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Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Doch den kenn ich sogar, aber der Name hat mir nichts mehr gesagt. Hab das mal vor fast 10 Jahren gesehen, da war das Projekt aber noch nicht fertig. Ist schon krass, und ich konnte es nicht lassen gestern noch glaub 5 oder 6 Folgen anzusehen [emoji2957] im 2ten oder 3ten Teil kam das mit dem Cardboard Aided Design [emoji28][emoji28][emoji28] Man, statt zu gucken hat ich auch selber aus meiner Schablone das Blech machen können : Klatsch: Aber, sowas motiviert ja auch [emoji106] In England sind die etwas freier und unkomplizierter als bei uns was solche Umbauten angeht. Der neue Vorderwagen und die Spritzwand sind schon sehr beeindruckende Arbeiten und man kann sehr viel dabei lernen.... Frage mich ja schon auch ob das auch grob berechnet wurde, die Kräfte sind ja nicht zu unterschätzen die da aufgebracht werden! Im Bereich der Hinterachse hätte ich zb noch eine Form von Querträger sehen wollen und nicht nur die beiden Längsträger. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine Berufskrankheit bei mir [emoji28][emoji28] Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk -
Danke für deine Rückmeldung. Hast du noch Bilder vom Pitting an der Ingo Welle? Hattest du die normale oder die scharfe Welle gehabt? Habe bei meiner in der Oberfläche Strukturen entdeckt, die einem Pitting voraus gehen könnten. M43 liegt auch schon bei mir rum.... mal sehen wie ich damit spielen werde oder halt vielleicht doch umbaue auf was anderes. Aber zuerst soll das Blech wieder richtig gut werden... Welche Drehzahl hast du mit dem langen Diff nun bei 100km/h? Serie sollten ja ca 3000 gewesen sein. Gruß
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Leerlaufschwankungen, hoher Spritverbrauch usw.
Bruchpilot antwortete auf Kaffeetante88's Thema in Antrieb
Und was hast du finden können? Wäre schön was vom Ergebnis zu hören. Gruß André Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk -
Und, wie ist die Lage? Haben sich Kolben und Kurbelwelle versucht gegenseitig von Regal zu schubsen? Würde mich freuen wenn es wieder mal was neues zu den Thema gibt. [emoji482] Gruß André Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk
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Hallo Florian, ist nun ein paar Jahre her, aber ich wollte mal fragen was aus deinen Projekt geworden ist? Gruß André Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk
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Danke für den Hinweis, weiter als den Usernamen habe ich nicht geschaut
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Wenn man mal richtig guckt, sieht man dass da unten ein Stecker dran ist, wo noch mehr dran war als nur Zündspule und Masse... Kommt der Wagen aus Italien? Hat/ hatte er ne Erdgasanlage oder ne LPG Anlage verbaut? Ist dort gerne in den 80ern gemacht worden als damals die Spritpreise hoch gingen. Unser Bulli hat auch noch Spuren einer einst verbauen Gasanlage. Und die Steuergeräte, die damals Recht rudimentär waren fanden sich meist im Motorraum... Gruß André Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk
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Leerlaufschwankungen, hoher Spritverbrauch usw.
Bruchpilot antwortete auf Kaffeetante88's Thema in Antrieb
Hallo ?, der Spritgeruch kann auch von defekten Benzinleitungen in der Ansaugbrücke her kommen. Ein Leck an der Stelle hat auch Einfluss auf den Benzindruck und das Laufverhalten wird dadurch nicht besser. Das würde ich mal als erstes ausschließen, da hier auch eine Brandgefahr besteht. Als nächstes Falschluft ausschließen: schau dir die Schläuche vom LMM zur Drosselklappe an, ebenso die vom LLR und auch die zum Bremskraftverstärker und den von der Kurbelgehäuseentlüftung der oben am Zylinderkopfdeckel fest ist. Erst dann, wenn du dass alles ausgeschlossen hast, wird eine weitere Fehlersuche erfolgreich sein können. Das ist die Grundlage für alles weitere. Dann kannst du der Reihe nach den LLR, LMM und evt. auch die Lambdasonde angehen. Ich würde zuerst den LLR abklemmen und schauen ob dein Verhalten jetzt immer gleich ist. Dann haste schonmal nen Hinweis. LMM prüfen, solltest du was im Forum finden können, da kann ich dir nicht weiter helfen. Lambdasonde kann auch Einfluß auf den erhöhten Verbrauch haben, wobei deine Beschreibung eher nach Leck klingt... Wenn du die absteckst sollte der Motor auch so laufen, meines Wissens geht er dann in den Notlauf. Aber auf den Leerlauf sollte der Notlauf keinen signifikanten Einfluß haben. Gehe systematisch vor, können auch mehrere Fehler sein. Daher eins nach dem anderen ausschließen. Gruß André -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Lool, Cardboard Aided Design. Man, diese Definition hätte ich im Studium schon kennen müssen, wäre sicher lustig gewesen [emoji28] Gesendet von meinem A3 mit Tapatalk -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
So, es gibt mal wieder eine Kleinigkeit zu berichten. Wir befinden uns noch immer im vorderen rechten Radhaus, da wartet nämlich noch ein Rostloch, ein blödes sogar. Und weil man da nicht gescheit hinkommt, habe ich für etwas Platz sorgen müssen. Auch wenn dafür halbwegs gesundes Blech weichen musste.... Ja richtig gesehen. Ich habe das Batterieblech heraus getrennt, denn zwischen diesem und dem oberen Träger an dem der Kotflügel angeschraubt wird befindet sich ein Loch in der Spritzwand. Gut, manch einer brät da vielleicht einfach nur einen Flicken drüber, aber das erschien mir nicht sinnvoll. Ich will ja nicht dass der Rost das brüten beginnt und erst richtig los legt... Sieht nun so aus: Übrigens, das Teil sauber heraus zu trennen war echt ein aufwändiges gemurkse!! Vielleicht hab ich noch ein Bild von den ganzen Einzelteilen, denn am Stück bekommt man das so nicht raus. Musste leider in kleinen Scheiben Stück für Stück heraus getrennt werden. Hier sieht man noch etwas besser warum ich mich für diesen Schritt entschieden habe: Blick vom Innenraum aus Richtung Motorraum: Hier sieht man auch wie komplex diese Stelle eigentlich ist, denn hier kommen einige Bleche zusammen und das auch in mehreren Lagen! Hier ist der Rost also ab Werk quasi schon vorprogrammiert.... Links im Bildrand kommt die Spritzwand als mittiges Blech aus einer Überlappung. Hinten dran ist ein Blech das mit zum A-Säulenkomplex gehört, dann die Spritzwand und davor das Knotenblech welches den oberen Längsträger (wo die Koties angeschraubt werden) mit der A-Säule verbindet. Und wie man auf den Bildern schön erkennen kann, sitzt der Rost bereits in dieser Blechüberlappung drin. Hier nur ein Blech drüber zu braten würde den Rost tiefer in die A-Säule treiben und eine spätere Reparatur würde äußerst aufwändig werden, wer hat schon bock den oberen Träger / A-Säule heraus zu trennen um ihn dann nach erfolgter Instandsetzung wieder zusammen zu setzen? Richtbank/ Rahmenlehre.... bei einem Fahrzeugwert wie ein MB 300SL könnte man darüber nachdenken. Aber da wird der E30 so schnell nicht hinkommen Nun wieder das gleiche Spiel. Schablone anfertigen, diesmal etwas aufwändiger: Mit der Passgenauigkeit bin ich schon mal sehr zufrieden. Im nächsten Schritt gilt es nun aus der Pappe Blech werden zu lassen. Dem restlichen Rost in der Blechüberlappung soll mechanisch und mit Rostumwandler zu Leibe gerückt werden. Dafür sind die Temperaturen jetzt im Winter jedoch noch zu niedrig, das wird noch etwas warten müssen. Soweit erst einmal- 52 Antworten
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Eine unbequeme Wahrheit: mein Kilometerfresser
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Off-Topic
dazu kommt ja noch dass die Tacho beim VAG teilweise bei 300tkm auf 0 springen. Hatte ich so. Der sollte bei 150tkm wieder nullen, das sind noch 5tkm bei mir, also ca 5 Arbeitswochen. Ich hatte die Karre mal bei so ner Werkstattbude und hab ihn mal schätzen lassen was der runter hat. Der hatte sich total verschätzt, nach unten natürlich Und es ist so wahr, ab 150tkm haben alle angst. Zugegeben, 200tkm ist schon gut was, 270tkm ist meist am Ende und so ab320tkm kann man das meiste entsorgen. Ab 350tkm wird die Sache wieder interessant. Ich persönlich sehe die Laufleistung nicht mehr als etwas störendes sondern eher als "high score". Je mehr desto besser Hatte auch mal überlegt nen alten Benz W123 mit 500tkm zu kaufen, sah gepflegt aus und war deswegen echt günstig... Ich glaub die großen Motoren von Daimler spielen da eher in einer anderen Liga was die Haltbarkeit angeht. -
Eine unbequeme Wahrheit: mein Kilometerfresser
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Off-Topic
Verstehe ich das richtig dass der EA828 einfach nur nen Pott mehr dran hat als der EA827? Wäre ja ne logische Sache.... Also ich muss mir eingestehen, billiger wie mit Opas Kiste kann ich kaum fahren. Die Ersatzteile kosten quasi nichts und aufm Schrott will keiner das Zeug haben. DIe Motoren und Getriebe bekommste hinter her geschmissen... Ja, ich denke die Ventilanordnung hat da einen großen Einfluss, auch wenn die Füllung ab 3500 1/min echt mies ist... Läuft halt nach ner halben Million km immer noch genauso schäbig wie am ersten Tag und verbraucht dafür sehr wenig. Der Ruf des W124 ist ne Sache für sich. Die Diesel sind da wohl nicht schlecht und die erste Generation hat wohl das geringere Rostproblem. Mein Vater hatte mal nen 260E anfang der 90er. Der hat auch gut über 400tkm geschafft. Rost war da noch kein Thema... Die W123 sind was die Technik angeht wohl noch besser als die W124, aber das Blech ist da glaub empfindlicher... Fakt ist: weniger ist mehr. Zumindest im Hinblick auf den langen Athem. -
Das ganze Forum ist gefordert, geballtes wissen
Bruchpilot antwortete auf 750erSchrauber's Thema in Off-Topic
Servus, sowas hatte ich auch mal. Auch ne KTM, aber etwas älter ne GXE und mit nur 50ccm und als 2-Takter. Sprit da, Funke da und der Bock läuft nicht bzw ging sporadisch aus. Lange suche zeigte folgendes: Ich hatte 2 defekte Zündspulen (so ein Zufall muss einen erst mal heimsuchen). Beide gaben einen Funken, der sah an der Kerze auch kräftig aus. Immer dann wenn der Bock nicht mehr wollte war die Zündspannung aber zu niedrig. Die erforderliche Zündspannung ist vom Umgebungsdruck abhängig. Was heißt das genau? Wenn du die Kerze ausbaust siehst du nen Funken. Wenn sie drinnen ist und das Gemisch verdichtet ist reicht die Spannung nicht und es gibt keinen Funken. War nicht leicht damals diesen Fehler zu finden und zu identifizieren, war ne ordentliche Bastelei mit Glimmlampe was das Problem verraten hat.... Neue Zündspule und das Problem war weg. Viel Erfolg -
Der Kauf meines ersten Autos - E30 320i von 1990
Bruchpilot antwortete auf der-wasguckstdu-dreier's Thema in Neuvorstellungen
Auch von mir, willkommen! Schöner Wagen, gefällt mir. Wirst etwas Arbeit haben in Zukunft, aber das macht ja Spaß Nen 4 Türer war damals auch mein erstes Auto....- 51 Antworten
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Kann mich den Vorrednern nur anschließen, bei Winterreifen die kleinste eingetragene Größe verwenden. Die schmalen Reifen haben eine etwas höhere Flächenpressung was auf Schnee deutliche Vorteile mit sich bringt. Ich habe bei meiner Alltagskiste sehr gute Erfahrungen mit den Continental Winter Contact machen können. Dazu wurde ja aber einiges schon gesagt. Noch nen kleiner Tip: Nimm dir zwei 5l oder 10l Kanister (so Industrie Plastik Dinger) und mach die voll mit Sand. Wenn du seitlich in den Taschen im Kofferraum Platz hast, dort rein stellen. Ansonsten mit ner Holzlatte zwischen die Radhäuser einklemmen. Etwas mehr Gewicht auf der Achse kann Wunder bewirken, besonders an Steigungen....
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Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Ich weiß nicht ob das wirklich Sinn macht. Ich würde einiges heute anders machen. Das CAD ist auch nicht aktuell, hab an ein paar Stellen Änderungen gemacht und einige Maße haben sich erst beim Bau final ergeben. Im Moment bin ich nicht zu motivieren das zu aktualisieren damit es einen wirklichen Nutzen bringt. Zudem sind die Anforderungen ja immer unterschiedlich was die verfügbare Raumhöhe usw. betrifft.... Aber wenn es bei dir in einigen Jahren soweit ist, kannste dich ja gerne bei mir melden. Irgendwie werd ich dir schon helfen können -
Guten Abend in die Runde, ich will an dieser Stelle mal was zu meiner Alltagsschüssel loswerden. Über die Jahre erlebt/ erfährt man Dinge die ganz anders kommen als man das so erwartet... Mein Großvater hatte sich vor 26 Jahren einen Neuwagen gekauft. Als Autoliebhaber hat er den dann gleich im Neuzustand mit reichlich Hohlraumwachs voll gepumpt und überhaupt hat er den Wagen sehr viel und innig gepflegt. Vor dem Winter von außen eingewachst (1mm dicke Wachsschicht) und im Frühjahr runter gewaschen mit Petroleum und anschließend poliert. Immer in der Garage gestanden, alle Service immer regelmäßig bei der Vertragswerkstatt gemacht. Pflegen und schonen, das war seine Welt. Wirklich interessiert hat mich sein Wagen nie, mir haben andere Autos gefallen wie der E30. Doch das Leben hat manchmal seinen eigenen Kopf. Die Jahre gehen ins Land und das Auto geht an meine Schwester weiter. Damals 142tkm auf der Uhr. Glücklich war sie mit dem Auto nie. Da mein E30 anfing erste Altersschwäche zu zeigen, brauchte ich eine Hämorridenschaukel für den Alltag. Über Umwege fiel mir nen älterer A4 in den Schoß. War angenehm entspannt ne Karre zu fahren und nicht wirklich erhalten/ pflegen zu müssen. Der A4 war auch nicht so meins und so haben meine Schwester und ich einfach getauscht. Sie wollte Opa's Auto los werden und wie es so ist brachte ich es nicht übers Herz das was er so gepflegt hat einfach so weg zu hauen. Also haben wir einfach getauscht..... Mit 180tkm war Opa's Wagen nun bei mir. Seither sind einige Jahre und viele viele viele km vergangen. Der km Stand heute? 446800 km. Das ist 11,16x um die Welt. Natürlich nen Benziner und kein DIesel. Heute Abend ging mir die Kupplung kaputt - die erste, die noch im Werk verbaut wurde. Die Wasserpumpe wurde auch nie getauscht, ist ebenfalls noch die erste ab Werk. Überhaupt, bin ich sehr verwundert wie wenig an der Kiste kaputt gegangen ist. Gut, immer wieder mal so Kleinzeugs wie nen Radlager hinten oder nen kleines Gummi oder Kunststoffteil, oder der Leerlaufsteller. "Größere" Reparaturen waren einmal das ABS Steuergerät (gebrochene Lötstelle), ne neue Benzinpumpe, nen neuer Blinkhebel und abgerissene Stehbolzen vom Auspuffkrümmer (dafür baute ich den Motor aus, wollte nicht den Kopf abnehmen). Sonst nur die normalen Verschleißteile. Einmal hab ich die Ventilschaftdichtungen im eingebauten Zustand getauscht. Das war bei einer Laufleistung von ca 350tkm. Seither verbraucht der wieder gar kein Öl. Nockenwelle und Stößel haben mich sehr überrascht, kein merklicher Verschleiß, kein Pitting, keine fühlbaren Grate, keine Riefen, nichts. Sowas kannte ich bis dahin eigentlich nicht. Öldruck hatte ich mal aus Neugier gemessen, mehr als vorbildlich und weit weg von irgendwelchen kritischen Werten. Kompression hatte ich ebenfalls glaub bei 350tkm gemessen, da waren gleichmäßige Werte von gut 11bar zu sehen. Kurz, die Karre steht noch immer viel zu gut im Futter. Bei 350tkm wagte ich nen Experiment und hab die Kiste auf LPG umgebaut, ohne Flashlube oder wie das Ventilzeug heißt. War nicht sicher ob der Motor das überleben wird, aber auch das macht ihm seit mehr als 100tkm keine Probleme. Ich war kritisch was Ventile und Kopfdichtung angeht. Soweit eigentlich ne schöne Sache. Doch die Tatsache, dass es kein E30, auch kein BMW sondern ein VW Vento ist der ums verrecken nicht tot zu kriegen ist macht mich fertig und ist irgendwie unbequem. Ich hätte das der Golf3 Technik nie zugetraut so lange durchhalten zu können. 1,8l 90PS. Keine Rakete aber auch nicht super lahm. Mein geliebter E30 hat das nicht geschafft. Bei 160tkm ne neue Kupplung da Getriebesimmerring auf der Eingangsseite defekt. Bei 198tkm Zylinderkopfdichtung und Kühler defekt, dabei den Kopf überholt weil Ventilführungen am Auslass schon mehr als verschlissen. Kupplungsnehmer- und Geberzylinder, Benzinpumpe, Wasserpumpe, LMM, Pleullager, Öldruckregelventil, Einspritzventile, Heizungsregelventil, viele andere kleine Dinge die ich nicht mehr zusammen bekomme und natürlich das M40 Problem: Nockenwelle verschlissen. Überhaupt empfinde ich die Tatsache, dass ich an meinem E30 viel mehr und größere Reparaturen hatte sehr unbequem. Zumal ich den ja nur bis ca 290tkm gefahren bin. Kurz, 100tkm weniger und dafür deutlich mehr und größere Reparaturen. Über die 20 Jahre die ich mich nun mit dem E30 beschäftige muss ich leider traurig feststellen dass es wenige Motoren gibt die da mithalten können. Der M10 ist ein Kandidat der das vielleicht noch schaffen könnte. Die M40 sind im Ventiltrieb und an den Pleullagern schwach, die M42 haben eigene Probleme wie gelängte Steuerketten. Die hoch verehrten M20 Motoren scheinen etwas robuster zu sein, doch im Alter/ bei hohen Laufleistungen reißen eigentlich immer die Köpfe. Leider hört man da recht selten über Motoren die ungeöffnet hohe Laufleistungen schaffen. Und mit hoch meine ich jenseits der 400 tkm. Der EA827 ist in seiner Stoischkeit kaum zu übertreffen (und ja ich schreibe das nicht gerne). Benzin, 1.8l, 90PS. Zentrale Einspitzung, nicht mal ein Querstromkopf. Wenn ich mir die Gasführung anschaue stellen sich mir alle Nackenhaare auf. Ungleiche Rohrlängen im Ansaugtrakt, dazu der Vorheizigel. Abgas noch schlimmer. 4 in 1 gleich oben im Krümmer. Rohrlängen angeglichen? Natürlich nicht. Vergleicht man das mit den BMW Motoren stellt man fest dass hier ab Werk so ziemlich alle Register gezogen wurden und quasi ab Werk schon alles optimiert ist. Dafür hat man hier bei gleichem Hubraum deutlich mehr Leistung, doch leider nicht die Langlebigkeit... Eines bleibt jedoch unberührt: die Freude am Fahren bleibt beim Propeller. Die Ergonomie ist im E30 mit Sportsitzen imho unübertroffen. Doch gewünscht hätte ich mir das gleiche Durchhalten wie bei Opa's VW, der läuft und läuft und läuft... So, das musste mal gesagt werden, so unbequem es auch sein mag, ich wollte es auch nicht wahr haben... schönen Abend André Edit hat noch ein paar Bilder.... noch ohne LPG:
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Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
So, im weiteren Verlauf habe ich den Halter vom Waschwasserbehälter ausgebaut. Zum einen war dieser selbst ordentlich vergammelt und dazu saß die Pest auch zwischen Radhaus und Halter. Den Halter hab ich dann gestrahlt und mit Lennezink und Grundierung behandelt und dann eingeschweißt. Die Schweißstelle hab ich natürlich blank gelassen. Da wo man später schlecht hinkommt, hab ich auch gleich grundiert. Das Einschweißen war nicht so leicht, hat ganz schnell Löcher gegeben. Denke dass die geringe Blechstärke und die ungünstige Position der werksseitigen Schweißpunkte sich ungünstig ausgewirkt haben.... Und so schaut der Bereich nun aus, alle Schweißnähte egalisiert und grundiert. Man findet auch über all winzige kleine Rostansätze, hab die halt auch gleich mit gemacht. Habe mich richtig gefreut, dass von den Schweißnähten absolut nichts mehr zu sehen ist! Die Bereiche sind nicht gespachtelt, einfach nur kurz aus der Dose grundiert damit der Gammel nicht wieder los geht. Irgendwie muß ich echt einen an der Klatsche haben, nach so einer Arbeit könnte ich Stunden lang davor sitzen und mir einfach nur das Ergebnis anschauen..... Edit: die Falze hab ich natürlich gleich mit verdünnter Grundierung voll laufen lassen. -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Tiefer Breiter Lauter, so kannte ich das aber Härter war mir das Rätsel vokuhila ist mir in beiden Bedeutungen bekannt vielen Dank fürs Aufklären -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Kennt ihr eigentlich die Magie der Werkzeuge? Zeigt sich immer daran, dass tolle Werkzeuge bock aufs Schaffen machen... So auch das Gestell. Kaum fertig und die Karre hängt drinnen, konnt ich kaum abwarten der Karre endlich an's Blech gehen zu können. Normalerweise hangelt man sich ja von den größten Rostschäden hin zu den Kleineren, um zuerst die kritischen Stellen gemacht zu haben bevor man an kleineren Stellen unnötig Zeit verbringt. Soll ja genügend Beispiele geben in denen dann doch festgestellt wurde dass der große Schaden evt sogar das Projekt sterben lässt..... Gut, ich breche mit diesem Credo damit ich an einfachen Stellen am Blech noch üben kann bevor es an die etwas komplexeren Stellen gehen wird. Keine Sorge, in den Jahren hat auch ein Karosseriebauer mal einen Blick auf den gesamten Zustand geworfen und nach 18 Jahren in meiner Hand kann ich sagen dass ich mit so ziemlich allen Roststellen per Du bin. Also ist das Vorgehen durchaus vertretbar.... So, jetzt geht's der Karre ans Blech. Den Anfang mache ich im vorderen rechten Beifahrerradhaus. Auch ein Klassiker am e30, das Radhausblech ist am Abschluß nach vorne hin nicht mehr gänzlich vorhanden. Die Ecke will ich etwas größer heraus trennen, man sieht in der Regel ja nur 1/3 vom Rost. Schnell noch eine Schablone angefertigt. und mal Blech anfertigen. Die Herrausvorderung bestand hier darin, dass das Blech in zwei Richtungen gekrümmt ist. Einmal vom Radhaus und einmal wegen der seitlichen Rundung. Zur Hilfe habe ich die alten Karosseriewerkzeuge aus dem Nachlass meines Großvaters genommen. Wie war das noch gleich mit der Magie der Werkzeuge?? Zwischen durch mal probieren wie das Blech passt: Nach einigen Korrekturen passt das ganze, also Flex raus und das Alte Blech heraus trennen: Die Schweißpunte freilegen und anschließend mit einem speziellen Bohrer ausbohren: Jetzt lässt sich das Blech recht einfach entfernen und die Details wie die Tasche können auf das Rep.Blech übertragen werden. Bevor das Blech eingesetzt wird, heißt es noch den frei gelegten Rost zu entfernen. Jetzt sieht man auch warum ich das Blech etwas großzügiger heraus getrennt habe. Noch mal die Passform überprüft: So, hab dann noch ein paar dezente Detailverbesserungen mit dem Hammer gemacht. Und weiter geht's mit der Flex Was? Warum? Na weil es im Falz nach vorn auch nicht so toll war..... Und schön sauber gemacht sieht das nun so aus: So nun kommt worauf ihr gewartet habt: Zwischen drin schien mir der Einbrand an der oberen Naht nicht ganz ausreichend, daher hatte ich von innen gleich noch mal nach gearbeitet. So, das ganze dann schön verputzt.... Das Bild von der verputzen Innenseite vor dem Grundieren finde ich leider nicht mehr.... So, inzwischen sind wir auf dem Stand von Feb.2022 angekommen. Jetzt dürft ihr euch nicht zu sehr an die schnelle Berichterstattung gewöhnen, bisher hab ich euch alles was in 7 Jahren passiert ist in wenigen Tagen berichtet. Macht aber nichts, der Weg ist ja das Ziel. In diesem Sinne, bis zum nächsten Bericht Was weiter passiert ist wird noch berichtet werden. -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Was ist denn TBH? -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Ich weiß, ich hab einen an der Klatsche aber ich wusste mir auch anders nicht zu helfen. Ich brauch nicht außen schön machen, wenn's dann von den Löchern aus wieder los gammelt.... Über diesen Punkt hab ich mir auch länger den Kopf zerbrochen. Ich bin dabei auf folgende grobe Argumentation gekommen: 1. Die karre ist leer (bis auf die Türen) und die Karosse wiegt nicht viel. Konnte Sie immer an einem Ende mit den Händen von den Böcken anheben. Das bedeutet eine Verringerung der Belastung. 2. Der Kraftangriffspunkt wandert von der Achse als Bezugspunkt gesehen zwar nach außen, was grundsätzlich eine Erhöhung der Belastung bedeutet. Fazit: ganz grob gesehen dürfen sich die beiden Effekte fast aufheben. Wenn man es genau wissen will, könnte man ja den Querkraftverlauf aufstellen und daraus die Biegemomentverteilung errechnen. Ich hatte aber grad kein Bock meine Studienunterlagen zur Statik / technischen Mechanik raus zu kramen.... Durchs hängen im Gestell wird hier kein Verzug zu erwarten sein, was man wie bereits erwähnt gründlich überlegen sollte, in welchen Bereichen man im Gestell Schweißarbeiten macht. Der Praxistest hat gezeigt, dass ich im Vergleich zu den Böcken schon einen sehr sehr geringen Unterschied bemerke. Schließlich hat sich die Biegerichtung ja das Vorzeichen gewechselt und wenn man gaaaaaaaaanz genau auf den Türspalt achtet merkt man da einen Hauch von Unterschied. Allerdings die Ausprägung eher akademischer Natur OK prima, dann brauch ich mir da keine Sorgen machen. -
Alte Liebe rostet nicht - oder doch? Die wohl langsamste Restaurierung eines 318iC
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Foto-Stories
Danke, ja da spielt sicher noch etwas Anfängerglück mit rein, sind auch nicht alle Nähte so schön wie die eine Kehlnaht oben auf dem einen Bild. Stellenweise hätte der Einbrand noch etwas mehr sein dürfen... Der Trick bei der Sache: die richtige Einstellung am Gerät, dann kann man sich auf den Brenner konzentrieren. Dafür muß halt die Gasmenge, Vorschub und Stromstärke passen. Da ich keine Ahnung hatte wie man das einstellen muß, hab ich mich halt schlau gemacht. Auf jeden Fall macht es echt Spaß! Wenn der Tag mal nicht so toll war, kurz ne Runde und dann ist die Welt wieder in Ordnung -
Bin nach einigen Jahren wieder zurück
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Neuvorstellungen
Ich hoffe es wird wieder so toll bzw. noch etwas besser von der Substanz wie er auf den alten Bildern von 2005 zu sehen ist.... Gruß aus dem Süden André -
Bin nach einigen Jahren wieder zurück
Bruchpilot antwortete auf Bruchpilot's Thema in Neuvorstellungen
Ja das meinte ich. Ist echt nen cooler Spot und die Bilder sprechen für sich