Zum Inhalt springen

Alchemist

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    111
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Bewertungen

    100%
  • Spenden

    0.00 EUR 

Alle erstellten Inhalte von Alchemist

  1. Heutige Politiker fahren üblicherweise mit Autos der Schutzklasse VR7 herum. Diese kann man bei Daimler, Audi und BMW fix und fertig kaufen. Herrhausen hätte genau denselben Angriff in einem solchen Fahrzeug aus moderner Produktion ziemlich sicher überlebt. Das liegt allerdings an der deutlich steiferen Karosseriestruktur heutiger Sonderschutzfahrzeuge. An seinem W126 sieht man sehr gut, wie weich das ganze Auto im Grund war. Der Daimler ist auf der gesamten rechten Seite vollflächig eingedrückt. Die B-Säule steht etliche 10 cm weiter innen, Dach und Motorhaube sind *quer*gefaltet, alle Scheiben hat es nach innen geworfen. Da nützt dann auch die Beschussfestigkeit einzelner Komponenten nichts mehr. Moderne Fahrzeuge der VR6/7 haben einen im Inneren eingeschweißten Käfig aus Panzerplatten, Kevlar und Keramik, der einen Überlebensraum unabhängig von der Karosserie sicherstellt, ähnlich wie ein Überrollkäfig. Bei VR7 geht dieser Schutz auch nach unten, gegen Sprengfallen, die unter dem Auto versteckt werden. Dadurch wiegt eine entsprechende S-Klasse allerdings auch fast 4 Tonnen - ein W126 wäre unter diesem Gewicht in der Mitte einfach durchgebrochen. Zum Thema Scheiben und Kaliber: VR7 schützt durchaus gegen 7,62 mm auch aus nächster Entfernung. Selbst wenn man eine ganze Weile immer auf dieselbe Stelle in der Scheibe schießt, dauert es eine ganze Weile, bis man "durch" ist. Dazu muss man aber schon millimetergenau treffen - im Eifer des Gefechts und zielend auf ein Auto, welches alles daran setzen wird, so schnell wie möglich in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Die Schutzwirkung der Scheibe beruht ja nicht darauf, dem Geschoss zu widerstehen. Sondern sie soll die Geschossenergie auffangen, auf einen möglichst breiten Bereich verteilen und das Geschoss "kaputtschmirgeln". Die Scheiben (es sind bis zu 7, mit sehr zähen Kunststofffolien dazwischen) sollen also kaputt gehen und dabei viele kleine, schmirgelnde Glassplitter bilden. Konventionelle VR7-Scheiben sind allerdings schon fast 7 Zentimeter dick. Sie lassen sich bei fast keinem Auto deshalb mehr öffnen. Stattdessen gibt es eine Gegensprechanlage. Höhere Schutzklassen sind mit Glas nicht mehr sinnvoll möglich. Die VR7-Verglasung einer S-Klasse wiegt schon allein über 500 Kilo. Was noch dazu kommt: Bei höheren Klassen als VR7 kann man mit sinnvollem Aufwand keine gebogenen Scheiben mehr herstellen. Es gibt keramische Scheibenpanzerungen bis VR10, allerdings nur für ebene Scheiben. Die Bundeswehr setzt diese ein, auf Anfrage bekommt man diese auch in zivilen Fahrzeugen.
  2. Sollte auf jeden Fall ein Speicheroszilloskop sein, damit du Verläufe auch mal einfrieren kannst. Gerade bei Autos hast du oft Vorgänge, die nicht stetig sind. Wenn du nicht gerade im Inneren von modernen Steuergeräten herum messen willst, reicht eine alte Gurke mit 20 MHz. Es gibt an alten Autos kaum Vorgänge, die solche hohen Frequenzen erfordern. Ein altes analoges DDR-Oszilloskop würde ich aber ausdrücklich nicht empfehlen. Ich weiß gar nicht, ob es in der DDR überhaupt Speicheroszis gab. Zwei Kanäle sind schick, weil du dann zwei unterschiedliche Signale übereinander legen und vergleichen kannst (z.B. Lambda und LMM). Zum Einarbeiten aber kein Muss. Was du da verlinkt hast, ist "nur" ein USB-Oszilloskop. Da brauchst du immer einen Laptop dazu. Ich finde das extrem fummelig, ist aber die billigste Lösung. Es gibt auch kleine tragbare Oszis mit LCD-Farbdisplay. Die sind etwas besser, aber ebenfalls extrem fummelig zu bedienen. Dicke fette Drehknöpfe und ein ordentlicher Bildschirm sind um Größenordnungen bequemer.
  3. Meine Frau hatte lange eine E36 316 compact. Im Winter haben wir immer 2 schwere Betonplatten in den Kofferraum gelegt, um überhaupt sowas wie fühlbare Traktion zu haben. Also, wenn es bei Euch ernsthaft Schnee gibt, ist ein E36 compact eines der schlechtesten Winterautos, die man sich denken kann. Das schlechte Licht etc. wurde ja alles schon genannt. Der E46 compact sieht zwar nicht so schick aus, ist aber im Winter ein viel problemloseres Auto. Insbesondere, wenn er DSC hat.
  4. Es gibt ein (absurd teures) Gleitklebeband von 3M, welches in manchen Werkstätten benutzt wird, um Knarren und Quietschen zwischen Innenraumteilen zu dämpfen. Ich hab den Tipp vom "Klappermeister" einer BMW-Niederlassung. Das Zeug heißt 3M™ Scotch™ 5425 UHMW Polyethylen-Gleitklebeband Acrylat. Derselbe Meister schwärmte noch von einem Zeug, das er "Mäusefell" oder "Maulwurfpelz" oder so ähnlich nannte. Das war so ein dünnes, schwarzes Tape, welches auf einer Seite samtschwarz beflockt und auf der anderen Seite klebrig war. Ich hatte mal einen klapprigen Koreaner und konnte mit einem geschenkten Schnipsel von dem Zeug ganz hervorragend das Knarzen weg bekommen. Leider ist es mir seitdem nicht gelungen, eine Quelle für dieses Material aufzutun. Vielleicht hilft ja dieses Flock-Klebeband: http://kleben.3mdeutschland.de/produktkatalog/einseitige-klebebaender/3m-spezial-klebebaender/3m-flock-klebeband-8581.html
  5. Die Abdeckungen der Ausführung mit Automatik-Verdeck haben das Loch für den Hebel natürlich nicht. Vielleicht sind deine Abdeckungen ja auch noch zu retten, indem du sie mit passendem Kunstleder neu überziehst? Die Löcher kannst du ggf. mit einem Stück Hartfaserplatte simulieren. Immerhin kosten neue Abdeckungen eine ganze Stange Geld. Allerdings sehen mir deine Verkleidungen fast so aus, als wären die eh nicht die originalen (sind nicht flach), sondern eher wie ein Nachrüstsatz von MB Quart. Nicht, dass du da einen superseltenen Schatz verbaut hast. Für die Lautsprecher hinten kannst du moderne benutzen, die nicht so tief bauen (sonst kollidieren die Magneten mit der Karosse). Ich hab zum Beispiel "Gladen MC 130" verbaut, die passen exakt in die Original-Aufnahmen, sofern die Halteklammern noch da sind. Das ist die 13 in dieser Tafel: http://de.bmwfans.info/parts-catalog/E30-Cabrio/Europe/318i-M40/L/1991/browse/audio_navigation_electronic_systems/single_components_stereo_system/ Eventuell kannst du den Raum hinter den Lautsprechern noch mit Alubutyl-Matten auspolstern.
  6. Ich bin mir nicht sicher, ob OEM-Halter für Isofix, die "irgendwo" an der Rückbank angeschraubt werden, zugelassen sind. Zu E30-Zeiten gab es ja noch kein Isofix. Ansonsten kann ich aus eigener, umfangreicher Erfahrung mit Nicht-Isofix die Maxi Cosi Priori empfehlen. Diese Sitze sind hochwertig verarbeitet, da gibt es keine scharfen Grate etc. die den Gurt oder das Sitzpolster aufscheuern. Die Priori haben am Rückengestell einen recht pfiffigen Mechanismus, mit dem man den Gurt des Autos sehr straff ziehen kann, so dass der Sitz nicht rumklappert. Der Hosenträgergurt des Kindersitzes selbst hat ein klug gestaltetes Schloss, das die Kleinen nicht so einfach selbst aufbekommen. Meiner hat das in all den Jahren nur ein einziges Mal geschafft. Edith: der Wiederverkaufswert von den Dingern ist auch recht hoch, insbesondere wenn man den Frottee-Schonbezug drüber hatte. Im Grunde wie bei Rentner-Etas
  7. Hallo liebe Leute, ich trage mich mit dem Gedanken, meinem Cab auch ein neues Verdeck zu gönnen. Hab ein E-Verdeck, welches soweit funktioniert, allerdings sind die Spannbänder durch mit allen negativen Begleiterscheinungen. Ein paar Fragen habe ich dazu: 1. Ich suche einen Sattler, der im Raum Sachsen / Thüringen / Franken angesiedelt ist. Könnt Ihr mir da eine seriöse Firma empfehlen? Bis nach Osnabrück zu Dilge ist es mir dann doch zu weit. 2. In Gornau bei Chemnitz gibt es die Firma Kahl. http://www.autosattlerei-kahl.de/ - Hat jemand Erfahrung mit denen? Herr Kahl macht am Telefon einen erfahrenen Eindruck, hat wohl auch schon mehrere E30 mit E-Verdeck gemacht. Er verbaut Verdecke von KHM, fertigt die also nicht selbst. Preis ist inklusive Verdeck und Spannbänder 1200 - 1300 3. Wie ist die Qualität der KHM Verdecke? Ich möchte von der Optik her so nah wie möglich am Original bleiben (Nahtführung etc.) - sind die KHM da stark abweichend? 4. Wenn ich einen hochwertigeren Stoff nehme, wie z.B. den Sonnenland Dralon, faltet sich das E-Verdeck dann noch ordentlich? Danke für alle Tips! Al
  8. Lambdasonde kann nach so vielen Jahren etwas träge geworden sein, dann schafft er die AU nur noch knapp. Prüfe aber auch mal das Abgassystem ab Krümmerdichtung bis Lambda. Wenn dort irgendwelche Lecks, Beschädigungen oder kaputte Dichtungen sind, stimmen die Lamdawerte auch nicht und er besteht die AU nicht, obwohl die Sonde noch in Ordnung ist.
  9. Das Wechseln der Gasfedern beim E-Verdeck ist besonders auf der Beifahrerseite extrem fummelig, das stimmt. Es gab dazu schon mal einen Thread, inklusive einer Lösung von mir: http://e30-talk.com/topic/97178-cabrio-heckspriegel-kopfschmerzen/?p=1289846 (Das Heckspriegel-Schleif-Problem war bei mir nach Einbau der neuen Gasfedern verschwunden, warum auch immer).
  10. Ja, die Lösung ist einfach und funktioniert mit Bordmitteln: einfach zweiten Monitor dranprömpeln und in der Systemsteuerung ("Anzeige") so einstellen, dass er den Desktop erweitert (nicht dupliziert). Wenn man dann Fenster auf den zweiten Monitor rüberschiebt und maximiert bzw. auf Vollbild stellt, bezieht sich das dann nur auf diesen Monitor. Das funktioniert auch, wenn beide Monitore eine unterschiedliche Auflösung haben. Ich mache das genau so. Auf dem "großen" arbeite ich, während auf dem "kleinen" ein Film läuft, oder Spotify, iTunes etc. Bei manchen Programmen wie Photoshop z.B. lege ich auf den "kleinen" alle Paletten, während ich auf dem "großen" eine ungestörte Arbeitsfläche habe. Die Taskleiste und Systemmeldungen werden dann nur auf dem Hauptbildschirm angezeigt.
  11. Neulich fuhr ich bei einer größeren Youngtimer-Ausfahrt mit dem (unverbastelten) Cabrio mit. Da fiel mir wieder mal auf, dass mir besonders die ca. 45-jährigen Muttis verträumt hinterher lächelten. Scheint schon sehr selektiv zu sein, das alles.
  12. Kannst du mal bitte 2, 3 Bilder posten von der Lösung? Danke!
  13. Also diese Expanderlösung würde mich auch brennend interessieren, vielleicht kann ich mich noch ein Jahr länger hinhungern, bevor ich das Verdeck machen lasse. Zum Thema schleifender Verdeckdeckel am Heckspriegel: Egal, ob die Buchse am Motor schon ausgebrochen ist oder noch nicht, die Gasdruckfedern innerhalb des Verdeckkastens sollten auf jeden Fall gemacht werden. Das hat bei mir dazu geführt, dass das Verdeck mit mehr Schmackes aus dem Kasten kommt und strammer sitzt, wenn der Heckspriegel angehoben wird - das Schleifen war danach bei mir weg. Eine Anleitung mit ein paar Tricks dazu gibt es hier http://e30-talk.com/1324117-post34.html
  14. Aus eigener Erfahrung: Lieber beim Prozessor Abstriche machen, aber: der Rechner sollte auf jeden Fall als primäres Laufwerk eine schnelle SSD haben, keine Festplatte. Weiterhin so viel RAM wie du dir leisten kannst. Ab 8 GB RAM und mit SSD rennt Photoshop CC 2014 schon ganz passabel, selbst auf einem schlappen i3 (wie bei mir). Das Entscheidende ist die schnelle SSD und viel RAM, damit PS nicht ständig auslagern muss (der verwaltet ja eine eigene Scratchdisk). Prozessorleistung brauchst du bei PS kaum, höchstens mal bei sehr aufwändigen Filtern wie Verflüssigen oder sehr großen Pinseln. Da wird es mit einem i3 manchmal etwas zäh, ansonsten reicht auch ein i5. PS profitiert von einer schnellen Grafikkarte, unter anderem beim skalieren und drehen, aber die wolltest du ja für die Spiele eh haben. Bildbearbeitung auf 15" ist praktisch unmöglich, da gehen nur schnelle Korrekturen. Wenn Du es trotzdem versuchen willst, versuche, wenigstens ein mattes Display zu bekommen, sonst spiegelt sich alles da drin, und dann kannst du Photoshop vergessen. Versuche, ein IPS-Display zu bekommen, weil das einen hohen seitlichen Blickwinkel zulässt. Das ist wichtig, weil ein Laptop ja nie ganz senkrecht zu den Augen steht. Externer Monitor geht bei allen Laptops problemlos. Bei Apple über Thunderbolt, bei Windows über Mini-DVI, das wird alles automatisch erkannt und eingebunden.
  15. Es gibt von BMW einen Kunststoffreiniger für innen. Ich hatte den noch rumstehen und hab das Zeug nie für voll genommen, weil der überhaupt nicht scharf roch, mehr so Mädchen-mäßig. Im Sommer habe ich das mal ausprobiert und muss sagen, dass ich von der Reinigungswirkung sehr angetan war, zumal das Zeug keine Streifen oder Wasserflecken macht. Das Stück Zierleiste da ist bei mir auch schon mal locker gewesen. Mache das unbedingt fest, bei mir ist das nämlich auf der Autobahn mal abgeflogen, weil von vorn der Wind reinfährt. Es kann sein, dass wie bei mir das Loch ausgeleiert ist, dann hilft auch ein neuer Dübel nichts mehr. Ich hab deshalb bei mir den (alten) Dübel mit fiesem 2-Komponenten-Kleber festgeklebt.
  16. Diese Powerbanks und wie das ganze Gesocks heißt werden nicht benutzt, um das Auto *direkt* zu starten. Dafür ist einfach der Innenwiderstand viel zu groß und somit die Stromabgabe zu klein. Was man damit aber machen kann, ist die im Auto vorhandene (leere) Batterie über den Zeitraum von ein paar Minuten nachzuladen, so dass man dann wieder Saft für vielleicht *einen* Startversuch hat. Das habe ich selbst schon gemacht, hat funktioniert. Edit: die Aufladung erfolgt z.B. über den Zigarettenanzünder. Das geht natürlich bei heutigen Autos nicht mehr, wo der Anzünder über irgend einen DC/DC-Wandler angekoppelt ist.
  17. E30 mit Elektroantrieb? Gabs doch schon in den 80ern, original von BMW http://e30-talk.com/allgemeines/t-haettet-ihr-gewusst-105300.html Das war, soweit ich das überblicke, auch der einzige E30 mit Frontantrieb. Die haben einen iX benutzt, aber nur die VA angetrieben, weil hinten alles mit Batterien vollgebaut war.
  18. Ich hab doch den Akku in Verdacht. Nach einem bestimmten Alter bauen die iPhone Akkus plötzlich und rapide ab. Ein iPhone 4 ist schon ziemlich alt. Nach einer Stunde nur Musik, mit ausgeschaltetem Bildschirm, dürfte der Akku noch nicht auf 80% runter sein. Es kann sein, dass der Akku sowohl die Kapazität nicht mehr hat, als auch den maximalen Strom nicht mehr bringt. Wenn Du die SIM reinlegst, kann es passieren, dass das iPhone allerlei Dienste startet (Ortungsdienste, Pushdienste), die es ohne SIM gar nicht starten kann. Plus der Stromverbrauch der SIM noch dazu. Dann passiert genau sowas: durch einen kurzfristigen Spannungseinbruch stürzt das iPhone unkontrolliert ab. Du kannst das mal testen: ohne SIM einfach maximal viel Strom verbrauchen. WLAN, Bluetooth, Bildschirm auf volle Helligkeit, Massen an Programmen starten. Der Absturz ist dann immer eine Kombination aus thermischer Überlast und schlechtem Akku. Er erfolgt meist ohne Vorwarnung. Ich hatte diesen Effekt schon bei einem 3GS und einem 4S, jeweils mit komplett runtergerockten Akkus. Edith sagt: falls es doch der Akku ist, hast du natürlich Glück, denn das kann man mit wenig Werkzeug und einem neuen Akku für 25 EUR selber beheben.
  19. Der Adapter funkt auf einer festen Frequenz um die 88 MHz. Dort gibt es kaum normale Radiosender. Falls doch, dann hat er einen Knopf, mit dem man ihn einfach ausschalten kann. In diesem Fall kommt der normale Radiosender "durch". Der Einschaltknopf ist so klein, dass er in so ein Abdeckplättchen passt.
  20. Es gibt einfache FM Transmitter, die funken ein UKW-Signal in den Innenraum, welches das Autoradio dann über seine normale Antenne auf dem Kotflügel empfängt. Die sind in der Tat Mist und nur eine Notlösung. Was ich hier liegen habe ist sowas: http://www.amazon.de/gp/product/B00ID3BZGE/ref=oh_details_o02_s00_i01?ie=UTF8&psc=1 Dieses Ding klinkt sich komplett in das Antennenkabel ein. Die Qualität müsste dadurch deutlich besser sein. Außerdem ist es abschaltbar. Und mal ehrlich: die uralte Ruine von Radio, die du da drin hast, ist zwar cool, aber von der Soundqualität her dürfte jeder Adapter das Ding schlagen.
  21. Ich hab noch so einen Adapter rumliegen, der ein AUX-Signal in die Antennenzuleitung einmoduliert. Dazu wollte ich die AUX Buchse als Klinkenbuchse in eine der leeren Abdeckungen über dem Radio einbauen. Diese Lösung müsste auch mit einem sehr alten Radio funktionieren. Leider komme ich derzeit nicht dazu, das Ding einzubauen, kann auch noch paar Wochen dauern. Bei Interesse kann ich aber gern einen Bericht hier reinsetzen, oder du erinnerst mich mal per PN.
  22. Das verlinkte Sony Dingens steht bei mir zu Hause und tut einfach, was es soll. Ich kann ja auch nicht dafür, dass es so gut funktioniert und so wenig kostet Der TE hat geschrieben, was er alles machen will, und dass er nur 300 € Budget hat. Diese all-in-one-Kiste tut das halt einfach alles und bleibt dabei in dem vorgegebenen Budget. Ich gucke damit sogar 3D-Bluerays, gucke Youtube, streame von meinem DLNA Server, höre Internetradio und gucke sogar Amazon Video on Demand Filme. Keine Ahnung, wie die das da alles reinquetschen für den Preis. Der Klang ist freilich so ne Sache. Die kleinen Satelliten machen wirklich einen feinen, brillanten Job. Gut durchgezeichnet, klar und pegelfest. Den Bass kann man aber voll vergessen. Der Raum ist 25 m² groß, der passive Subwoofer füllt den keinesfalls. Mir reicht das für diese Anwendung, für ein größeres Wohnzimmer würde ich da aber noch mit einem aktiven Subwoofer nachhelfen. Das ist dann wirklich der Kompromiss, den man machen muss bei so einem Dingens. So einen aktiven Sub bekommt man aber für weniger als 200 EUR, wenn man bisschen schaut (Canton AS 85 zB ist grad im Angebot, der bläst dir das Hirn weg). (Und übrigens: unsere komplette Unterhaltungselektronik kommt aus China, selbst das iPhone. Das ist schon lange kein Makel mehr)
  23. Ich verstehe bei Windows 8.1 das Geschrei gar nicht - einfach Classic Shell installieren und gut is'. http://www.classicshell.net/ Das dauert exakt 15 Sekunden und schon hat Windows 8.1 ein Startmenü wie Windows 7.
  24. Also wenn du nur 300 für den Sound und das ganze andere Gedöns ausgeben willst, und das auch noch 5.1 sein soll, bleibt eigentlich nur so ein all-in-one System. Da hast du eine einzige Kiste, die ist gleichzeitig DVD- und CD-Player, Verstärker, Internetradio, AV-Receiver und was weiß ich noch alles. An diese Kiste werden dann auch gleich die mitgelieferten Boxen angeschlossen. Ein separater AV-Receiver ist prinzipiell eine feine Sache, denn er hat verstärkermäßig meist mehr Wumms, hat viele viele Eingänge, ist flexibler. Der Nachteil: du musst einen separaten DVD-Player kaufen, ist teurer, nimmt mehr Platz weg, keine Apps (zumindest bei den billigen) und damit kein Internetradio. Der Vorteil: wenn was kaputt geht, musst du nur eine Komponente wegschmeißen, nicht gleich das ganze System. Schau dir mal in Ruhe das Sony-System an, was ich weiter oben gepostet habe. Das kann eigentlich alles, was du willst. Ich hab das Ding im Arbeitszimmer und hab Bauklötzer gestaunt, was das Teil für nicht mal 300 Steine alles kann. Blueray, 3D, WLAN, Apps für alles mögliche. Soundmäßig kann man natürlich keine Wunder erwarten für den Preis, trotzdem eine klare Empfehlung.
  25. Wenn du alles neu kaufst, sollte das kein Problem sein. Achte bei dem Fernseher darauf, dass er einen separaten "Audio-OUT" Anschluss hat. Fast alle Fernseher, die nicht extrem billig sind, haben heute sowas. Dieser Audio OUT haut einfach den Ton raus, den der Fernseher auf seinen eigenen Lautsprechern wiedergibt, und zwar mit Berücksichtigung der am Fernseher eingestellten Lautstärke. Es gibt diesen Anschluss in drei Varianten: als analogen Cinch-Anschluss (rot/weiß), digital Cinch oder digital optisch. Wenn du das 5.1 System kaufst, achte im Umkehrschluss darauf, dass es mindestens einen Eingang hat, der dem Audio OUT deines Fernsehers entspricht. Dann verbindest du einfach den Audio OUT des Fernsehers mit dem "TV Audio in" des 5.1. Systems, also mit einem Cinch-Kabel oder einem optischen Digitalkabel. Ich empfehle, diesen Anschluss digital zu machen, nicht old school analog. Der Grund: wenn du ein einigermaßen modernes 5.1 System kaufst, kann es auf das Signal vom Fernseher lauschen und sich automatisch selbst einschalten, wenn vom Fernseher plötzlich ein Tonsignal kommt und sich danach auch automatisch wieder abschalten, wenn der Fernseher wieder aus ist. Außerdem kann die Kiste dann auch Surround-Sound, was bei einem analogen Anschluss ja prinzipbedingt nicht geht. Du kannst das ganze bei einem 5.1 System auch direkt per HDMI-Kabel versuchen, da nennt sich das ARC (Audio Return Channel). Das muss der Fernseher unterstützen. Macht aber nur Sinn, wenn dein 5.1. System gleichzeitig dein neuer DVD-Player werden soll und funktioniert oft nicht zuverlässig. Internetradio: musst du schauen. Sehr teure Smart-TVs haben das (über WLAN oder LAN), die Bedienung ist aber meist ein Graus. Ich empfehle, eher ein 5.1-System zu kaufen, was Internetradio drin hat. Die Kisten von Sony z.B. funktionieren ganz hervorragend, haben jede Menge Apps drauf für Internetradio, sogar youtube und sowas. Manche DVD-Player haben auch Internetradio-Apps drin. Die Wiedergabe erfolgt dann ganz normal über die Boxen, die Bedienung (Anzeige der Titel etc.) über den Fernseher. Dieses System z.B. hat alles, was du suchst, für schmales Geld: http://www.amazon.de/Sony-BDV-N590--Blu-ray-Heimkinosystem-HDMI-Eing%C3%A4nge-3D-Konvertierung/dp/B007F0JAWM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1404203621&sr=8-1&keywords=sony+5.1
×
  • Neu erstellen...