Nicht dafür. Mich hats Gestern halt irgendwo einfach gefreut als ich die Werbung sah. Ich habe fest mit soner schnell niedergeschriebenen Aussage gerechnet. Selbstverständlich ist es Dir freigestellt, deine eigene, persönliche Meinung kundzutun. Allerdings sprechen wir hier nicht vom Sanitärfritzen von nebenan, der mit Mühe und Not seine 3 Mitarbeiter über Wasser hält. Die Dimensionen an finanziellen Mitteln, welche bei der Automobilbranche gehandhabt werden, lassen im Normallfall eine "Standard-Werbung" zu. Ich glaube kaum, dass Müller, Meyer & Schulze im Oktober auf ihren Monatslohn verzichten müssen, weil Opel eine kurzweilige Werbenachricht verbreitet. Der Konkurrenzkampf zwischen den Automobilherstellern ist dermaßen kritisch, dass es sich ein Unternehmen in keinster Weise leisten kann, von der Bildfläche und aus den Köpfen der Leute zu verschwinden. Vollkommen unabhängig davon, ob Opel derzeit in den Medien breitgetreten wurde. Hier muss man schon differenzieren zwischen den beworbenen Fahrzeugen von Opel und der Marke die durch Tradition durchaus bei Manchen Emotionen weckt und dem Überlebenskampf eines deutschen Großunternehmens. Vollkommen gleich, wichtig ist, dass der Konzern lebt. Ich finde es dramatisch zu sehen, wie so manch altes und etabliertes Unternehmen (Hertie) für immer seine Pforten schließen muss. Topic!? Genau so ist`s. In bankrotte Firmen wird mit Staates Segen Geld ohne Ende geblasen (ich erwähne mal Holzmann), obwohl die Geschichte lehrt, die letzten Taler zieht sich der Insolvenzverwalter, dann gehn die Lampen aus. Jüngstes Beispiel: Quimonda... Die Leute werden ruhiggestellt (oder erpreßt), indem man sie vor die Wahl Amt oder moderne Versklavung in Form von Auffanggesellschaften stellt. Daß sie raus sind, wissen sie schon. Hauptsache Werbung und bißchen schönreden. Und Müller, Meyer und Schulze müssen nicht verzichten. Die bekommen ja KuG. Oder das, was nach Lohnverzicht bleibt. Ist doch alles prima? Was regen wir uns auf? Was fällt auf? Richtig, der Sanitärfritze wurde mal wieder vergessen. Wie immer. Wie der gesamte Mittelstand im Handwerk. Von Kleinunternehmern reden wir da noch nicht...