Spannend! Interessantes Detail, welches mir entgangen ist. Das ist leider die Krux an so manchem Resine-Modell, ganz gleich welcher Hersteller, dass es „100 Pro ist nirgendwo“ gibt. Am 2002 verläuft der Frontschürzenaufkleber an den Seiten steiler als die Schürze, die Heckstoßstange sitzt zu straff, sodass das Spaltmaß nicht gerade verläuft, sondern ansteigt oder der Auspuff sitzt mittig und nicht wie im Original rechts. Hinzukommt die weit herausstehende Abschleppöse. Das sind aber Kleinigkeiten mit denen man in Summe durchaus gut leben kann.
Ich bin ja froh, dass z. B. das E30 C1 Cabriolet von MCG so gut gelungen ist. Der Innenraum ist zwar sehr rudimentär, aber der Rest passt. Hingegen sehen der E34 oder der E32 recht missraten aus. Der E30 von Minichamps sieht ebenso aus der Form geraten aus. Hingegen sind zum Beispiel die Cadillacs wie der 84er Brougham verdammt gut gelungen. Sowas gab es zu meiner aktiven Zeit als Hobby-Modellbauer und Sammler damals nie.
Auch die ersten Otto hatten m. M. n. auffallende, eher peinliche Fehler wie unterschiedliche Sitzbänke und Formen im Innenraum. Das hat mich lange abgehalten.
Manchmal scheint mir, war Autoart und Kyosho das Peak der Modellbauindustrie, mal kleinere Maßstäbe wie Stamp oder Andere von heute ausgeschlossen. Da kostet aber auch 1:43 weit über 100 Euro. Aber was Kyosho oder Autoart in den frühen 2000ern abgeliefert hat, war wirklich State of the Art.
Trotzdem kann man froh sein, überhaupt diese Bandbreite an Typen mittlerweile zu bekommen.