Würde ich nicht so sehen. Klar sammelt sich viel "Waffelbruch" in diesem "Auffangbecken". Ich würde aber weder behaupten wollen das alle HipHoper ... sind, noch das andere momentan angesagte Formen der Jugendkultur da in irgend einer Weise drüber stehen. Das Problem liegt eher daran das niemand für irgend etwas verantwortlich ist oder für irgend etwas konsequenzen tragen muß. Die lieben Kleinen werden verhätschelt bis zum geht nicht mehr, wenn sie nicht lernen wollen ist das "nicht so schlimm". Sich für irgend etwas zu entscheiden oder etwas zu vertreten braucht man nicht. Bei "Tests" muß nur "Lotto" gespielt werden anstatt wirklich zu antworten, Fächer die man nicht mag werden abgewählt und dann wird sich gewundert das nicht mal Abiturienten schreiben oder rechnen können um nicht noch zum Thema Allgemeinbildung zu kommen. Sie werden oft zur absoluten "Lebensunfähigkeit" erzogen und für jeden Pups den sie lassen bewundert. Eigene Persönlichkeiten zu entwickeln wird weitesgehend verhindert und jeder Versuch dazu am besten psychologisch analysiert. Schlechte Leistungen sind nicht so schlimm, wer welche bringt wird noch gehätschelt und gefördert bis zum geht nicht mehr. (ich rede nicht von den 10% die nicht können, sondern von den 90% die nicht wollen) Das einzige was zählt ist "Spaß haben". Die einen sind dann irgendwann "Hartz4" vom "Beruf" und die anderen sind mit über 30 beim 23. Studiengang und haben auch noch keinen einzigen Schritt getan. Für mich ist das nicht der geringste Unterschied. Aber solange wir noch wissen was Britni Spias gerade für ne Frisur trägt oder mit wem das Franzoselhotel gerade knattert ist alles in Ordnung. Sicher haben wir Scheiße gebaut und in der Schule versucht mit möglichst wenig Aufwand durch zu kommen, aber für Unsinn oder Versagen mußte nicht der Lehrer oder die Pisastatistik den Kopf hin halten sondern wir. Da hat uns auch keiner für bedauert sonders höchstens einen Satz "heißer Ohren" verpasst.