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Fähre vs. Tieferlegung -Reiseerfahrungen mit Autofähren gefragt


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Servus zusammen,

 

ich grübel momentan über die richtige Fahrzeugwahl für eine Reise mit Fährüberfahrt.

Hierbei bin ich etwas unsicher, ob es mit einem tiefgerlegten Fahrzeug zu problematischen Situationen beim Befahren/Herunterfahren der Fähre bzw. im Pardeck kommen kann.

Geringe Bodenfreiheit sowie Rampen- und Böschungswinkel (Aufsetzen mit Schweller, Unterboden, Abgasanlage oder dem Frontspoiler) kann ich hier ganz schlecht einschätzen.

Weder möchte ich einen unnötigen Schaden riskieren, noch für nervige Überraschungen oder Behinderungen verantwortlich sein. :freak:

 

Mein eta und das Cabrio haben bspw. ungefähr 60/60 Tieferlegung, meine E34 Limo wäre mit ca. 30/30 humaner.

 

Explizit geht es in meinen Überlegungen gerade um eine Fährüberfahrt mit ColorLine von Hirtshals (DK) <-> Kristiansand (NO), wobei insgesamt auch andere Ziele interessant sind und jede Erfahrung gefragt ist.

 

 

Wer hat hier Erfahrung wie kritisch oder unkritisch das ist bzw. wie das Fährpersonal damit umgeht und ggf. unterstützt?

 

@Mahathma Du warst doch in 2024 bspw. via Fähre mit deinem Cabrio auf Korsika unterwegs.

 

 

Beste Grüße

Fabi

>> So ein Auto fühlt man noch, egal ob beim Lenken, Bremsen oder Beschleunigen, merkt den Straßenzustand, ist als Fahrer noch gefordert. Heutige Modelle sind vielleicht sicherer, bequemer und leichter zu fahren, aber die wirkliche Fahrerei beschränkt sich oftmals nur noch auf das Beherrschen der unzähligen Knöpfe und Schalter. <<

 

Ohne Doppelscheinwerfer? Ohne Mich!

 

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https://e30-talk.com/topic/211860-f%C3%A4hre-vs-tieferlegung-reiseerfahrungen-mit-autof%C3%A4hren-gefragt/
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Ich bin mit genau der Fähre auf genau der Strecke im Juni mit dem E61 unterwegs gewesen. Der hat ein M-Fahrwerk ab Werk und die langen Überhänge. Das war aber alles kein Problem und immer ganz gut Luft weil die Rampen gut gemacht sind. Gut, der E61 ist auch hoch wie ein Bus. Wie hoch genau kann ich dir bei Bedarf ausmessen. 

greets Alex.

 

Dieser Beitrag kann Spuren von Erdnüssen, Sarkasmus und oder Ironie enthalten 8-/

 

M62B44 Touring "Gustl"               ↔️                Luxorbeige Eskalation

Hallo Fabi,

War mit meinem Cabrio schon auf mehreren Fähren unterwegs. 2x Sizilien, Elba...etc.

Bin nur einmal mit dem Krümmer aufgegangen. Das war auf der ersten Rückfahrt von Sizilien. Hab mir angewöhnt die Rampen immer leicht schräg anzufahren dann ist nie etwas passiert.

Wenn du die Jungs auf der Fähre bittest ein Auge auf dein Auto zu haben dann helfen sie immer.

Du kennst mein Cabrio und ich hab 30 bis 35mm Eibach drin.

Viele Grüße Kai

Gesendet von meinem SM-A600FN mit Tapatalk

Je kleiner die Fähre, um so eher Probleme, da hier dann manchmal steilere Winkel auftreten, unterschiedliche Zufahrten sind etc. Je größer die Fähre, um so weniger, da dann auch die Rampen großzügiger ausgelegt sind. Die Dinger in Hirtshals sind große Zossen (war da schon ein paar mal, bin aber nicht Fähre gefahren), würde aber dennoch eher mit dem e34 fahren, da man in NO dann besser auch mal kleinere Straßen fahren kann und je weiter Du nach oben (Norden) fährst, um so eher kann es auch mal sein, dass Du mit ner kleinen Fähre fahren musst/willst, wo es eng werden kann. So ein 60/60 e30, der mit Gepäck und vollen Tank ggf nochmal tiefer kommt, würde mich nicht so entspannt fahren lassen. Gerade in Skandinavien (also auch schon bereits in DK), wo die eigentlichen, größeren Straßen zwar meisten gut sind, aber wehe man fährt bspw. mal seitlich ran oder auf nen Parkplatz bei nem Aussichtspunkt oder sonstigem  (sehr oft nicht geteert) etc. und schon gibts da fiese, kleine Gräben, Senken, Schlaglöcher oder manchmal sogar Betonplatten, die höher sind, als der Rest. Die Fähre von Hirtshals aus mag also gut gehen, aber beim Rest der Tour kanns eben auch mal ein Thema werden und immer komplett vorsichtig fahren müssen, macht dann irgendwann auch keinen Spaß.

Ja, hier meldet sich der Erwähnte ;-)

 

Vielleicht zuerst meine Erfahrungen mit dem E30 (milde M-Täsch-Tieferlegung) und zwei Schiffen von Corsica-Ferries:

Auf der Hinfahrt bin ich mit einem recht neuen und größerem Schiff gefahren. Dieses war aber sehr leer, weshalb der E30 recht einsam auf dem unteren Parkdeck stand. Die oberen blieben ungenutzt.

Sowohl die Rampen in Nizza wie auch in Bastia waren keinerlei Problem. Da war noch reichlich Luft unterm Schweller.

 

Auf der Rückfahrt war es ein kleineres, älteres Schiff, was auch gut ausgelastet war. Mitt dem "kleinen" E30 wurde ich daher auf die oberen Decks (steile Rampen) geleitet. Aber auch hier reichlich "Luft". Man täuscht sich da schnell. Rampen im Hafen auch keine Sache...

 

Da ich ja schon öfter mit irgendwelchen Fähren gefahren binn, so kann ich auch berichten, dass das Personal sich bei der Verladung diverser Sportwagen (Ferrari, Porsche...) gekümmert hat. War von meiner Seite nur der Beobachter.

 

Kannst du sicherlich machen. Wenn du an den Rampen unsicher bist, dann gib dem Personal Bescheid. Normalerweise helfen die.

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE + 900 II Cabrio 2.3i; Mazda MX-5 NB; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

am vor 9 Minuten schrieb Mahathma:

diverser Sportwagen (Ferrari, Porsche...)

Hab in Frederikshavn (DK) auch einmal die Ankunft eines Ferrari-Owners Club aus Norwegen bestaunen können, Die dortigen Fähren sind nicht viel anders als die in Hirtshals. Das hat offenbar gut geklappt und die Autos waren allesamt lecker (nur 12 Zylinder).


Bearbeitet: von MartinE30

Ich war zwar mit dem Motorrad unterwegs, aber kann mich in und um Norwegen an keine Fähre entsinnen, bei der ich mit meinem E30 (der gedanklich immer mit dabei war und ähnlich tief ist) ein Problem gesehen hätte. Vor allem bei den großen Fähren würde ich null Probleme erwarten. 

Die Erfahrung zum Personal kann ich auch bestätigen. Immer hilfsbereit, in meinem Fall beim richtigen Verzurren des Motorrades. Und bei den kleineren Fähren im Inland sage ich nur: Super nettes Volk die Skandinavier:-)

 

Die Straßen selbst sind meiner Erfahrung nach vor allem im Vergleich zu hier ein Traum, wenn man nicht gerade eine graveled road Passstraße wählt. 

Einzig die von Martin genannten Ausweichbuchten und Haltepunkte können da m.E. mal problematisch sein...wie aber auch hierzulande oder in den Alpen.

So wie ich dich einschätze, hast du aber auch eh einen sehr routinierten und wachsamen Blick, wenn du mit einem derart tiefergelegten Auto unterwegs bist.

Von daher wäre meine Einschätzung: Nimm das Auto auf das du am meisten Lust hast für diese Reise :-)

 

 

Gruß,
Thomas

 

OO==00==OO

 

Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

 

Das liest sich weniger kritisch als ich dachte und scheinbar hat sich da auch einiges getan.

Primär geht es mir erstmal um die großen Fähren samt Anleger und die scheinen im Normalfall gut passierbar zu sein. 

 

Ein wacher Blick und schräges Anfahren bei kritischen Kanten sind natürlich selbstverständlich.

Ich habe schon einige Urlaube und ausgedehnte Roadtrips mit meinen E30 bestritten und das ging bisher trotz der Tiefe und Beladung immer gut.

 

Dann habt ihr mich hiermit wohl dazu animiert die Reise mit dem Cabrio anzutreten.

 

Randnotiz zu Korsika: Wir waren dort ebenfalls schon mittels Flug und dann Mietwagen vor Ort unterwegs. Die (mittlerweile) überall in den Orten installierten Bremsschwellen/"speed bumps" schrecken mich bis heute am ehesten davon ab die Reise nochmal mit dem E30 anzutreten. Die waren teils richtig fieß erhaben und doch habe ich mir so oft ein eigenes Auto anstelle des Mietwagens gewünscht. :roll:

 

 

Beste Grüße

Fabi

>> So ein Auto fühlt man noch, egal ob beim Lenken, Bremsen oder Beschleunigen, merkt den Straßenzustand, ist als Fahrer noch gefordert. Heutige Modelle sind vielleicht sicherer, bequemer und leichter zu fahren, aber die wirkliche Fahrerei beschränkt sich oftmals nur noch auf das Beherrschen der unzähligen Knöpfe und Schalter. <<

 

Ohne Doppelscheinwerfer? Ohne Mich!

 

Suche: Sport-Fahrer- und Beifahrersitz in Piniengrün (0215)

am vor 23 Minuten schrieb Keeg:

 Die (mittlerweile) überall in den Orten installierten Bremsschwellen/"speed bumps" schrecken mich bis heute am ehesten davon ab die Reise nochmal mit dem E30 anzutreten. Die waren teils richtig fieß erhaben

Dann beim Transfer durch Dänemark auf den Autobahnen bleiben. Sowas hast Du dort nämlich auch wirklich überall. Wie die aktuelle Lage in Norwegen ist, weiß ich nicht, da mein letzter Aufenthalt dort schon zu lange her ist, evtl. kann @Major Tom ja etwas davon berichten.

Unabhängig davon und am Ende egal mit welchem Auto: Wird sicher eine klasse Reise :daumen:

Die Bremsschwellen habe ich zwar als nervig in Erinnerung, aber die haben recht goße Radien. Mit einem E30 war das aufgrund seines relativ kurzen Radstands nie irgendwie kritisch.

Zitat Sandmann (http://www.sandmanns-welt.de/): Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein...

 

Restlicher Fuhrpark: Saab 9-3 SC TTiD Aero + 9-5 SC 2.3t SE + 900 II Cabrio 2.3i; Mazda MX-5 NB; VW T4 TDI Multivan; Benz 200D/8 (Arbeitsvorrat)

am vor 20 Stunden schrieb Keeg:

Mein eta und das Cabrio haben bspw. ungefähr 60/60 Tieferlegung, meine E34 Limo wäre mit ca. 30/30 humaner.

Es ist zwar keine direkte hilfe (besser gesagt gar keine hilfe) aber aus eigener erfahrung kann ich sagen, dass die gleiche bodenfreiheit bei unterschiedlichem radstand nicht die gleiche "wirkbodenfreiheit" ergibt.

Mit meinem v70 bin ich schon an den unglaublichsten stellen aufgesetzt...

Mit meinem 318isT war die Fahrt mit der Bodenseefähre damals kein Prroblem, Tieferlegung ca. 60/40 KW, recht straff.

 

168_6822.jpg

 

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Zitat

Due to rising energy costs, the light at the end of the tunnel has been turned off. Sorry for inconvenience!

Meine Homepage: ** nullzwotii.de  **      

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Suche: Blechteile malachit, gut erhalten, Großraum KÖLN

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Schön :daumen: Auf so ner Bodenseefähre bin ich mit dem e30 damals 2011 beim Bodenseetreffen des 3er Clubs auch mal über den See gefahren.

 

Jahrestreffen 2011 – BMW 3er-Club E21 und E30 e.V.

 

 

am vor 10 Stunden schrieb MartinE30:

Dann beim Transfer durch Dänemark auf den Autobahnen bleiben. Sowas hast Du dort nämlich auch wirklich überall. Wie die aktuelle Lage in Norwegen ist, weiß ich nicht, da mein letzter Aufenthalt dort schon zu lange her ist, evtl. kann @Major Tom ja etwas davon berichten.

Unabhängig davon und am Ende egal mit welchem Auto: Wird sicher eine klasse Reise :daumen:

Wir sind jeweils in Oslo vom Fährhafen direkt auf die "Autobahn" und auf schnellstem Weg aufs Land und waren dann nur Überland und in keinen größeren Städten unterwegs. Speedbumps sind mir da nicht in Erinnerung geblieben, anders als in Holland^^

Ob in Norwegen innerhalb von Stadtgebieten viele zu finden sind, kann ich daher allerdings nicht sagen.

 

Ein Cabrio ist bei gleicher Tieferlegung natürlich am Schweller etwas gefährdeter aufzusetzen, aber in Norwegen würde ich mir da keine Sorgen machen.

Gruß,
Thomas

 

OO==00==OO

 

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