Mit der EU-Richtlinie meine ich, dass manche Kommunen gezwungen werden können, zu verhindern dass die Feinstaubbelastung für ihre Bürger zulässige Höchstgrenzen überschreitet. Kommen sie dieser Verpflichtung nicht nach, können sie meines Wissens nach europäischem Recht von ihren Bürgern verklagt werden. Wie auch immer man darüber denkt: die Einrichtung von Umweltzonen war eine Idee, wie die Kommunen dieser Verpflichtung vielleicht nachkommen könnten. Talker, die z.B. im Stuttgarter Neckar-Kessel wohnen, werden wohl bestätigen, dass dort an bestimmten Tagen im Jahr echt richtig dicke Luft herrscht. Jetzt kann man stundenlang über die Details streiten, wer wann wo fahren darf, das ist aber IMO nicht sehr sinnvoll, da sich zudem zunehmend herauszustellen scheint, dass die Umweltzonen die Feinstaubbelastung gar nicht wirksam reduzieren. Allerdings: über letztere Erkenntnis jetzt, wie z.B. der ADAC, in Freudentaumel zu verfallen, wird der Sache nicht gerecht. Es ist im Gegenteil bedauerlich für die Menschen, die in solchen Gegenden leben und atmen. Keine Frage, wenn die Zonen nichts verbessern, gehören sie wieder abgeschafft. Es wäre ein teurer Versuch gewesen, aber was kommt danach? Fahrverbote für alle, wie Anfang der Siebziger? Letztlich ging es in diesem Thread aber um eine Petition, weshalb ich mich beim TE für OT entschuldigen möchte.