das ist mir heute passiert; von einem Polizeibeamten als "Arschloch" beschimpft zu werden! Was war los? Ich bin mit dem Dienstwagen eine 30er Straße entlang gefahren, als so ca.30m vor mir jemand auf die Straße gestürzt ist. Und ist einfach liegen geblieben ist. Also angehalten und erst mal Warnblinker an. Ausgestiegen und gesehen, der hatte sich mit seinem Rolator vom Bordstein auf die Straße überschlagen und in den Gestängen vom Rolator verheddert. Er kam mit einem geschienten Arm- und Handbruch aus der Klinik (haben wir später erfahren) und war auf den Asphalt geknallt mit blutenden Verletzungen an Nase, Lippen und Stirn. Dass hier Hilfe nötig ist, haben auch andere Verkehrsteilnehmer auf der Gegenspur mitbekommen und sind mir zu Hilfe gekommen. Während wir also "Erste Hilfe" geleistet haben, war halt die Straße auf ca.20m zwischen unseren Fahrzeugen nicht mehr beidseitig befahrbar und es kam zum Stau (14:00 Uhr ist Rushour am Freitag) in beide Richtungen. Mein Fiat stand ja zum Schutz aller Beteiligten auf der Straße und gemeinsam haben wir den Herren auf die Beine gestellt und seine blutenden Wunden versorgt. Danach auf die andere Straßenseite gebracht, wo er sein Auto abgestellt hatte. Und da kommt die Polizei (keine Streife) mit einem Lkw vom Verkehrsübungsplatz einer nahegelegenen Schule und weil er wegen dem noch auf der Fahrspur stehenden Fiat warten musste, mich mit dem "Arschloch" und dem "Vögelchen" begrüßt hat! Bei aller Liebe, aber ich kann nicht gleichzeitig den "Patienten" versorgen, den Rolator zerlegen, im Kofferraum seines Autos verstauen und den Fiat von der Fahrspur entfernen! Alle anderen Verkehrsteilnehmen waren sehr einsichtig und/oder haben wohl die Situation besser eingeschätzt als dieser Beamter. Schade, dass der Typ mein gemurmeltes "selber Arschloch" nicht mitbekommen hat; sonst würde er bei Reaktion nun eine Anzeige wegen unterlassener Hilfesleistung am Arsch haben! Wenn aber in einer "50er Zone" in dritter Reihe einer mit Warnblinker steht, scheint das keinen unserer Executive zu stören; der will ja nur schnell einkaufen und nicht helfen Gruß Jochen edit: danke an alle unbekannten Helfer; alleine hätte ich das auch nicht hinbekommen! Und den Fiat hab ich sofort von der Fahrspur entfernt, als der "Patient" halbwegs sicher in seinem Auto gesessen ist! Und ich hoffe, der Herr ist trotz Gipsarm und den Platzwunden mit seinem Golf heil in Röthenbach a.d.P. angekommen! Taxi, Sanka etc. hatte er ausgeschlagen und zwingen kann ich als Privatperson auch niemanden.