Ich kann dich gern mal meinen Nachbarn vorstellen.Da wirst du auf Verständnis stoßen mit deiner Argumentation. Die hatten das zweifelhafte Vergnügen der Anliegerbeiträge, natürlich nach Grundstückslänge, weil ein Gehweg gebaut wurde. Ist auch etwas teurer geworden, weil man bei der Planung vergaß, dass sämtliche Grundstücke viel tiefer als Straßenniveau sind. Dass die Anbindung der eigenen Einfahrt auf eigene Kosten stattfand ist auch völlig normal. Die Anbindung Niederschlagswasser per Hebeanlage ans Kanalnetz war auch etwas, worüber man sich freut. Hinter den betreffenden Häusern sind die Gärten, durchflossen von einem Bach... Man jammert einerseits über Dürreperioden, aber gleichzeitig wird jeder Tropfen Niederschlag in unterdimensionierte Kanalisationen geleitet. Die ist im Gegensatz zur Gebühr nämlich alt, bis vor 2 Jahren durfte hier niemand Regenwasser einbinden, weil das Netz das nicht schaffen würde. Gut, anders kommt man nicht an Gebühren. Ist aber nicht so schlimm, sind für uns ja nur 280 Euro mehr pro Jahr.