Wobei es ein Hobby wie das Unsere aber dringend nötig hat, die Gemeinschaft daran am Leben zu erhalten. Nachvollziehbar aber, dass der E30 der dort Anwesenden wohl Jugendtraum in neu gewesen ist.
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Was das Klima-Thema anbelangt:
Ich denke, dass sich hier sehr wohl und sehr bald etwas an der künftigen Bauplanung/-ausführung oder Altbestandsanierung ändern muss!
Viele (vor allem sog. "Luxus"-) Neubauten haben zwar mittlerweile Fußbodenheizung als Standard, aber keinen aktiven Sonnenschutz, wie außen anliegende Rollläden/Jalousien oder gar eine Klimatisierung, dafür riesige Glasflächen, welche das Aufheizen im Sommer enorm begünstigen.
Hinzu kommt der nicht kleine Spagat die sich stetig verändernden und strengeren Bauvorschriften sowie die Baukosten in Summe möglichst gering zu halten.
Ich wohne in einem Neubaublock aus den 1970ern. Das Gebäude hat 6 Etagen, ich wohne in der 4ten. Die Ausrichtung ist nach Südwest, über die gesamte Seite habe ich Isolierverglasung aus 2004. In den letzten Wochen habe ich trotz innen liegend angebrachtem "Sonnenschutz" mehrfach Spitzenwerte von bis zu 31 Grad Innenraumtemperatur gemessen. Selbst Nächte, welche auf unter 20 Grad abkühlen, schaffen es kaum noch die Raumtemperatur abzusenken, die Ventilatoren ohnehin nicht.
Fakt ist, die Sommer werden wärmer und die Höchstwerte extremer.
Es wäre durchaus sinnvoll sich bereits jetzt Bau-, Lebens- und Arbeitsweise von Heißländern abzuschauen, wie z. B. Roll- oder Fensterläden, Lehmfassadenelemente oder Klimatisierung für Gebäude sowie Mittagspausen/Siesta im Arbeits- und Berufsleben, um Extremwitterungen besser trotzen zu können. Bereits jetzt klagt ein Großteil der bayrischen Beschäftigten über die extreme Hitze am Arbeitsplatz (so neulich in der SZ gelesen). Wie soll das in 10 Jahren sein und vor allem jetzt wo Homeoffice-Regelungen wieder deutlich zurückgefahren werden/wurden.
Auch wenn es "früher" auch ging, früher war es eben auch anders als heute.