Es hat alles etwas dafür und etwas dagegen, beides kann richtig oder auch völlig daneben sein, manch einer braucht eine Außenwirkung der andere ist immer die Spur cooler unterwegs. Auch das kann der Neuwagenfahrer sein - oder gerade der Altautofahrer. Man kann es einfach nicht pauschalisieren weil zuviele Einzelpunkte dazu gehören. Ich hatte vor vierfünf Jahren die unheimliche Lust auf einen Neuwagen und habe auch hinundher überlegt, dutzende mal konfiguriert usw. bis ich dann vor (jetzt) 4 Jahren einen nach meinen Wünschen zusammengestellten Volkskarton ausgeliefert bekommen habe. Und ? Es hat nicht lange gedauert bis mich das Ding nur noch gelangweilt hat. Haltedauer 2 Jahre, 28t KM gefahren, Null Vorkommnisse, keinerlei Garantiearbeiten oder Werkstattbesuche, keine Teileorganisation, nix. Und beim Verkauf die Affäre mit 7t bezahlt. Und jetzt fahre ich Alltags einen 728ia e38 und bin immer gut gelaunt. Meine Frau sagt, in dem VW hätte ich immer Launen gehabt, mein Kollege meint ich schaue jetzt sooft runter auf meinen Parklplatz, wird wohl so sein. Finanziell ist mir das recht wurscht, der e38 ist ja nur ein 6 Zyl. und nicht volle Hütte, also somit wertlos (ist im 7er-Forum wie hier : viele Knöppe und Zylinder = toll, stattdessen kein Gammel = egal). Das Auto hat mit 1,5 Jahren Tüv in optisch wirklich gutem Zustand xxxx ,- gekostet, nichts vergammelt oder verbeult aber natürlich trotzdem mit Mängeln und Rep.stau. Na und ? Nochmal runde 3t reingesteckt und schon ist alles (!) abgearbeitet. Wenn ich jetzt wieder von runden 7t ausgehe aber der Wagen in 2 Jahren garantiert nicht der Endlösung zugeführt werden muß passt sogar die finanzielle Seite. Die mir aber völlig wurscht ist weil ich weder geizig noch arm bin und mir niemand unsympathischer ist als diese Rechenfüxxe die alles haarklein auseinandernehmen. Falls es mich doch interessieren würde : Versicherung ungefähr gleich, Steuer günstiger (BMW Benziner / VW Diesel), Verbrauch 11 L. / 6 L. bei Jahresfahrleistung 12-15tKM, Wertverlust : langfristig sehr überschaubar Wenn ich auf das Auto zugehe lächle ich, wenn ich aufsitze und starte bin ich glücklich. Das nennt man vielleicht auch Lebensqualität. Vielleicht habe ich alter Sack auch einfach nur erkannt das das Leben nicht unendlich und einfach zu kurz für hässliche oder ätzende Autos ist. Das Argument der Unzuverlässigkeit bei alten Autos lasse ich nicht gelten, das hat man zu einem großen Teil selbst in der Hand ! Aber wie immer im Leben passt nicht alles zu jedem.