Hmm, ich glaube nicht, das Holz heizen das richtige für Dich ist. Das kann billig sein, vor allem, wenn man nix fürs Holz zahlt. Aber, das bedeutet immer Zeit und Arbeitsaufwand. Das fängt schon mit dem heizen selber an, Pellet und Schnitzel kann man Automatisieren, bei Scheitholz wäre mir noch kein vollautomatisierter Vergaser für den Hausgebrauch bekannt und selbst wenn, müßte man diesen ordentlich laden. Das heißt neben Anwesenheitspflicht beim heizen auch alle 1/2 Stunde mal nachsehen, was da grad los ist und nachlegen. Wenn Du tatsächlich 5000€ Gas durchheizt, dann liegt dein Wärmebedarf sicher eher über dem vom Frauni. Der bekommt das Holz in 4m Stangerl angeliefert, ich denke mal die ~30m³ sind ein langer LKW voll. Das ist schon nicht wenig. Dazu brauchen wir etwa 2 Tage zu viert nur für das schlagen, entasten und zu 1m Stücken sägen bis es auf dem Hof liegt. Für das Spalten noch mal 2-3 Tage und für das sägen zu 33cm und schichten 1-2 Tage. Bei uns allen hier ist das so, wenn Du das Holz nicht fertig getrocknet angeliefert haben willst, mußt Du das Holz aber auch lagern, wenn es mal gespalten ist als 1m Stücke muß es mindestens ein Jahr lang liegen, Buch und anderes Hartholz eher 2, gut belüftet und am besten oben abgedeckt zum Schutz vor Schnee und Regen. Bei mir zum Beispiel liegt am Anfang vom Winter immer Holz für die nächsten 2-3 Jahr vor der Hütte und etwa 1 1/2 Jahre Holz im Keller neben dem Ofen. Das bedeutet aber auch daß Du das Holz ständig in der Hand hast, mal umschichtest, vor dem Keller schichtest. Bei Dir wäre es ja so ähnlich wie bei mir, Du brächtest also jemanden, der das Holz schlägt, entastest, Transportgerecht zuschneidet, transportiert, spaltet, nach 1-2 Jahren auf Ofengerechtes Maß bringt und umschichtet. Und jemanden, der im Winter täglich 2-3 Stunden auf den Ofen aufpaßt. Dazu brauchst Du Werkzeug und Sprit.