Och Leute, nu hört doch mal auf zu jammern. Vom hier posten wird sich nichts ändern. Jeder hat doch schon immer gewußt das er antreten muß und sich "in Ruhe" was überlegen können. Ob du nun 10km vom Wohnort oder 500km weg stationiert wirst, spielt doch wohl für das Argument "was ist mit meinem Job", keine Rolle und Alternativen gibt es und wurden genannt. Jeder sollte doch wohl Manns genug sein das bissel Feierabendarmee auf der linken Arschbacke ab zu sitzen und wer das als unsinnig empfindet (was ich nachvollziehen kann) für den gibt es heute reichlich Alternativen. Aber dieses Gejammer und "ich gehe zum Onkel Doc" ist ja furchtbar. Warum lässt man sich denn mustern wenn man eh nicht will. Ich will jetzt nicht von früher bei uns anfangen.... nach einem halben Jahr gab es das erste Mal Urlaub, insgesamt weniger als heute in 2 Monaten abgefeiert wird. Als 18 Monats Kandidat haben sie dich immer sonst wo hingesteckt, Fahrzeug am Einsatzort war verboten. Selbst im jählichen "Wehrlager (gehörte zur "normalen" Schul- und Lehrausbildung) haben sie unsere Motorräder eingeschlossen. Wer Urlaub hatte mußte sehen wie er mit´m Zug von Kleinkleckersdorf quer durch die Republik kommt. Wer es "leicht" haben wollte hat sich für 3 Jahre verpflichtet, dann konnte er gewisse Wünsche zum Truppenteil äußern und wurde er sofort nach der Lehre gezogen und konnte danach in Ruhe seine "Lebensplanung" beginnen. Wenigstens 1-2 als Reservist eingezogen zu werden gehörte zum "Standart". Nicht um die Ecke, irgendwo in der "Wüste" als Stoppelhopser" Familienvater und sowas interessierte nicht.... Hauptbeschäftigung bei der glorreichen Arme war natürlich, wie heute auch, das saufen.... "Alternative" war die Möglichkeit "die Waffe zu verweigern". Dann wurdest du "Spatensoldat", (so genannt weil du auf dem Schulterstück einen Spaten hattest), sprich du hat irgendwo im Straßenbau oder was weiß ich wo, übelst geknüppelt. Gezogen haben sie dich erst mit 28, kurz vor "Toresschluss" um dich maximal zu ärgern. (bei "uns" war es "üblich" mir Anfang 20 eine Familie und Kinder zu haben) Mit einem kleinen Brief "ich will nicht mit Flinte" war es auch nicht getan. Da durftest du zum "Verhör" antreten und das nicht nur einmal und nicht nur eine halbe Stunde. Die haben dein Leben bis auf´s letzte durchleuchtet um Punkte zu finden mit denen sie dich "knacken" können. Mit Drohungen oder mit Schleimerei, immer abwechselnd. Da sie mich trotzdem nicht "rum bekommen" haben und eingesehen haben das sie ohne mich keine Chance haben:D, wurde der ganze "Laden" zugemacht. Nur mal zum besseren Verständnis warum ich gerade Kopfschüttelnd vorm Rechner sitze... Also, überlegen was man tun möchte und das dann durchziehen und nicht rum heulen, Punkt.