Joo, hat alles im Rahmen seine Berechtigung. Logistik und das magisches Schlagwort "just in Time" ist alles i.O. nur wenn Logistik zusätzlich (und so ist es bei den meisten) bzgl. horenden Aufschlägen zur Ertragssteigerung dient, dann sehe ich es nicht mehr als Marktgerecht. Die meisten Niederlassungen, sollen doch nur mehr Neuwagen verkaufen. Das Ersatzteilgeschäft ist unangenehm und zumeist (Personalkosten) teuer. Durch immer mehr Baureihen und neue Modelle, ensteht auch der Zwang ggf. die Lagerkapazitäten zu erweitern um die Ersatzteilversorung sicher zu stellen. Aber muß dann diese Mischkalkulation immer zu lasten der" Classic-Reihe" fallen ? Wenn ich bei Porsche zwei Federklammern für den alten 914èr die Befestigung Bremsleitung Karosse-Schlauch brauche, dann bekomm ich auch zwei. Bei BMW muß ich 10 nehmen. Viele Teile sind im Aftermarket zu besorgen und sind bis auf das Branding die gleichen wie OE,nur günstiger. Was wäre, wenn z.B. BMW die Ersatzteilversorgung dem freien Markt überlassen würde, da die Kosten dafür ja sooooooooo hoch sind ? - Keine Personalksoten mehr im Lager und Logistikbereich für die Ersatzteilversorgung ! - Keine Läger in den Niederlassungen mehr! - Keinen Ärger mehr mit der Kundschaft Warum machen die das dann nicht !!!!! Weil das ganze Logistik-gejammere nur die Ausrede für einen sehr einträglichen Einnahmezweig ist, auf den z.B. BMW nicht verzichten will