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Cove

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Alle erstellten Inhalte von Cove

  1. Weiter ging es, wenig spannende Arbeit dafür wieder viel unangenehme Reinigungs,- und Schleifarbeit. Scheinbar hat sich mal der Halter vom Türfangband der Fahrertüre gelöst, wurde von jemandem Minimalinvasiv gelöst. Nicht die schönste Lösung, hat aber funktioniert. Das Blech scheinbar aufgemeißelt und den Halter vom Türfangband von Innen Angeschweißt, deshalb auch der Rostpunkt außen. Habe die alten Schweißpunkte großzügig bis auf den Halter aufgebohrt, dann neue Schweißpunkte mit ordentlich Strom reingesetzt, sollte halten. Die tolle Aufgabe des zuschweißen im Innenraum steht mir noch bevor. Die Schiebedachabläufe gehen normalerweise in den Schweller, meiner Meinung nach mehr als ungünstig. Also die Dinger wieder hinter den Kotflügel verlegt, mit einem Stufenbohrer passendes Loch rein, dann EP Grund drauf. Nach dem durchtrocknen des EP-Grund die Schläuche dann eingeklebt, werden noch gekürzt: Gaspedalhalter vom NFL kam auch auf seinen Platz, sowie der Halter für den Anschlag vom Kupplungspedal. Habe zum Glück einen Schlachter vor der Türe stehen, da kann ich die genaue Position nachmessen: Schiebedachdeckel musste raus, habe noch nie einen in (zum Glück) so gutem Zustand ausgebaut. Was zu sehen ist, ist Kleber der Dichtung sowie Wachs. Der Schaumstoff der C-Säule hat es hinter sich, also alles raus und restlos entfernen. Dann kamen die Reste der Bitumenmatten raus, anschließend ewig mit Lackiermaske und Lackierpistolenreiniger die Reste davon entfernt. Außerdem kam die 1K Grundierung an den Haltern im Motorraum und Innenraum ab, geht auch gut mit Lackierpistolenreiniger. Anschließend dann Ep Grundierung auf alle Stellen gerollt/gepinselt. Nach der Durchtrocknung gab es Nahtabdichtung auf die Blechübergänge. Habe dieses mal leider erst MS Polymer Dichtmasse genommen, diese ist deutlich dünner und verschmiert leider viel leichter beim verstreichen. Aber sobald alles wieder eine Farbe hat sieht man es nicht. Habe Mipa Chassislack (PU 265-70, mit aktivem Korrosionsschutz) bestellt. Eine RAL Farbe hatte der Marco an einem E30 verwendet, sah super aus und hatte gut gepasst. Die andere habe ich aus dem Katalog rausgesucht, Die Farbe sollte es werden, eine davon ist leider absolut am Ziel vorbei: Oben: Farbcode vom Marco, die untere habe ich rausgesucht. Also sieht man mal wieder, wie die Farben dann doch abweichen. Die untere passt zum Glück gut, die wird es dann werden: War beim Farbhändler, wir haben zusammen nach einer für den Innenraum/Kofferaum passenden RAL Farbe geschaut. Habe mich dann entschieden die obere Farbe als Grundierung für den Innenraum und Kofferaum zu nehmen und zu Rollen, weil eben doch noch etliche Schadstellen im vorhandenen Lack waren. Wollte nicht noch ne dritte abenfalls nicht passende Farbe stehen haben. Bei Lust kann ich das ganze doch noch mit Wagenfarbe+ Härter über lackieren, dann sieht es aus wie ab Werk.
  2. Ich habe bisher etliche Differenziale diverser Herkunft wie beschrieben verbaut, bisher ist tatsachlich nie eins an den WDR undicht geworden. Da sind Diffs bei die ein Jahrzehnt im Regal gelegen haben, 5 Jahre im Schlachter auf ner Wiese standen oder eben bei irgendwem irgendwo gebraucht gekauft wurden. Vielleicht hab ich auch einfach nur Glück gehabt, aber ich würde es in Fällen wo fix ein Diff gebraucht und es kein "alles rundum ist neu" Fahrzeug ist jederzeit wieder so machen.
  3. Ist doch bei den ganzen E30s so, die eben die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte mit minimalen Reparaturen und maximalem Wartungsstau bewegt werden. Da muss man eben einmal alles durchreparieren und schweißen, weil sich eben ewig niemand gekümmert hat. Wurde halt getankt und maximal ein Ölwechsel gemacht, das war es dann eben auch schon. Würde auch ein gebrauchtes Diff mit neuer Diffdeckeldichtung und neuem Öl einbauen, meinen Erfahrungen nach sind die Wellendichtringe der Flansche normalerweise dicht. Ich kann dir nur soviel sagen: ich fahre immer noch mein erstes Auto im Alltag, ebenfalls ein e30 und ebenfalls als Azubi angefangen. Am Anfang einmal groß durchrepariert, danach nur noch ab und an mal am schrauben. Hab mittlerweile 235tsd Kilometer selbst draufgefahren, ein absolut zuverlässiges Auto für jeden Tag und wir haben im April unser 10.jähriges Aber man muss halt eben den vorhandenen Wartungsstau einmal abarbeiten, danach ist eigentlich Ruhe.
  4. Natürlich bekommt der Kasten auch noch seine Zuwendung, primär muss aber erstmal die Karosse fertig werden. Dann ist die aus den Füßen Nachdem der Januar wegen Maschinenausfall auf der Arbeit mit massiv Überstunden angefangen hat, kanns dank 3 Wochen Urlaub wegen Überstunden von 2022 mal gescheit weiter gehen. Mir ist ein gebrauchter aussortierter Montagetisch zugelaufen, hab den aufbereitet und wird bei mir als Schweißtisch dienen. Habe einen Grundrahmen aus 60x3 Quadratrohr gebaut, gen seitlich verschiebbaren Rahmen vom Tisch etwas eingekürzt, zusammen mit Schwerlastrollen ist das ganze mobil und kann mit vier Nivellierspindeln (die m20 Muttern fehlen noch) gerade gesetzt werden. Ist hydraulisch höhenverstellbar, dank M12 Gewinden kann man alles festspannen wie man Lustig ist. Die normalen Schweißtischschraubzwingen sind dank Adapter nutzbar. Arbeitsplatte hab ich zerlegt, alle Gewindemuttern fix nachgeschnitten und alles mit der Reinigungsscheibe sauber gemacht, mit der Scotch Scheibe poliert und versiegelt. Wollte ja einen zweiten Diffhalter, der von Hartge am H35 verbaute lässt sich prima kopieren. Also Grundplatte gebohrt, ausgeschliffen und passend dem originalen Halter vom Lager einen Ring gedreht und verschweißt. Dazu kamen dann noch zwei Distanzhülsen, Verschraubung mit Innensechskant oder Außentorxschraube ist knapp aber funktioniert. Probehalber die alte Achse mit Diff aber mit neuen Lagern verbaut, um sicher alles an seinem Platz zu haben. Man kann prima einen 12,5mm Bohrer als Zentrierhilfe nutzen, das gleicht das Spiel in den Bohrungen des Diffhalters etwas aus. Damit die Halterung an der Karosse sich möglichst gut ins Gesamtbild einpasst, habe ich aus dem Touring Schlachter der noch bei mir steht kurzerhand die Diffaufnahme ausgeschnitten und werde die verwenden. Nach dem Schweißen direkt 1k Billiglack drüber, als temporärer Korrosionsschutz bis der EP Grund draufkommt. Sieht blöd aus,kann man wie gehabt schnell mit Verdünnung wieder entfernen.
  5. Das sind quasi die hinteren Befestigungspunkte der Stoßstange, unter den Rückleuchten.
  6. Ich würde einfach an die Schrauben der hinteren Pralldämpferaufnahme gehen. Gescheit stabiles Blech gebaut, schon hast du einen Befestigungspunkt über der Stoßstange den du nutzen könntest. Bei der Gelegenheit würde ich mir mal direkt Gedanken machen, wie du es dann anstellst, dass die Karre hinten nicht komplett auf dem Boden hängt.
  7. Ebenfalls dabei
  8. Cove

    HOTROD Lenkräder

    Mein MT2 Lenkrad ist gerade unter anderem genau deshalb beim Hotrod. Ergo kann er/ich vor der nächsten Tour mit Bildern dienen
  9. Ja, die Wellen sind gleich. Und warum willst du es dann unbedingt rausschmeißen ?
  10. Auf den Sinn dahinter wäre ich mal echt gespannt...
  11. Es ist ein 84er, also kann der ja dann drin bleiben Mir gefällt der Kasten irgendwie besser, weil der nicht halb auf dem Motor hängt. Der Motor sowie alles andere das eingebaut wird, wird komplett überholt bzw. kommt neu. Ende November geht das Auto zum Lackierer, dann ist genug Zeit und Platz das alles zu erledigen. Das nötige eine neue Pleuel hab ich schonmal
  12. Denke mal wenn es in der Form zur anderen Versicherung geht, wirst du eine ordentliche Zeit auf den von der Versicherung deutlich gekürzten Betrag warten können. Der richtige Weg ist eigentlich über einen Gutachter zu gehen, der nimmt neben dem Schaden nämlich auch den Allgemeinzustand usw. des Fahrzeugs auf um dessen Wert zu ermitteln. Das ist nicht zu ganz unwichtig, denn er ermittelt auch die Wertminderung am Fahrzeug durch den entstandenen Schaden. Vor allem wenn du das Fahrzeug mit dem Schaden dann verkaufen willst, kannst du eigentlich nur über ein erstelltes Gutachten die Differenz des Restwerts Vor,- nach dem Unfall einfordern.
  13. Jetzt kann es endlich mal an den spannenden Teil von so einem Umbau gehen, an den Motor. Vorher hat aber noch eine weitere nette Aufgabe gewartet, die ich eigentlich mit einer ausgeliehenen Magnetbohrmaschine erledigen wollte. Hat nicht geklappt, also musste der Akkuschrauber herhalten, in 0,5mm Schritten aufgebohrt, dann den Rest einfach mit dem ersten Gewindebohrer nach Innen in den Träger reinschrauben, dann oben entnehmen können. Dann mal den Bekannten Schmiedmann Fächer anprobieren können. Gut aussehen tut er, mit den großzügig gebohrten Toleranzen passt er immerhin an den Kopf und die Flanschfläche ist gerade. Die Rohrlängen sind natürlich nicht gleich, aber was will man erwarten, passt soweit alles. Als erstes alle unnötigen Halter entfernt und den AGB von M20 mit den originalen Haltern angebracht, netterweise kann ich auf einen 325IT Schlachter zurückgreifen. Der E90 BKV sollte den nötigen Platz in dem Bereich bringen: Dann die Motorhalter vom René ausgepackt, den ansaugseitigen geschweißt, montiert und das Maß von der Riemenscheibe- Bohrung fürs Motorlager genommen. "hey da ist ja noch massig Platz nach vorn im Halter, lass uns 20mm weiter vorn noch eine Bohrung setzen, der Motor muss ja so weit nach hinten wie es geht". Den zweiten Motorhalter dann mit dem gleichen Maß gebaut. Die Theorie war gut, die Praxis zuerst dann absolut frustrierend. Um den Motor überhaupt in den Motorraum zu bekommen fehlte es überall an Platz. Angefangen beim Zylinderkopf, den Fächer mussten wir an der Zusammenführung abtrennen um überhaupt an der Spritzwand vorbei zu kommen, sogar die oberen Schrauben vom Getriebe standen massiv an der Spritzwand an. An die Bolzen für die Hitzeschutzmatte war garnicht zu denken. Nach sehr viel Arbeit mit Hammer, Flex und Schweißgerät war der Motor dann immerhin schonmal im Motorraum. Dann fehlte natürlich wieder Platz für den Kühlwasserstutzen am Kopf hinten, konnte netterweise direkt zwei erwerben. Dann den Motor noch ca. 10x aus/eingebaut, mit der Achse von unten geht das allerdings doch recht einfach. Gescheit hingestellt, Karosse wird mit der Bühne runter/hoch gefahren. Es ging noch etwas weiter nach hinten, die Aufnahme für den Getriebehalter ist maximal ausgereizt: Habe die Spritzwand oben am Kopf knapp 70mm nach hinten versetzt, nun ist der Innenraumgebläsekasten der limitierende Faktor. Am Lenkgetriebe ists sehr eng, das E36 Lenkgetriebe ist hier auf dem Bild ohne Distanzen verbaut. Deshalb wird die Ölwanne noch umgeschweißt, damit das LG auf originaler Position gefahren werden kann und ausreichend Platz hat. Dafür hat sich die Arbeit gelohnt, vorn in der Front ist entspannt Platz für den Kühler (E28 M30), auch wenn der Zündverteiler mit Abdeckung verbaut ist. Für die Befestigung des Kühlers im VvFL müssen die originalen Kühlerhalter nur etwas nach oben und seitlich versetzt werden. Hab ich einfach ausgebohrt, den Kühler platziert und dazu passend die Halter wieder angeschweißt. Die oberen Befestigungen an der Front können vom E28 genommen werden, das Maß ist identisch. Den E34 M30 Luftfilterkasten platziert und die drei Halter gebaut, dann war quasi endlich alles drin. Es fehlen nur noch die Halter für den ABS Block, ich werde wohl ein ABS nachrüsten. Auch wenn es recht viel Arbeit war, sollte sich die Motorposition positiv bezüglich Fahrverhalten bemerkbar machen.
  14. Ganz interessant zu dem Thema: https://energyandcleanair.org/publication/financing-putins-war-fossil-fuel-exports-from-russia-in-the-first-six-months-of-the-invasion-of-ukraine/ Dazu: die Saudis verheizen im Sommer riesige Mengen an gefördertem Öl in den Kraftwerken, weil der Stromverbrauch im Sommer extrem hoch ist. Bisher war das eigenes Öl, jetzt wird massiv russisches Öl für günstigeren Preis eingekauft und verstromt, das eigene Öl wird z.b mehr zu uns exportiert... https://www.dw.com/de/saudi-arabien-brüskiert-und-hofiert-die-usa/a-62479443#:~:text=Saudi-Arabien verdoppelt russische Öl-Importe&text=Zuvor war bekannt geworden%2C dass,betrug die Menge 320.000 Tonnen.
  15. Cove

    M40 Generalüberholung?

    Oder du nimmst eben 140mm Pleuel und M43B16 Kolben, dann kommst du auf 10,33:1 bei der Verdichtung bei noch 2mm Quetschspalt, da kannst du dann durch Block abfräsen noch entsprechend weiter hochgehen mit der Verdichtung. Ich fahre die 140mm Pleuel/M43 Kolben seit knapp 200tsd. Kilometern auf LPG, die höhere Verdichtung mit passendem Kennfeld merkt man schon, beim fahren und beim tanken.
  16. Cove

    M40 Generalüberholung?

    Den Tipp würde ich definitiv beherzigen. Das Blech müsste definitiv ab, um das ganze gescheit reinigen zu können. Ansonsten Backofenreiniger, Drahtbürste und dann bekommst das auch sauber.
  17. Wenn das bei 1.5mm Blech nötig ist, bist du eindeutig mit zu wenig Saft unterwegs Habe endlich mal wieder Zeit für den VVFL gefunden, hab von vielen Baustellen aber keine Bilder gemacht. Oft genug war ich dann doch kurz davor den Karren am liebsten anzuzünden Kleine Beule am Dom dank Rost zwischen den Blechen. Rausgeschnitten, neues Blech eingepasst. das untere Blech gestrahlt und grundiert und eingebraten das ganze. Auf dem ersten Bild sieht man auch meine "Horror" Baustelle rechts im Bild. Der eine Halter im Radlauf musste neu, beim anderen musste nur das Blech vom Innenradhaus erneuert werden, beim Halter hat ein Aufenthalt in der Strahlbox gereicht: Der eine intakte Radlauf musste auch angepasst werden. Nur wegschneiden ist nicht, dann wären die Schweißpunkte zwischen Innen,- und Außenradlauf weg. Also das Blech vom Außenradlauf gebohrt und anschließend beides verschweißt. Kontur geschnitten und alles verschliffen: Dann noch sehr viel Zeit mit weiterem Reinigen des Unterbodens verbracht, anschließend einen ganzen Tag vor der Tür mit Strahlen etlicher Stellen. Was ging mit Rückführung, was nicht ging dann offen. Überall wo 1K Grundierung zu sehen ist, wurde gestrahlt oder ist neues Blech drunter. Die 1k Grundierung dient als temporärer Rostschutz bis der EP Grund drauf kommt. Eine Woche später dann zwei Tage mit dem Reinigen des Motorraums und entfernen der 1k Grundierung verbracht. Die 1k lacke lassen sich einfach mit Lackierpistolenreiniger abwischen. Resultat ist allerdings, dass man deshalb Stunde um Stunde mit Lackiermaske am Wischen ist. Tags drauf war es dann endlich so weit, es haben knapp 3l 2k EP Grund ihren Weg auf den Unterboden gefunden. Dieses mal war es "reinweiß", um bei der späteren Beschichtung in Richtung originalem Farbton alle Möglichkeiten zu haben. Weiterer Vorteil ist, dass weiß nicht so super deckt und man somit automatisch eine passende Schichtdicke spritzt.
  18. Ich habe den Touring beim Lars zur Aufbereitung gegeben. Heißt er hat den Lack erst mehrmals komplett geschliffen, dann aufpoliert und mit einer Keramikversiegelung versehen. Das Ergebnis ist noch besser als erwartet, der Lack ist absolut glatt und hat viel mehr tiefe als vorher. Muss mal gescheite Bilder davon machen, die der Qualität der Arbeit auch gerecht werden. http://www.hennefer-autopflege-center.de Nachdem der ganze Krams für den Ölkühler entspannte 3 Monate im Regal lag, bin ich nun endlich dazu gekommen auch den Kühler zu verbauen. Mal ein paar grobe Referenzwerte zur Öltemperatur ohne Kühler: Nordschleife habe ich es auf 112°C gebracht bei 30°C Außentemperatur, mit dem 10w60 muss man sich da noch keine Gedanken machen, ideal ist aber anders. Normal auf der Straße ging es durchaus ebenfalls über 100 Grad, bergauf mit mehr Last und anschließendem langsameren fahrens (z.b Ortschaft) ging es merklich hoch bei entspanntem Landstraßentempo waren durchaus auch 95-96°C angesagt. Den Kühler so gut es geht im Luftstrom platziert mit minimalem Abstand zum Einlassgitter in der Front, mich dabei auch an die Schräge des Gitters gehalten. So strömt die Luft ideal durch den Kühler und auf der Rückseite runter zum Unterboden/Aggregateschutz. Alle Lamellen sind vollständig im Anströmbereich der Luft, so sollte der Kühler ideal seinen Dienst erledigen. Wir haben die Leitungen/Kühler vor dem anschließen ans Filtergehäuse vorgefüllt, das Ölvolumen sollte sich um 600-700ml erhöhen. Fazit: bis etwa 84 Grad ist der Ölkühler komplett kalt, nun fängt die Einlassseite langsam an warm zu werden. Merkt man auch recht gut an der Temperatur, diese geht nach wie vor fix hoch und stagniert bei 84°C und geht danach nur extrem langsam weiter hoch, eben weil das Thermostat immer weiter öffnet. Mit mehr Last geht die Temperatur so gerade auf/über 90°C, bleibt dann ziemlich konstant dort und eigentlich nicht weiter hoch, glaube aber das Thermostat hat immer noch nicht vollständig geöffnet. Sobald schneller gefahren wird geht die Temperatur sogar wieder bis etwas über die Öffnungstemperatur runter. Funktioniert so ideal und nimmt zusätzliche Energie aus dem Kühlwasserkreislauf raus. Ein Thema das mich an der Klimafront bisher stört, ist der obere Lufteinlass für den es keine Blende gibt. Sieht aus als würde dort etwas fehlen. Mit zweitem neuen Ölkühlergitter doch direkt besser. Fürs befestigen habe ich die "Halter" im Einlass des unteren Gittern 1 zu 1 nachgebaut und mit wirklich gutem 2k Kleber (gleicher wie die Ansaugbrücke) eingeklebt, um an der lackierten Front nicht schweißen zu müssen. Gitter sitzt noch nicht final, drunter muss auch noch gepinselt werden. Wie sollte es sonst auch sein wenn alles klappt, irgendwas ist immer. Beim gefühlt zehnten mal hochfahren der Bühne beim Einbau des Ölkühler vergessen wir dann die Motorhaube, Kumpel der mir Hilft fährt weiter motiviert hoch bis die Haube dann den Dachbalken trifft. Anstatt zuzuklappen hat die Haube natürlich Grip am Balken und verformt sich. Shit happens, Termin beim guten Karosseriebauer+ Lackierer hab ich schon, auf Empfehlung vom Aufbereiter. Bin zuversichtlich. Ja, die Bühne etc. steht anders, mehr dazu später.
  19. Sicher, dass du den richtigen zum Getrieb gehörenden Nehmerzylinder verbaut hast und dieser beim Einbau auch seine Position am Ausrückhebel getroffen hat ? Eigentlich kann der Kolben des Nehmerzylinder nicht zu weit ausfahren um herauszuspringen, weil der mögliche Weg ja durch die Ausrückgabel/Ausrückhebel begrenzt wird.
  20. Hatte mal wieder etwas Falschluft, ein Stopfen am M52 Unterdruckport (beim E36 für die Klappensteuerung des ESD) war verschwunden. Da ich mir eh den Umbau der Brücke mal anschauen wollte, eben dann die Brücke demontiert. Hab den M52 damals mit der anderen Brücke gekauft, war eigentlich auch dicht. Aber schön ist definitiv was anderes, ein Pfund Siko HT war bestimmt verbaut: Also überlegt wie man das ganze mit vertretbarem Aufwand beheben kann. Eigentlich wollte ich eine Aluplatte mit Stehbolzen einpassen, dann den Unterdruckport mit der originalen Dichtung verwenden. Im Endeffekt ist es dann ne pragmatische Lösung mit wirklich gutem 2K Kleber (hitze,- Öl/Kraftstoffbeständig) geworden. Vorher noch ein paar Unebenheiten beseitigt und das ganze penibel entfettet. Dann die Nut für die Dichtung ordentlich aufgefüllt und möglichst vollflächig verklebt, außenherum ebenfalls und an dem Steg zur Drosselklappe auch Innen. Vorher fix einen neuen Alustopfen gedreht. Der Kleber hat ich bei anderen aber ähnlichen Einsätzen als richtig, richtig gut herausgestellt, selbst größere Spalte sind kein Problem, wird dabei aber auch nicht glashart. An das Halteblech zwei Verstrebungen angeschweißt und vorhandene Gewinde zur Verschraubung genutzt, neuer Zyklonabscheider, neue Dichtungen für den LLR und den Abscheider, neuer Stopfen für den Unterdruckanschluss sowie alle Unterdruckschläuche erneuert. Habe seit 2 Jahren noch ein S50 Ölfiltergehäuse im Regal liegen, das kann jetzt ideal verbaut werden. Also das Thermostat ausgebaut und in heißem Wasser mit Temperaturfühler getestet: Kalt: Warm: Adapter für die Vanosleitung, sodass die Leitung am S50 Filtergehäuse ohne Änderungen gefahren werden kann. Wichtig ist das verwenden von wirklich breiten Aluminium Dichtringen, damit möglichst viel Dichtfläche an der Unterseite der Vanosleitung genutzt wird. Vorn wird der Öldruckschalter montiert. In den anderen Anschluss kam der Sensor für die Öltemperatur, sitzt dann absolut direkt im Ölstrom, Anzeige ist dann wieder die hier geworden: Der Plan ist dann natürlich direkt einen Ölkühler zu montieren, dazu passenden Krams gekauft. Adapter von AN10 (originaler Anschluss) auf Dash10, dazu einen Ölkühler der quasi genau die Maße des originalen vom E30 hat. Ergo lässt dieser sich auch ideal an der wirklich idealen originalen Position verbauen. Erstmal möchte ich aber etwas die Temperaturen ohne Ölkühler beobachten, deshalb gabs ne schicke Schlaufe. Nebenbei nochmal die Ventildeckeldichtung erneuert, die letzte wollte nicht so ganz dicht werden.
  21. LPG als Raffinerieprodukt ist halt eben genauso an den Ölpreis gekoppelt, dazu dann die Jahreszeit. Im Winter geht der Preis immer etwas hoch, ganz einfach weil LPG (Propan/Butan Mischung) eben als Flüssiggaas auch Heizgas ist und im Winter die Nachfrage eben höher ist. Kann mir nebenbei auch vorstellen, dass LPG wegen den hohen Erdgaspreisen in der Industrie/Wärmeerzeugung/ Stromproduktion vermehrt als Heizgas genutzt wird, wenn sich das finanziell rechnet. Da bleibt noch einiges mehr an Steuern und Abgaben beim Staat hängen, aktuell ist es merklich über ein Euro: "Der Verkaufspreis (E10) von 1,827 € pro Liter (02.03.2022) enthält: 19 % Mehrwertsteuer: 0,2917 € Nettoverkaufspreis: 1,535 € Energiesteuer (früher Mineralölsteuer): 0,6545 € CO2-Bepreisung(2): 0,0840 € Erdölbevorratungsabgabe(3): 0,00356 € Warenwert des Benzins: 0,79324 €" https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.benzin-ohne-steuer-rechenbeispiel-mhsd.1d7d16c6-f7e7-41e6-9824-0dc53acaa8f5.html Dazu dann noch die Strafzahlungen wegen der geänderten Biokraftstoffquote, scheint allgemein als Preistreiber nicht so bekannt zu sein, könnte in den nächsten Jahren aber noch massiv zulegen: https://www.focus.de/finanzen/news/benzin-und-dieselpreise-steigen-weil-unsere-regierung-eu-richtlinie-umsetzt-droht-autofahrern-heftige-preissteigerung_id_35124319.html
  22. Was passt da so überhaupt nicht zum E30 ? Und aus welchen Gründen soll bei dem Motor das Risiko "zu viel" sein ?
  23. Das Interesse vom TE scheint ja sehr begrenzt zu sein, wahrscheinlich hat hier im Thread jemand einen Punkt getroffen ...
  24. Ganz untätig bin ich am VVFL auch nicht, allerdings kommen immer mal wieder Dinge dazwischen. Hänge hier im Forum etwas hinterher. So Dinge wie "mal eben" den Zahnriemenwechsel bei einem guten Kumpel machen. Wenn die Wasserpumpe keine Abdrückgewinde besitzt und so festgebacken ist, dass auch mit angeschweißten Unterlegscheiben und Zughammer nichts zu holen ist. Im Endeffekt musste man diese nur ausbohren und in Stückchen ausbauen, war erfolgreich ohne einen Kratzer in der Dichtfläche. Dann ist der Motor natürlich zwischen den Nockenwellenböcken so undicht, dass man im Endeffekt alles zerlegt. Dann ging es an meine Alltagsbude, musste zuerst fertig werden. Da der Wagen 110% zuverlässig läuft (30tsd. im Jahr) und auf LPG unschlagbar günstig im Unterhalt ist, darf er nochmal zwei Jahre. Also ging es an Stellen die man einige Jahre mit "geringstem Aufwand" konserviert und ignoriert hat, irgendwann ists dann halt durch. Wenn ich dann einmal mit dem Schraubendreher losgelegt hab artet es natürlich aus. Dann den Vorderen Achsträger raus, die Stelle wollte ich eigentlich schon länger erledigt haben. Dank fleißigem suchen wurde es immer mehr, ganze hintere Sitzkonsole neu gebaut. Erst das Bodenblech, dann die Konsole mit dem Gewinde selbst. Aus 3mm Blech gebaut und auf der Drehmaschine einen neuen Gewindeeinsatz. Ab dann hab ich aufgehört Fotos zu machen, waren aber noch etliche Bleche. Wenn man gründlich sucht ist nach 30 Jahren Alltag halt irgendwann einiges zu machen. Hab alle Halter plus Blech dahinter im rechten Radhaus erneuert, eine Endspitze zum Radhaus hin erneuert sowie mehrere Bleche unter den Haltern der Brems/Benzinleitungen eingesetzt. Gab dazu noch einen neuen Achsträger, dickeren Stabi vorn sowie andere Federbeine aus dem Regal, hab direkt die Stabianbindung ans Federbein geschweißt und einen Satz Konis gekauft, quasi als Belohnung. Hätte ich schon viel früher machen sollen. Bremse und Handbremse rundum nochmal neu und die letzten Achslager dann noch gegen die roten Strongflex getauscht. Neue Plakette für weitere zwei Jahre Alltag gab es dann auch
  25. Darf ich mal fragen wie es zu dem "Ereignis" kommt ? Das klingt für mich ehrlich gesagt so, als wenn man einen Prüfer der "alles einträgt gegen Geld" Hops genommen hat und man nun alle getätigten Sondereintragungen kassiert. Meine Vermutung bitte nicht falsch verstehen, hat nichts mit dir/deinem Umbau selbst zu tun. Hast du dich mal an den Sachverständigen gewendet, der den Umbau abgenommen hat ? Der wäre meine erste Anlaufstelle gewesen, noch bevor ich zur Nachbesichtigung gefahren wäre. Die verbauten Teile wie Bremsanlage usw. lassen sich einfach nach der Teilenummer nachweisen. Du suchst die passenden Teile vom 318is mit Teilenummer raus und machst eine schöne Tabelle. Dann kann der Prüfer mit dir zusammen ein Teil nach dem anderen des Serien 318is mit den verbauten Teilen vergleichen. Schau dir auch vorher auch genau an, wo die Teilenummer auf den Bauteilen eingestanzt/vorhanden ist- damit ihr bei der Besichtigung nicht erst suchen müsst. So lässt sich auch bei anderen Umbauten recht einfach das verbaute Teil nachweisen. Zu den restlichen Mängeln muss man nichts sagen, die sind selbstredend ebenfalls gescheit zu beseitigen.
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