Ich habe Motorräder aller Klassen bewegt und war im nachhinein ganz froh darüber, daß ich am Anfang (nicht wegen Stufenführerschein, sondern weil bei uns nun mal bei 21PS Serienleistung Ende war) "begrenzt" war. Da bin ich ebend mit 80 und nicht mit 180 auf die Fresse gefallen. Wenn ich mir überlege was wir mit den Dingern angestellt haben, (und was mit anderem Gerät passiert wäre) bin ich ganz froh das ich mir die Hörner nicht mit meiner Ducati abgestoßen habe. Für Autos gilt das gleiche. Da bin ich auch ganz froh das ich mit "leichtem Gerät" gelernt habe. Bei uns (und Land Brandenburg ist ja nun wirklich berühmt-berüchtigtes "Beispiel" bei diesem Thema) werden übrigens in der Regel Leute von den Bäumen gekratzt die sich Papas Auto geborgt hatten (bevorzugt "moderne unzerstörbare" BMW, Audi und Mercedes) und man mit diesem supersicheren Teil ja zeigen mußte und konnte was geht. Im übrigen waren vor ein paar Jahren Autos mit 50-60 PS normal. Vor 10 Jahren gab es mal eine Studie das nur knapp 20% der Autos über 100 PS haben (Motorräder fast 80%, man wollte damals deren Übermotorisierung beweisen) Heute sind sie noch nichtmal für Anfänger brauchbar. Bei Motorrädern hat seinerzeit auch keiner gefragt und den Stufenführerschein eingeführt (und siehe da, die Unfälle gingen, trotz steigender Zulassungszahlen, zurück), bei Autos ist das natürlich nicht tragbar, weil man ja Papas Auto benutzen muß (komischerweise kenne ich fast niemanden mit dieser Argumentation, der nicht spätestens eine Woche nach Führerscheinerteilung doch ein eigenes Auto hat)