So, hier mal meine Rechnug: Ich gehe von folgendem Dreieck aus: http://www.fyiwok.net/school/mathe/pyth/dreieck.gif Die Hypothenuse stellt die Spurstange dar. Als Anfangswert nehme ich folgende Werte an: Ankathete (also die untere Seite) = 40cm ; Winkel = 15° (der Winkel rechts). Leider kann ich nicht so schöne Zeichnungen zur Veranschaulichung machen. Ges. ist Gegenkathete + Hypothenuse. Gegenk. = tan(15°) * 40cm = 10,718cm (dies ist also die Länge der linken Seite). Hypoth. = Ankath. / Cos(15°) = 40cm / Cos(15°) = 41,411cm ________________________________________________________________________________ Jetzt die neuen Werte, wenn man das LG um 5mm nach oben schiebt. Die neuen Werte lauten nun dafür: Gegenkathete = 11,218cm ; Ankathete = 40cm (hier habe ich die Ankathete als festen Wert genommen, die Hypothenuse verlängert sich also, andersrum könnte man natürlich genauso rechnen, dann würde sich halt die Ankathete verlängern, was ja aber eigentlich nicht erwünscht ist). Der neue Winkel beträgt nun Tan^-1(x) = Gegenkath. / Ankath. = 11,218cm / 40cm = 15,6662° Die neue Länge der Hypothenuse lautet: Hypoth. = Ankath. / Cos(15,6662°) = 41,5433cm Das Spurstange wird also um gerade mal 1,3mm länger. Natürlich sollte man sich nach so einem Umbau immer die Spur neu einstellen lassen. Aber wenn diese eingestellt wurde, habe ich eben starke Zweifel, ob man da 5mm hoch oder runter bemerkbar sind. Das Die Vorderräder nachher nicht wie ein V dastehen sollten (übertrieben egsagt), versteht sich von selbst. Und wie auch von mir oben schon gesagt, die Lenkgetriebeaufnahmen sind alles andere als genau. Hinzukommt, dass sämtliche Fahrwerkslager aus gummi sind, auch hier gibt es schon relativ große Toleranzen. Gruß Jochen //Edit: Was mich vielmehr interessieren würde ist, was genau die Rückstellkräfte verursacht? Sind diese abhängig von Winkel der Spurstangen? Dass man die Rückstellkraft vergrößern kann indem man exzentrische QL Lager verbaut ist mir bekannt, doch spielt der Winkel auch eine Rolle?