choppa
Mitglied-
Gesamte Inhalte
4.584 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
9 -
Bewertungen
100% -
Spenden
15.00 EUR
Inhaltstyp
Profile
Foren
E30-Wiki
Bugtracker
Galerie
Shop
Kleinanzeigen
Sammlungen
Kalender
Alle erstellten Inhalte von choppa
-
In den erweiterten Einstellungen bei der Netzwerkkarte muß unter den Einstellungen des TCP/IP Protokolls "IP Adresse automatisch beziehen" aktivert sein. (Siehe Bild - da wo rot eingekreist) Normalerweise gibt der Router eine freie IP vor, die sich der angschlossene Rechner dann automatisch bezieht (DHCP Funktionalität) Manchmal ist es aber auch so wie DFENCE schrieb - das automatische aushandeln funktioniert nicht immer tadellos. (Das war und ist unter Windows-Systemen immer schon eine Seuche) Ich selbst vergebe die IPs immer manuell und trage auch die Rechnernamen in der Windows HOSTS Datei ein. Dann hat man immer sofort alle Rechner untereinander im Netzwerk verbunden, ohne lange Sucherei und Wartezeiten die - Windows manchmal benötigt um seine "Nachbarn" zu finden. Positiver Nebeneffekt: Die Rechner starten dadurch etwas schneller.
-
Das Tankentlüftungsventil wird gelegentlich vom Motorsteuergerät geöffnet, damit die Kraftstoffgase aus dem Aktivkohlefilter gesaugt und der Verbrennung zugeführt werden. Durch diese Maßnahme wird das Ende unseres Planeten noch um ein paar Jährchen hinausgezögert. Das TEV ist über einen Unterdruckschlauch mit dem Drosselklappenstutzen verbunden und besitzt dazu einen elektischen Anschluß zum Motorsteuergerät. Es ist im stromlosen Zustand durchgängig, läuft der Motor wird es mit 12V beaufschlagt und es schließt den Luftkanal zum Aktivkohlefilter. In bestimmten Zeitintervallen werden die 12V unterbrochen, das TEV öffnet und die Gase werden durch den Saugrohrunterdruck abgesaugt. Die Antaktung ist im Kennfeld des Steuergerätes festgelegt. Besteht keine einwandfreie elektrische Verbindung oder ist das TEV defekt, so ist es dauerhaft offen. Dann saugt man trotz intakter Luftschläuche dennoch Falschluft über den Aktivkohlefilter an. Mit der Startpilotmethode (Absprühen) hat man so natürlich keine Chance diesen Fehler zu finden. Als Testmöglichkeit könnte man einen Gummistopfen auf den Luftanschluß des TEV quetschen, so daß es praktisch keine Möglichkeit zum Regeln hat. Der elektrische Anschluß muß aber bleiben, sonst meldet das Motorsteuergerät einen Fehler. Wenn die Auslesewerte mit dem INPA Programm jetzt besser aussehen, dann hast den Fehler gefunden, sofern nicht noch woanders was im Argen ist.
-
Schwarz ist BÖSE
-
Nöööööö, dann muß ich ja mit Adblock wieder ein anderes Bild wegfiltern, damit der Talk beim Scrollen so schön schnell bleibt ....
-
Schau mal nach ob das Tankentlüftungsventil richtig angeschlossen ist (der elektrische Steckeranschluß wie auch die Luftschläuche). Sieht so aus als wenn darüber zu viel Luft gezogen wird und die Lambdasonde dies durch anfetten ausregeln will. Evtl. auch mal das Ventil ausbauen und mit 12V auf Funktion prüfen.
-
... oder Kontaktproblem beim Airbag selbst. Schon mal selber erlebt - Steckverbindung war SICHTBAR zusammengesteckt und hatte mechanischen Kontakt. Aufgrund von Verunreinigungen war sie aber nicht elektrisch Leitfähig und musste durch Anrauen und Kontaktspray gereinigt werden, damit der Airbagfehler nicht ständig wiederkam. Ich könnte dir hier in Hamm auch den Fehlerspeicher auslesen und löschen, die Frage ist eben ob die Störung nicht wieder erneut auftritt. Ok, Steckverbindungen oder Kabelbrüche checken könnte man auch noch hier vor Ort machen, nur wenn irgend ein Ersatzteil defekt ist (beispielsweise Steuergerät) dann wirds natürlich schwierig
-
Wegen der steigenden Ersatzteilpreise wird bald wohl die Spreu vom Weizen getrennt (Bastelbuden vs. Gut erhaltene E30), denn nicht jeder wird in der Lage oder dazu bereit sein, seinen E30 vernünftig zu erhalten - sei es nun aus finanziellen Gründen oder wegen begrenzter Möglichkeiten. Ständig steigende Krafstoffpreise und vielleicht auch mal höhere Steuern bei Euronorm 2 werden ihr übriges dazutun. Wer diese Phase jedoch übersteht, der wird später auch sicher wieder billiger an Ersatzteile kommen. Das wird wohl davon abhängen wieviel Nachfrage noch besteht, sobald ein Großteil der schlechteren Fahrzeuge verschwunden ist. Schauen wir mal ....
-
Macht euch doch mal den Spaß und schaut nach, was 12 Kipphebel für einen B25 Motor jetzt kosten. Ich sag nur: "Vor 2 Jahren habe ich mit Prozenten 180 Euro für alle gelöhnt." Und heute .... na seht selbst ! - Es handelt sich um KEINEN Fehler. Für den Preis kannst dir schon ne 284° Schrick-Nockenwelle kaufen. Wahnsinn !!! Das macht künftige Motorrevisionen auf jeden Fall eine ganze Ecke kostspieliger. Einzige Sparalternativen: Entweder die verhassten Kipphebel von Febi :kotz:oder gute, gebrauchte benutzen. Der rot eingerahmte Preis ist inkl. MwSt.
-
Herzlichen Glückwunsch - Wünsche ebenfalls alle Gute !
-
Irgendwann kommt über den Luftmengenmesser sowieso nicht genug Luft dazu. Das Gemisch würde einfach nur Fett werden, wenn die Lambdasonde an ihrer Regelgrenze angekommen ist. Würde sich Verbrauchsmäßig wie auch AU-mäßig nicht besonders gut machen. Wenn denn unbedingt mehr Sprit in die Brennräume soll, dann geht es auch einfacher - nämlich mittels einstellbaren Benzindruckregler den Kraftstoffdruck erhöhen. So spart man sich dann die Schrauberei mit den Einspritzventilen. Zwar hat man dann nicht das veränderte Spritzbild der anderen Düsen, aber obs sooooo viel bringt ?
-
Könnte sein daß deine Branche bald sehr gut läuft ... @D-FENCE: Der finnische Händler hat soweit ich weiß auch nicht mehr die besten Kritiken, was die Handys angeht. Für Handys interessiere ich mich nicht besonders und der Trend geht echt an mir vorbei. (Hab selbst nur ein Uralt-Gerät mit Aufladekarte) Aber was ich so von unseren Technik-Ichbrauchimmerdasneueste-Freaks höre, so sind die von dieser Marke nicht mehr so angetan. Hätte allerdings wirklich nicht gedacht daß die Handyhersteller im Grunde auf Qualität achten, aber wenn Du da schon mal gearbeitet hast wirst Du es wohl besser wissen als ich. Ok, wir schweifen glaube ich vom Thema Japan ab .... ist ja doch ein Stückchen von Japan entfernt
-
Ja, schon pervers. Gerade erst ist eine Katastrophe entstanden und woanders rattern die Rechenschieber. Ich kann mir gut vorstellen daß Unterhaltungselektronik demnächst wohl um einiges teurer werden dürfte. Wahrscheinlich wird dies für einige die einzige Sorge bezüglich der Katastrophe sein Wenn man jetzt bedenkt daß auch hierfür Rohstoffe verschwendet wurden ... Handys z.B. sind ja technisch sehr schnell aus der Mode. Die meisten Verträge laufen 2 Jahre, da muß das Handy ja langsam mal verrecken, damit ein neuer Vertrag samt gesponsorten Handy abgeschlossen wird. Ist ja nicht so daß man mit dem Handy telefoniert - es muß schließlich auch Getränke mixen und staubsaugen können. Wie sollte da das alte Telefon noch ausreichen ? Ich verweise somit auf Punkt 1 in der Auflistung meines vorausgegangenen Postings.
-
@bamowe: Ich denke daß all die ganzen neuen Dinge immer so schnell auf den Markt kommen, weil wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Gestern noch Hightech - heute bereits Schrott und nicht mehr gut genug. So bleibt der Markt natürlich am Leben. Meine Arbeitskollegen lachen sich immer kaputt, weil ich noch einen 81cm Röhrenfernseher besitze. Bei jeder Diskussion wollen sie mir einreden wie beschissen doch mein Fernsehbild sei. (Obwohl noch keiner von denen bei mir zuhause war) Aber warum soll ich dieses super funktionierende Gerät einfach in die Tonne kloppen ? Es läuft 1A und macht ein gestochen scharfes Bild. Reine Verschwendung wäre sowas. Ich habe mal in einem Forum einen sehr schönen Beitrag gelesen, den ich echt passend finde und dessen Aussage ich oft im täglichen Leben begegne: Der dumme Konsument schwärmt von neuer Technologie Der dumme Konsument informiert sich nicht Der dumme Konsument kauft neue Technologie Der dumme Konsument prahlt mit neuer Technologie Der dumme Konsument stellt Mängel fest Der dumme Konsument meckert über Technologie, sie ist nicht mehr gut genug. Der dumme Konsument schwärmt von anderer Technologie. Die Industrie bewirbt nun neue Technologie ... Hier beginnt der Kreislauf wieder von vorn und der Markt funktioniert. In gewisser Weise hast Du schon vielleicht Recht, die Frage ist nur wie lange das so weitergehen kann ?
-
Dein AU-Prüfer hält 3,5% CO für Ok ? - Muß schon sagen - ein sehr toleranter Mensch Also was Einfluß auf deinen CO Wert hat sind diese Dinge: - Zu hoher Benzindruck (Druckregler defekt oder Kraftstoff-Rückleitung zum Tank verstopft / verengt) - Unsaubere Verbrennung auf einem / allen Zylindern (Zündkerzen / Zündkabel ok ?) - Kat defekt - Lamdasonde defekt / träge - Falschluft / Luftfilter sitzt zu - Luftmengenmesser defekt - Motortemperaturfühler defekt (signalisiert kalten Motor --> Steuergerät fettet unnötig an)
-
Da ist nichts schwieriges dran, ehrlich. Ein Interface kaufen und ne Software bedienen kannst Du bestimmt auch. Die ganze Sache wurde vor längerem schon mal hier durchdiskutiert (deshalb der Smiley von Spiggy). Ich rede hier nur mit, weil ich dazu selber praktische Erfahrungen gemacht habe, wie auch Spiggy, Kai oder eben Marko-316i. Ich denke der TE hat jetzt auch genug informationen dazu. Da er sehr wahrscheinlich nicht über die nötige Hardware verfügt, wird wohl die Fahrt nach BMW angesagt sein. Sollte jemand in seiner Nähe wohnen der hilfsbereit ist und einen Rücksteller besitzt, dann weiß er jetzt auch was zu tun ist (oder woran der Airbag-Reset vielleicht scheitert).
-
@D-Fence: Dachte schon der Geheimdienst hätte dich wegen deiner Ausführungen bezüglich Atombomben abgeholt. Ein defektes Sch***haus-Rohr könnte unter Umständen jedoch angsteinflößender sein Bezüglich der Weltwirtschaft und dem Wachstum stellt sich übrigens die Frage WOHIN denn noch alles wachsen soll ? Irgendwann tritt doch eine Sättigung ein. So pervers wie es klingt, aber Katastrophen oder Kriege kurbeln die Konjunktur an. Man betrachte nur Deutschland, nach dem 2. Weltkrieg. Da stimmt die Aussage "Des anderen Leid ist des anderen Freud" tatsächlich. Schon krank !
-
Ja, Ja, irgendwo war schon mal so ein Thread .... Jetzt erst mal zum Kühlschrank ...
-
Anders habe ich es auch nicht gemacht. Im Normalfall braucht man das Ding nur sehr selten. Aber wenn, dann ist man froh einen zu haben denn nicht jeder um die Ecke hat so ein Gerät. Gebraucht für nen schlanken Euro macht man da nichts falsch, denke ich. Einfach warten, irgendwann ist bestimmt wieder ein guter gebrauchter zu bekommen. Der hier könnte schon reichen. http://cgi.ebay.de/Eprom-Programmer-Eprom-Kopierer-Chiptuning-Eprommer-/290545906207?pt=Autoteile_Zubeh%C3%B6r&hash=item43a5e2b21fhttp://rover.ebay.com/roverimp/1/707-53477-19255-0/1?ff3=4&pub=5574864181&toolid=10001&campid=5336432854&customid=&mpt=[CACHEBUSTER] Müsste man mal googeln was der technisch so kann. Vor einen Kauf würde ich mich vorher nochmal informieren. Ist zwar ein altes Gerät das über COM-Port läuft - für Standard-Eproms wird der aber bestimmt ausreichen. P.S. Ich bin nicht der Verkäufer
-
Ich selbst habe es auch noch nirgendwo erlebt daß die Leitungen bis zur Diagnosebuche vorhanden waren. Es musste immer am Airbag-Steuergerät resettet werden. Einige hier im Talk haben aber quasi auf die Bibel geschworen daß es bei ihnen über die Diagnosebuchse funktionierte. Daher bleiben nur 3 Möglichkeiten: - Nur die allerletzten Baujahre haben noch die Verkabelung bekommen - Es gibt irgendeine andere technische Möglichkeit über die Diagnosebuchse zu resetten (glaube ich aber nicht) - Die Leute die das erzählt haben, haben Müll gelabert. An Punkt 2 glaube ich nicht so recht. Gäbe es eine Möglichkeit die besagten Leitungen zu umgehen, dann sollte es doch wiederum bei allen Fahrzeugen mit dem Airbagreset klappen. Nur gibt es auch genauso Aussagen von diversen Forenmitgliedern, die erzählten daß es BMW in keinster Weise geschafft hat den Airbag zu quittieren. Also ohne die Datenleitungen kann es meiner Meinung nach nicht klappen. Bei wem es über die Diagnosebuchse funktionierte, der muß die Pins dann auch belegt haben. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren
-
Wenn es ein Radensor wäre und der mal kurz ein schwammiges Signal abgibt, dann speichert daß ABS-Steuergerät sofort einen Fehler, die ABS-Lampe leuchtet auf und ABS wird sofort ausser Funktion gesetzt. Man kann dann so weiterfahren, hat aber keine ABS Unterstützung mehr (Reifen blockieren bei Vollbremsung) Stellt man den Motor ab, ist die Lampe beim nächsten Start aus. Alles funktioniert wieder so lange einwandfrei, bis der Fehler erneut auftaucht - und das Spiel beginnt von vorn. In dem Fall ist entweder ein Radsensor verdreckt, defekt oder hat schlechten Kontakt. Passieren kann bei dieser Fehlerart also erst mal nichts. Lediglich ABS geht dann während der Fahrt immer ausser Funktion und die Lampe im Cockpit nervt. Wenn es sich aber so verhält wie vom TE beschrieben, dann ist entweder der Hydraulikblock oder das Steuergerät hinüber (ich tippe mal auf den Hydraulikblock). Das kann dann in der Tat gefährlich werden.
-
Recht hast Du aber mit deiner Aussage - die Thematik ist sehr faszinierend. Kann man viel Zeit mit verbringen Einen Eprommer anschaffen ist übrigens nicht unbedingt teuer. Kriegst Du oft gebraucht in der Bucht. Es muß nicht ein brandneues Modell sein, es reicht ein einfaches Grundgerät. Gebraucht vielleicht so zwischen 50-80 Euro zu bekommen, neu ca. 150 Euro.
-
Mittels Carsoft-Software, einem Laptop + Interface habe ich dies auch schon 2-3 mal erfolgreich geschafft. Nur muß man eben die beiden Leitungen am Airbag-Steuergerät direkt anzapfen. (sofern nicht an der Diagnosebuchse anliegend) Sind sie gar bis zur Diagnosebuchse durchverdrahtet, dann könnte man den Airbag auch ganz normal mit Carsoft zurückstellen. Es muß also nicht ausschließlich ein BMW Tester sein. Die beiden Leitungen sind jeweils eine Reizleitung (RXD) um die Steuergeräte "aufzuwecken" sowie die eigentliche Datenleitung (TXD), welche bidirektional arbeitet und über die alle Steuergeräte angesprochen werden können (beim E30 sind es ja nicht gerade viele ) Wichtig ist eben daß die beiden Leitungen erreichbar sind (entweder an der Diagnosebuchse oder direkt am Airbag-Steuergerätekabelbaum) und der Rücksteller das BMW-Diagnoseprotokoll "spricht" - dann klappt das auch.
-
Die Daten im Eprom sind binär gespeichert. Du kannst sie dir zwar mit einem Hex-Editor in Hexadezimalansicht wie auch im ASCII-Code anschauen, nur wirst Du dort kaum etwas brauchbares vorfinden. Desweiteren wird dir niemand verraten an welchen Bytes man was drehen muß, um z.B. den Drehzahlbegrenzer zu verändern oder die Einspritzzeiten zu verlängern. All dies sind gut gehütete Geheimnisse mit denen Tuner Geld verdienen und die niemals verraten werden. Um richtig auf Kennfelder Einfluß zu nehmen, bedarf es erst einmal einem Programm mit dem Du die ausgelesenen Binärdaten in ein Kennfeldmodell umwandelst. Nur so kannst Du überhaupt erst einmal vernünftig arbeiten, anstatt mit einem Hexeditor irgendwo an irgendwelchen Bytes zu "drehen". Dazu ist aber erst einmal Wissen notwendig, an welchen Speicheradressen bestimmte Werte hinterlegt sind. Selbst wenn Du dies alles hinbekommst musst Du auch noch wissen WAS du da überhaupt alles einstellen musst. Auf wieviel Millisekunden muß die Einspritzzeit bei einer Motortemperatur X , einer Drehzahl Y, einem Zündwinkel Z eingestellt werden ? Lambdawerte, Teilllastanreicherung, Luftmenge ect. ect. ect. Baut man dort Mist, wars das für den Motor (sofern der überhaupt noch anspringt) Du musst also dazu sehr viel von der Funktionsweise der Einspritzung (Motronik) verstehen. Und wenn Du diese Hürde ebenfalls genommen hast, dann benötigst Du auch einen Prüfstand sowie umfangreiches Meßequipment, um deine gemachten Veränderungen erst mal überprüfen zu können. Wie Du siehst sind Preise für Motorabstimmungen nicht umsonst so teuer Einigen Dingen komme ich mehr und mehr auf der Spur. Es kostet aber viel Zeit und ich würde auch bestimmt nicht alles einfach so hier im Talk offenlegen - wer macht das schon gerne ? Ein Eprom-Programmiergerät würde dir im Normalfall nur so viel bringen, daß Du eben Steuergerätechips auslesen und kopieren kannst. Wenn Du dich allerdings näher mit Kennfeldänderungen auskennst, dann kannst du dir damit natürlich auch eigene Chips programmieren. Meinem Programm liegt ein Beispielkennfeld bei (320i Original, Schaltwagen). Kannst es dir ja mal ansehen (Hexeditoren gibts im Netz überall kostenlos). Viel anfangen wirst Du damit aber wohl nicht können - so im "Rohzustand". Bezüglich Kennfelder und deren Funktion bin ich entgegen Profis noch meilenweit vom Begriff "Wissend" entfernt. Aber ich bin ja nicht in Eile Will auch nicht selber irgendwelche Tuningsachen entwickeln sondern nur verstehen. Prüfmöglichkeiten habe ich ebenfalls nicht, und ich werde doch nicht irgendwas verstellen und mir so ein Kennfeld auf volles Risiko ins Steuergerät einbauen.
-
Die Programmiererei ist nur Hobby und noch auf Commodore 64 - Zeiten zurückzuführen. Je nach Zeit oder bei Langeweile mache ich schon mal gewisse Sachen, das hält die "Birne" in Schwung und ist nebenbei eine schöne Beschäftigung in trüben Herbst / Wintertagen Ich knoble eben gerne was aus und freu mich immer wenn es dann irgendwann läuft. Andere machen halt gerne Kreuzworträtsel. Benutze je nach Bedarf entweder Borland Delphi oder PureBasic. Gerade letztere Sprache ist vom Umgang her eigentlich recht simpel gestrickt, aber dennoch sehr schnell und mächtig. Simple Dinge kann man mit einer einfachen Sprache entwickeln, warum sich das Leben schwer machen ? Wenn etwas sehr sehr fix ablaufen muß (große Berechnungen z.B.) dann hat man bei PureBasic wie auch Delphi die Möglichkeit, alle laufzeitkritischen Routinen in reinem Assemblercode zu gestalten und einzubinden. Komfortable Programmiersprachen sind meist langsamer, die systemnahen wiederum extrem kompliziert. Hier wird eigentlich beides positive vereint. Delphi z.B. ist enorm schnell, man kann sehr systemnah programmieren - also fast ohne Tabus - und dazu noch komfortabel. Beide Sprachen eignen sich gut für Anfänger wie auch Experten, wobei meiner Meinung nach PureBasic eher was für die Anfänger ist. Ich habe es bisher nicht erlebt daß beide Sprachen einmal für eine Anwendung zu langsam waren. Aber ich programmiere auch keine Highend-Shooter mit Megagrafik, für das was ich mache reicht alles locker, bin ja kein Profi oder so. Wie gesagt, im Falle extrem schnell benötigter Rechenoperationen strickt man diesen Teil einfach in Assembler zusammen, übergibt zu berechnende Parameter an den Assemblercode, lässt sich die berechneten Werte ins laufende Programm zurückgeben um damit weiterzuarbeiten - fertig. Schön ist, daß man völlig unabhängig arbeiten kann. Ein anderer Anwender muß nicht irgendwelche Programmpakete oder Treiber installieren, um die geschriebenen Programme ausführen zu können. (So z.B. bei Microsofts VisualBasic mit seinen VB_Runtime.dlls usw.) Ach so, um Kennfelder auszulesen benötigt man einen Epromprogrammierer und den Chip aus dem Steuergerät - logisch
-
Das muß schon mit einem Diagnoseinterface gemacht werden und es klappt über die BMW- Diagnosebuchse auch längst nicht bei allen Fahrzeugen, weil nicht bei allen Modellen die benötigten Leitungen bis an die Diagnosebuchse durchverdrahtet wurden. In dem Fall muß man den Rücksteller direkt an die entsprechenden Leitungen des Airbag-Steuergeräts anklemmen und es dort vollziehen, was halt aufwändiger ist. Da Du aber ein recht spätes Modell fährst, ist die Chance gut daß die benötigten Leitungen an den Pins der Diagnosebuchse vorhanden sind. Ausprobieren ist angesagt. Im Idealfall würde dann wenigstens schon mal ein Strippengefummel am Steuergerät wegfallen und die Sache wäre billiger, falls Du das Fahrzeug zu BMW bringst. Ohne ensprechendes Gerät kannst Du aber nichts zurückstellen, ein zusammenhalten der Strippen wird nichts bringen, sondern eher was kaputt machen. Wärst Du in der Nähe, könnte ich dir helfen - aber Stuttgart ist ja nicht gerade um die Ecke Vielleicht findet sich aber ja noch wer in deiner Nähe.