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MartinE30

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  1. Das gehört schon ein bisschen dazu, da es ja ein Argument ist, eine Cash Reserve anzulegen und dafür via Monatsraten mobil, insbesondere E-Mobil, zu sein. Anlegen an der Börse ist aber ne langfristige Anlage. Ich habe bereits die dot-com Blase erlebt und war froh, 2011 (!) wieder ganz knapp im Plus gelandet zu sein (und gerettet hat mein "Portfolio" nicht der "totsichere" Weltaktien-Fonds (ETF war damals noch nicht üblich, da wurden einem Fonds aufgeschwatzt) sondern mein - entgegen des damaligen "Beraters" - Risikoinvest in Indien ...). Das erste, was ich nach der langen Wartezeit, bis die Dinger wieder im schwarzen Bereich waren, gemacht habe, war alles zu verkaufen und hab damit nen Garten mit Hütte drauf dafür gekauft. Die weiteren "Kurskorrekturen" bei der Börse waren dann nicht so anhaltend, wie der damalige Rücksetzer, bei dem dann ja auch noch kurz dazwischen die Lehmann-Krise war (insgesamt musste man wirklich Nerven bewahren, wenn man Ende der 90er Jahre was angelegt hat!). Um mich kurz zu fassen: Wenn man auf die Rente zugeht, muss man anders anlegen, als wenn man 30 ist. Bitte auch noch beachten: Alle Gewinne an der Börse sind noch zu versteuern und wenn man der Depp ist, der freiwillig Krankenversichert ist und in Rente ist, dann gehen darauf auch noch KKV + PKV ab. Man hat also schon sich schlau zu machen, bei solchen Investitionen und wann & wie man am besten wieder aussteigt. Ich bleibe konservativ und sehe es wie @touringDani, was ich mir nicht quasi cash kaufen kann, kaufe ich mir nicht (Ausnahme Immobilie, da wiederum ist das Hauptargument, dass man sich die Miete spart, die sonst weg ist). Ein Auto leasen, um damit Kapital für die Börse zu haben, ist vergleichbar mit einem Kredit, den man zur Anlage verwendet. Da darf man die Kosten dafür auch erst mal wieder reinholen. Kann man alles machen - aber man muss es vorher eben genau abwägen, ob man das will und wenn es dann mal wieder 25% nach unten an der Börse geht, ist nur der im Vorteil, der hält und ggf. sogar Pulver zum nachkaufen hat (ob das jeder kann? Hausfinanzierung, Autofinanzierung etc?). Mein Beobachtung seit 2-3 Jahren ist: Dass wir in der Tat eine Gesellschaft haben, bei der die einen eben ihre "neuen" Autos entweder von der Firma haben, leasen, auf Pump kaufen und die große Masse balgt sich nach wie vor um Gebrauchtwagen, insbesondere in der Klasse bis 10k€. Hier wird gefühlt nichts billiger, im Gegenteil, man bekommt immer weniger was Gescheites fürs Geld, so dass man schon wieder nachvollziehen kann, wenn Leute keinen Bock drauf haben und sich eben was Neues holen. Nur eine Minderheit kauft noch Autos wirklich neu und cash finanziert.
  2. Diese Stopps zum Laden redet man sich aber auch gewaltig schön (immer dieses "was sind schon 20 Minuten" Gelaber - am Ende ist es dann doch ne Stunde oder mehr und man fährt entsprechend lahm). Ich muss beruflich 3 x im Jahr nach Berlin, sind 450km einfach. Da fahre ich durch und komme auch nach 4 Stunden (meist mit kleinem Stau) an, ohne gerädert zu sein. Im 29 Jahre alten Audi A4 b5 mit funktionierender Klima auch alles andere als belästigend - alte Kassetten ins Radio und Musik dudelt, es ist kühl, der Audi ist keine Klapperkiste, mehr brauch ich nicht, insbesondere brauche ich keine Groß-Displays, Lenkung, die schwerer wird, wenn man mal die Spur wechselt ohne zu blinken etc. - und in fucking Berlin juckt es auch nicht, wenn das Auto evtl. ne Delle mehr bekommt, die bei einer Leasing-Rückgabe zum deal-breaker werden kann. Gerade eben mit dem e91 > 800km nach Dänemark gefahren. 1 x tanken 10 Minuten inklusive Schlange stehen (kurz vor 12, danach wurde es 20 Ct teurer. In DK Benzinpreis konstant 2,21 Euro e5, keine Schlangen um 11.45 Uhr vor Tankstellen) und mit dem restlich vollen Tank juckle ich die Woche schon in DK herum bei Verbrauch <7Liter (mit einem 20 Jahre alten 6-Zylinder! Flaches Land mit Straßen, wo man eh nicht so schnell fährt, machen es möglich). Das ganze mit 40 Minuten Fährfahrt von Puttgarden nach Rödby und in knapp über 8 Stunden war ich am Ferienhaus (gut, Glück gehabt, seitdem der Norden seit einigen Jahren so beliebt ist, hat man mittlerweile eigentlich regelmäßig Staus - fahre seit Jahrzehnten da rauf und kann die Entwicklung vergleichen). Erste Shopping Fahrt in DK & Sundowner am Strand war dann auch noch drin. Den A4 habe ich jetzt bald 24 Monate. 7200.- (~ 300 Euro fiktive "Leasingkosten" für ein Fahrzeug dieser Klasse) hat mich die Karre inkl. Beseitigung Rep-Stau + 1 neue Markenreifen (Goodyear) auf Felgen, die ich eigentlich nicht brauchte, auch gekost, hat jetzt noch bis 11/27 TÜV und hat bei schnellen Verkauf 2000.-, mit Glück 2.500.-, Restwert. Nächstes Jahr kriegt die Karre der Sohn dann geschenkt, daher für mich kein großes Argument mehr. Beim e91 325i e91 ist auch schon ordentlich Geld rein geflossen für Reps, neue Reifen etc., aber wir haben ihn über 7 Jahre bereits. 7x 12 = 84 Monate x 300= 25.200.- Euro. So viel haben wir im Leben nicht in das Auto reingesteckt (Gekauft einstmals für 7.200) und es hat immer noch einen Restwert von 5tsd (die 6 Zylinder sind erstaunlich stabil). Ja, Benzin ist natürlich teurer (8,5 Liter auf 100km) und wird teurer werden, aber ich war nie in der Dienstwagen-Bubble und 2 oder Drittfahrzeuge sind mein Hobby, also mein Privatvergnügen, was nicht zählt. PV, WP und damals auch Klima im Haus hat uns der Habeck üppig subventioniert (vermutlich wäre die Gesamtrechnung vom Handwerker 10 bis 15 k billiger gewesen, wenn es KEINE Subventionen gegeben hätte - wir hätten uns vermutlich auch ohne Subv. dafür entschieden), aber nur, weil ich Strom im Sommer (! - was ist mit dem Rest vom Jahr?) zu viel habe, schmiere ich mir doch keine 10.800- Euro für 3 Jahre ans Bein, wenn die alten Autos nur noch dadurch substantiell an Wert verlieren, in dem ich sie zu Schrott fahre, Es bleibt dabei: Jeder muss selber genau rechnen und die Glaskugel Zukunft dabei selber interpretieren. Wer ne Flotte gut funktionierender, alter Autos hat, hat aus meiner Sicht kein echtes finanzielle Argument, sich nur, weil die Alte kreischt, ich brauch was Neues ("Denk an die Kinder", da fühle ich mich "sicherer" etc. - bei ner China Dschunke frage ich mich auch, ob die wirklich "sicher" sind ), nochmal Ausgaben zusätzlich ans Bein zu schmieren.
  3. Autos kauft man /oder least man am besten, wenn man gerade akut keines braucht. Dann kann man auch mal was Günstiges erwischen. Gilt gerade bei Leasing-Fahrzeugen. Wenn man aber wegen Defekt, Unfall etc. schnell Ersatz braucht, dann ist das u.U. teuer.
  4. @Christian R, klar, grün sein war schon immer Umverteilung von unten nach oben und ins Ausland oder an Ausländer. Deshalb sind die bei den Häuslebauern in BA-WÜ nach wie vor so beliebt. Ich habe mir mein vermutlich "letztes" eigenes Auto im letzten Jahr mit dem e46 gekauft. Mal sehen, ob es in 10 -15 Jahren noch Tankstellen mit Benzin gibt. Aber dann arbeite ich auch nicht mehr, verkaufe das Auto Zeugs, wenn es noch da ist und erlaubt ist, ins Ausland und werde Mobilität über Öffis und E-Bike, Mietwagen, Car Sharing etc. lösen. Dann bin ich endlich der sozialistische Mensch, der gesellschaftlich gewünscht ist
  5. Hol Dir, falls noch nicht im Haus, Klima dazu. Haben wir gemacht - beste Investition ever.
  6. Da treffen dann aber 2 wirtschaftliche "Denkweisen" auf einander. Die eine ist, dass Konsumenten in ne Abbo-Falle kommen und man stets planbare Gewinne erzielt, Die andere Denkweise ist, wie fahre ich möglichst gut & problemlos zu Kosten, die ich mir leisten kann. Das ist der Blick der "Otto-Normal-Verbraucher". Und gerade dieser letzte Blick wird in unserem Land mehr und mehr in Richtung: Ich steck lieber nochmal 2k in die alte Karre rein, da weiß ich, was ich habe, als mich zu verschulden, gelenkt. Laufen irgendwann die Zielvorstellungen VK und K komplett auseinander, haben wir keine gescheite Inlandsnachfrage und alle müssen dann eben schauen, dass die Exporte noch mehr steigen. Da werden wir sehen, wie das auf Dauer ausgehen wird.
  7. Habe @Christian R seinen Beitrag gar nicht als so subjektiv verstanden. Er macht schon einen Punkt, wenn man betrachtet, dass Mobilität auch in halbwegs "neuen" Autos einstmals eine Breitensache war. Die Perspektive des Dienstwagenfahrers, der alles über die Firma bezahlt bekommt (und dafür weniger verdient, was die wenigstens davon so realisieren), ist nun Mal auch nur eine spezielle, nur wenigen Arbeitnehmern vorbehaltene. Ansonsten sehe ich das für mich als Privatperson genau so: Leasing x 36 = Betrag x. = pi mal Daumen erster Sockel, der im Raum steht. Daran würde ich messen. Ich vermute, so messen viele und da alles teurer wird, muss jeder sehen, was er sich leisten kann und will. Im Moment sehe ich den großen Motor private Nachfragen noch nicht. Wird von Jahr zu Jahr sich ändern.
  8. @Georg, dass waren Benziner. Ich frage mich, ob es wirklich einen ernsthaften Markt für Gebrauchte E-Autos in Deutschland gibt, die ins bezahlte Anschlusseigentum übergehen (war ja vor ein paar Jahren recht beliebt, Förderung kassieren, fahren, dann nach Dänemark etc. verkaufen). Man hört aber auch, dass solche Autos dann eben noch mal ne Runde verleast werden.
  9. Was passiert dann mit solchen abgelegten Wegwerf-Autos? Werden die tatsächlich noch im Inland verkauft? Oder gehen die irgendwo in die Welt?
  10. Na, da war ja richtig was los ...
  11. Oh ja, die älteren erinnern sich sicherlich an Zeitschriften wie "Hobby" oder später P.M. - was gab es damals für Zukunftsvisionen, Autos mit Atomantrieb etc. (die haben dann sicher E-Motoren!), und 2026 sollten wir eigentlich längstens schon ne Kolonie auf dem Mars haben mit Pendelflügen dahin, weil, ist ja erst in "50" Jahren ... tja, ---
  12. So einen mit Schraube gesicherten Felgendeckel habe meine in der Garage gelagerten MIM 3700 Kreuspeichenfelgen auch. Gabs als SA, ohne diese wurde der is auf 14 Zöller ausgeliefert. www.e30.de - Fotostory
  13. Irgendwo gabs mal nen Thread zu den Werks-Kreuzis bka Styling 5. BMW hat die Felgen von mindestens 3 verschiedenen Zulieferern produzieren lassen, 1 davon war BBS und die vom Zulieferer BBW sind innen etwas anders und ein paar wenige Gramm leichter (wenn ich mich richtig erinnere). Wenn ich mich ebenfalls richtig erinnere, wurde der 320is (gebaut für primär Italien, aber wohl auch nach Portugal geliefert) standardmäßig auf 14 Zoll Felgen ausgeliefert. Und wenn BBS drauf steht, dann ist es auch eine BBS Felge, halt eben eine einteilige (ohne Felgendeckel, wenn man den dazu zählt, hat man eben 2 Teile). BBS hat selber sowas auch verkauft. PS: Die Felgendeckel sehen mir aber irgendwie nicht nach den aus mehreren Teilen aufgebauten BBS-Deckeln aus.
  14. Sehe ich anders. Wenn es ein e32 ohne Klima ist, ist das einzig besondere daran der Antriebsstrang und der kann gut im e30 weiterleben bzw in anderen e32 als Teilespender. Einen e32 wieder richtig schön machen ist ziemlich teuer, Oberklasse eben.
  15. NGK sind ja auch eine der Standard- Empfehlungen, fahre ich bei meinen Autos, bis auf e30 (da hat mein Schrauber vor Jahrzehnten alte BMW Bestände aufgekauft und daher sind das dann NOS Kerzen bei den e30) auch.
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