Ick kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.... 12 Bar auf allen 6 Töpfen sind ein sehr guter Wert für einen Motor mit dieser hohen Laufleistung! Zum Punkto Kosten: Für das Geld, was ein guter Fächerkrümmer inkl. ABE und eine schärfere Nockenwelle kosten, kannst Du auch auf 2,7 Liter umbauen - das bringt mehr Leistungsplus. Soviel mal dazu. Wieviel es Dich kosten darf musst Du halt selbst entscheiden. Ich würde den Motor einfach rundum revidieren, d. h. neue Pleuel- u. Hauptlager, Ventile neu einschleifen, neue Kolbenringe, neue Zündkerzen, neuen Zündverteiler inkl. Läufer, Einspritzventile mit Ultraschall reinigen (lassen) und Motor komplett neu abdichten. Bei dieser Aktion gleich auf Verschleiß an Kurbelwelle, Nockenwelle und Kipphebeln achten und bei Bedarf Komponenten erneuern. Auch das Hohnbild der Laufbuchsen mal betrachten. Evtl. sollte man die neu hohnen und den ZK neu planen. Letzteres bringt auch ein bischen mehr Verdichtung Zur Optimierung ohne große Extra-Kosten: Ansaugbrücke innen etwas aufweiten/glätten, die Gussnasen an den Auslässen der Kanäle wegschleifen und diese an die Einlasskanäle vom ZK anpassen, Einlass- und Auslasskanäle vom ZK bearbeiten (etwas aufweiten und glätten). Evtl. auf die besseren ESV von Lucas umsteigen, falls bei Dir die Steinzeit-ESV von Bosch verbaut sind. Dazu ein erleichtertes Schwungrad und ein Kennfeld vom Conny. Danach solltest Du einen richtig gut laufenden M20 haben, der ordentlich im Futter steht und schonmal einiges mehr als seine 170 Serien-PS leistet. Ein Fächerkrümmer, Metallkats und eine schärfere Nockenwelle gehen dann schon ordentlich ins Geld, wären aber natürlich nochmal eine Möglichkeit Leistung rauszukitzeln. 3,91er Diff ist perfekt für den M20B25