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Alchemist

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Alle erstellten Inhalte von Alchemist

  1. Hihi, sie ist eine Fahranfängerin - Willst du ihr wirklich so ein Geschoss wie einen 325ti andrehen? Meine Frau hat mehrere E46 318i mit N46 gefahren (Touring und Limousine). Im reinen Stadtverkehr hat der immer über 10 Liter gesoffen. Da war ich schon ziemlich enttäuscht.
  2. Vergiss den Mini. Die R56 haben zwar schon den Peugeot-Motor, der massiv weniger verbraucht als der alte Daimler, aber das Ding hat praktisch keinen Nutzwert. In den Kofferraum passen nicht mal zwei Kästen Bier. Wenn das euer einziges Auto sein soll ... neenee. Wenn der A3 ins Budget passt, nimm den. Was ist mit einem E46 compact? Mehr Auto fürs Geld dürfte kaum zu bekommen sein. Der 316 säuft halt etwas.
  3. Mutter mit 2 Kindern? Sollte sie da nicht lieber doch nen 4-Türer nehmen? Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich: der Compact hat elend lange und schwere Türen. Auf dem Netto-Parkplatz mit 2 Bälgern ist das die Hölle. Allein das Reinbasteln von Balg 1 auf die Rücksitzbank ... wenn dann noch ein Kindersitz dazu kommt: Gute Nacht!
  4. Ich kann das nur bestätigen - an dem Auto ist nicht viel dran, also kann auch nicht viel kaputt gehen. Meine Frau hat den fast 100.000 km gefahren, da war wenig auffälliges. Direkt untermotorisiert fühlt sich das Auto auch nicht an, es ist ja ziemlich leicht. Dauervollgasfest ist der M43 allerdings nicht, das musste ich leidvoll erfahren (1 Kopfdichtung getoastet). Bei den späteren Baujahren dürfte Rost an der Antenne keine Thema mehr sein. Allerdings sollte man die Heckklappe und das Heckblech im Bereich des Schlosses auch genau anschauen (da gab es Durchrostungen von innen). Aus meiner Sicht eine klare Empfehlung. Eins noch: die meisten Compact haben kein ESP, nur so eine verkrüppelte Traktionskontrolle. Das Auto ist so leicht auf der Hinterachse, dass er im Winter bei Schneeglätte eine sehr kundige Hand brauchte, sonst blieb er entweder hängen oder wedelte nur mit dem Arsch. Meine Frau hat regelmäßig ein paar schwere Gehwegplatten im Kofferraum rumgefahren. Bei uns ist aber auch immer viel Schnee und eine steile Auffahrt. Gruß, Al
  5. Ich hab ein einfaches Gamin Nüvi (ähnlich 1450T). Das Ding gab es im Sonderangebot für 129 EUR. Gekauft habe ich es, weil es für den geringen Preis einen ziemlich riesigen Bildschirm hat (5 Zoll). Es sagt Orts- und Straßennamen an und hat einen Fahrspurassistenten. Ansonsten hat das Teil keinerlei Gedöns eingebaut. Es navigiert einfach nur. Ich finde, das passt sehr gut zum E30 Das Gerät hat einen Micro-SD-Slot und kann somit extern erstellte Routen laden (z.B. von Google Earth). Ich fand das wichtig, weil man damit sehr schön am PC zu Hause Cabriotouren planen kann, die man dann abfährt. Was mir in der täglichen Nutzung aufgefallen ist: der Lautsprecher ist extrem laut und so auch im Cabrio beim Offenfahren sehr gut verständlich. Die Kartendarstellung ist manchmal etwas zickig, scrollt und zoomt unvermittelt von allein und sieht etwas hässlich aus. Die Navigation selbst funktioniert aber sehr gut und zuverlässig.
  6. Wer von Euch Originalfetischisten mit einem alten Cassettenradio rumfährt und trotzdem mp3 hören will, für den gibt es eine Lösung ohne Kabelgefummel oder Umbau: http://www.amazon.de/auvisio-Kabelloser-MP3-Player-Kassettenautoradio-Fernbedienung/dp/B006FK9TQK/ref=pd_cp_nrs_0 Ich hab mir so ein Ding (siehe Foto) für um die 20 EUR bei Amazon geschossen, weil mir das Gefummel mit der Adapterkassette auf die Nerven ging. Erstmal: der Lieferumfang ist sehr gut. Man bekommt den Player mit Fernbedienung und Netzteil, ein Autoladegerät, Micro-USB-Kabel, Micro-SD-Adapter. Man kann sogar die Cassette selbst als USB-Kartenleser nehmen. Also Musik auf die SD-Karte drauf und ausprobiert. Ich hab im Cabrio ein BMW Reverse RDS vom E36. Bei dem Radio bleibt die Klappe vom Cassettenschacht ein kleines bisschen auf, so dass die Fernbedienung gut zur Cassette durchkommt. Play gedrückt und gewundert: sehr sauberer, nahezu brillanter Klang. Viel besser als echte Cassette oder gar Adaptercassette. Mit dem EQ und der Lautstärkeregelung kann man noch bisschen regulieren und optimieren. Klanglich und von der Nutzung her finde ich das Ding absolut empfehlenswert. Und es ist einfach cool, wenn man es aus dem Cassettenhalter in der Mittelkonsole zieht. Nachteile: - die SD-Karte geht etwas fummelig zu wechseln - das Ding kann nur einzelne Lieder weiterschalten. Also z.B. keine ganzen Ordner skippen. Die Navigation kann da etwas nervig werden, wenn man viele Lieder auf der Karte hat. - es gibt keine Shuffle-Funktion - Der Akku hält nicht lange durch. Nur ca. 2,5 Stunden am Stück, danach muss er wieder für ein paar Minuten ans Ladekabel Al
  7. Gehen bei den Sinuslife-Dingern die originalen Abdeckungen noch drüber? Das goldene Dingsbums in der Mitte sieht so aus, als steht es ziemlich über
  8. Das würde mich auch sehr interessieren, denn bei mir ist diese Blende an der selben Stelle gebrochen
  9. Alchemist

    Heizung

    Es gibt ca. 3 ... 4 verschiedene Systeme dieser Thermostaten, z.B. Danfoss, Honeywell usw. Die sind nur zum Teil untereinander austauschbar, d.h. verschiedene Thermostate *können* auf ein Heizkörper-Ventil passen, müssen aber nicht. Jedes System hat zudem einen unterschiedlichen Stellweg von "voll zu" bis "voll auf". Bei manchen sind es 3 Millimeter, bei manchen über 6 Millimeter. Deshalb kann man bei den elektronischen Thermostaten den Stellweg umschalten. Das Stellelement ist meistens nur ein dünner Stift im Thermostaten, der auf den Stift des Ventils drückt. Mit einem Cent-Stück kann es sein, dass der ganze Mechanismus blockiert ist. Ist das denn der einzige Thermostat in dieser Wohnung? Kannst du nicht mal an einen anderen Heizkörper gucken (ggf. Nachbar), ob dort der selbe Typ verbaut wurde? Probier doch mal einen anderen Thermostat dranzuschrauben. Ansonsten wurde schon alles gesagt: normalerweise muss man den Stift des Heizkörperventils voll reindrücken, damit der Heizkörper "aus" ist. Dann dauert es erfahrungsgemäß einige 10 Minuten, bis der Heizkörper wirklich kalt ist. Dass das Ventil wirklich zu ist, hört man meist, weil das Rauschen sofort aus ist. Wenn man dann das Ventil wieder loslässt *und* gleichzeitig die Umwälzpumpe der Heizung an ist, müsste innerhalb von Sekunden das Rauschen wieder einsetzen und sich der Bereich rund um das Ventil von lauwarm auf heiß aufheizen. Das dauert dann wirklich nur Sekunden. Du hast aber noch ein ganz anderes Problem, nämlich dass die Steuerzeiten der Heizung total verstellt sind. Das muss separat geklärt werden. Dazu braucht man eigentlich auch keinen Klempner, das kann man mit bisschen rumprobieren auch selbst einstellen. Voraussetzung ist, dass man an das Steuergerät der Heizung drankommt. Wenn es eine Buderus-Heizung ist, kann ich dir sagen wie man das einstellt.
  10. Alchemist

    Heizung

    Ein programmierbarer Thermostat wird dir erst mal gar nichts nützen, weil die Zeiten, in denen überhaupt geheizt wird, ja von der Heizung bzw. deren Umwälzpumpe festgelegt werden. Erst mal das Ding abschrauben, wenn die Heizung gerade heizt. Dann geht das Ventil auf und der Heizkörper müsste volle Leistung bringen. Dann versuch mal den Stift vom Ventil reinzudrücken. Die Heizung müsste ausgehen. Meist hört man das am Rauschen, das plötzlich aufhört. Wenn das soweit OK ist, ist das Ventil erst mal i.O. Zum Test kannst du dann man den Thermostat von einem anderen Heizkörper dranschrauben und schauen, ob das Verhalten gleich bleibt. Dann weißt du auch, dass der Thermostat in Ordnung ist. Als letztes kannst du schauen - wenn du drankommst - wie der Heizkessel selber programmiert ist. Meist haben die Dinger eine Uhr, wo man verschiedene Zeiten programmieren kann, an denen die Heizung versucht, bestimmte Temperaturen anzufahren. Oft wird z.B. morgens um 6 auf 22°C gefahren, abends um zehn z.B. auf 16°C. Außerhalb dieser Zeiten wird die Heizung ganz abgeschaltet oder zumindest wird die Umwälzpumpe für den Heizkreis totgelegt. Wenn diese Uhr falsch geht oder die falschen Schaltsprünge programmiert sind, kann sich genau dieses Verhalten ergeben - zu unmöglichen Zeiten die unmöglichsten Temperaturen
  11. Als unsere Tochter neu ausgeliefert wurde, hatte die Frau noch einen E36 compact. Das war die reinste Hölle, ohne eine Tube Gleitgel ging der Kinderwagen nicht in den Kofferaum. Beim Pampersbomber hat sie dann einen einfachen Test gemacht: sie hat mich jeden Samstag mit einem Vorführer von einem anderen Hersteller vorfahren lassen und probiert, ob der Kinderwagen ohne zusammenfalten *längs* reinzuschieben geht. Das funktionierte nur beim Touran und beim Scenic Grandtour. Inzwischen hab ich mich so an den Touran gewöhnt, dass wir schon den zweiten fahren.
  12. Ich fahre dienstlich nahezu täglich einen F11 520d und früher Dreier Tourings. Glaubt mir: dieser winzige Kofferraum ist nicht im Mindesten vergleichbar mit der riesigen Turnhalle eines Touran. Vor allem das Thema Stapelhöhe gewinnt ein echter Minivan haushoch. Die Sitzhöhe in einem Van macht es zudem extrem einfach, die Kinder in den Kindersitz zu hieven und anzuschnallen. Vom restlichen Preis-Leistungs-Verhältnis ganz zu schweigen. Ein neuer F11 kostet fast das Doppelte eines Touran, bei schlechterem Nutzwert.
  13. Ich wäre froh gewesen, wenn es dieses "Kackfass" schon vor ein paar Jahren gegeben hätte. Dann müsste ich als langjähriger BMW-Kunde und plötzlicher Familienvater nämlich jetzt nicht Touran fahren Im Übrigen, zum Thema Frontantrieb und Sportlichkeit: Ich hatte längere Zeit einen Mini Cooper S. Ich hab jetzt nicht bemerkt, dass der irgendwie unter dem fehlenden Heckantrieb gelitten hätte.
  14. BMW 115i - Lanz Bulldog Edition "Sachma, ich glaub mein Hydro klackert!" "Welcher - der eine oder der andere?"
  15. BMW hat nicht vom einzelnen Motor her gedacht, sondern ist von ganz anderen Fragen ausgegangen: - Man wollte einen kompletten Motorbaukasten entwerfen, mit massiven Gleichteilen über alle Zylinderzahlen und maximal Gleichteilen zwischen Diesel und Benziner. Aus Kostengründen und wegen der einfacheren Produktionstechnik (kein eigenes Werk mehr für die Dieselmotoren) - Die Motorenentwickler bei BMW sind seit längerem der Meinung, dass 500 cm³ pro Zylinder bei einem Verhältnis von Hub zu Bohrung von nahe 1 das Optimum sind - Die Entwickler gehen davon aus, dass jeder künftige Motor aufgeladen ist, vollvariable Ventilsteuerung hat und Benzindirekteinspritzung aufweist. Damit liegt die Literleistung solcher Motoren fest, und zwar um die 100 bis 130 PS Wenn man jetzt den Spieß umdreht und sagt: ich will einen Motor mit 120 bis 200 PS, dann landet man exakt bei einem Dreizylinder. Ein Vierzylinder mit der aktuellen Technik und max. 200 PS hätte einen Hybraum pro Zylinder von ca. 350 cm³ - das würde das Baukastensystem sprengen und nicht ins Gleichteilekonzept passen. Der Vierzylinder mit 2 Liter hätte dann so um die 180 bis 270 PS Man darf eines nicht vergessen: BMW wird ja mittelfristig auch neue 4-Zylinder und 6-Zylinder auflegen. Nur werden diese Motoren alle exakt den selben Hub und Bohrung haben, also auch 500 cm³ pro Zylinder. Der B37/B38 ist nur der erste Vertreter der Baureihe.
  16. Aus meiner Sicht gibt es 2 Gründe, warum die das machen: 1. Effizienz. Die interne Reibung ist bei einem Dreizylinder einfach viel geringer als bei einem hubraumgleichen Sechszylinder. Noch dazu ist er viel viel leichter. Der B38 ist nur 40 cm kurz. Das geht natürlich auch in den Fahrzeugverbrauch ein. Das Handling wird auch besser mit einer leichteren Vorderachse. 2. Kosten. 6 Auslassventile kosten eben nur halb so viel wie 12 Auslassventile. Der B38 ist zu 40 % baugleich mit dem B37 (Dreizylinder Diesel). Unter anderem werden die gleichen Kolben, Ventile und Lager verwendet. Auch die neuen 4- und 6-Zylinder nutzen alle die selben Teile und haben alle einen Brennraum vom 500 cm2. Die Motoren können alle auf der gleichen Linie gebaut werden. Die kleinen Dreizylinder passen auch problemlos in den Mini. VW baut die Dinger jetzt schon (EA211). Fragt sich nur, wann Audi sich traut, so ein Ding in den A4 zu bauen.
  17. Vielleicht gibt es ja bald einen Umbauthread. So klein, wie der Motor ist (40 cm kurz), braucht man im E30 ja praktisch nichts umzuverlegen Dann kann man zwischen Motor und Kühler im Motorraum stehen.
  18. Laut Automobilwoche kommt der B38 (1,5 l Dreizylinder, 120 bis 204 PS) ab 2014 auch im F30. Jetzt haben sie die Kunden also soweit. Wer ihn mal anhören möchte im Protoypen vom Einser: Ich finde, dass er schön rotzig und keinesfalls unangenehm klingt. Aber kultiviert ist freilich was anderes.
  19. Der Knall bei einem Auffahrunfall hört sich durch den Resonanzeffekt der Karosse meist viel schlimmer an, als der eigentliche Blechschaden dann ist. Ich spreche aus mehrfacher Erfahrung.
  20. Schau mal hier: http://www.griesmann.de/garagen.htm Die Garagen sind sehr sauber verarbeitet und relativ günstig. Es gibt enorm viele Konfigurationsmöglichkeiten, mit denen man auch "um die Ecke" bauen kann. Auch Doppelgaragen fast ohne Zwischentrennwand sind kein Problem.
  21. Ein dunkles Metallicblau bringt die eleganten, gestreckten Linien am besten raus, finde ich. Mauritiusblau (meiner z.B.) oder Royalblau stehen dem Cabrio schon hervorragend. Das Mauritiusblau changiert auch ganz leicht in der Sonne nach rötlich, ist schon ziemlich geil.
  22. Alchemist

    Gumpert insolvent

    Gut, das Heck sieht jetzt bisschen sowjetisch aus, aber sonst .... (ich glaube nicht, dass das jemals ein Produkt wird. Die Bilder sehen mir sehr computergeneriert aus)
  23. Alchemist

    Gumpert insolvent

    Also, das da fand ich viel interessanter: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/tm-concept-30-bodyshaping-fuer-alten-bmw-3er-5586038.html
  24. Alchemist

    Hättet ihr gewusst ...

    @realplayer: Zum Thema Reichweite - naja, man muss davon ausgehen, dass ABB "rund" 200 km meint, das heißt in der Praxis vielleicht auch nur 180 oder 170. Vielleicht haben die es auch nie richtig gemessen und einfach hochgerechnet. Davon abgesehen: Es gibt extrem viele Einflüsse auf die Reichweite, die man mit einem Batterie-Auto erreichen kann. Das geht schon los mit den Fahrwiderständen. Ein E30 hat nun mal vergleichsweise dünne Reifen und die Karosse hat wenige Querschnittsfläche. Schaut Euch mal moderne Elektroautos an, was die für schmale Reifen haben - das geht alles in den Luftwiderstand und den Rollwiderstand ein. Um noch eine einigermaßen ausreichende Aufstandsfläche zu haben, werden die Reifen dafür im Durchmesser riesig - so an die 22 Zoll. Gewicht ist der nächste wichtige Punkt, das ist richtig. Insbesondere im Stadtverkehr zieht es enorm Batteriestrom, wenn man ständig an jeder Ampel das gesamte Fahrzeuggewicht beschleunigen muss. Beim Bremsen bekommt man diese Energie nur selten zurück, die Schätzungen gehen zwischen 10 % (gemessen, VW) bis 30% (ca. theoretische Grenze). Ein E30 ist im Grundsatz ein leichtes Auto im Gegensatz zu heutigen Fahrzeugen, die natürlich auch mehr Sicherheitsausstattung mitschleppen. ABB hat damals auch recht leichte Batterien verbaut, die in der Energiedichte schon deutlich besser waren als heutige Lithium-Batterien. Was die Jungs aber nicht dazu sagen: für ein Serienfahrzeug braucht man eine ganze Ecke mehr an Sicherheitstechnik, das so genannte Batterie-Management-System. So ein BMS mit all seiner Elektronik und Klimatechnik wiegt schnell mal halb so viel wie die gesamte Batterie. Klar kann man bei einem wilden Prototypen die Hälfte davon weglassen - aber einen Crashtest mit 50 km/h Heckaufprall haben die ABB-E30 mit Sicherheit nie erlebt. Da möchte ich dann auch nicht auf 100 m daneben stehen. Und heutige Elektroautos haben sowas natürlich. Der letzt Punkt ist fast der schlimmste, obwohl er gern übersehen wird: Heizung und Klimatisierung. Ein PkW im Winter in Deutschland braucht eine Heizleistung von ca. 5 kW, damit der Fahrer nicht erfriert und die Scheiben einigermaßen frei bleiben. Das ist in etwas auch die Leistung, die eine Webasto-Standheizung so abgibt. Wenn man also unterstellt, man hat eine volle Batterie von 20 kWh und fährt im Winter damit 2 Stunden in der Stadt rum, hat man 10 kWh für die Heizung verbraucht - und damit die Reichweite effektiv halbiert. Und da rede ich noch nicht von Sitzheizung oder Heckscheibenheizung, Licht usw. In der Praxis ist es sogar noch schlimmer. Im Sommer dagegen hat man einen Klimakompressor, der auch schnell mal um die 4 kW zieht und auf den heute ja auch niemand mehr verzichten möchte. Natürlich haben die ABB-Dinger weder Winterbetrieb gesehen, noch hatten die Autos elektrische Klimakompressoren (die gab es damals noch gar nicht) Das sind halt die Grenzen der Physik, und das ist auch der Grund, warum es auf absehbare Zeit kein bezahlbares Elektroauto geben wird, welches eine realistische Reichweite von mehr als 100 km bei einigermaßen uneingeschränkten Nutzbarkeit hat. @newstyle: Was ist aus Wasserstoff und der Brennstoffzelle geworden? Also, vordergründig hat BMW es verkackt BMW hat lange Zeit auf 2 falsche Techniken gesetzt: erstens die Wasserstoffspeicherung als tiefkaltes Flüssiggas anstatt als Druckgas (wie das alle anderen machen). Zweitens hat BMW darauf gesetzt, Wasserstoff im ganz normalen Motor zu verbrennen anstatt ein Elektroauto mit Brennstoffzelle zu bauen. Ein Wasserstoffmotor unterscheidet sich eben aber doch ganz drastisch von einem Benziner, dazu kommen noch die Emissionsprobleme mit NOx. Am Ende war es Mist und BMW hat alle eigenen Aktivitäten eingestellt. Statt dessen hat BMW vor wenigen Tagen eine Allianz mit Toyota beschlossen. BMW erhält von Toyota Brennstoffzellentechnik, Toyota im Gegenzug von BMW Dieselmotoren. Ganz generell gilt: die Hersteller, die bei der Brennstoffzelle nicht aufgegeben haben, können heutzutage damit sehr vernünftige Autos bauen. Zu nennen wären z.B. Daimler, Toyota, Honda, GM. Das sind keine Labormuster, sondern Kleinserienfahrzeuge aus der ganz normalen Fabrik, die in Serien von mehreren hundert Stück gebaut werden. Man hat das Problem der Betankung gelöst (700 bar Kohlefaserdrucktanks), es gibt keine Einschränkung beim Kofferraum mehr oder im Winterbetrieb und die Dinger haben eine Reichweite von 400 ... 500 km. Technisch sind das "ganz normale" Elektroautos, die Brennstoffzelle an Bord lädt nur die Batterie nach. Die Autos haben eine ganz normale Straßenzulassung. Man kann einfach einsteigen, Zündschlüssel rein, Getriebe auf D, losfahren und die Stille genießen. Es hängt noch sehr entscheidend an den fehlenden Tankstellen, ähnlich wie bei den Erdgasautos.
  25. Alchemist

    Hättet ihr gewusst ...

    Wen es interessiert: hier sind ein paar Infos zu der Batterie, die damals verwendet wurde. Auf Seite 9 sieht man, wie riesig und schwer diese Kästen waren (der Grund, warum der E30 hinten so reinhängt). Die Leistungsdaten - ca. 25 kWh - entsprechen aber durchaus dem, was auch heute mit Li-Ionen-Batterien erreicht wird. ABB Hochenergiebatterie.pdf
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