Hatte grad ein etwas merkwürdiges Problem mit meinem is-Motor. Bin nach einer flotten Landstrassenfahrt die letzte Etappe in Richtung Heimat auf die Autobahn gefahren und etwa 8km zz (ziemlich zügig) auf der linken Spur tiefgeflogen, als ich das Gefühl hatte, der Motor sei irgendwie etwas zugeschnürt obenrum. Als ich dann in die Abfahrt abbog, klang der Motor wie ein Dreizylinder und hatte noch gefühlte 20 PS. Kurz vor zuhause sah ich Qualm im Rückspiegel und roch verbranntes Öl. Öldruckkontrolle blieb aus und so kämpfte ich mich noch den Berg hoch bis in meine Einfahrt und zog ausrollend die Haubenentriegelung. Den Motor abstellend sah ich es schon aus dem Motorraum qualmen. Ein Blick unter die Haube bot folgendes Bild: An der Haubeninnenseite befand sich genau über dem (übrigens korrekt verschlossenen) Öleinfülldeckel ein großer Ölfleck und die rechte Motorseite (Krümmerseite) ist ziemlich ölig, einschließlich Längsträger und Kabelkanal. Ein Blick auf den Ölstand zeigte einen Restpegel, so daß ich den Motor noch einmal startete. Leerlauf sehr unruhig und schütteln, mit etwas Gas läuft er deutlich ruhiger und ohne auffällige Geräusche oder weiteren Ölverlust. Ich hab die Haube erstmal wieder zu gemacht, weil da heute keinen Bock mehr drauf hab. Problem ist, daß ich das Auto täglich brauche und seit heute täglich auch noch 20km mehr als sonst (ca.65km einfach). Irgendwie sieht das so aus, als wäre da kurzzeitig eine Art Überdruck auf dem Öl gewesen und er hätte durch den Deckel nach oben abgeblasen. Daß das so nicht sein kann, ist mir auch klar, aber vielleicht habt Ihr irgendeine Idee, was da passiert ist??? Motor war bis auf gelegentliche Leerlaufprobleme topfit und hatte gute Leistung. Öl- und Wasserstand wurden grad am Wochenende noch kontrolliert und er war auch nicht zu heiß.... Gruß Michael, der Ratlose