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Getrag 260 Eingangswellenlager


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Ich frage mich, ob das Kugellager an der Eingangswelle des Getrag 260 einfach ausgetauscht werden kann, ohne das Getriebe zu spalten? Braucht man Spezialwerkzeuge? Natürlich wird das Getriebe aus dem Auto zerlegt. Ich frage mich auch, ob ein verformtes Lager meistens nur ein klapperndes Geräusch erzeugt, oder ob es auch mehr Klopf- und Klopfgeräusche gibt? Ich habe ein Klopfgeräusch, das verschwindet, wenn die Kupplung gedrückt wird und das Getriebe aufhört zu drehen (das Auto steht im Leergang). Danke!

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...und ich würde sagen:

Eher nicht/bzw. unwahrscheinlich, das Ausrücklager hört man meist erst, wenn's was tun muß ---> wenn man die Kupplung tritt.

Mit getretener Kupplung verschwinden aber alle Getriebegeräusche, weil sich dann im Getriebe nix mehr dreht.

 

Weiß jetzt nicht, was für ein Getriebe meins damals war, aber das vordere Lager (70 € damals) konnte ich so tauschen: 

2 Eisen angeschweißt und rausgezogen. Ging recht einfach.

Fehlergrund war wohl das defekte Pilotlager der Kurbelwelle, das dann (bzw. die Unwucht dann) auch Kupplung und dieses Lager + den Dichtring zerlegt hatte.

(hatte mein Auto damals so gekauft vor 20 Jahren mit 328.000 km. Getriebe mit dem neuen Lager hat dann nochmal 70.000 km gehalten, bis dann das Lager hinten am 1. Gang laut wurde. Hab dann für 30 € ein gebrauchtes Getriebe rein.

 

Aber "verformtes Lager" ? Also wenn ein Lager mal "verformt" ist/sein sollte, ist bestimmt auch der Rest des Getriebes hinüber ;-) 

Höchstens wenn der Kugelführungsring sich zerlegt haben sollte, könnt's mal knallen. Aber dann eher dauerhaft (bis zum großen Knall).

 

Andererseits: "Rappelndes Getriebe" im Leerlauf muß nicht kaputt sein, evtl. is nur zu dünnes Öl (ATF) drin, rappelt dann schon gern mal (je wärmer desto "rappel" ;-) ), macht aber sonst weiter nix. Dickeres Öl (Motoröl oder 80er Öl) könnten etwas Abhilfe schaffen. Allerdings schaltet's dann kalt/Winter schwerer... 

Also wenn du beim Fahren nix weiter merkst ---> weiterfahren.

 

Oder erstmal genau schildern, was überhaupt genau Sache ist (und nix dazudichten/-vermuten) und nicht aufgrund von irgendwelchen Gedankengängen/Vermutungen auf irgendwelche Ideen/Schlußfolgerungen kommen !


Bearbeitet: von OO--II--OO

An alle Gläubigen der heiligen TIS-Bibel (insbesondere deren fundamentalistischen Eiferer): Wahrlich ich sage euch ---> es muß nicht unbedingt teuer und aufwendig sein, einen E30 am Leben zu halten, denn es führen auch noch andere Wege nach Rom (bzw. zu einem genauso gut funktionierendem Auto), daher können meine Beiträge durchaus + auch gewollt auch mal kosten- und zeitsparende Alternativrouten aufzeigen  (auch wenn diese dann gern + abwertend oder gar warnend als "Pfusch" betitelt werden).

Da hier aber anscheinend trotzdem einige erhöhten Puls wegen meiner Beiträge bekommen (haben), hier noch folgender Hinweis: 

Zu Risiken + Nebenwirkungen einfach mal Hirn einschalten und mit gesundem Menschenverstand über mein Geschriebenes nachdenken bzw. einfach nicht blind nachmachen. Oder fragen Sie vorher Mechaniker/Mechanikerin(nen) bzw. in der (BMW-) Apotheke Ihres geringsten Mißtrauens. 

Rust never sleeps ! (Neil Young, 1979)             Benzinverbrauch: BMW - 3er - 318i touring E30 - Spritmonitor.de

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am vor 5 Stunden schrieb Gsxrfun:

 

Ich würde sagen: Wenn das Klopfgeräusch verschwindet, sobald man das Kupplungspedal tritt, ist das Ausrücklager defekt.

 

ich würde sagen ,das ist überhaupt nicht logisch

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das was da im Stand klappert ist meist das Zahnflankenspiel im Getriebe und nicht das Eingangswellenlager

 

ein im Stand unbelastetes Ausrücklager samt dem Ausrückhebel könnte theoretisch zwar auch klappern, aber meistens ist es das eben nicht

 

man kann diesen Fehler aber durch leichten Belastung also leichten Kupplungsdruck ohne wirklich  auszukuppeln entlarven, geht es dann weg, kommt das Klappern vom lockeren Ausrücklager

 

geht das Klappergeräusch aber erst weg wenn wirklich voll ausgekuppelt ist und das Getriebe still steht, dann kommt es aus dem Getriebe

 

ein Wechsel vom Eingangslager wird das Problem in den meisten Fällen nicht beheben

 

 

 

Achdung, dor Beidrach gann Resde vonn Ironie endhaldn.

Bei Unfordräschlischkeedn nemmse Medigamende odor gehnse ma zom Zischador.

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am vor 22 Stunden schrieb Gsxrfun:

Ich würde sagen: Wenn das Klopfgeräusch verschwindet, sobald man das Kupplungspedal tritt, ist das Ausrücklager defekt.

so wird es immer am Stammtisch propagiert .... :-D

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am Am 18.9.2026 um 19:35 schrieb joey:

ich würde sagen ,das ist überhaupt nicht logisch

 


Ich hatte genau dasselbe im Sinn wie „vokuhila“, und das deckt sich mit meiner eigenen Erfahrung.

 

„man kann diesen Fehler aber durch leichten Belastung also leichten Kupplungsdruck ohne wirklich  auszukuppeln entlarven, geht es dann weg, kommt das Klappern vom lockeren Ausrücklager“

 

 

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Danke euch allen für eure Beiträge, ich weiß das wirklich zu schätzen.

 

Das Geräusch ist ein deutliches Klopfen/Schlagen, kein Rasseln oder Mahlen. Es tritt nur im Leerlauf auf, und schon bei einer minimalen Erhöhung der Drehzahl ist es komplett weg. Außerdem hört man es nur, wenn der Motor richtig warm ist.

Wenn ich die Kupplung trete, „läuft das Geräusch aus“, also es verschwindet allmählich innerhalb von etwa 1–2 Sekunden. Ich gehe davon aus, dass das daran liegt, dass die Eingangswelle des Getriebes langsam ausläuft.

Leider habe ich noch nicht getestet, ob das Geräusch auch verschwindet, wenn man die Kupplung nur leicht drückt, ohne wirklich auszukuppeln. Das werde ich machen, sobald ich wieder am Auto bin (steht momentan nicht bei mir).

Die Theorien, die ich bisher gehört habe und die für mich am plausibelsten klingen, sind:

  1. Defektes Lager der Eingangswelle, das durch großes Lagerspiel bei niedriger Drehzahl die Welle zum Schwingen/Klopfen bringt.

  2. Ein Problem in der Kupplungsscheibe, z. B. lockere oder beschädigte Torsionsfedern bzw. ein ausgeschlagenes Nabenstück, das bei getretener Kupplung vibriert.

  3. Pilotlager verschlissen, wobei das Geräusch dann eigentlich eher bei getretener Kupplung auftreten sollte – also genau umgekehrt zu meinem Fall.

Sobald ich den Test mit leichtem Kupplungsdruck gemacht habe, melde ich mich wieder. 

Basierend auf diesen Informationen: Habt ihr weitere Rückmeldungen oder Einschätzungen? Vermutet jemand von euch, dass der Fehler im Motor selbst liegen könnte – und wenn ja, aus welchem Grund?

Vielen Dank!

 
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Habe das Rappeln auch. Warm ein leichtes Rappeln....letztens richtig heissgefahren wars wie ein klopfen, dachte im ersten Moment schon der Motor klappert:-D 

 Obwohl bei mir im Klimamodell ein ZMS drin sein sollte.

Aber selbst an unserem Alltagsbus mit ZMS hört man es bei nicht getretener Kupplung....zwar viel leiser, aber man hört es. Denn jede Mechanik macht irgndwie Geräusche. Zum Glück, sonst wärs wie E fahren.

Ich bin zu 99% auch beim Klappern der Gangräder, Muffen, usw. Alles was durch die Drehende Welle angeregt wird...

 

die Tage mache ich mal das Getriebeöl frisch, wir aber sicherlich nichts ändern.

 

 

Wie sagte der Berufsschullehrer immer: " weiterfahren und beobachten" :-D


Bearbeitet: von REXX
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am vor 1 Stunde schrieb Bernt:

Das Geräusch ist ein deutliches Klopfen/Schlagen, kein Rasseln oder Mahlen. Es tritt nur im Leerlauf auf, und schon bei einer minimalen Erhöhung der Drehzahl ist es komplett weg. Außerdem hört man es nur, wenn der Motor richtig warm ist.

Wenn ich die Kupplung trete, „läuft das Geräusch aus“, also es verschwindet allmählich innerhalb von etwa 1–2 Sekunden. Ich gehe davon aus, dass das daran liegt, dass die Eingangswelle des Getriebes langsam ausläuft.

Die Theorien, die ich bisher gehört habe und die für mich am plausibelsten klingen, sind:

  1. Defektes Lager der Eingangswelle, das durch großes Lagerspiel bei niedriger Drehzahl die Welle zum Schwingen/Klopfen bringt.

  2. Ein Problem in der Kupplungsscheibe, z. B. lockere oder beschädigte Torsionsfedern bzw. ein ausgeschlagenes Nabenstück, das bei getretener Kupplung vibriert.

  3. Pilotlager verschlissen, wobei das Geräusch dann eigentlich eher bei getretener Kupplung auftreten sollte – also genau umgekehrt zu meinem Fall.

1. Eingangswelle dreht sich beim Fahren ja immer, warum sollte die plötzlich verstummen ?

2. würdest wohl eher bei Lastwechsel merken, denn die Scheibe + Eingangswelle + Mitnehmerscheibe + sämtliche Zahnräder ( ! ja, auch die drehen sich ALLE im Leerlauf mit ! ) steht bei getretener Kupplung ja ebenso still (nach eben diesen paar Sekunden. Sich daher sooo auf die Eingangswelle + deren Lager zu versteifen ist also recht unlogisch.)

Bei 3. "Pilotlager verschlissen" hast schnell Unwuchten ---> bei meinem hat's da dann Kupplung + dieses "Eingangs-Lager" Lager zerlegt (beim Vorbesitzer, hatte das dann so gekauft). Hatten auch mal einen Audi-Motor in den Porsche 924 gebaut . . . leider hat der Audi ein größeres Pilotlager (hatten wir aber nicht nachgemessen) . . . hat uns die Unwucht schon auf der Probefahrt die Transaxle-Welle/-Lagerung zerlegt . . . :-( 

Bin daher eher/sehr bei Theorie 

4. Nicht alle Getriebe sind lautlose Wesen, manche rappeln halt einfach mehr oder weniger im Leerlauf (weniger Motortemperaturabhängig, eher Getriebeöltemperaturabhängig ---> bei einem Bekannten (E28 528i) was das Gerappel (genau so ist das richtig beschrieben) besonders laut, wenn er von der Autobahn kam und dann z.B. an der Ausfahrt dann anhalten mußte (er hatte eh schon dünnes ATF drin) ---> man muß nicht immer gleich ein Problem/Defekt hinter allem vermuten ---> manchmal isses halt einfach so und funktioniert im Fahrbetrieb trotzdem problemlos (siehe auch meinen Beitrag Nr.4) ---> auch mein Tip wäre 

"weiterfahren" :-D (und ein wenig beobachten sollte man sein Auto ja eh immer)

---> Viel Lärm (Aufregung/Bedenken) um wenig Lärm bzw. (höchstwahrscheinlich) nichts ;-) (bzw. um ein klein bissl störendes, aber unwichtiges "Gerappel")


Bearbeitet: von OO--II--OO

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Da hier aber anscheinend trotzdem einige erhöhten Puls wegen meiner Beiträge bekommen (haben), hier noch folgender Hinweis: 

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am vor 1 Stunde schrieb Bernt:

 

  1. Defektes Lager der Eingangswelle

  2. Ein Problem in der Kupplungsscheibe

  3. Pilotlager verschlissen

ich füge den Punkt 4. Zahnflankenspiel im Getriebe hinzu, leichte Schwungräder und/oder im Stand unrund laufende Motoren begünstigen das

 

grade die 260-er Getriebe sind bekannt dafür, deswegen haben wir beim M20 oft ein 240-er verbaut um eine Linderung zu erzielen

 

ein 75W-140 Getriebeöl kann auch eine Linderung bringen, einen Versuch ist es wert, ob dann die Schaltkräfte noch erträglich sind, liegt im persönlichen Ermessen 

 

es gibt auch Kupplungsscheiben mit kleinen ganz weichen zusätzlichen Federn, die einen weicheren Krafteintritt ohne Last ermöglichen sollten,sind aber schwer zu finden

IMG_20260925_114638.jpg

 


Bearbeitet: von vokuhila

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