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M42 mit der M44 Kurbelwelle


ReneSchbrt
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Hallo Zusammen

 

ich bin neu hier und hätte direkt eine Frage :-)

 

Da ich "ein Paar" Motorenteile übrig habe, würde ich gerne einen M42 mit der 83,5er Kurbelwelle austatten. Es gibt ja auch einige Themen dazu, was ich mich aber frage ob der Kolbenüberstand der M42 kolben nicht dann zu hoch wird?

 

Dieser müsste +- 1mm betragen, hat das schon mal jemand so zusammen gebaut?

 

VG Rene

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Moin Rene,

 

schon gelesen? Hab jetzt aber nicht geprüft, ob Deine Frage dort wirklich beantwortet wird. Ansonsten mal die Forensuche mit "M42" und Beiträgen vom User "Vokuhila" bemühen.

 

 

weissblaue Grüße,

Michael


Bearbeitet: von NULLZWOtii
RSF korrigiert

 

Zitat

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also :

 

mit 83,5mm Hub statt der originalen 81mm hat man 2,5mm mehr Hub, die Hälfte davon geht jeweils nach oben und nach unten

 

gleiche Kolben-KH`s und Pleuellängen angenommen, gibt es also 1,25mm mehr Kolbenüberstand zur Serie

 

Serie beim M42 bedeutet ca. 0,15mm Kolbenüberstand, mit den plus 1,25mm werden es dann 1,4mm Kolbenüberstand

die 1,4mm ragen dann in die Kopfdichtung hinein, die ist 1,74mm

bedeutet, der Quetschspalt vom Kolben zu den halbmondförmigen Quetschbereichen am Kopf ist nur noch 0,34mm

und das ist zu wenig, viel unter 1mm sollte man nicht gehen

desweiteren reduziert sich durch den Kolbenüberstand auch die effektive Ventilfreigängigkeit um eben diese 1,25mm

und dann das Verdichtungsverhältnis, Serie hat der M42 10:1 und dann sind es knapp 11,8:1 .... auch zu viel

 

die Verwendung der 0,3mm dickeren Kopfdichtung vergrößert die Abstände um 0,3mm und reduziert die Verdichtung um 0,3

 

ich finde, das passt auch mit der dickeren Dichtung noch an keiner Stelle richtig


Bearbeitet: von vokuhila
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am vor 22 Stunden schrieb vokuhila:

also :

 

mit 83,5mm Hub statt der originalen 81mm hat man 2,5mm mehr Hub, die Hälfte davon geht jeweils nach oben und nach unten

 

gleiche Kolben-KH`s und Pleuellängen angenommen, gibt es also 1,25mm mehr Kolbenüberstand zur Serie

 

Serie beim M42 bedeutet ca. 0,15mm Kolbenüberstand, mit den plus 1,25mm werden es dann 1,4mm Kolbenüberstand

die 1,4mm ragen dann in die Kopfdichtung hinein, die ist 1,74mm

bedeutet, der Quetschspalt vom Kolben zu den halbmondförmigen Quetschbereichen am Kopf ist nur noch 0,34mm

und das ist zu wenig, viel unter 1mm sollte man nicht gehen

desweiteren reduziert sich durch den Kolbenüberstand auch die effektive Ventilfreigängigkeit um eben diese 1,25mm

und dann das Verdichtungsverhältnis, Serie hat der M42 10:1 und dann sind es knapp 11,8:1 .... auch zu viel

 

die Verwendung der 0,3mm dickeren Kopfdichtung vergrößert die Abstände um 0,3mm und reduziert die Verdichtung um 0,3

 

ich finde, das passt auch mit der dickeren Dichtung noch an keiner Stelle richtig

Hi Vokuhila,

 

Danke für dein Statement:applaus:

 

Die sachen hatte ich (Bis auf den beracht der Quetschbereiche ) im hinterkopf..

 

Eine Verdichtungserhöhung wollte ich sowieso (Soll ja ein Rennmotor werden..)

 

Ich dachte deswegen an einer Athena Kopfdichtung mit den 2mm, die gibt es aber nur für 86,5er Bohrmaß. Wäre dann immernoch ein Quetschbereich von 0,6 sowie dann auch weniger verdichtung wegen der 86,5er KD..

 

Hier ist wieder guter rat teuer :-D

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am vor 27 Minuten schrieb yvi:

Hat der Kolbenboden vom M42 genug Fleisch um ihn einen Millimeter runter zu drehen?

hatter eigentlich

 

hab mal einen aufgesägt und war der Meinung, das geht schon noch

 

für einen M50B30 komplette Kontur samt Mulde und Taschen auf der CNC nachgesetzt, hat auch gehalten, der Kolben jedenfalls .....

 

natürlich haben die das Ding auf dem Sachsenring im Wintercup überdreht beim runterschalten und die Auslassventile waren krumm

 

und natürlich hat es wegen der M54B30 Welle auch mal die Mutter von der Ölpumpe gelöst, trotz Kettenspanner beim vanoslosen M50 und Linksgewinde mit Schraubensicherung dran, aber das Thema ist ja bekannt, mir damals noch nicht ...... ich dachte das geht schon so


Bearbeitet: von vokuhila
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Wenn man den Kolbenboden + Ventiltaschen nen Mückensäckchen nachsetzt, sollte das doch eine gangbare Lösung sein. Dumme Frage, weil ich nicht tief in der Stroker-Umbau-Sache drinstecke: Warum dann der Aufwand mit der ?N47?-Dieselwelle, wenn M44 mit Kolben -1mm auch geht?

 

OT: Macht man beim M50 nicht einen kleinen Schweißpunkt auf die Mutter, damit die sich nicht löst?

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am vor 6 Minuten schrieb yvi:

weil ich nicht tief in der Stroker-Umbau-Sache drinstecke:

Erstmal habe ich "...in der ...Sachse drinstecke" gelesen. Nur so hat der Satzt keinen Sinn. Aber ein passender Verleser, finde ich.

 

am vor 7 Minuten schrieb yvi:

OT: Macht man beim M50 nicht einen kleinen Schweißpunkt auf die Mutter, damit die sich nicht löst?

Wenn man weiß, dass der Gefahr so akut ist, dann bestimmt.

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am vor 2 Stunden schrieb ReneSchbrt:

Hier ist wieder guter rat teuer :-D

mein guter Rat ist zwar (auch) teuer aber bringt dafür auch wirklich was

 

nimm eine modifizierte M47N Dieselwelle und einen Satz 135mm Pleuel, das baust Du mit den Serienkolben einfach so ein

 

dann hast Du mit 1995 ccm einen "echten" 2-Liter Motor, der sogar noch "F" regelkonform ist, weil Du keine unerlaubten Änderungen am Motorblock (Material entfernen etc.) machen musst, dagegen sind die 1851 ccm mit der M44 Welle den Aufwand nicht wert, auch wenn die Welle vielleicht "rumliegt"

 

dann hast ohne weitere Anpassung verträgliche 10,5:1 Verdichtungsverhältnis, mit etwas (eigentlich zwar unerlaubtem) Block planen kannst Du Dich in 0,1 Schritten problemlos an die 11:1 ranarbeiten und erreichst dann erst bei 0,5mm den originalen Kolbenstand und eben die genannte 11:1 und das noch ohne Einbußen an Ventilfreigängigkeit

 

mit zahmen 256° Schrickwellen benimmt sich das dann so :

 

 

 

 


Bearbeitet: von vokuhila
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am vor 19 Minuten schrieb yvi:

Dumme Frage, weil ich nicht tief in der Stroker-Umbau-Sache drinstecke: Warum dann der Aufwand mit der ?N47?-Dieselwelle, wenn M44 mit Kolben -1mm auch geht?

weil es mit 90mm Hub eben 2-Liter werden und nicht nur 1,85-Liter mit 83,5mm Hub

 

wenn man nicht regelementsgebunden nur 2-Liter haben darf, würde ich für den regelfreien Spass eher einen 2,15-Liter bauen, mit S54 Kolben geht das bis auf die Pleuelbuchsenanpassung und natürlich das Block aufbohren auch einfach so und dann Ventiltaschen bis zum Mittelpunkt der Erde drin


Bearbeitet: von vokuhila
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am vor 1 Minute schrieb yvi:

Okay, also schreibe ich mir in die Hirnzelle "M44-Kurbelwelle in M42" den Kommentar "albern" dahinter.

naja mit 87mm Bohrung wird auch ein 2-Liter draus, bedingt natürlich Kolben (am Boden bearbeitete Toyota SFE z.B. sind billig im Amiland zu holen) und aufbohren und erfordert aber leider eine teure MLS Kopfdichtung für die große Bohrung

 

da ist es vergleichsweise über alles gesehen eigentlich einfacher und billiger mit der Dieselwelle auf 2-Liter zu kommen, zumal die M44 Welle auch "nur" eine Gusswelle ist, M42 und Diesel sind immerhin geschmiedete Wellen, auch wenn eine Gusswelle nicht zwangsläufig Scheisse ist

 

M44 macht z.B. auch Sinn man die M44 Kolben dazu nimmt, dann sind es wenigstens 1,9-Liter und es passt schonmal einfach zusammen, aber eben auch nicht mit M42 Block aufbohren sondern gleich den M44 oder einen M43 Block mit 85mm Bohrung nehmen, ist billiger als M42 Block Bohren

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am vor 3 Stunden schrieb vokuhila:

mein guter Rat ist zwar (auch) teuer aber bringt dafür auch wirklich was

 

nimm eine modifizierte M47N Dieselwelle und einen Satz 135mm Pleuel, das baust Du mit den Serienkolben einfach so ein

 

dann hast Du mit 1995 ccm einen "echten" 2-Liter Motor, der sogar noch "F" regelkonform ist, weil Du keine unerlaubten Änderungen am Motorblock (Material entfernen etc.) machen musst, dagegen sind die 1851 ccm mit der M44 Welle den Aufwand nicht wert, auch wenn die Welle vielleicht "rumliegt"

 

dann hast ohne weitere Anpassung verträgliche 10,5:1 Verdichtungsverhältnis, mit etwas (eigentlich zwar unerlaubtem) Block planen kannst Du Dich in 0,1 Schritten problemlos an die 11:1 ranarbeiten und erreichst dann erst bei 0,5mm den originalen Kolbenstand und eben die genannte 11:1 und das noch ohne Einbußen an Ventilfreigängigkeit

 

mit zahmen 256° Schrickwellen benimmt sich das dann so :

 

 

 

 

Für ein Rennmotor bevorzuge ich lieber die 83,5er Welle, als den dann langhub Motor mit der 90er Welle..  

 

Übrigens, die Dieselwelle wäre reglements technisch das größere Problem. Mechanisch bearbeiten darf man in der F (Reperaturbedingt) zumindest einiges, aber eine nicht vom Grundmodell stammende Kurbelwelle sehe ich da eher kritisch. 

 

Ich glaube ich halte an meinem Plan fest, die kolben so zu bearbeiten damit es passt. Kolbentaschen tiefersetzen und den kolben um 0,3 mm planen. Dann bin ich gut bei 11-11,3 verdichtung und die Welt ist in Ordnung ( meine ich :-D) 

 

Btw. Warum willst du nicht über 11 verdichten? Kenne einige Motoren die bei 12 oder 12,5 sehr gut laufen ? 

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am vor einer Stunde schrieb ReneSchbrt:

Übrigens, die Dieselwelle wäre reglements technisch das größere Problem.

glaube ich nicht

 

"Der Hubraum ist freigestellt und darf z. B. durch Änderung des ursprünglichen Hubs und/oder der
ursprünglichen Bohrung geändert werden. Das Ausbuchsen der Zylinder ist erlaubt.
Der Motor muss im ursprünglichen Motorraum eingebaut sein und die Kurbelwellenachse muss
beibehalten werden.
Die in den Fahrzeugpapieren eingetragene Motorleistung muss mit einer StVZO-Toleranz von max. +
5% eingehalten werden. Die Motorleistung kann auch gemäß Gruppe-G-Reglement, Art. 23.1 ermittelt
werden.
Darüber hinaus sind die anderen Bauteile des Motors, wie z. B. Nocken- und Kurbelwelle, Kolben,
Pleuel, Zündteile, Ölwanne, Ventildeckel, Lager und Motoraufhängungsteile (Motorböcke) freigestellt.

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am vor 8 Stunden schrieb yvi:

Wenn man den Kolbenboden + Ventiltaschen nen Mückensäckchen nachsetzt, sollte das doch eine gangbare Lösung sein. Dumme Frage, weil ich nicht tief in der Stroker-Umbau-Sache drinstecke: Warum dann der Aufwand mit der ?N47?-Dieselwelle, wenn M44 mit Kolben -1mm auch geht?

 

OT: Macht man beim M50 nicht einen kleinen Schweißpunkt auf die Mutter, damit die sich nicht löst?

Da gibt's die Lösung mit einer Mutter durch die ein Drähtchen geht mit Sicherungsstift damit Sie sich nicht mehr löst.

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am vor 23 Minuten schrieb Businesstouring:

Da gibt's die Lösung mit einer Mutter durch die ein Drähtchen geht mit Sicherungsstift damit Sie sich nicht mehr löst.

die Drähtchemafia ...... ja sieht wichtig aus

 

:meinung: das verdrillte 0,7mm Popeldrähtchen dreht man mühelos beim Lösen der Mutter weg, dagegen ist eine mit hochfestem Loctite gesicherte Mutter wie angeschweisst

 

 

 

 

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so siehts aus, mit der M54B30 KW ist das nur schwer in den Griff zu bekommen wenn über 6500 für längere Zeit gedreht wird

 

in den Ami Foren kann man sich das Dilemma einsaugen, die machen alles, und im Prinzip hält garnichts, nach 15min Vollast auf dem Track bei 7000 U/min fliegt die Scheisse oft schon ab

 

von neu konstruierten Ölpumpenwellen mit 3-eckigem Schraubflansch und eben nicht auf Achse liegenden Schrauben, die unerklärlicherweise auch schon locker geworden sind, oder bei angeschweissten Muttern ist die Ölpumpenwelle gebrochen, statt Verzahnung auf der Welle halbmondförmige Verdrehsicherung für das Zahnrad mit Schraube und Innengewinde in der Welle, was am Ende auch alles ausleiert, vieles davon für viele Dollars und das fazit : am Ende hält es nicht

 

und wenn es hält, dann nur in Verbindung mit einem ATI Tilger auf der KW, weil eben dort an der KW das Problem "entsteht" und an der Ölpumpe zeigt sich nur die Auswirkung der Drehschwingungen


Bearbeitet: von vokuhila
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Hat jetzt nicht unbedingt was mit der Kurbelwelle zu tun, aber in dem Video kann man gut erkennen welchen Einfluss Schwingungen auf Schraubverbindungen haben:

 

 

 

Das Leben ist wie ein Spiel,

mal verliert man

und mal gewinnen die anderen!

 

 

 

 

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