung überlegen um an der Stelle mit der Hebebühne ansetzen zu können, ohne, dass die Schwellerkante wegknickt.
  14. Radhäuser gibts nur beim Freundlichen, Seitenschweller auch aus dem Zubehör. Den Bereich rund um die vordere Produktionsaufnahme gibts nicht zu kaufen. Also entweder selber basteln oder aus nem Schlachter raustrennen.
  15. Ich habe mit Supersport schon beides erlebt. Edelstahl ESD M20 am Vfl: Winkel zwischen Verbindungsrohr zu Endtopf hat nicht gepasst, d.h. am Achsträger eingehängt haben die Endrohre am Heckblech angestanden. Hab den Topf zurückgeschickt und ändern lassen, danach hat er gepasst. Später dann auch beim Nfl, wo das mit der Positionierung der Endrohre ja kritischer ist. Stahl ESD M20 am Vfl: Topf hat auf Anhieb gepasst. Gut, die Verbindungsschellen und Flansche zum Kat sind nicht perfekt, aber mit Gungum am Ende doch dicht geworden. Dafür kosten die Töpfe aber auch nur einen Bruchteil verglichen zu den Eisenmännern...
  16. Servus, wenn du es selbst machen willst kann ich dir nur anraten ein Entlüftungsgerät zu kaufen. Ich hab selbst früher mehrmals im Hof mit Böcken und Auffahrrampen die Pumpvariante mit Nippel auf und zu gemacht. Geht, muss man aber nicht unbedingt so machen. Du brauchst definitiv eine zweite Person zum Pedal pumpen und es sifft immer irgendwo was rum. Letzten Sommer habe ich mir das Gunson Ezibleed Entlüftungsgerät gekauft, definitiv eine feine Sache. Hat meine ich um die 30€ gekostet und spart mir definitiv einiges an Nerven. Vorallem auch wenn man die Kupplungshydraulik entlüften willsehr zu empfehlen. http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop_xtc/product_info.php?info=p795_Eezibleed.html mfg seb
  17. Hier im Talk-Wiki: http://e30-talk.com/e30-wikipedia/t-anzugsdrehmomente-bmw-e30-74327.html#post1305380 Wenn es um handwerkliche Dinge geht kann ich die Motorenworkshops bei Bamotec empfehlen (sofern es die noch gibt). Es gibt verschiedene Level bei denen du eben auch handwerkliche Tricks und Hinweise bekommst. Ich war selbst schon mal für nen Fortgeschrittenen-Kurs dort.
  18. Servus, dein Ölverbrauch ist in Ordnung, je nach Fahrzeug fülle ich alle 4tkm (M20B25 Cab und Touring) bis 15tkm (M10B18 Limo) etwa einen Liter 10W40 nach. Mit einem 15W40 ändert sich da nicht wirklich was. Wenn dein Motor undicht sein sollte kann man dem mit nem 15W40 evtl etwas entgegenwirken, in erster Linie sind allerdings die alten Dichtungen/WDR dafür verantwortlich. Zum Thema Fahrwerk: Zwischen neuen Sachs und neuen Bilstein B4 wird es keinen großen Unterschied im Kompfort geben. Beide kannst du mit den M-Technik Federn (-20mm) fahren. Im Vergleich zum alten (ausgelutschten) Fahrwerk wirst du mit neuen Dämpfern einen deutlichen Unterschied im Fahrverhalten feststellen. Die M-Federn spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Du wirst erstaunt sein wie viel direkter das Fahrverhalten sein wird. Im Cabrio fahre ich selbst auch "nur" M-Fahrwerk. Wenn Bremerhaven nicht so weit weg wäre würde ich dir gerne beim Fahrwerkstausch behilflich sein. Ist ja i.d.R. in 3 Stunden gemacht...Aber da wärst du bei 1.000km Strecke länger unterwegs als auf der Hebebühne . Ich denke du findest sicher auch jemanden in deiner Gegend. An sich ne coole Sache, dass du dich mit 70 hier im Forum "rumtreibst". Mein Vater ist noch keine 60 und käm im Lebtag net drauf sich in irgend nem Forum anzumelden . Für sowas hat er ja 2 Söhne die ihm Infos besorgen können... mfg seb
  19. Letztendlich ist das tatsächliche Ventilspiel entscheidend. Mit zunehmendem Verschleiß bekommst du am Ventilende Mulden, deren Tiefe natürlich beim Ventilspiel einstellen mit der Lehre nicht berücksichtigt wird. Dementsprechend kann es durchaus sein, dass du jetzt real 0,4mm hast. Wichtig ist in erster Linie, dass das Spiel nicht zu stramm und gleichmäßig eingestellt ist. Ungleichmäßig eingestelltes Ventilspiel hat nach eigener Erfahrung einen sehr großen Einfluss auf die Laufruhe im Leerlauf. Bei meinem war das vom Gefühl her mit Zündaussetzern gleichzusetzen, lief wie n Sack Nüsse. Man sollte auch bedenken, dass ein M20 einfach etwas Ventiltickern hat, sind ja schließlich keine Hydrostößel verbaut!
  20. Mich würde der niedrige Preis etwas stutzig machen... Bei Unifit kostet ein Einschweißkat (ohne jetzt genauer auf die Details zu schauen) ab 100,- Den Kat schweißt dann jemand mit Hilfe einer Aufnahme maßhaltig an Edelstahlrohre die auch nochmal ne Nummer teurer sind als welche aus Stahl und am Ende soll dann noch Gewinn hängen bleiben... Auf der anderen Seite kannst du den Kat auch einfach bestellen, anprobieren und wenn er nicht passt zurückschicken. Wenn man es selbst macht kein Problem, wenn man Arbeitszeit in der Werkstatt bezahlen muss würde ich das Risiko eher nicht eingehen.
  21. Zum Fahrzeug: Grundsätzlich sollte dir klar sein, dass du ganz schnell 3k€ in dem Wagen versenkst. Es sind mindestens mal Fahrwerk, Bremsen komplett und sämtliche Buchsen und Lager fällig. Damit bist du schon bei 1,5k€. Dann hast du noch nichts am Antriebsstrang gemacht. Hier ist mindestens ein großer Service inkl. ZR und allen Flüssigkeiten fällig. Wenn du Glück hast lenkt, fährt und bremst die Kiste dann. Wenn du Pech hast siffen Motor, Getriebe und Diff nach den ersten Km überall und es geht ans neu abdichten. Wenn es ganz schlecht läuft findest du Korrosion in den Zylindern, genau dort wo die Kolbenringe Kontakt zur Wand hatten. Wobei das am Ende auch noch machbar ist, da der 2,3l Roh-Block mit den 2,0l Blöcken identisch ist, und die bekommt man nachgeschmissen. Alles andere an Teilen bekommt man ausreichend gebraucht, aber es summiert sich am Ende natürlich auch. Zum Thema Karosserie braucht man denk ich nicht viel sagen. Die kann von gut bis reif für die Presse sein. Letztendlich musst du mit Sicherheit einige 100 Stunden und mindestens 3k€ investieren bis du ein Schmuckstück hast. Wenn du Zeit, Lust, Geld und Schrauberplatz hast kauf den Bock für (aus dem Bauch heraus) max. 1k€ und freu dich nach viel Arbeit am Ende über einen vVfl 323i den du selbst "gebaut" hast. Meiner Meinung nach der richtige Weg, denn dann weiß man was man hat. Früher oder später ist der gleiche Aufwand auch bei einem 1. Hand 150tkm für 5k€ fällig, denn rosten tun sie alle (ja, es gibt einzelne Ausnahmen, die werden aber i.d.R. nicht verkauft)! Ganz so schlimm ist es am Ende auch nicht. Wichtig ist in erster Linie ein erhaltenswerter Zustand und zeitgemäße Erscheinung des Fahrzeugs. Wenn ein Fahrzeug regulär durch den TÜV geht ist die erste Hürde schonmal geschafft. Das Bild vom 323i hier lässt auch nicht auf einen GFK-Bomber schließen. Wenn Änderungen gegenüber Serie vorhanden sind müssen diese unterm Strich nur zeitgemäß für die ´80er gewesen sein. "GFK-Bomber" wie z.B. von Floßmann bekommen auch ein H. Schwierig wird es mit Angel-Eyes, Klarglas Rückleuchten, Hifi-Ausbauten und sonstigem ebay Tuning. Wenn es mit einem seriennahen Fahrzeug tatsächlich Schwierigkeiten gibt kann man immer noch einen anderen Prüfer/Gutachter ausfindig machen.
  22. Servus, ich hab seit etwa 20tkm Powerdiscs mit ATE Belägen auf dem Touring und kann keinen übermäßigen Verschleiß feststellen. Bremsstaub ist auch deutlich weniger als mit dem Kram der vorher drauf war. Belagstärke ist fast noch auf Neu Niveau. Hängt natürlich auch sehr stark von der Fahrweise ab. Meine letzten ATE Beläge auf Standard ATE Scheibe habe ich 60tkm gefahren Ach ja, auf dem Ring bei Tourifahrten ist der ATE Kram völlig überfordert... Sind deine Bremskolben und die Sattelführungen auch richtig freigängig?
  23. Ich glaube kaum, dass sich die Karosserie plastisch um 2cm verzogen hat. Wird wohl eher das Verdeck sein, dass sich verzogen hat. Wenn du nicht gerade beide Schweller zerlegst verzieht sich die Karosserie nicht in dem Ausmaß. Vorallem nicht im plastischen Bereich. Wenn dem so wäre hättest du das gleiche Problem in die andere Richtung wenn der Wagen auf dem Boden steht. Gegen Durchbiegung ist die Karosse aufgrund der geänderten Schweller steif genug. Problematisch sind nur Torsionsmomente um die Längsachse bei einseitiger Belastung eines Rades (z.B. ein Vorderrad auf dem Bordstein). Diesen Fall kennt denke ich jeder der ein e30 Cabrio hat, die Karosserie verwindet sich. Aber das sind denke ich auch keine 2cm.
  24. Servus, bevor du das Getriebe ausbaust würde ich erstmal folgende Punkte prüfen: - läuft dein Motor richtig rund? Wenn nicht übertragen sich die Schwingungen auf Getriebe und Abgasanlage wenn die Getriebeeingangswelle mitläuft (Kupplung losgelassen und Leerlauf). Wenn die Eingangswelle steht (Kupplung getrennt) ist das Geräusch weg. - Hitzeschutzblech am Kat evtl. lose?
  25. da bin ich anderer Meinung. Ich habe selbst leider nicht die Möglichkeit auszulesen, hätte sie mir aber vor ein paar Wochen echt gewünscht. Es gibt auch am e30 einige Phänomene bei denen man sich zu Tode suchen kann. Ich sag nur unrunder Motorlauf. Wenn du da mal mit den Standardsachen wie Falschluft, Verteilerkappe/-Finger, etc durch bist gehts ans eifrige Teile tauschen von LMM, LLR, KW-Sensor, DME, Zündkabel, ... Wenn du nicht zufällig den ganzen Kram auf Lager hast geht das ganz schön ins Geld. Der Teiletausch zwischen Cab und Touring hat auch ordentlich Zeit gefressen... Ein Oszi hat auch nicht jeder in der Garage stehen um mal eben diverse Dinge ANALOG zu prüfen. UND nicht mal BMW liest dir mal eben nen e30 aus, weil die neuen Softwareversionen den e30 nicht mehr unterstützen. Auslesen MIT Livewerten ist meiner Meinung nach sehr sinnvoll! Das Thema erinnert mich mal wieder daran, dass ich mich schon seit Ewigkeiten mit choppa bzgl. Diagnose in Verbindung setzen wollte...Zeit müsste man mal haben...
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