Vielleicht um Dich zu beruhigen:
Der Kauf war vollkommen entspannt. Angerufen, ein sehr angenehmes Gespräch geführt. Der Verkäufer hat viel von sich aus über das Auto erzählt. Auf Anfrage noch ein paar Aufnahmen von unter dem Auto und von innen gemacht und per WhatsApp zugeschickt. Onlineauskunft befragt, alles sauber. Termin ausgemacht, runter gefahren. Adresse, Fahrgestellnummer, passte alles. Auto sah gut aus Innen zwar nicht geputzt und ausgeräumt aber es war noch in Gebrauch. Trotzdem recht sauber (wie das mit drei Kindern halt möglich ist). Probefahrt allein ohne den Verkäufer gemacht. Vielleicht schon ein bißchen zu vertrauenseelig, aber er hatte mich auch mit dem anderen Auto ankommen gesehen. Noch 20 Euro mitbekommen um noch etwas in den Tank zu füllen.
Nach Rückkehr in die Wohnung gegangen, Winterreifen angeschaut, kurze Preisverhandlung (-400€ vom VK aus, ich hatte sonst keinen Grund mehr Nachlass zu fordern). Adresse des Halters (Ehefrau) stimmte überein. Kompletten Ordner mit allen Unterlagen über das Fahrzeug bekommen. Alle Unterlagen da, passend, einige (die Wichtigen) Rechnungen auch dabei. Vovertrag gemacht, Geld angezahlt und dann erstmal nach Hause.
Er hat dann noch einen kleinen Lackschaden aus einer vorherigen Lackierung auf Gewährleistung beheben lassen, das hat dann nochmal etwas gedauert, aber die ganze Zeit in Kontakt geblieben. Nachdem der Wagen wieder da war, ein Bahnticket gekauft, den Kaufvertrag fertig gemacht, Geld vorab überwiesen und hin gefahren. Am Bahnhof abholen lassen, Auto angeschaut, in die Wohnung, Unterlagen ausgehändigt, Übergabeprotokoll fertig gemacht, noch 'nen Kaffee getrunken und dann mit dem Auto gemütlich nach Hause. Im Nachhinein jeweils noch Dinge/Unterlagen gefunden die ausgetauscht werden müssen -> Post.
Alles in allem eine perfekte Kaufsexperience wie man Neudeutsch sagen würde.
Sowas gibt es also auch noch - muss nicht alles negativ sein.