Wie schon gesagt, ich bin selbst ein Verfechter dieser feinen Mittelchen und habe ebenfalls ein "hoffnungsloses" M-Tech I, sowie ein Sportlenkrad mit einigen leichten Spröstellen damit wieder aufgearbeitet. Das M-Tech I liegt immer noch unberührt rum, das Sportlenkrad fahre ich momentan selbst. Das ganze hatte Testcharakter, da wir auf der Suche nach guten Lederpflegeprodukten waren, die wir selber nutzen, aber auch unseren Kunden empfehlen können. Das Sportlenkrad sieht nun nach rund 6000km wieder fast so aus wie vor der Behandlung - die Sprödstellen kommen wieder hervor. Dazu muss ich sagen, dass es eigentlich unter guten Bedingungen getestet wurde. Ich habe keine Schweishände, steige nur mit sauberern Händen ins Auto und habe das Lenkrad einmal im Monat mit der empfohlenen Lederseife und Pflegelotion aus gleichem Hause behandelt. Bezüglich der Haptik: Beim "hoffnungslosen" M-Tech I ist mir die Haptik zu künstlich, es fühlt sich wie gesagt bestenfalls lederähnlich an, aber sicher nicht wie echtes/intaktes Leder. Beim Sportlenkrad kann ich aufgrund des vorher brauchbaren Zustandes nicht meckern. In Bezug auf Sitze kann ich die Mittel vorbehaltlos empfehlen, damit haben wir ausschließlich positive Erfahrungen gemacht, selbst an den vielbelasteten Einstiegsseitenwangen. Bei Lenkrädern taugen nur Seife und Pflegelotion etwas, sprich richtig abgewetzte Lenkräder bleiben ein Fall für den Sattler oder man muss, je nach persönlichen Gegebenheiten, nach ca. 5000km neu tönen. Generell gilt aber wie immer: Wenn man intakte Lenkräder/Sitze hat, bloß rechtzeitig und regelmäßig reinigen und pflegen, dann hat man nahezu ewig Freude damit und brauch die Tönung gar nicht.