Danke, ich bin da aus jugendlichem Leichtsinn heute mittlerweile sensibelisiert.
Was niemand machen kann, muss man halt selber machen, aber ich kann es aber mittlerweile nicht mehr hören: "Wir sind randvoll mit Aufträgen.", "Können wir nicht machen.", "Der und die haben aufgehört, immer mehr zu tun" usw. und niemand, ob alt oder jung (heute kann man ja nicht mal mehr vom Ausbildungsgehalt alleine leben) möchte es mehr (aus verständlichen Gründen!) mehr machen.
Ich verstehe das alles. Der Irrsinn ist nur, wo soll das enden?
Ich habe hier mindestens drei Aufträge für eine Tischlerei, alles keine Peanuts, aber niemand kann die Aufträge übernehmen. Ich könnte das Eine oder Andere davon auch, aber mir fehlt das Equipment, die Zeit und teilweise das Know-How - Youtube und Trial and Error mal außen vor. Wenn es richtig gescheit werden soll, geht das manchmal nicht über Probieren.
Ich ziehe den Hut vor z. B. dem Christian, der sich mit allen Mitteln dem aufsteigenden Grundwasser wehrt. Ich kann mitfühlen und verstehen, was das an Nerven (und Geld) kostet. Und manchmal hätte man dieses oder jenes gern aus der Hand gegeben.
Ich mag nicht jammern, aber mittlerweile haben wir allen Grund dazu und die Wahlplakate lassen mich im schallenden Gelächter ausbrechen. Wen will man da noch täuschen? Das wird mit ganz gleich welcher Farbe nicht besser, ob tradiert oder neugegründet.
https://www.rnd.de/wirtschaft/habeck-legt-jahreswirtschaftsbericht-vor-mini-wachstum-von-0-3-prozent-GWMFTTVELBNDPPNQ6M3OB3PQKY.html
Ich frage mich, gibt es denn dahingehend keinerlei Reflektion? Wie kann bei so einer Schieflage und persönlicher Fehlleistung noch die Zeit und Ruhe vorhanden sein, ein Buch zu schreiben?
So genug gejodelt.