@choppa: Beide Beiträge Das mag vor einigen Jahren noch zugetroffen haben - hm, ist das jetzt richtig formuliert ? -, als die Menschen in ihrem Leben einen Job hatten bei einer Firma, wo der Chef sich einer sozialen Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern bewußt war und respektiert war, weil er seinen Betrieb von der Pike auf gelernt hatte. Und diese Mitarbeiter daher mit einer relativ hohen Sicherheit Zukunftspläne schmieden konnten, weil die meisten diesen Job bis zur Rente gehalten haben. Heute sehe ich ständig, dass Leute eingestellt und rausgeworfen werden, Arbeitsplätze häufig oder meist aus Zwang gewechselt werden. Arbeitnehmer sind nur Kostenfaktoren, Firmen werden geleitet / geschlachtet von Leuten, die nur ihr eigenes Ego und ihren eigenen Verdienst vor Augen haben. Ich weiß nicht, ob es da ständig Sinn macht und zumutbar ist, dabei immer zu erwarten, dass man dabei hin und her- umzuzuziehen. Kann aber jeder selber entscheiden. Daher ist eine flexible Mobilität leider von Nöten, ob es gefällt oder nicht. In dicht besiedelten Räumen mag es vielleicht Alternativen geben, aber das läßt sich nicht pauschalisieren. Das Problem ist damit eigentlich unsere gesamte Lebensform oder Struktur, die Abhängigkeit, in die wir uns als Gesellschaft im Laufe der Jahrzehnte selbst gebracht haben. Die Abhängigkeit von Mobilität, Strom, Telefon, Kommunikation etc. Letztlich von den eigenen Ansprüchen. Und dafür bezahlen wir mit jedem Jahr mehr und mehr die Quittung, eben über teurere, immer mehr monopolgesteuerte Preise usw. Um aus dieser Kette rauszukommen ist sicher ein Umdenken im Anspruch nötig, da gebe ich Jens recht. Es gibt da überhaupt keine andere Möglichkeit. Dazu muss man sicher erstmal begreifen, dass das alles nicht selbstverständlich und zum Nulltarif ist, wie uns immer seitens Politik und Industrie propagiert wird. Sondern dass da Leute Geld mit verdienen wollen. Auch die Politiker, die wenn man es positiv formuliert diese Ansprüche meinen erfüllen zu müssen, die die Gesellschaft erwartet. Mautgebühren sind aus der reinen Zweckverwertung völlig überflüssig. Schon heute fließt mehr Geld aus den 'verkehrspolitischen' Steuern in Bereiche, die damit nichts zu tun haben. Aber Verkehr/Auto ist eines der Massenspektren, wo man mit geringen Zahlen hohe und sichere Umsätze erwarten kann. Daher wird sie irgandwann kommen und genau wie choppa es beschreiben hat, wird das Volk in kleinen Schritten drauf vorbereitet. Das schlimmste an der Maut ist aber nicht, das man eine einfache Vignette ala Schweiz oder Österreich kaufen wird, sondern dass das ganze langfrsitig gleichzeitig der elektronsichen Überwachung dienen und ein weiteres Mittel zur Überwachung des gläsernen Bürgers sein wird. So wie jetzt im LKW Bereich. Ein Knopfdruck, schon weiß jeder, wer wann wo und was gefahren hat. Auswertbar in allen möglichen Bereichen. Naja, wenn man uns lange genug erklärt, wie wichtig und gerecht das alles ist, um uns vor Gefahr und Terrorismus zu schützen werden wir es schon eines Tages glauben.