:brüll: Sorry, aber so herzlich musste ich schon lange nicht mehr lachen... Natürlich nicht, deswegen werden jährlich knapp 7 (Sieben!) Millionen Maß (=Liter) (Nicht-Weiß-)Bier allein auf dem Oktoberfest ausgeschenkt; und das ausschliesslich von den Münchner Brauereien...Ins Hofbräuhaus kommen die Leute auch aus aller Welt, vor allem weil das Bier nicht schmeckt;-) Und die Münchner Biergarten-Kultur scheinst Du auch nicht zu kennen; alleine der Hirschgarten hat 8000 Plätze und ist im Sommer jeden Tag rammelvoll Als da wären: Nope, gerade die großen Biergärten (Hirschgarten, Aumeister, Taxisgarten) sind eher am Stadtrand angesiedelt, da ist nicht so viel mit Touris. Und grad das Bier im allergrößten (Hirschgarten) ist auch das beste (Augustiner); das ist näml. die einzige Brauerei wos das Bier noch ausm traditionellen Holzfass gibt (sowohl im Biergarten, als auch auf der Wiesn). Und fernab vom Kommerzmist (geb dir da teilweise recht) hab ich das Dachauer Volksfest; DA gibt's das gescheite Bier (Augustiner ausm Holzfassl, logisch:D) auch zum fairen Kurs in gemütlicher Atmosphäre;-) Na ja, wie überall gibts auch in München beim Bier Licht und Schatten. Aber genau betrachtet ist das Bier in München eher durchschnittlich. Vor allem gibts in München nur noch 3 große Brauereien, Fransikaner-Spaten-Löwenbräu, Paulaner-Hacker und Augustiner. Der Hofbräu ist ein Mittelständler. Das Licht von den großen Brauereien ist definitv Augustiner. Die eigene alte Tennenmälzerei und ordentliche Lagerzeiten (Wetterabhängig ist das aber im Juni/August/September so lalala), das merkt man dem Bier schon an. Dann einiges dahinter der Hofbrau, aber mit Bezug der neuen Braustätte hat das Bier geschmacklich deutlich nachgelassen. Im Mittelfeld sind Löwenbräu und Paulaner (+Hacker). Gerade bei Löwnbräu finde ich den Urtyp geschmacklich gar nicht sooo schlecht. Das Pils ist auch gut, der Rest ist besser als sein Ruf. Paulaner ist Durchschnitt, gibt auch besseres. Und dann ist da noch Spaten. Eigentlich sollte man über das Helle von Spaten schweigen. Aber das ist qualitativ und geschmacklich eine Plörre, da wunderts einen schon, wie sowas überhaupt überlebt. Augustiner ausgenommen, ist die Qualität ist halt wie bei allen großen Brauerein, gemacht wird alles was erlaubt ist und was nicht einem Schädel nach der dritten Halben hinterlässt. Das ist nicht anders wie Bitburger, Warsteiner, Veltins, Radeberger, Becks, Radeberger, .... Malz verschiedener Qualitäten werden in ganz Europa zusammengekauft und daraus ein Mix gebildet, der garantiert, daß man immer eine (mittelmäßige, aber immer wieder produzierbare Qualität erreicht) die dann geschrotet und vermaischt wird. Gibt mit Sicherheit viele Brauereien in Bayern, die besseres Bier mit mehr Liebe fürs Produkt brauen wie die Münchner Brauereien. Zurück zum Senf, ist der Bautzener halt irgendein Mittelscharfer Senf, oder ist da was besonderes dran? Rentiert sich das, den mal zu probieren. Worin unterscheidet er sich von den anderen Mittelscharfen? Die meisten Mittelscharfen Senf unterscheiden sich nicht wirklich viel voneinander. Senfkultur in Deutschland