Fail. Wenn man Bier meint, sollte nicht Gelumpe mit Krümeln gemeint sein. Das wurde im Osten früher in die Schleuse gekippt, Flockengerümpel eben. Der Höhepunkt allerdings wird erreicht, wenn man euer Krümelbier aus eimerähnlichen Gefäßen in Verbindung mit gekochten Bratwürsten (habt ihr keine Grills?), einer Substanz, die den Namen Senf nicht ansatzweise verdient sowie (dem an diesem "Mahl" einzig genießbarem) Brezeln genießen "darf". Kulinarische Folter, Gaumengraus erster Güte. Bahhh... Dann kommen wir zum glatten Gegenteil: Kölschtrinken: Reagenzgläser, gefüllt mit bierähnlichem Gebräu. Wahrscheinlich steht die Glasgröße hier im Verhältnis zum Geschmackserlebnis. Je weniger davon, desto kürzer eklig. Aufgrund meiner doch schon etwas längeren Erfahrung hinsichtlich des Bierkonsums ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle hinsichtlich Qualität ebenso feststellbar. Und je weiter östlich, desto besser wird das Bier. Beginnt in Sachsen und endet an der östlichen Grenze der Tschechei. Ist so, bleibt so. Abschließend empfehle ich dem geneigten Kenner einen Besuch im "U Fleku". http://de.ufleku.cz/restaurant/speisekarte