So, dann mal von vorn: Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff und ein Thermoplast läßt sich anders reparieren als ein Duroplast. Das Problem ist, erst einmal herauszufinden, was für einen Kunststoff man da reparieren will. Da unsere Autos noch nicht den Recyclingvorschriften unterlagen, sind die Teile stofflich nicht rein und was noch schlimmer ist, nichtmal gekennzeichnet! Ich hab das gleich Problem mit der M-Tech2 Heckschürze. Ich bin so weit gekommen, daß es sich dabei wohl um ein PU Grundmaterial mit Füllstoffen handelt. Ein reines PU würde sich verschmelzen (schweißen) lassen, das gefüllte tut das leider nicht (hab ich probiert). Ich habe mit diversen Kunststoffexperten gesprochen und zwei Alternativen genannt bekommen: Zwei-Komponentenkleber, aber kein! Polyester, sondern Epoxy! Dabei kann zur Verstärkung mit Gewebematten gearbeitet werden. PU-Kleber. Dazu immer eine möglichst große Verbindungsfläche schaffen, d.h. keilförmige Nuten schleifen und diese mit Kleber füllen, evt. mit Verstärkungsstücken hinterkleben! Das A&O beim Kleben ist in jedem Falle eine absolut saubere fettfreie Oberfläche! Aceton oder Silikonentferner benutzen, keinesfalls Verdünnung!!! Weiter bin ich auch noch nicht! Gruß Michael