Richtig das Kabel wackelt, ist also flexibel genug um zu verhindern das die Lötstelle überhaupt von Vibrationen beeiträchtigt werden kann. Viel gefährdeter für "kalte Lötstellen" (also Lötstellen die sich abvibrieren, mit "zu kalt gelötet" hat das in dem Fall nichts zu tun) sind Platinen auf denen größere Bauelemente verlötet sind. Die Problematik dort sind aber nicht die niederfrequenten Vibrationen wie sie im KFZ-Bereich typisch sind, sondern hochfrequente Schwingungen. (Netzteile etc.) Bei moderner Elektronik kommt dieser Fakt aber wegen der Miniaturisierung der Bauelemente immer weniger zum tragen. Jetzt brechen eher Lötstellen mechanisch belasteter Anschlußstecker etc. Ich löte seit 17 Jahren im KFZ-Bereich und vermeide Quetschverbinder wenn es geht. Ich war in der Zeit als Funkmechaniker auch an Fahrzeugen die wirklich härteste Einsatbedingungen haben (Feuerwehr, Rettungsdienste, LKW-Flotten, Baumaschinen...) tätig und habe mehrere Jahre meine Brötchen als Einbauer im CarHifi Bereich verdient. Ich habe noch keine einzige!! korrekte Lötstelle gesehen die "flöten gegangen" ist, wohl aber reichlich "Knisterstellen" die (meist falsch und mit unzureichendem Werkzeug) gequetsch wurden. Eine Lötstelle kann auch keine "Innenkorrosion" bekommen (und Schrumpfschlauch schützt dann auch von außen), eine Quetschverbindung schon. Davor habe ich das selbe bei der Bahn gelernt und gearbeitet und auf ´ner alten Dieselok herrschen solche Vibrationen, das wir größere Kondesatoren in Netzteilen u.ä. zusätzlich zu Lötung und Verklebung noch an die Leiterplatten mit Wachsschnur festgebunden haben, sonst hat es nicht lange gebraucht bis sie ab waren. Im KFZ Bereich wird übrigen auch ab Werk gelötet wo es sich sinnvoll einsetzen lässt. Die große Anzahl von Steckverbindungen resultiert lediglich daraus, das Teile tauschbar sein müßen und aus der Tatsache das quetschen und stecken einfach schneller, billiger und von "jedem Idioten" durchgeführt werden kann. Das sich die bewußte Lamdasonde nicht löten lässt, liegt am verwendeten Litzenmaterial, welches einfach ungeeignet ist. Timos Argument kommt bei entsprechenden Sonden eher zum tragen. das durch das Lötzinn natürlich die Litze verschlossen wird.