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capo

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Alle erstellten Inhalte von capo

  1. Das wirklich bittere ist doch dass einerseits die schönen Felgen immer g r o s s sind, also 16 oder 17 Zoll. Je größer, desto schöner, finde ich. Diese Limo mit 17er Alpinas, (5 Loch?) kürzlich auf der ersten Seite, wie ich finde: Nicht zu toppen, rein optisch. Die großen Felgen bedingen aber kleine Reifenflanken was eine spürbare Fahrwerksverstraffung bedeutet. Und das finde ich gruselig. 15er Werkskreuzer plus M-Fahrwerk finde ich schon hart genug im Cabrio Deshalb wird´s die Serienkombi für mich immer bleiben. Gruß Capo
  2. capo

    M20 Motoröl??

    Kannte ich nicht, diese Seite. In der Tat bedrückend. Zu lesen ist dort aber auch, dass er ein anerkannter Fachmann für BMW Motoren war/ist usw. Man darf es sich aber nicht zu einfach machen: Nur weil er privat, politisch versponnenen Ansichten zuneigt, müssen seine Ausführungen zu technischen Themen nicht falsch sein. Ich darf da mal kurz an keinen geringeren als Albert Einstein erinnern, bekanntermaße der berühmteste Physiker des 20, Jahrhunders. Ehrfurchgebietende Legende, der Mann, einerseits. Im Privatleben hingegen das was man getrost als "Ar......." bezeichnen darf. Ein grottenschlechter Vater und Ehemann, den allerübelsten Vergnügungen stets zugeneigt. Im Umgang schroff, schrullig, unglaublich banal. Was ich sagen will ist: Ob Herr K. heute Neonanzi oder Kommunist ist, spielt für seine motortechnischen Thesen schlicht keine Rolle, hilft uns leider überhaupt nicht weiter bei der Beurteilung seiner "tribologischen Theorien". Gruß Capo
  3. capo

    M20 Motoröl??

    Da fehlt wohl die "0" an entscheidender Stelle. "15W40 hat 0 Vorteil"... soll es doch wohl heißen. Ich vermute, dass Du Recht hast. Es gibt jedoch zwei Gegenargumente. Das Erste ist das mit der Dichtigkeit. Es ist keine Legende, dass die dünnen Öle eher austreten, Motor und den Garagenboden verschmieren, als das kalt relativ dicke 15W40. Das liest man markenübergreifend. Außerdem widerspricht ja der mir persönlich unbekannte, aber wohl doch irgendwie kompetente Ingo Köth seitenlang und höchst engagiert dieser These von der Überlegenheit der dünnen, modernen Öle. Und, ja, es ist mir auch bekannt, dass besager Herr K. seit geraumer Zeit auf einem ziemlich komischen Trip zu sein scheint. Ich weiss nicht was stimmt. Gruß Capo
  4. capo

    320 umbau auf 325

    Verstehe ich Alles irgendwie nicht. (Masse x Geschwindigkeit) wird Energie sein. Ich würde auf (Masse x Geschwindigkeit) zum Quadrat= Potentielle Energie, = potentielle Arbeit = notwendige Arbeit zur Erzielung des oben genannte Ergebnisses, tippen. Ich denke die erzielbare Endgeschwindigkeit, wenn die sonstigen Fahrwiderstände gegeben sind, hängt einzig von der zur Verfügung stehenden Leistung ab. Richtig ist noch, dass das Getriebe eine Endübersetzung bereit halten sollte, bei welcher das Leistungsmaximum, die Drehzahl des Motors bei höchster Leistung, rechnerisch exakt der höchst möglichen Geschwindigkeit entspricht. In der Praxis sind Getriebe und Diff meist so übersetzt, dass die maximale Leistung v o r der eigentlich möglichen Endgeschwindigkeit anliegt. Warum die Autobauer das so machen weiss ich nicht. Gruß Capo
  5. capo

    320 umbau auf 325

    Gibt´s 320er mit schwächerer Bremse als 325? Bei Cabrio und Touring auf keinen Fall. Bei der Limo weiß ich es nicht. Ja, das wird oft völlig vergessen. Wer nen brauchbaren 325er Motor kaufen muss, den Umbau machen lassen muss, das heißt dafür real bezahlen muss, bei der Gelegenheit mindestens noch Zahnriemen und das Übliche machen lässt, ist sofort bei 2K. Wenn man in den 2.5er dann noch etwas mehr investiert sind´s auch schnell 3K. Keine Frage. Gruß Capo
  6. ...Ende der 80er "Verloren" ist vielleicht etwas drastisch, aber tendenziell stimmt das. Es waren vier sich überlagernde Umstände die den Stern haben verblassen lassen zu dieser Zeit: 1. AUDI griff ab Mitte der 1985 er ausdrücklich Mercedes und BMW an. Das aus heutiger Sicht dankenswerte Mittel dazu: "Vorsprung durch Technik" und kompromisslose Produktqualität. Ein Monument für diese Zeit: Ein Audi 80 aus den späten 80ern. Typ B3. vollverzinkt ,bis zur letzten Schraube gnadenlose Langzeitqualität. Auch heute noch die absolut sichere Bank wenn man ein rostfreies billiges Auto ohne Reparaturrisiko kaufen will. Die (noch) legendär guten Mercedes 124., 129 und 201 sind qualiltativ nicht besser, als der alte Audi 80. 2.Aufkommen des "Sharholder Value": Plötzlich sollte und war es oberstes Ziel des CEO den Aktienkurs kurzfristig zu pushen. Vorstandsvorsitzende wurden deshalb auch teilweise in Aktienoptionen bezahlt. Am Besten geeigent den Aktienkurs zu treiben waren Nachrichten über Kostensenkungen im Unternehmen. Weil das kurzfristigen Gewinn versprach. Und so brüstete sich der damalige Vorstandvorsitzende von DB bei der Vorstellung der neuern Mittelklasse W210 auch damit die Herstellungskosten im Vergleich zum Vorgänger W124 um 30% gesenkt zu haben. Der W210 wurde dann auch zum qualitativen Tiefpunkt bei Mercedes. 3.Wasserlack. Alle Firmen führten um 1992 die Wasserlacke ein und hatten das alle gleichermaßen anfangs nicht im Griff. Qualitätsprobleme allerorten bei allen Marken. . 4. "Lopez-Effekt" Alle Hersteller wollten plötzlich den Lehren des Herrn Lopez folgend bei den Lieferanten brutal die Kosten drücken. Dass dieser Vorgang bei a l l e n Herstellern auf die Qualität gedrückt hat, kann man aus den Autos aus dieser Zeit erkennen. Tendenziell, fast immer, bei den meisten Herstellern, folgte Anfang der Neunziger ein qualitativ mieserer Nachfolger auf ein relativ gutes 80er Jahre Auto. Man denke an den Golf2/Golf3, an den W124/W210. Bei Opel der gruselig schlechte Astra F der auf das technisch aufregende Erfolgsmodell Kadett E folgte. Wie es ausgegangen ist weiss man heute: -VW hat auf den üblen Golf 3 den wieder besseren Golf 4 folgen lassen. Und Igncio Lopez irgendwann freigesetzt. -OPEL hat die Kurve nie mehr bekommen. Die haben auf die legendär guten C20XE und C20Let Motoren, denen VW 5 Jahre lang nichts entgegen zu setzen hatte, die Ecotec = Ecodreck Baureihe folgen lassen. Zwei technisch überragende Motoren wurde zu Gunsten minderwertigerer Nachfolger aufgegeben weil sie ein paar Cent zu teuer waren. Zu sein schienen. -Mercedes hat fast 15 Jahre gebraucht um den ganzen Rost, die ganzen baureihenübergreifenden Probleme zu neutralisieren, zurückzuschwenken vom "Shareholder-Value" zum alten neuen Slogan "Das beste oder nichts". Resultat ist eine C-Klasse die bei Autobild wieder 300.000KM hält ohne zu verschleißen, das heißt, an alte Zeiten anknüpft. Das Schöne ist doch, dass sich die Ingineure durchgesetzt haben. Diejenigen die gute Technik bauen wollen, nicht die Kostensenker. Ferdinand Piech sagt das ausdrücklich und oft, dass nur Techniker, Ingieneure die richtigen Entwickler sind. Er sagt: Ingieneure können (auch) rechnen, da brauch ich keine Kaufleute zusätzlich. Wenn sie das bei OPEL rechzeitig gemacht hätten, auf "Technik die begeistert" zu setzen, mal wieder Prof. Fritz Indra beauftragt hätten einen guten Motor zu bauen, so gut, dass VW über Jahre nur mit offenem Mund daneben steht, dann wären die auch nicht so fertig wie sie heute sind. Stattdessen setzten die auf Marketing-Kampagnen. Ekelhaft. "Umparken im Kopf" oder wie das heißt. Sollen die doch bitte selber "Umparken im Kopf" und mal wieder ein Auto bauen das Menschen begeistert. Wenn die bei Fritz Indra angerufen hätten statt auf Marketing zu setzen, dann wäre Bochum nicht dicht. Aber: Anderes Thema, zugegeben. Gruß Capo
  7. Wenn die Kiste deinen Geschmack nicht trifft, ist der Vorschlag natürlich tot. Ich schließ´zu einfach von mir auf Andere, weil ich finde ihn unverändert optisch und konstruktiv höchst spannend. `Ne andere Liga als ein E30, das muss man sehen. Das absolut Einzige was man gegen den R129, sachlich/technisch sagen muss ist, dass für Leute ab 185cm die Sitzposition nicht passt. Zu eng. Da sitze ich im E30 absolut perfekt. Gruß Capo
  8. Kleiner, aktueller Tip: Die neue Motor-Klassik, heute am Kiosk, bietet ein paar schöne Vergleichstests. Unter anderem auch E30 325 iC. Für den Threadstarter sicher nützlich, die Zeitschrift. Ansonsten wäre mein Rat doch: Einfach mal Probe fahren, die Kisten. Denn der Unterschied zwischen z.B. einem SL und einem E30 ist schon extrem. Der E30 ist ein viersitziger fast sportlicher Go-Kart im Vergleich zum schiffigen komfortablen 107er. Wobei ich auch nicht genau verstehe welchen SL der Threadstarter meint? Gab´s den 107er mit 380er Motor? Den 129er kann er nicht meinen, da gab es den 380er Motor nicht. Wenn ich, "stolzer" Besitzer des E30, angesichts des Anforderungsprofiles raten dürfte: Solange der Threadstarter nicht auf die vier Sitze des E30 angewiesen ist, also mit zwei Sitzen klarkommt: R129. Die sind vergleichsweise so unfassbar billig, von so unerhört hoher Langzeitqualität, bieten so undendlich viel Auto für so wenig Geld: Das wär´s. Auch da verweise ich wieder auf die aktuelle "Motor-Klassik": Ein Vergleichstest des 129er mit dem 964er Porsche ist sicher erhellend. Gruß Capo
  9. Vielleicht seid ihr jetzt mal so freundlich dem freundlichen Frager ein paar ordentliche Antworten zu geben. Ich probier´s mal: -Die Hälfte des genannten Budgets sollte für das beste Auto genügen. -Unterhalt / Reparaturen usw sind außergewöhnlich preiswert. Hausnummern dazu: 10 Liter Verbrauch, 170 Euro Versicherung, neues Verdeck ab 1000 Euro. Garage ist bei einem Cabrio der angepeilten Preis,- und Nutzungskategorie aber ein Muss. -Wichtige Kriterien positiv: Rostfreiheit, Zylinderkopf ohne Risse. -Allgemeine Kriterien: VFL tendenziell vor NFL, Chrom vor "Shadwoline", Schalter vor Automatik So, jetzt sind die anderen dran! Gruß Capo
  10. ....verstehe ich jetzt nicht: Der Wagen ist verkauft worden. Aber offenbar nicht an den Threadstarter. Ist das so richtig? Nun war die Vorgehensweise aber auch suboptimal, wenn man die Kiste haben will. Wenn ich eine Summe biete, muss ich doch mein Angebot zeitlich limitieren, so in der Art von "5000, hier, jetzt, später nie mehr" Wenn ich, wie offenbar geschehen, schriftlich biete ohne ein Zeitlimit zu setzen, ermögliche ich dem Verkäufer doch mein vorliegendes, verbindliches, zeitlich unlimitiertes Angebot allen folgenden Interessenten unter die Nase zu reiben, "Keine Eile" zu signalisieren,- und außerdem noch so den Preis bequem zu pushen. Wenn das so gelaufen ist, dann war das schlecht und im Ergebnis vorhersehbar. "Schlimmer geht´s nimmer" könnte man boshaft sagen, vor allem dann noch ernsthaft zu erwägen nach Angebotsabgabe nochmal dort anzurufen. Wirklich noch schlechter habe ich es nur selbst einmal hinbekommen: -220Km mit dem Trailer nach Frankfurt angereist um ein Motorrad zu kaufen. -Den Trailer wichtig am Ortsausgang abgehangen um dem Verkäufer nicht die bestehende Kaufabsicht zu signalisieren. Meiner mitreisenden Frau auch genau erklärt warum man das so macht. -Ich komm´mit dem Motorrad von der Probefahrt, kann mit Mühe meine Kaufabsicht verbergen, will mit dem VK den Preis diskutieren, da sagt meine Frau zum VK: "Ach, weißt du (Frau und VK waren sich während meiner Probefahrt schon menschlich näher gekommen, duzten sich schon) mein Mann, der will immer handeln, aber der kauft das Ding sowieso" 14 Jahre ist das her, das Motorrad und die Frau habe ich aber immernoch...... Gruß Capo
  11. capo

    W124er

    Also ich steh´da auf dem Schlauch, verstehe nicht warum diese Kiste besonders attraktiv sein sollte. Das Ding is´n echter Sportwagen und dann die Automatik dazu. Dieser rauh laufende 16V Motor plus Automatik? Da sind, gerade nach heutigen Maßstäben, keine besonderen Fahrleistungen zu erwarten. Gruß Capo
  12. Nun muss noch unterschieden werden zwischen einem gekauften TÜV ler und einem von fremden, eventuell Autohändlern gefälschten, gefakten HU-Bericht. Also Bestechung vs. Urkundenfälschung. Wer einen käuflichen TÜV ler trifft kann ihn melden, anzeigen, bei seinem Arbeitgeber anschwärzen. Das reicht. Vielleicht gibt´s das im Einzelfall. Dass ein Prüfingineuer seine gesamte, berufliche und wirtschaftliche Existenzs auf´s Spiel setzt um kleinerer Beträge willen. Ausschließen kann man das nicht absolut. Es gibt ja immer wieder ganz vereinzelt Leute die mit ihrem Leben im Grunde abgeschlossen haben. Aber ´ne HU ist eben keine AU, kein Gefälligkeitsattest welches den subjektiven Urteil des Arztes unterliegt, irgendwie herbeinterpretiert und nicht angezweifelt werden kann. Ne HU unterliegt, wie beschrieben objektiven Regeln und strengen Nachprüfungen. Gruß Capo
  13. Mein Bruder ist einer dieser "Prüfingineure". Nicht nur in der festen Prüfstelle des KÜS: Er fährt über Land, macht HU und klebt Plaketten. Auch bei den Autohändlern. Nichts, gar nichts, zero, niente, nothing gibt´s bei dem für Geld, gute Worte oder sonstwas. Weder für mich, seinen Bruder, noch für sonstwen. Nicht weil mein Bruder so ein toller, charakterfester Typ oder eine Ausnahme wäre, sondern weil er ständig hart nachkontrolliert wird. Und obwohl er ständig angemessen pingelig und unbestechlich seinen Job macht, finden die bei den Nachkontrollen regelmäßig was, was er noch übersehen hat, nicht hätte durchgehen lassen dürfen. Das mit dem käuflichen Prüfingineuer, das ist ein Märchen, zumindest in Deutschland im Jahre 2014. Und das ist okay so. Ein Prüfing. der irgendwas mauschelt, ist auf der Stelle "seinen Stempel" los, sagt mein Bruder. Und wer meint ich übertriebe, dem teile ich per PN gern mit in welcher Prüfstelle er sich das Unvergnügen gönnen kann sein Auto von meinem Bruder prüfen zu lassen..... Gruß Capo
  14. capo

    W124er

    Der 190er/2.6: Realistisch: 3500 Euro Das 124er Coupe mit dem besten, beliebtesten Motor wird teurer: Sicher 7000 Ich empfehle alternativ die 124er Limousine in Erwägung zu ziehen: Billig, richtig billig. Dazu viel besser nutzbar und deutlich leiser als das Coupe. Beide, 201 und 124 sind im Preis in den letzten zwei Jahren ganz deutlich g e f a l l e n. Der Zeitpunkt zu kaufen ist daher jetzt richtig. Gruß Capo
  15. ..ja ja, genau so war´s. Auf der "Nachbarseite" ist doch dieser alte Test nachzulesen, AMS 1/83. BMW 320i. Vorzüge, so steht das dort fett gedruckt, Achtung jetzt kommt´s SEHR GUTE FAHRLEISTUNGEN. So ändern sich die Ansprüche. Und so hat sich auch im Laufe der Zeit geändert, was einem geboten wird. Verbrauch ist ein wichtiges Thema. Beim Diesel ist das ja bekannt. Aber jetzt am Dienstag las ich den aktuellen Test der neuen S-Klasse (FAZ vom 11 März) -Langversion, Automatic, ALLRADANTRIEB, leer 2100 Kilogramm, breite 18 Zöller, 500er, V8, Benziner wohl gemerkt, zwei Turbolader, 455PS. Also die absolute Benziner-Vollfettstufe. Dekadenter, fetter, breiter geht´s nicht mehr. Dann schreibt der Redaktuer wie schön das Auto fährt, wie leichtfüssig der Motor mit den über zwei Tonnen umgeht, wie sanft das Auto bei 250Km/h abgeriegelt wird, und irgendwann dann sucht er nach Negativem, schreibt dann, ganz im Ernst, der Verbrauch sei zu hoch. Dass muss man sich mal vorstellen: Die sind 5000Km mit dem Panzer ambitioniert durch die Lande gebrummt, haben es teilweise auch richtig krachen lassen, und haben, Achtung Achtung, im Schnitt 11,6 Liter gebraucht. "Zu viel", sagt der Redakteur, bekrittelt dann ausdrücklich noch mal im Detail, dass es echte Mühe erfordere unter 9Liter zu bleiben. Und in dem Moment fiel mir ein, dass es mir auch echte Mühe bereitet, mit dem schmalen 320/325er unter neun Litern zu bleiben. Also: Es hat sich schon was bewegt in den letzten 30 Jahren. "Sehr guten Fahrleistungen" sehen heute anders aus als am 320i, und der 500er Benzolino-Powerpanzer darf keine 9 Liter mehr brauchen. Der Fortschritt ist schon spürbar. Immerhin. Gruß Capo
  16. Wenn der RR ´es sagt wird´s schon stimmen. Ohne Ironie. Nur: So richtig vorstellen kann ich mir das nicht, denn: -Wenn bei ähnlicher Fahrzeugmasse die Beschleunigung gleich ist, müsste auch die Motorleistung nahezu gleich sein. Kann man 300+ PS aus einem 2Liter TDI herausholen? -Wie ist das mit der Traktion: Hat so ein Golf dann Allradantrieb? Frontantrieb und 300 PS kann ich mir erst recht nicht vorstellen. Gruß Capo.
  17. Entschuldige Meister, aber: Was Du in diesem Beitrag beschreibst ist, was man aus dem typischen 170 PS Diesel noch so heraus "chippen" kann, nicht was der serienmäßig ab Werk leistet. Und die Fahrleistungen des s e r i e n m ä ß i g e n 170PS Diesel Golf wurden ja schon genannt, sind ziemlich nah an dem was das ebenso serienmäßige 325 Cabriolet vor 25 Jahren auch konnte Und diese sehr ähnlichen Werte, schwarz auf weiss gedruckt, lassen dringend vermuten, dass es im wahren Leben ebenso ein "Totes Rennen" sein dürfte. Gruß Capo
  18. Die ganzen 130 bis 170PS Diesel, so objektiv "gut" die auch sein mögen, realisieren, so wie das hier schon beschrieben wurde, in der Regel nicht ganz so zügige Beschleunigungzeiten wie man angesichts der reinen Leistungsangabe meinen sollte. Der Grund für die relativ bescheidenen Beschleunigungswerte ist, dass diese Diesel ein schmales nutzbares Drehzahlband haben und die deshalb üblichen 6 Gang Getriebe viel geschaltet werden müssen wenn es denn gut voran gehen soll. Dazu kommt der klitzekleine "Wartesaal" bis der Diesel nach dem Einkuppeln wieder Ladedruck hat. Alles eben kein "Kadett E" der mit 150PS alles ausbeschleunigt (e) was sonst so unter 200 PS herumfuhr. Weil der, umgekehrte Situation, über das ganze Drehzahlband Power hatte und der zweite Gang für 100Km/h locker reichte. So sieht er aus, der Fortschritt. Anders liegt der Fall, so hatte ich auch schon geschrieben, bei der typischen Mittelklasselimo von Audi, BMW Merdecdes, mit 170 oder 200PS Diesel, die dann meist nicht mehr handgerissen wird sondern DSG bzw. eine moderne 7-Gang Wandlerautomatik aufweist. "Rechts runtertreten" und es geht wie am Gummiband gezogen, ohne jede Zugkraftunterbrechung, ohne Abblasen des Boost beim Schalten, nach vorn. Und wenn zu viel Dampf an den Rädern ist, regelt das ESP das auch noch ein. Da ist dann nichts mehr zu gewinnen mit dem 325er Cabriolet. Gruß Capo
  19. Ja, exakt so! Versenken die Kohle, und nicht nachtrauern!
  20. Ja, genauso ist das wohl. Jeder entscheidet anders weil er andere Absichten und andere Vorlieben hat, langfristig. Der M50 ist in jeder, absolut jeder Hinsicht dem M20 technisch überlegen. Wenn es nicht so wäre hätten die Herrn Motorenentwickler über Jahre ihren Job geschwänzt. Und deshalb war es über viele Jahre eine hoch rationale Entscheidung das modernere Ding in den Altwagen einzubauen. Die Sache ändert sich aber im Zeitablauf. In der neuesten Autobild Klassik steht zu lesen welche Wertentwicklung das 325er Cabriolet in den letzten 8 jahren genommen hat. Wer so ein "Liebhaberauto" kauft, möchte den M50 nicht. Nicht mehr. Zukünftig nicht mehr. Originalität ist in Zukunft da eher Trumpf. Man denke mal an den VW Käfer, die ähnliche Änderung der bevorzugten Umbauten im Laufe der Jahrzehnte, im Wechsel mit der Wertschätzung für die Kiste. Da war es lange Zeit üblich die wassergekühlten Motoren aus Golf/Passat etc einzubauen. Oder Boxermotoren von Subaru. Ford V4 Motoren. Einfach weil das objektiv technisch bessere Motoren als die Originaltechnik waren. Auf so eine Idee käme heute keiner mehr. Weil das dem Wert des Wagens auf Nahe null bringt. Der andere Aspekt ist eben die persönliche Beurteilung, was einem selbst am Wichtigsten ist. Und da werde ich nicht müde meine persönliche, teilweise "Enttäuschung" darüber zum Besten zu geben, dass mir der Umbau auf 2,5 Liter "Nichts" gebracht hat. Nahezu nichts gebracht hat. Es war eine Fehlentscheidung die ich erkannte als der neu glänzende 2,0 Liter Motor in der Schrottecke beim Umbauer lag. Nach dem Umbau habe ich einmal, ein einziges mal, die Höchstgeschwindigkeit gecheckt, wusste das mit erreichen von echten 217km/h die vollen 170 Pferde anstehen und das war es dann. Ich bin danach nie wieder so schnell gefahren. Weil mir das zu schnell ist. Bei geöffnetem Verdeck habe ich über 180Km/h auch den Eindruck von Auftriefb hinten, das das Heck leichter wird. Das Auto ist durch den 2,5er Motor nicht wertvoller geworden, und das Geld ist weg. Der Motorumbau war eine Laune. Cash-burning for nothing. Klar fährt der 2,5er objektiv schneller, aber subjektiv es ist kein so riesig anderes Erlebnis, subjektiv fühlte sich das Auto mit 2,0 Liter Motor genauso sportlich, flott und drehfreudig an. Und, so nebensächlich das sein mag: Der 2,0er klingt um Welten besser als der 2,5er. Deshalb mein penetrantes in Frage stellen der Sinnhaftigkeit von Motorumbauten. Den 2,5er kann man noch argumentieren wegen der geringen Kosten, des ordentlichen Leistungszuwachses und der H-Kennzeichen Fähigkeit. Auch die 2,7er, wenn sie gut laufen und nicht viel kosten, mögen langfristig noch okay weil werthaltig sein. Auch die großen M-Motoren, so meine Vermutung, werden interessant bleiben. Weil das Leistungsangebot extrem ist, estrem bleiben wird. Aber Achtzylindermotoren und Zwölfzylindermotoren? Wer will oder soll das kaufen, zu einem ordentlichen Preis, in ein paar Jahren. Dazu die "Modernen" Motoren wie der M50, nur weil sie moderner sind, aber überhaupt nicht zur Baureihe passen ? M30: Konzeptionell noch älter als der M20: Wer soll sich da auf Dauer für begeistern? Wenn ich "Leistung" bräuchte und wollte, würde ich mir zum BMW noch einen Opel Calibra kaufen: 204 PS, echte 245km/h, im Zustand zwei für 4300 Euro. Ansonsten bleibt meine Empfehlung: Original, original, original. Möglich, dass ich mich täusche, zu sehr von mir ausgehe. In ein paar Jahren wissen wir´s Gruß Capo
  21. Ich geb´zu, es ist einigermaßen nebensächlich aber, mein Eindruck war anders. Der gute B20, kaum 60TKM gelaufen, fühlte sich subjektiv, wegen des kürzeren Differentials, ganz ähnlich an wie der ebenso gesunde B25 mit der längeren Achse. Klar, der 25er leistet 40 Pferde mehr, aber das subjektive Fahrgefühl ist doch sehr ähnlich. Unten kommt nix, ab 3700 U/min wird´s dann munter. "Irgendwann fertig" mag so sein, "Von Hause aus platt" stimmt aber nicht. Meine-zwei-Liter Nähmaschine fuhr mit geschlossenem Verdeck nach mäßig langem Anlauf stets in den Begrenzer. Wie schnell das ist, weiss ich nicht, Navi hatte ich da noch Keines. Ich fand´das aber Alles ganz verlässlich und nicht unflott. Klar, der 25er kommt besser, aber "anfühlen" tut der sich genauso wie der B20. Wenn der "Kleine" noch intakt ist... Gruß Capo
  22. @roadrunner Aber jetzt mal im Ernst, Du musst das doch ungleich besser sagen können als die meisten Anderen, sei dem Threadstarter eine echte Hilfe: -Was k o s t e t es wenn ich morgen meinen Wagen bei Dir abstelle und einen gut erhaltenen M30 eingebaut haben möchte? Mit Allem: Motor, minimale Teilüberholung, Einbau, Eintragung. -Und dann gib´uns noch die richtig großen Zahlen zum tiefen Durchatmen und nüchtern werden: Die großen, schicken Sechszylinder mit dem "M" oben drauf, 300+ PS. Incl. aller notwendigen Zusatzarbeiten an Bremse, Karosse, Fahrwerk. Mit Eintragung die echt ist und Bestand hat. Welches Angebot, welchen Preis würdest du dem ernsthaften Anfrager geben? Auto abstellen, wiederholen, bezahlen, dann genießen. Lass es raus! Gruß + Dank Capo
  23. Meine Erfahrung: Für die typischen 170 PS Diesel in Kompaktautos (Golf oder ähnlich) reicht`s durchaus, man muss nur schnell den richtigen Gang drin haben. Die Diesel der 200PS Klasse in Mittelklassekarosserien, zb. Mercedes C-Klasse, sieht man aber schon häufiger eher von hinten. Gerade auch an der Ampel. Nicht weil die jetzt so sehr viel mehr Leistung hätten sondern wegen der narrensicheren Getriebe. Geniale Automatiken wo man sich rechts nur "voll reinstellen" muss um ESP dosierte Maximalbeschleunigung zu realisieren. Da ist es in einer ältlichen, handgerissenen Kiste ohne elektr. Helferlein ungleich schwieriger Gas und Kupplung so zu dosieren, das der Karton gut nach vorn geht. Und, ja ich weiss: Das ist nicht die Frage des Threadstarters. Ich darf aber trotzdem aus meiner Meinung kein Geheminis machen: Wenn er ein wirklich gutes erhaltenswertes 320er Cabrio hat, außerdem aber keine Geldsäcke bei ihm im Keller stehen, würde ich jeden überflüssigen Euro in Erhalt, Konservierung, Garagierung des BMW stecken, mir außerdem irgendwas wirklich billiges als "Daily Driver" holen. Für mich wäre das ein 190er Benz, im Zustand 2, für 2300 Euro nach Classic Data derzeit zu bekommen. Mit Youngtimerversicherung für ca 130 Euro im Jahr. Der Benz kann ja ein 260er sein, dann ist das Bedürfnis nach "Speed" auch hinreichend abgedeckt. Den BMW 320 C, nach gründlicher Prüfung dass er wirklich erhaltenswert ist, in eine Tiefgarage und nur bei schönem Wetter hervorgeholt. Wenn der Threadstarter hingegen nur ein Auto hat, sich nur eines leisten will oder kann, der Zustand des BMW nicht wirklich exzellent ist, dann braucht er m.E. über Investitionen in teure Motoren nicht nachzudenken. Gruß Capo
  24. Ja, absolute Zustimmung. Für den namhaften KOLB-Motor wird ein Kenner im Falles des Verkaufes noch bereit sein etwas mehr zu bezahlen. Aber wer will in, sagen wir 10 Jahren noch ein E30 Cabrio mit M50 Motor aus den frühen 90ern kaufen, welches eben nicht H-kennzeichen tauglich ist? Mann muss da einfach seine eigenen Motive prüfen. Wenn es nur darum geht mit 200PS oder mehr durch die Gegend zu fahren, gibt´s billigere, naheliegendere Wege und Autos. Gruß Capo
  25. Jeder wird die Frage was nun richtig sei, anders beantworten. Ich hatte/habe ebenfalls ein320 Cabrio und dann irgendwann auf 325 umbauen lassen. Meines Erachtens, aus heutiger Sicht, nahezu unsinnig. Aber okay. Meine Meinung ist: Wenn überhaupt umbauen, dann auf 325. Weil das absolut einfach, im Ergebnis überzeugend und noch sehr preiswert ist. Und wenn dass leistungsmäßig dem Threadstarter nicht reicht, kann er später noch die üblichen, bewährten Verbesserungen in Richtung 327 vornehmen. Alles Andere, jeder baureihenfremde Motor, kostet für Beschaffung/Einbau/Eintragung zunächst mal ein Vermögen, macht den Wagen aber in den allermeisten Fällen nicht wertvoller. Ein baureihenfremder Motor ist, wenn es nicht gerade der perfekt laufende, eingetragene M-Motor ist, eine "Cash-Burning" Veranstaltung. Beim Einbau und oft auch beim Wiederverkauf. Darüber muss sich der Threadstarter im Klaren sein. Vielleicht kann das mal jemand schreiben was es insgesamt kostet einen solchen, noch relativ einfachen Einbau/Umbau vorzunehmen. Nicht was jemand der das selbst machen konnte, vor 10 Jahren mal bezahlt hat, sondern was es heute kostet, wenn man es machen lässt. Kommt Jungs: Was kostet ein "einfacher" Umbau? Sagen wir: M50 oder M30? Wenn man es machen lässt. Der Motor selbst, dessen Instandsetzung, Einbau, Eintragung unter den heutigen, verschärften Bedingungen. Ich fang´mal an mit dem allereinfachsten, dem 325er Motor: -Motor, entweder aus Altwagen mit geringer Laufleistung oder mit einfachsten, zwingend nötigen Überholungsmaßnahmen, ganz sicher 1000 Euro. -Einbau: Ganz sicher 400 Euro, auch 600. -Eintragung, Gebühr plus jemanden der vorfährt: sicher 200 Euro. Ich sage daher: Minimal 1800 für den 325er. Mein Eindruck ist, dass der Threadstarter kein Automechaniker ist und fälschlicherweise annimmt, die ganzen modernen Motoren ließen sich einbauen wie ein 50PS Käfer Motor anstelle des 44PS Käfer Motor. Jetzt ihr: Mit den anderen, ungleich aufwändiger zu montierenden, zu überholenden und vor allem einzutragenden Motoren. Gruß Capo
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