Was die Höhe des Schadens mit dem guten Willen zu tun? Die Rechnung macht nicht der Unfallgegner sondern die Werkstatt. Das die Schadenhöhe, gerade bei modernen Fahrzeugen, für Laien schwer zu schätzen ist, dürfte auch bekannt sein. Dafür gibt es ja die Möglichkeit den Haftpflichtschaden im Nachhinein bei der Versicherung zu begleichen. Erstmal kann man sicher sein das die Versicherung nur Leistungen bezahlt die auch plausibel sind (die haben da sicher mehr Erfahrungen als unsereiner) und außerdem ist man vor bösen Überraschungen geschützt falls es doch teurer wird. Jeder von uns würde ´ne Welle machen wenn man sein Auto nicht ordentlich repariert bekommt. Gerade bei Leasingfahrzeugen hat das nichts mit "überpingelig" zu tun, sondern damit das man bei der Rückgabe jeden Sch... "angerechnet" bekommt und zwar genau von der Autobude die vorher teilweise einfach zu faul war das Ding ordentlich zu reparieren. Ich habe mich selber schon zwei mal genötigt gesehen solche Autos bei der Abholung zu "verweigern". (Jeweils Leasingautos die kein Jahr alt waren) Einmal sah der Neulack auch wie Sandpapier und die Werkstatt hatte es nichtmal für nötig gehalten die in Mitleidenschaft gezogene Felge mit zu wechseln, beim zweiten Fall (Einbruchdiebstahl bei meiner Ex) wurden weder die Hebelspuren am Türrahmen noch am Armaturenbrett (hätte nur die Radioblende getauscht werden müßen) behoben. ...mir nur unverständlich das dann auf der anderen Seite geheult wird die Werkstatt sein nicht ausgelastet..... Meinem Bruder ist letztens so´n Lieschen mit´m Fiasco hinten in seinen Benzcedes geraucht (aber richtig, nicht nur "angeditscht). Am Mercedes war natürlich nicht viel zu sehen (Fiesta war Kernschrott) und der Herr in Grün sah sich "genötigt" eine Schadenhöhe zu schätzen. Da mein Bruder zuuufällig auch noch der Anahmemeister beim örtlichen Sternehändler ist, sah er sich gezwungen die Schätzung des Bullen schon so aus´m Stehgreif um mehrere tausend Euro nach oben zu korrigieren. (obwohl ja nur ´n "bissel Lackschaden" war) Stoßstangenträger, Prallelemente, heutzutage oft noch irgend welche Sensoren..... Das selbe als ihm "die Maurers" Putz vom Nachbarhaus auf´s Auto geschmissen haben. Da wußte deren Gutachter (für Bauwerke) auch das es nicht sein kann das mehr als die Motorhaube lackiert werden muß und ihm mußte dann erstmal "beigebracht" werden das er sich auf sein Fachgebiet beschränken soll. Bei silbertönen muß nun mal angrenzend beilackiert werden um es "unsichtbar" hin zu bekommen und an Hand des "Autolackierergutachtens" war auch leicht zu sehen das kein kompletter Lackaufbau an angrenzenden Teilen statt fand sondern nur "eingeblendet" wurde. (Welchen Sinn sollte es auch haben bei einen Auto was kein Jahr ist "sinnlos" Teile zu lackieren?) ....noch Fragen?