capo
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Warum macht man einen solchen umbau??? WEIL MAN ES KANN!!!!! Umweltzone??? in größeren Innenstädten.... ich persönlich fahre vielleicht einmal im jahr in die umweltzone, also zieht das Argument nicht mehr. Wem die Umweltzone wichtig ist kann eben zusätzlich einen DPF einbauen. ERGO grüne Plakette. Meines Erachtens übersiehst du, dass es erklärtes Ziel der Regierung ist die Umweltzonen geographisch immer weiter zu vergrößern, und außerdem immer strenger zu handhaben in der Form das heute noch "Gelb" zulässig ist, morgen nur noch "grün". Und was das einbauen von "DPF" betrifft: Das wird auch zunehmend schwieriger gemacht. Es ist ja eben nicht so, dass es Ziel wäre einen gewissen Stand der Abgasreinigung zu erreichen und dann wäre Ruhe. Nein: Es ist beabsichtigt die mittelalten Autos der Leute immer schneller kaputt zu schreiben damit sie neue kaufen müssen. Frag doch mal jemanden der ein heute schon nicht mehr nachrüstbares Fahrzeug hat. Sagen wir: Mercedes Sprinter bis 2000. Null Chance den nachzurüsten. Und wenn du dann noch ein Wohnmobil hast auf Basis des Sprinters, welches eben blitzschnell wegen der Plakettenproblematik an Wert verliert, dann wirst du das gänzlich anders sehen, dann wirst du erkennen das das Argument sehr wohl zieht. Und in Zukunft immer mehr ziehen wird. Die ganze Abgas,- und Feinstaubdebatte ist ideologisch. Das heißt: Da kommst Du mit Argumenten nicht dagegen an. Jeder weiß das auch. Selbst die autokritischsten Stimmen (Z. B. BUND=Bund für Umwelt und Naturschutz) sagen dass die umwelfreundlichste Variante Auto zu fahren darin besteht ein altes Auto restlos, bis an die Grenze der Reparierbarkeit aufzufahren, auch wenn es etwas mehr Schadstoffe emitiert als ein Neuwagen. Interessiert aber keinen, das das alles Quatsch ist. Das wird durchgezogen. Und irgendwann ist auch bei Dir "Umweltzone"und dein Auto nichts mehr wert. Du wirst es erleben..... Gruß Capo.
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Ich finde die unterschiedlichen Motorkonzepte haben auch eben unterschiedliche Reize. Der Diesel in meinem Firmenwagem (F10 525d, aber noch 6-Zyl) hat ganz andere Reize als der M20B25 in meinem Cabrio. Aber beide machen Spass. Und ein von mir kürzlich gefahrener Golf GTI kann mit 4-Zylindern auch echt Laune machen. Ja, exakt so sieht´s aus. Man kann sich markenübergreifend für viele Motoren begeistern. Frau und Kinder lachen über mich wenn ich mir statt irgendeneinem Shit im Fernsehen auf Youtube MOTOREN anhöre, ansehe. Meine Favoriten: -50ccm, Kreidler Florett. 125er Yamaha Zweitakter. Singende Sägen. Keiner kreischt schöner. -Sechszylinder Diesel LKW Motoren: Z.B. Mercedes OM366. Beruhigende Klänge, perfekte Schlafmittel. Die klingen für mich so wie im Reisebus sitzend Richtung Süden zu schippern... -Ami V8, bevorzugt als Bootsmotoren. Am Besten zwei davon unter Volllast in einem Boot. Rotzend und dröhnend. Im "Riva Superaquarama" z.B. Das pustet die Ohren durch und macht wach... BTT Zum in Rede stehenden Diesel-Cabrio erlaube ich mir anzumerken dass die Kombination aus "Entfall H-Kennzeichen" Minderung der Originalität und der allgemeinen, staatlichen Hatz auf Dieselfahrzeuge (Umweltzone!) das Auto sehr bald in weiten Teilen unsere Vaterlandes unbrauchbar, unbenutzbar, wertlos machen wird.. Bei allem Respekt vor der handwerklichen Leistung, den Qualitäten des eingebauten Motors an sich: Für mich, hier in der größten Umweltzone der BRD sitzend: Danke, macht mich nicht an. Mein schmaler 2,5er ist mit 9 Litern fahrbar, für 10 ist schon etwas Spaß drin. Wieviel der Umbauer da fahren will um über Kraftstoffeinsparung den Umbauaufwand auch nur teilweise zu kompensieren, sehe ich nicht. Wenn ich boshaft sein wollte würde ich sagen, der Umbau hat nicht nur die Umbaukosten gekostet sondern auch weitgehend den Ursprungswert des Originalcabriolets. Der Sinn des Umbaus darf, leider, angezweifelt werden. Wie gesagt: Bei allem gebotenen und ernsthaften Respekt vor der Arbeit an sich. Gruß Capo
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E30 fahren ist in gewisser Hinsicht wie motorradfahren - man nimmt für den Fahrgenuss Abstriche in der Sicherheit in Kauf. Dessen muss man sich bewusst sein. Trotzdem machen wir's gerne. Ja, absolute Zustimmung, genau so ist das. Bei aller Liebe zu alten Autos: Sicherer sind die Nagelneuen. Zustimmen muss ich aber auch denen die zutreffend beschreiben dass das ganze Cabrio viel besser noch aussieht als man nach einem Baumcrash erwartet. Angesichts der recht intakten Fahrgastzelle, des sogar ziemlich am Orignalplatz befindlichen Lenkrades, hätte ich nicht auf die tödlichen Folgen getippt. Scheint innerorts zu sein. So sehr schnell war der Wagen nicht. Bei echten 50km/h gegen einen Baum sieht jedes Auto aus wie eine zertretene Cola-Dose. Der Unfall, die Bilder, sagen wenig aus. Außer, dass man nicht gegen Bäume fahren sollte. Ein Baum, so habe ich mal gelesen, ist ein noch gefährlicherer Kollisionsgegner als ein Betonpfosten. Weil: Der Baum federt auch noch zurück während der Betonpfosten sich, nahezu, nicht bewegt. Gruß Capo
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Ich bestreite ja nicht, dass es so negativ laufen kann. Ich behaupte aber: Es hängt von einem selbst ab. Als ich meine letzte Freundin acht Wochen kannte, ist sie zu mir gezogen, acht Monate später haben wir geheiratet. 18 Jahre später sag´ich: Der beste Deal meines Lebens. Erinnert mich an eine alte Kampagen für BETON: "Es kommt drauf an was man draus macht" Gruß Capo
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Wenn man diese "Schnee=Salz=Rost" Überlegung spinnen wollte, müste man natürlich fragen in welcher Region der Schweiz das Auto die meiste Zeit seines Autolebens verbrachte: Oberengadin einerseits, Tessin andererseits, das ist klimatisch so vergleichbar wie das Oberallgäu zur Costa del sol. Gruß Capo
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Ja, Alles richtig was Du schreibst. Die Verstorbene trifft keine Schuld, der Autofrahrer wird hoffentlich hart bestraft werden. Und natürlich ist es egal welchen "Hintergrund" der Autofahrer hat. Ich hatte ja geschrieben: Mein Sohn, der, von der Herkunft her, auch "Herrman Treudeutsch" heißen könnte, ist genauso ein "Idiot". Das ist ja einer der bedrückenden Aspekte für mich. Worum es, wenn man versucht tiefer zu schauen, meines Erachtens wirklich geht ist: Zu einem Verkehrsunfall gehören leider zwei: Der Erste, der sich nicht regelkonform verhalten hat, der demzufolge die "Schuld" hat, rechtsstaatlich und moralisch dafür auch verurteilt wird. Der Zweite, der sich regelkonorm verhalten hat, der daher sachlich und rechtlich "Schuldlos" ist, der Opfer ist, der die Entschädigung zu Recht bekommt, der aber, weil der "Keine Reserve" hatte, nicht in der Lage war das Fehlverhalten des Anderen zu kompensieren. Das eigene Verhalten, wenn ich gut bin, muss Raum bieten um die Fehler des Anderen weitestgehend folgenlos zu halten, zum Beispiel: Wenn der Andere mir die Vorfahrt nimmt, bin ich im Auto langsam und aufmerksam genug, persönlich aber schnell genug um durch eigenes Bremsen den Crash zu vermeiden. Und es könnte eben so sein, dass die bedauernswerterweise Getötete eben genau diese "Reserve" nicht bot und in den Unfall hineingestolpert ist ohne irgendwas zu dessen Abwendung noch beigetragen zu haben. Keine Ahnung. Bedrückend. Man kann sich nicht oft genug vor Augen halten dass man näherungsweise jeden Tag irgendwem versehentlich die Vorfahrt nimmt und dieser hoffentlich langsam fahrend, aber gedanklich schnell, sich blitzartig in sein ABS stellt bevor es kracht. Und ein weiterer, bitterer Aspekt ist eben dass man in jungen Jahren noch diesen zynischen "Wenn´s hinten kracht, gibt´s vorne Geld" Gedanken im Hinterkopf hat, dazu neigt irgendwie finanziell von den Fehlern anderer im Zweifel zu profitieren. Erwachsen ist man erst dann wenn man erkannt hat, dass es nur darauf ankommt, dass alle gesund zu Hause ankommen, das es hingegen Scheißegal ist wer Vorfahrt hatte, wer hätte halten müssen...... Gruß Capo
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Die junge Frau hatte hier in Dortmund Abitur gemacht: Am Samstag waren deshalb die Todesanzeigen in den Lokalzeitungen zu lesen. Todesanzeigen mit Portraitfotos. Sie muss schon recht attraktiv gewesen sein. In Dortmund lebend hat sie ihre Schwester in Nürnberg besucht. Und da könnte die Mitursache liegen die neben Pit-der-Mohr auch andere hier m.E richtigerweise für möglich halten. Jung, fröhlich. unbedarft, ganz sicher auch stets angemessen umschwärmt, Abitur bestanden, auf Besuch bei der Schwester, super Stimmung, Knopf im Ohr, Flaniermeile und vor allem eben: Keine Ortskenntnis. Die wusste nicht dass diese 60m breite Flanierstraße eben auch "Aufmarschstrecke" geblieben ist. Dass dort junge Alexeis ihren Audi oder Bmw mal so richtig laufen lassen. Showtime, Showstrecke, Hobbytuners Rennstrecke, nicht nur Skaters Paradise und Kontakthof für die Jungendlichen. Hier in Dortmund wäre es vielleicht nicht passiert weil sie sich da auskannte. Die Strecke am Phoenixsee ist vergleichbar dieser "Breiten Straße" in Nürnberg: Alle ortskundigen jungen Menschen wissen das am Phoenixsee nicht nur rumgealbert und kontaktet wird, sondern das da auch mal richtig Gas gegeben wird und es für Skater mit Knopf im Ohr gefährlich sein kann. Sorglosigkeit wegen Unkenntnis des Terrains und der dort üblichen Aktivitäten dort. Fehleinschätzung des Geländes. Könnte eine Rolle gespielt haben. Und jetzt gehe ich wieder raus: Die Felge geradeklopfen die mein Sohn (Jahrgang 96, Gymnasiast, wie die Getötete) gegen meinen dringenden "Rat" gestern am Phoenixsee im Übereifer geschrottet hat. Zum Glück nur eine schwarze Stahlfelge auf dem SEAT Leon FR. 160PS tun zu jungen Männern einfach nicht gut. So wenig wie große BMW die blitzschnell auf 150km/h beschleunigen. In der Art des Herganges, des Versagens exakt das Gleiche wie in Nürnberg: Junger Mann auf der "Flaniermeile" hat zu viele PS, gibt auch angesichts der vielen Girlies dort zu viel Gas. Glücklicherweise stand keine Ortsunkundige im "Weg" und es blieb beim Felgenschaden.... So bitter wie das ist. Nachdenkliche Grüße aus Dortmund Capo
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ja, genau so ist das wohl. Wenn man sich gefühlt 1000 Stück "Mein B20 ist zu langsam" Threads durchliest fällt einem auf: Die Einen jammern das das Ding quasi überhaupt nicht fährt. Die Anderen schreiben, vereinfacht: Eigentlich fährt er ganz fröhlich, spritzig und munter, von der Art der Leistungsentfaltung und im Gesmateindruck sehr ä h n l i c h dem 2,5 Liter. Meine Erfahrung ist die Letztere: Munteres, lebhaftes Gebrause, freies gieriges Hochdrehen, deutlicher Drehmonentbuckel=Leistungsanstieg um 3700U/min, sicheres Erreichen des Drehzahlbegrenzers im letzten Gang, solange das Dach geschlossen ist. Ich schließe aus diesen ganz deutlich unterschiedlichen Beschreibungen, dass es zwei Zustände beim B20 gibt. Den intakten und den irgendwie beeinträchtigten. Und wenn man nun wissen will "welchen" man fährt: Einfach auf die Autobahn, die Höchstgeschwindigkeit checken: Was im Schein steht wird mit intaktem Motor und relativ kurzem Anlauf sicher erreicht. Beim Cabriolet, mit serienmäßigen Setup muss der Begrenzer nach kurzem Anlauf fröhlich stottern. Diejenigen die von den "beeinträchtigten" Motoren berichten, schreiben auch immer, dass der typische Drehmomentanstieg nicht (Mehr) spürbar ist. Beim intakten B20 ruckt es gut und spürbar den Kopf gegen die Kopfstütze. Zumindest im zweiten Gang noch. Was nun aber die Gründe für den Leistungsverlsut an den "Beeinträchtigten" ist: Keine Ahnung. Gruß Capo
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Ja, exakt so. 1980 stand man als Führerscheinneuling ehrfürchtig neben einem 911er der als SC unerhörte 204 PS hat. 200 PS hat heute ´ne 1000er BMW serienmäßig. Gruß Capo
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Ja, das war so. Und wenn man dann noch bedenkt dass dieser allerorten bis heute hochverehrte C20XE im Bestpunkt den seinerzeit höchsten Weltrekord-Wirkungsgrad (=Niedriger Kraftstoffverbrauch) hatte, dieser Wirkungsgrad (37% mit Kat, 38% ohne Kat) auch von diesen heute so gehypten kleinen, downgesizten 3 und 4-Zylinder 1 Liter Turbobenzinern nicht signifikant übertroffen wird, dann fragt man sich doch welchen Fortschritt der Motorenbau in den letzten 20 bis 25 Jahren wirklich gemacht hat. Bei den Autos insgesamt und allgemein ist der Fortschritt riesengroß. Das kann auch der fanatische Altautoliebhaber nicht bestreiten. "Passive Sicherheit" ist für mich da das wichtigste Stichwort. Meine Kinder sollen den E30 nicht fahren: Kein ABS, ESP, keine Airbags, kein Dach, kein Bügel, keine sonstwie hochschießende Schutztechnik beim Überschlag. Als mein Sohn (17 Jahre, kein Führerschein, dafür mit seinen Freunden dem Alkohol alterstypisch zugetan) sich letztes Jahr entschloss eines meiner Autos zu stibitzen, dabei kurzdrauf in einen Betonmischer krachte, (Tacho blieb bei 70km/h stehen) da war ich froh, dass die Jungs einen meiner Dacias genommen haben. Alle Airbags auf, Auto Schrott, Jungs unverletzt. Aber: Wo ist der Fortschritt bei den Benzinmotoren? Weiß das jemand? Und jetzt bitte nicht das Stichwort "Abgasreinigung". Das Thema war mit Euro 2 = 97% Entgiftung eigentlich gegessen. Die Verbesserungen seit Euro 2 betreffen die letzten 3% Schadstoffe. Kommt Jungs: Wo ist der Fortschritt bei den Benzinmotoren seit 1988 und Euro 2 ? Am Beispiel der beiden OPEL Motoren C20XE und C20LET. Wer kennt was Besseres? Gruß Capo
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Man muss doch zunächst mal isolieren: Kommt das vom Antriebsstrang oder nicht? Ich würde daher losfahren, bis 50km/h beschleunigen, dann vom Gas gehen und auf "N" schalten. Wenn das Rasseln noch da ist: Motor ausschalten und rollen. Ist das rasseln dann immer noch da oder nicht? Ist das Rasseln Motordrehzahlabhängig oder Geschwindigkeitsabhängig? Oder Keines von Beidem? Dass muss man doch leicht feststellen und benennen können? Hört man das Rasseln auch im Stand. Vor dem Auto stehend, vorn Gas gebend.? Das kann doch nicht so schwer zu isolieren/lokalisieren sein? Gruß Capo
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Langweilig find ich ´s nicht. Für mich neu ist, dass der Fahrer immer im großen Gang auf die Abzweigung zufährt, bremst und dann erst nach passieren der Langsamstelle herunterschaltet. Macht man das so im Rallysport? Ich dachte es sei richtig während des Bremsens schon herunterzuschalten, im kleinen Gang durch die Biegung zu orgeln. Fragen über Fragen. Schön find´ich auch wie er beim losfahren die Kupplung schleifen lässt damit Drehzahl in die Fuhre kommt. Wie bei seinerzeit bei ner Kreidler-Florett oder ähnlich. Das die Kupplung das aushält... Gruß Capo
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Ja, bombastisch schön anzuhören. Im Vid. schön anzusehen die Fahrerei. Aber als realer Beifahrer würde ich mich, wegen der vielen Zaunpfähle und Telegrafenmasten, einkoten vor Angst dass der Karton mal überaschend quer kommt und mein Leben zu Ende wäre..... Gruß Capo
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Also, ohne jetzt klug tun zu wollen: Hier kann man allerorten nachlesen dass etwas mehr Ventilspiel das tickernde Motor g e r ä u s c h zwar verstärkt, Laufruhe und Leistung aber eher zunehmen. Hinzu kommt, dass etwas zu großes Ventilspiel tendenziell ungefährtlich ist. Da geht nichts kaputt. Also: 030 und 035 zerstören den Motor nicht. Und, zugegeben dämliche Frage: War der Motor denn auch kalt, richtig kalt, als das Ventilspiel eingestellt wurde? Und wurde der Motor ein bischen weiter bewegt, durchgedreht, beim Einstellen der 12 Ventile. weil man ja nicht alle Ventile in einer Kurbelwellenposition "frei" bekommt. Ist das so gemacht worden? Und, nein, ich will wirklich nicht so tun als ob ich die allergrößte Ahnung davon hätte. Nur: Ich kenne die Anfängerfehler beim Einstellen der Ventile weil ich sie alle schon selbst gemacht habe. Ich erinnere mich gern daran dass mir beim ersten Einstellversuch eine dieser Feststellmuttern durch diesen Ölkanal senkrecht herunter bis in die Wanne fiel.... (Kling, Klong, Klang!) Gruß Capo
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Erstmal "Falschluft" ausschließen: Deckel fest, Schläuche drauf, Schellen anziehen. Sitz des Öleinfülldeckels kontrollieren. Gruß Capo
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Versteh ich jetzt nicht: -Schüttelt er s e i t Du versucht hast die Ventile einzustellen? Dann würde ich mal schauen ob diese Kurbelhausentlüftung, dieser Schlauch, oben am Deckel, wieder aufgesteckt wurde. -Oder schüttelt der schon immer? -Echtes "Schütteln" oder eher sägender Leerlauf? Gruß Capo
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...ja, Reifen deren Flanken sich in Falten werfen wie an einer zerknitterten Plastiktüte.....
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Interessante Sachen, informative Beiträge. Keine Frage. Wie funktioniert das, wenn ich ein auf Gummireifen befindliches Fahrzeug mit 6G beschleunigen will, da brauche ich doch auch einen Reibwert "My" von 6 ? Bei der Formel1, da versteh´ich das, da haben die ja Abtrieb, Downforce, durch die großen Flügel, zumindest wenn genug Geschwindigkeit da ist. Nur so sind auch die hohen Kurvengeschwindigkeiten realisierbar dort. Aber aus dem Stand, wenn das Ding, der Dragster, noch keinen Abtrieb hat, wie übertragen die da die Antriebskraft durch das Reibungspaar Gummireifen/Asphalt. Beim normalen Auto, mit normalen Straßenreifen darf man von my 1.0 unter guten Bedingungen, das heißt auf Beton, ausgehen, mehr ist es nicht. Auch beim konventionellen Motorrad ist es so: my 1.0. Mehr Motorpower wird, nur noch in wirkungslosen Wheelspin umgewandelt. Deswegen kann keiner mit dem Bike auch nur in die Nähe von 1G kommen beim Beschleunigen oder bremsen. Es bleibt spannend hier Gruß Capo
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...was hier berichtet wird, Autos die in 9 Sekunden von 0 auf 300km/h beschleunigen: Unfassbar für mich. Wie oft schalten die dafür? Wieviele der 9 Sekunden werden noch mit Schalten verbraucht? Weil, bei diesem rosa Audi, da sieht man schon, dass der relativ viel schaltet und das das seine Zeit jeweils braucht. So n Lastschaltgetriebe scheint der nicht zu haben, oder? Geht der vom Gas, wird da der Ladedruck abgeblasen? Nein, oder? Das ist bei den Bikes einfacher: Die Augen geradeaus, Schaltblitz abwarten und dann den Schaltautomaten antippen. Nur zweimal bis 200Km/h. Das Gas bleibt stehen, die Kupplung wird nicht bedient. Unfassbar, für mich, das ein Auto in 9 Sekunden auf 300 sein soll. Auf dem ersten Drittel, bis 100km/h rauchen die Räder und die Kupplung, von 100-200km/h müsste es vergleichsweise entspannt gehen, aber von 200 auf 300, dort wo bei 99% aller Autos die Beschleunigung irgendwann gegen Null läuft, da muss das 9 Sekunden-Auto immernoch mit Erdbeschleunigung beschleunigen. Gegen den Fahrtwind. Außerhalb dessen was ich mir vorstellen kann. Hat jemand noch Zeiten von den Formel eins, seinerzeit in den achtzigern, als die im Training den Laderuck auf über 1000PS hochdrehen konnten? Gruß Capo
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@kartracer: Danke für´s einstellen. Ja dramatisch und beeindruckend. 9,28sekunden für 0-195km/h, steht da zu lesen in dem einen Vid. Donnerwetter. Wofür braucht er jetzt die besagten 8,5 Sekunden, die in einem anderen Vid. zu sehen sind. Viertelmeile oder was? Gruß Capo
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Schönes Video, danke für´s einstellen. Aber Du hast selbst gesehen: -Der Biker rechts hatte einen ordentlichen Start, kam ganz gut mit, mit dem Auto, konnte sehr bald aber nicht mehr folgen, wegen zu wenig Leistung. -Der linke Biker hatte mehr Motowpower, hat aber den Start voll versaut, konnte dafür in späterem, höherem Geschwindigkeitsbereich wieder aufschließen, Boden gut machen. Das Motorradfahren, das Beschleunigen, gerade unterhalb von 150km/H und oberhalb von 150PS, ist bei älteren Bikes ohne Traktionskontrolle Mutprobe, Übungssache und auch ein bischen Glückssache. Wer will schon gern die Kontrolle verlieren? Dazu kommt auch Unkalkulierbares: Wenn man dreimal richtig Dampf gemacht, aus dem Stand heraus, dann fängt die Kupplung an zu rupfen und der vierte Start sieht aus als wenn man parkt. Und: Ich nehm´euch ja viel ab, aber dass der Audi in 8,5sec. auf 280km/h beschleunigt, das ist ein bischen schwer zu glauben. Das wären schmale 6/10tel über der Erdbeschleunigung. Gibt´s da ein Video? Aber auf den 8,5 sek bis 280km/h will ich nicht herumhacken, die wären sowieso kaum zu fassen. Aber allgemeiner: Welche Autos können unter rund 19 Sekunden auf 300 beschleunigen. Ich wüsste jetzt keines. Vielleicht liegt das aber auch nur außerhalb meines Vorstellungsvermögens. Bitte um Auskunft. Gruß Capo t
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Ich will die Zeiten die du für verschiedene Autos und Geschwindigkeiten nennst nicht bestreiten, ich war ja nicht dabei. Du musst aber dagegen die reinen, blanken Zahlen sehen welche heutige Großserienbikes regelmäßig, vom Anfänger locker und wiederholt reproduzierbar, in den Aspahlt stanzen. Und u n t e r 7 Sekunden von 0-200km/h, oder um 19 Sekunden von 0-300km/h, da gibt´s einfach nix auf vier Rädern was da auch nur näherungsweise mithält. "Formel eins" weiss ich jetzt nicht. Bugatti Veyron jedenfalls nicht. Da gibt´s auch tolle Videos, z.B mit Mathias Malmedy. Wo er meint mit so ner "Geiger-Corvette" um 700 PS irgendwas ausrichten zu können gegen eine serienmäßge 1000er BMW. Keine Chance. Hinzu kommt ja noch: Heute haben die großen Mopeds neben ABS auch Traktionskontrolle, Schaltautomat und "Neigungssensor". Da kann man sich aussuchen wie hoch das Vorderrad steigen soll beim Beschleunigen und die Elektronik regelt das in Millisekunden. Vor zwanzig Jahren war es noch was für Mutige ein Bike mit auch nur 100PS mal an der Ampel so richtig ranzunehmen. Wer hatte schon Bock auf eine schwer beherrschbare Mischung aus Wheelspin hinten und steigendem Vorderrad? Es gibt tendenziell nichts auf vier Rädern was so geht wie ein Bike ab 170PS. Das ist ´ne langweilige Frage des Leistungsgewichtes. Gruß Capo
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...ich will jetzt nicht allzusehr klugscheißen, aber 260Km/h fährt m. E. keiner auf dem Motorrad aufrecht. Bei schmalen 160km/h ist nach meiner an der Stelle wirklich ausgiebigen Erfahrung weitestgehend schluss mit der aufrechten Haltung. Bei deutlich über 160km/h, zumindest auf einem Naked Bike, zerrt der Wind so am Oberkörper dass man über die Arme beginnt Unruhe in den Lenker, dadurch in die ganze Fuhre zu bringen. Sich bei über 200km/h aufzurichten, dass macht man meistens nur um einen Abbremsvorgang zu unterstützen. Ganz im Ernst. Und wo wir grad´bie diesen "Wer ist am schnellsten"-Debatten sind, da muss man klar sehen, das nichts mit vier Rädern bis 300km/h so geht wie ein modernes 200PS Bike. Da limitiert nur noch der eigene Mut oder Verstand ob man übliche 7 oder "lw" 8 Sekunden bis 200 braucht. Wem es nur darum geht der schnellste zu sein, der kann das für relativ wenig Geld auf zwei Rädern einfacher haben. Eine gebrauchte, 15 Jahre alte Hayabusa reicht da schon. Schmale 170PS reichen für absolut Alles, was da sonst so unterwegs ist. Da braucht man noch nicht einmal runterzuschalten um vorn zu bleiben. Zumindest bis Tempo 300. Gruß Capo
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.... Jau: Alles unter 250PS taugt heutzutage nur noch für unterprivilegierte Hausschweine. So ne schmale, sechzylinderige 170PS Nähmaschine ist da, z.B. für einen angehenden KFZ Mechatroniker, spätestens im 2.Lehrjahr, ein absolutes "No go"...... Da hilft nur: "M50 ins Coupe´ packen", "Zum Turbo greifen weil `300PS im E30 sehr sehr schnell lw werden", "es deshalb zunächst bei unanfällligen 350PS belasen". "Klein anfangen und sich dann später Hocharbeiten". Wobei ich jetzt wegen des Worte "Belasen" schon wieder totale Fehlassoziationen habe.... Genug gestänkert. "Viel Erfolg" bei dem Projekt wünscht Der Capo
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Ja, volle Zustimmung. Genau diese Termini: Reinhauen, reinhängen, reinpacken, reinklatschen, da hab ich sofort so ein Vorurteilbefrachtetes Bild des "Monteurs" vor Augen.... Sorry Gruß Capo