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Ich finde Flo's Stahlfelgen immer noch doof und meine beiden E30s haben Rost. Mein Touring hat ein paar Dellen und einen ganzen Haufen Kratzer. Und einen mittelmäßig bis schlechten Lackzustand. Und monströse 14 Zoll Alufelgen für den Winter! Meine Limo hat 244371 verschiedene Silbertöne an der Karosserie. Gleich werd ich depressiv. Vielleicht sind die Stahlfelgen doch nicht so schlecht. Vielleicht sogar wunderschön? Natürlich kann man. Jeder wie er will. Wo kämen wir denn sonst hin.
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Ich hatte mal ein komplettes Karnickel auf den Krümmerrohren von meinem damaligen M40 Touring liegen. Gemerkt hab ich das erst, als der Motor nach ein paar Minuten schon etwas Temperatur aufgebaut hatte und es bestialisch durch die Lüftungsschlitze im Innenraum gestunken hat. Ein guter Kumpel musste das arme halb geröstete Vieh dann für mich mit Hilfe einer Wasserpumpenzange rausoperieren, baahh. Ich vermute, dass ein Marder das tote Karnickel dorthin geschleppt hat, gestört wurde und abgehauen ist o.ä.
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"Rausgehen ist wie Fenster aufmachen. Nur krasser." (Gesehen auf dem Tollwood in München)
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Deinen Touring und das, was du bisher an Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt hast, finde ich super! Die Stahlfelgen sehen allerdings grauslig aus. Man sieht sie aber auch nicht so häufig in dem Silberton (im Vergleich zu schwarz), von daher ist es immerhin mal was andres.
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"Mein Block, mein Block..." Der Zusammenbau begann mit dem Einsetzen der neuen Hauptlager. Da es von diesen zwei verschiedene Arten gibt, bestellten wir bereits vor dem Zerlegen des Blocks sicherheitshalber beide Varianten, d.h. einmal diejenigen mit komplett umlaufender Ölnut und nur einer Nase (in M20 Blöcken bis etwa 03/88) sowie einen Satz der anderen mit 180° Ölnut und 2 Nasen (in M20 Blöcken ab etwa 03/88). Bei unserem ursprünglichen B25 Block war die zweite Variante verbaut. Die Hauptlager dieses Motors waren - entgegen der im Allgemeinen kursierenden Forenmeinung - sichtlich verschlissener als die Pleuellager. Gert hat hierzu bereits einmal eine gut erklärte Gegenüberstellung der beiden Hauptlagertypen (im Hinblick auf "Verschleiß Haupt- vs. Pleuellager") verfasst: Link zum Beitrag Da, wie bereits erwähnt, letztendlich statt des B25 Blocks der eta Block zum Einsatz gekommen ist, erforderte dieser den Einbau des älteren Hauptlagertyps. Klassischerweise entschieden wir uns für Glyco Lager: http://propeller.haus/uploads/monthly_12_2015/post-21059-0-15072900-1449335476.jpg Als nächstes ging es daran, die gewichtsoptimierten Mahlekolben (84V137) mit bereits gekürzten Hemden in ihr neues Zuhause zu bringen. Im ersten Anlauf entschieden wir uns für Goetze "Racing" Kolbenringe, welche auf eBay für ziemlich günstige 63,- EUR angeboten werden. http://propeller.haus/uploads/monthly_12_2015/post-21059-0-88582200-1449335557.jpg Beim Einsetzen des dritten Kolbens brachen jedoch kleine Ecken aus dem Ölabstreifring heraus. Die Ursache hierfür könnte an zwei Tatsachen liegen: Zum einen hatten wir nur ein schmales Kolbenspannband aus dem Motorradbereich zur Verfügung, welches als improvisierter Ersatz herhalten musste. Zum anderen wirkten die Goetzeringe auf uns eher "spröde" und unflexibel, sodass es ggf. auch am Material gelegen haben könnte. Wegen eines schlechten Bauchgefühls entschieden wir uns an dieser Stelle dazu, die anderen beiden Kolben wieder aus dem Block zu holen und nochmal in einen komplett neuen Satz Kolbenringe zu investieren. Diesmal fiel die Wahl auf Kolbenschmidt, in Verbindung mit einem üblicheren Preis um die 130,- EUR. Jene machten auf uns einen insgesamt besseren Eindruck und besaßen, im Vergleich zu Goetze, dreiteilige Ölabstreifringe. http://propeller.haus/uploads/monthly_12_2015/post-21059-0-72674200-1449335558.jpg Nach dem Zusammenfügen von Kolben und Pleuel erneuerten wir einseitig den Sprengring, welcher zum Pleuelausbau entfernt werden musste. Zudem gab es noch ein neues Kolbenspannband, welches das Einsetzen der Kolben diesmal zu einer einfacheren Sache machte. http://propeller.haus/uploads/monthly_12_2015/post-21059-0-22036200-1449335558.jpg Die Zylinderwände wurden also zum zweiten Mal mit ausreichend Öl benetzt und ein Kolben nach dem anderen behutsam eingesetzt. Die neuen Glyco-Pleuellager wurden in diesem Zuge natürlich mit verbaut. Nach einer halben Stunde waren alle sechs an Ort und Stelle - ein schönes Bild: http://propeller.haus/uploads/monthly_12_2015/post-21059-0-36904400-1449335559.jpg
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Ich mache das aus 3 Gründen: Dadurch, dass ich es selbst in die Hand nehme, weiß ich, was gemacht wurde und vor allem wie es gemacht wurde. Als Otto-Normal-Fahrer hat man keine Wahl, man muss der Werkstatt in puncto Sinnhaftigkeit und Qualität der ausgeführten Arbeiten vertrauen. Ich spare viel Geld im Vergleich zum Werkstattbesuch, denn neben den Ersatzteilen muss dort ja auch die Arbeitszeit bezahlt werden. Ich lerne ständig dazu und habe ein gutes Gefühl ("Stolz"), wenn ich danach sehe, was ich geschafft habe. Technisches Interesse und keine zwei linken Hände gehören vorteilhafterweise zu meiner Grundausstattung. P.S.: 4. Positiver Nebeneffekt: nahezu alle E30-Fahrer / -Schrauber / -Besitzer, die ich kenne, sind freundlich, hilfsbereit und menschlich schwer in Ordnung! Denn ich muss zugeben, wenn ich immer alles alleine machen müsste, hätte ich um Welten weniger Motivation dazu - mal abgesehen von oft noch fehlender Expertise. -------------------------------------- Der heutige Beitrag trägt den Titel "Fabi im Putzwahn". Grund: Man kann einen frisch revidierten Motor samt zugehöriger Komponenten (aus optischen sowie technisch-sauberen Gründen) unmöglich in einem versifften Zustand wieder einbauen. Solche Arbeiten nehmen (je nach Perfektionsgrad) einige Zeit mehr in Anspruch, als es ein schönes Vorher-Nachher-Bild im Nachhinein vermuten lässt. In die ärgere Mangel wurden u.a. folgende Teile genommen: - Kolben - Pleuel - Ölwanne - Ölpumpe - Ölfiltergehäuse - Ansaugbrücke - Ventildeckel Die Ansaugbrücke brachte Fabi mal testweise zu einem Münchener Trockeneisstrahler, was wir nach dem erlebten Preis-Leistungs-Verhältnis jedoch in der Form nicht noch einmal machen würden. Für ein wirklich sauberes Ergebnis war Nacharbeit nötig. Von außen konnten nicht alle Schutzwachsreste entfernt werden und innen wurde der angehaftete Ölnebel nur von links nach rechts gestrahlt. Letztlich ging also nichts über eigene Fleißarbeit. Ansaugbrücke vorher: http://fs5.directupload.net/images/151130/52s2l7jo.jpg Ansaugbrücke nachher: http://fs5.directupload.net/images/151130/feuih4lm.jpg Vorher: http://fs5.directupload.net/images/151130/qe72hkur.jpg Nachher: http://fs5.directupload.net/images/151130/m7x7n3oi.jpg Den Ventildeckel bearbeitete Fabi dazu passend mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit, Reinigungsbenzin und einem feinen "Stahlwolleschwamm" aus dem Haushaltsbereich. Hierbei wurde nicht nur auf ein schickes Äußeres Wert gelegt, sondern es wurde natürlich auch innen Ölschlamm und -kruste entfernt. Dichtflächen wurden mit einem feinen Schleifstein geglättet. Selbiges Schicksal ereilte Ölwanne, Differential und sämtliche Anbauteile (Zahnriemenabdeckung, Motorhalter, Lichtmaschine, ... ). Auf schnelles Überlackieren haben wir verzichtet, auch wenn die saubere Optik so sicherlich nicht ewig anhält.
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Die Firma kümmert sich hauptsächlich um Motorenservice & -instandsetzung von größeren Landmaschinen (Deutz, ...). Daher war der kleine M20 eher eine Ausnahme. OT: Seit Beginn meines Masterstudiums an der TUM im Oktober 2015.
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Die Motorrevisionierung sah neben dem obligatorischen neuen Zahnriemen auch vor, Haupt- und Pleuellager zu wechseln. Nun wurden Nägel mit Köpfen gemacht und der Motor in seine Einzelteile zerlegt. Eine neue, aber definitiv interessante Erfahrung. Jörg stellte uns einen Kontakt zu einem netten und erfahrenen Motorenbauer her, der folgende Arbeiten zu einem fairen Preis durchführte: - Zylinderlaufbuchsen im Block honen - Zylinderkopf abdrücken (Ergebniss: rissfrei) - Sichtprüfung und Reinigung von Kurbelwelle, Kolben, Pleuel, Block und Kopf So konnte der 5er sein Können als Organtransporter unter Beweis stellen. http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-22327500-1453415648.jpg Kopf nach der ersten Grobreinigung von Fabi: http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-51859000-1453415651.jpg Nach dem professionellen Reinigen vom Motorenbauer: http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-77079400-1453415654.jpg Fabis M20B25 lag nur ca. ein Jahr abgedeckt im Trockenen auf einer Palette, dennoch hatte in den Laufbahnen Korrosion stattgefunden, welche fühlbare Unebenheiten mit sich brachte. Da wir nicht sicher waren, ob wir, um die Rostnester zu beseitigen, auf Übermaß hätten gehen müssen, verwendeten wir stattdessen einen wesentlich besseren, baugleichen Block aus einem eta, den Jörg noch bei sich stehen hatte. Da wir die originalen Kolben beibehalten wollten, war das die beste Lösung. Alter B25 Block: http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-00346500-1453415668.jpg eta Block nach dem Hohnschliff: http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-90973700-1453415670.jpg Währenddessen wurde das Getriebe schonmal etwas aufgehübscht: http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-99662500-1453415657.jpg http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-14077000-1453415662.jpg Getriebelager von Marc (mlei): http://propeller.haus/uploads/monthly_01_2016/post-21059-0-08889800-1453415665.jpg To be continued.
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Der Verkäufer ist scheinbar auch (vielleicht extra dafür?) im Talk angemeldet: http://e30-talk.com/classifieds/item/16847-bmw-318is-e30-original-nicht-fahrbereit/
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http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=218125520 Grüße, Sarah
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Natürlich! Theoretisches, angelesenes Wissen schön und gut - aber ich will das selbst mal gemacht haben, v.a. am eigenen Auto. In komplizierteren und / oder sicherheitsrelevanten Bereichen hole ich mir aber immer jemanden mit Erfahrung dazu, da will ich nicht planlos rumpfuschen. Das schreibe ich aber auch immer mit rein, denn mit fremden Federn schmück ich mich nicht. Der 2.0 Liter M20 war als mein erster 6-Zylinder Motor viel zu brutal für mich, er entfaltete kaum zu bändigende Leistung. Daher: Schnell wieder raus damit, bevor schlimmeres passiert. Faaaaaaaalsch. --------------------------------------------------- Falls sich jemand gefragt hat, warum der Titel dieses Threads den Begriff "Alltag" beinhaltet, ich bisher aber immer nur vom "Wintertouring" geschrieben habe, kommt nun die Fortsetzung der Touringstory. Das Geheimnis des leeren Motorraums wird in diesem Zuge auch noch gelüftet. Als derzeitiges Alltagsauto diente Fabis daytonavioletter E34, M50B25, mit bedingt alltagstauglicher silbergrau-heller Lederinnenausstattung. Keine Frage - ein bequemes, schickes Langstreckenfahrzeug. Aber wer will schon E34 fahren, wenn er im Alltag auch E30 fahren könnte? Kurzum - wir trafen den Entschluss, meinen derzeitigen Wintertouring in ein Alltagsfahrzeug zu verwandeln, damit hat man Fahrspaß und viel Stauraum in einem. Um den Touring jedoch fit für den Alltagsbetrieb zu machen, waren zwei Dinge zu erledigen: - Fahrwerk erneuern (Status quo: ausgelutscht, schwammig, wabbelig) - Bremsen erneuern (Status quo: nerviges "Hubbeln" beim Bremsen, Scheiben haben wohl mal Rost angesetzt) An dieser Stelle kommt Jörg in's Spiel. "Jörg, würdest du uns helfen, das Fahrwerk zu tauschen?" Hilfsbereit wie er ist, sagte er zu und die Fahrwerkssuche ging los. Objekt der Wahl wurde ein 35/35 Sandtler Kit mit gelben Konis (ungekürzt). Die bisher zu lesenden Erfahrungen waren fast durchweg positiv und auch wenn ich gerne mal einen ordentlich tiefen E30 besitzen würde, dann sollte der Touring doch eher Richtung voller Alltagstauglichkeit ausgelegt werden. http://fs5.directupload.net/images/151124/lzdgdocx.jpg In der Halle, in der Fabis eta und das Cabrio stehen, befinden sich ein M30B35 und ein M20B25. Der eta bleibt ein eta. Der M20B25 sollte ursprünglich mal in das Cabrio eingebaut werden... aber, wie Dani schon festgestellt hat: ...weswegen für das Cabrio doch ein M30B35 angeschafft wurde. In Ordnung. Aber was macht man nun mit dem M20B25? Jämmerlich verstauben lassen? Nein, der arme, sowas kann man doch nicht machen. Also... "Jöööööörg...? Da steht noch so ein M20B25 rum... ist der Umbau von B20 auf B25 nicht quasi plug&play?" - "Ach was, kein Problem, ich komm mitm Sprinter vorbei, dann lad mer das Ding schnell ein und gönnen dem Touring einen M20B25." ... und so wurde aus "mal schnell das Fahrwerk wechseln" doch ein "bisschen" mehr. Eine ausführliche Berichterstattung mit Bildern von fast jedem Schritt folgt in den nächsten Tagen. Ich muss mich jetzt allerdings dem Studieren hingeben - die Technische Uni München will von mir, dass ich etwas lerne. Grüße, Sarah
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Ooooooooooh! http://www.smileygarden.de/smilie/Schleifchen-Girls/smilie_girl_159.gif Ist das süß! Will ich auch haben!
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Noch viel lernen ich muss. Habe erst das zweite Mal in meinem Leben einen Lötkolben in der Hand gehabt. Mein Ziel war, den Widerstand wieder fest zu bekommen und das Lämple zum Erlöschen zu bringen, das hab ich erreicht. Was hat es mit dem zerlaufenden Tropfen auf sich? Bessere "Anhaftung" / "Materialverteilung" o.ä.? Danke für die Aufklärung! Werde den kürzeren Dichtungsgummi aber erstmal drinlassen, kann auf den ersten Blick keinen gravierenden Nachteil erkennen.
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In der Sommerpause 2015 baute ich das Kombiinstrument aus, da die Bremsverschleißanzeige meistens leuchtete und nur bei Schlägen auf das Armaturenbrett bzw. bei härteren Bodenwellen flackerte / kurzzeitig ausging. Aufgrund der Symptome kam ich schnell zum Beschluss, dass es an einer "kalten" (gebrochenen) Lötstelle liegen muss, da die Bremsverschleißwarner vorne links und hinten rechts (oder umgekehrt...?) sichtlich intakt waren. Mit Hilfe der Anleitung aus dem E30-Talk Wiki war die Operation kein Problem und schnell erledigt. http://fs5.directupload.net/images/151122/pc7tuabi.jpg Der Übeltäter. Durch Berühren konnte man merken, dass der Widerstand wackelig war und daher die Leitung des Signals meistens unterbrochen war. http://fs5.directupload.net/images/151122/yjqymziz.jpg Die entsprechenden Lötstellen auf der anderen Seite: http://fs5.directupload.net/images/151122/o6ge7aue.jpg Deutlich zu erkennender Bruch: http://fs5.directupload.net/images/151122/o72takg6.jpg Zwei "Lötkleckse" draufoperiert : http://fs5.directupload.net/images/151122/wivqcx34.jpg KI wieder zusammengeschraubt, ins Auto eingebaut und gespannt auf die erste Fahrt gewartet. Fazit: Das Lämpchen ist aus.
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Im Februar 2014 schaffte ich mir den 320i Touring in diamantschwarz metallic mit ca. 204.000 km Laufleistung als Winterauto an, der nach diversen M40s mein erster Sechszylinder war. http://fs5.directupload.net/images/151231/agvkp8fx.jpg Mit recht übersichtlicher Ausstattung verließ er am 28. Juli 1989 das BMW-Werk Regensburg: S210A ANTI-BLOCKIER-SYSTEM S400A SCHIEBE-HEBEDACH, MECHANISCH S428A WARNDREIECK UND VERBANDSTASCHE S520A NEBELSCHEINWERFER S650A RADIO BMW BAVARIA C S681A DACHANTENNE S690A KASSETTENHALTERUNG Einer der Vorbesitzer hatte eine komplette Zentralverriegelung nachgerüstet oder nachrüsten lassen, die sogar komplett funktionstüchtig ist. Das aufgeführte Radio (Bavaria C) war bei Kauf immer noch verbaut und hatte den E30 auch höchstwahrscheinlich noch nie verlassen. Die ab Werk verbaute silberne Stoff-Innenausstattung passt meiner Meinung nach optisch sehr gut zum schwarzen Lack, da es jedoch nur normale Sitze waren, bestand die erste Amtshandlung darin, eine komplette Innenausstattung für den Touring mit Sportsitzen im 6-Zylinder-Stoffmuster aufzutreiben und zu verbauen. http://fs5.directupload.net/images/151121/qbj3lpji.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/pokaxf7h.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/y983wrj3.jpg Zufälligerweise besitzen die Sitze sogar eine Sitzheizung, die ich bis dato aber aus Faulheit immer noch nicht angeschlossen habe (Schande über mich!). http://fs5.directupload.net/images/151121/begyevuv.jpg Weiterhin tauschte ich die analoge Uhr gegen eine digitale Außentemperaturanzeige. http://fs5.directupload.net/images/151121/4h39k52s.jpg Während der Sommerpause im Juni 2014 bekam der Touring ein bisschen Zuwendung in zwei Punkten. Zum einen wechselte ich einen überporösen Spritschlauch: http://f.666kb.com/i/cpi9c9zahhkca9b0k.jpg Zum anderen wollte ich - auf der Ursachensuche nach einem starken Vibrieren beim Beschleunigen - das Differantiallager auswechseln. Nach dem Abbau des Deckels und nach dem Entfernen der Einfüllschraube entdeckte ich jedoch im Gewindegang einen erschreckend großen Riss, wodurch das Lager mitsamt Diffdeckel in den Müll flog. http://666kb.com/i/d40555v9fuv8kt69v.jpg http://666kb.com/i/d4056toop3urzs26b.jpg Von Arno konnte ich mir einen Diffdeckel mitsamt gutem Lager besorgen, wodurch ich mir das Einpressen sparen konnte. Was nun folgt, lässt sich unter "Lehrgeld der Ahnungslosen" oder unter "Ich könnte mir in den Arsch beißen!" verbuchen. Vier Dinge bewegten mich dazu, normales 75W-90 Hinterachsgetriebeöl in das Diff einzufüllen: - Ich kam nicht auf die Idee, dass jemand in einen 320i Touring (!) ein - Achtung - Sperrdiff einbauen könnte (4,27 Übersetzung). - Ich kam nicht auf die Idee, das Diff mal schnell auf Sperrwirkung zu überprüfen (gegeneinander verdrehen). - Ich schaute zum ersten Mal in ein offenes Diff hinein und wusste nicht, wie man ein normales von einem gesperrten Diff unterscheiden kann. - Das Metallfähnchen am Diff war an der relevanten Stelle unlesbar. http://fs5.directupload.net/images/151121/yyxbau8j.jpg Fazit: Fröhlich und ahnungslos füllte ich normales Öl in ein Sperrdiff ein - was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wusste. Dass die Heckklappe bei Tourings von BMW eine Schwachstelle ist, ist hinreichend bekannt. Auch mein Diamant blieb nicht davon verschont: http://fs5.directupload.net/images/151121/yf94fcxf.jpg Um das Übel zumindest kurz- bis mittelfristig etwas einzudämmen, ging ich zusammen mit Fabi im Oktober 2014 folgendermaßen dagegen vor: 1. Groben Rost abschleifen 2. Diverse Durchgänge mit dem Rostentferner Pelox 3. Nahtabdichtung mit Sikaflex Karosseriedichtmasse 4. Zwei Schichten Brantho Korrux nitrofest schwarz auftragen (natürlich mit Wartezeit): http://fs5.directupload.net/images/151121/nkry4wem.jpg 5. Grundierung auftragen: http://fs5.directupload.net/images/151121/n8ejfvaf.jpg 6. Schleifen, grundieren, schleifen, grundieren - na gut, sieht danach eh keiner, Schluss mit Schleifen. 7. Dosenlackierung der Mondkraterlandschaft: http://fs5.directupload.net/images/151121/c89yxdm5.jpg Schön sieht anders aus, macht aber nix. Da in der Sommerpause 2014 leider kein Heinzelmännchen in der Garage tätig gewesen war, hatte sich das Vibrieren beim Beschleunigen immer noch nicht verabschiedet. Nachdem ich eine sehr lange Liste an möglichen Gründen für Vibrationen gefunden hatte, besuchten wir zu Beginn der Wintersaison (11/2014) den lieben Jörg in TBB, um mit Hilfe seiner Erfahrung und Expertise die Ursache für die Vibrationen herauszufinden. Da ich außerdem - immer noch im Unwissen über das Sperrdiff - ein ungesundes Geräusch bei engen Kurven feststellte (eine Art Knarzen / Summen / Knören), stand neben der Ursachensuche für die Vibrationen noch die Untersuchung des Differentials auf dem Plan. Dieser Tag bei Jörg brachte zwei Erkenntnisse: 1.) Gute Erkenntnis: Die Ursache für die starken Vibrationen beim Beschleunigen war schnell gefunden und lag in einer falsch verbauten und halb zerfetzten Hardyscheibe. http://fs5.directupload.net/images/151121/qng92oep.jpg 2.) Schlechte Erkenntnis: Das verbaute Diff war ein Sperrdiff, in das ich Öl für ein ungesperrtes Diff eingefüllt hatte. Badumm. http://fs5.directupload.net/images/151121/swv8jkgg.jpg ... Sowas passiert mir auch nur einmal, das könnt ihr mir glauben. Das sicherheitshalber mitgebrachte neue Mittellager und ein ungesperrtes Diff aus dem Fundus von Jörg (4,10 Übersetzung) wurden verbaut und das malträtierte Sperrdiff mit einem altem Handtuch verhüllt und in die letzte Ecke in den Keller gestellt. Vielen Dank, Jörg, für deine Hilfe! An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Peter bedanken, der tatkräftig beim Wechsel der hinteren Radlager geholfen hat. Die Winterreifen des Tourings waren auf den von mir überaus geliebten "Gullideckel"-Alufelgen montiert. Das konnte ich mir nicht länger ansehen und entdeckte im Frühjahr 2015 in ebay-kleinanzeigen diese 14 Zoll Alufelgen für einen zweistelligen €-Betrag: http://fs5.directupload.net/images/151121/zg2h2vpq.jpg Es handelt sich um Ruote O.Z. (7J x 14 H2, ET 25) mit schrottigen Reifen. Zusammen mit Fabi versuchte ich mich an einer Aufbereitung per Handarbeit mit Hilfe von vielen Schleifpapieren / Schleifschwämmen in verschiedenen Feinheitsgraden. Ergebnis nach ein paar Stunden Schleifarbeit: http://fs5.directupload.net/images/151121/gegu82q4.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/xj443lby.jpg Da es nur Winterfelgen sind, wollten wir keine Perfektion ausleben, das Ergebnis nach einer abschließenden Alupolitur ("Alu-Magic") kann sich jedoch sehen lassen: http://fs5.directupload.net/images/151121/c4ejwbi5.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/pmh5qcxt.jpg http://fs5.directupload.net/images/151122/n33jynwt.jpg http://fs5.directupload.net/images/151122/amqkngz4.jpg Ein paar weitere Kleinigkeiten sind in der Zwischenzeit (2015) außerdem erledigt worden. Der Fensterdichtungsgummi auf der Fahrerseite war gerissen und wurde durch einen intakten ersetzt. Scheinbar gibt es zwei verschiedene Arten von diesen Gummis - der verbaute ging viel weiter nach unten in die Tür hinein als derjenige, den ich von einem Talkmitglied bekommen hatte. Falls einer weiß, wann und wo welcher verbaut war - lass es uns wissen. Jedenfalls passt er und das Fenster lässt sich nicht mehr so schwergängig wie vorher hoch- und runterkurbeln. http://fs5.directupload.net/images/151121/5i5hjft9.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/i7w8lmea.jpg http://fs5.directupload.net/images/151121/x76p2yo4.jpg Jetzt habe ich keine Lust mehr, weiter zu schreiben, daher verabschiede ich mich in den Samstag Abend mit: "Fortsetzung folgt". Grüße, Sarah
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Du hast Recht, derzeitige v_max: 0 km/h. http://fs5.directupload.net/images/151119/mes5plws.jpg (Thread folgt demnächst )
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"Ich wohne jetzt hier." http://fs5.directupload.net/images/151118/jk3nuc7h.jpg
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K.I.Z Konzert in Erfurt steht auf'm Plan für morgen.
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Suche Gutachten kba 41101 für Felgen OZ Ruote 7x14 EJ25 typ 0180a
mirabella antwortete auf dunkelrot's Thema in ABEs & Gutachten
Wie ist der Bearbeitungstatus bei euch, Torsten? -
Uiii, schön! In Bardolino war ich auch schon 3 Mal, das eine Mal (2009) habe ich die Hälfte des Urlaubs damit verbracht, für meine theoretische Führerscheinprüfung zu lernen. Das war noch so richtig oldschool mit den Papierbögen.
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Öldiskussionen sind ja sooo von gestern, Bierdiskussionen sind jetzt angesagt.
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320i Cabrio NFL in sehr gutem und originalem Zustand mit neuem TÜV
mirabella antwortete auf Chris B6 3-5's Thema in eBay, mobile.de & Co.
Ich finde es immer interessant, wenn Fotos vom Innenraum durch die geschlossene Fensterscheibe gemacht werden. Mal davon abgesehen, dass man durch die ganzen Spiegelungen bei entsprechenden Lichtverhältnissen nix erkennt, hat das immer so den Anschein, als ob man keinen Schlüssel besäße und man "mal eben auf der Straße" durch die Scheibe reinfotografiert. -
Die ist leider schon 'ne ganze Weile zu Ende. Grüße von einer Studentin. P.S.: Wer bringt den Stein wieder ins Rollen?
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Ihr driftet ab. Hihi. Driftet! Hihihi. Ha.