Naja er hat ja nach den Bremssatteladaptern für andere Bremssättel/Scheiben gefragt. Und da erhöhen sich die Kräfte auf die Schrauben bzw. die Presskräfte, die die Schrauben aufbringen müssen schon. Interessant sind dort nämlich die beiden Schrauben die den Bremssattel halten. Durch den Bremssatteladapter sitzt der Bremssattel jetzt weiter von der Radmitte weg und der Hebelarm erhöht sich (Hebelarm Mitte Reibfläche der Beläge-->Kreisumfang auf denen die originalen Bremssattelschrauben verschraubt sind). Zusätzlich wird der Bremssattel noch eine höhere Presskraft aufweisen, die Beläge werden mehr Fläche haben. Man müsste also mal von der größten Serienbremse ausgehen. Presskraft der Bremskolben sollte bekannt sein. Dann könnte man mit dem Reibkoeffizienten der Beläge die Reibkraft berechnen, die am Bremsbelag wirkt. Dann berechnest du die Reibkraft (aus der Presskraft der Schrauben, also dem Anzugsdrehmoment), die an der Auflagefläche (Befestigung) des Bremssattels herscht. Beide Reibkräfte führen zu zwei entgegengerichteten Momenten, die sich teilweise aufheben. Wieviel größer das Moment der Presskraft der Bremssattelschrauben ist, ergibt die Sicherheit, die im Werk mit einberechnet wurde. Das ganze muss dann für die neue Bremse berechnet werden und dort wird dann erstmal rauskommen, dass die Sicherheit kleiner wird, da das Moment durch die Bremskraft deutlich größer wird. Entweder ist die Sicherheit dann trotzdem noch ausreichend oder man muss die Reibkraft durch die Verschraubung am Achsschenkel erhöhen. Also das Anzugsdrehmoment für die Schrauben, sprich Schrauben mit einer höheren Güte. Dann muss wiederrum berechnet werden ob die Gewinde im Achsschenkel dem höheren Anzugsdrehmoment gewachsen sind. Ich denke alles in allem ist so eine Berechnung echt machbar, ob sowas vom TÜV anerkannt wird? PS: Keine der Schrauben wird auf Scherung beansprucht. Die Schrauben sind allein dafür da eine Presskraft aufzubringen.