ich vermute mal mit den Hydros wirst du gar nicht so verkehrt liegen, allerdings kann ich mir nicht vorstellen das es sich gefressen hat, sondern einfach die Membran im Hydroelement undicht/kaputt ist, so das es das Ventilspiel nicht mehr ausgleichen kann. Ist nur mal eine Vermutung, kann viele andere Ursachen haben. Iwis baut auch Schienen, da sie das aber noch nicht so lange machen denke ich nicht das du da Schienen für den m42 bekommen wirst. ich habe meine bei Bmw geholt, wenn man das Original mal genau anschaut erkennt man auch ein kleines Bosch-Logo im Aluguss der Schienen. Also ich würde mal bei Bosch direkt oder so fragen, wenn du sie nicht bei Bmw holen willst. Zum Thema Kettenverschleiß. Da ich fast ausgelernter Zweiradmechaniker bin hab ich schon viele verschliessene Ritzel Kettenräder Ketten Kettenblätter und was weis ich nicht noch alles gesehen. Extrembeispiele werde ich jetzt keine nennen, da diese hier wohl eh nie auftreten werden, aber allgemein ist wichtig dass wenn wieder alte Komponenten (in meinem fall z.B. die Nockenwellenräder) wieder verbaut werden vor der Demontage die Innenlasche bzw. Außenlasche auf dem Ritzel gekennzeichnet wird. Das hat den Hintergrung das die Innenlasche immer einen leichten Grad auf das Kettenrad zieht da diese sehr nah am Ritztel läuft und bei eigenschwingung die Innenlaschen immer etwas am Kettenrad schleifen und dadurch einen Grad auf das weichere Kettenrad zieht. Setzt man nun die Kette bei der Montage um einen Zahn versetzt auf das Rad kann die Innenlasche nicht ganz drauf rutschen da der grad im weg ist und wird so zu kurz, Da im Kettentrieb genug Rserven an Kettenlänge vorhanden sind wird dies wohl eher nicht passieren, ein abspringen der Kette kann ich mir da aber schon eher vorstellen, wobei dafür ja die Führungsschienen da sind, aber man weis ja nie......... Besonders wichtig ist des aber glaub ich eh nur beim Umlenkritzel und Nockenwellenrad die diese um ein vielfaches kleiner sind als die Nockenwellenräder und daher auch schneller verschleißen da weniger Zähne gleichzeitig im Einsatz sind (auch wenn die Nockenwellen einen kleineren Umschlingungwinkel als das Kurbelwellenritzel haben). Bei der Kette gibt es im Zweiradsektor spzielle Kettenverschleißlehren die nichts anderes machen als den Abstand zwischen fünf oder teilweise sechs Hülsen die auf den Kettennieten sitzen zu Messen und so vom Außgangszustand sagen können ob die Kette an der Verschleißgrenze ist oder nicht. Da der Kettenantrieb bei Kfz´s aber eher selten ist denke ich gibt es für solche Mittel keinen Markt und werden deshalb auch nicht hergestellt, da es einfach billiger und wirtschaflicher und sicherer ist einfach eine neue ein zu bauen. Im allgeimeinen würd ich also sagen wenn mit dem Fingernagel an den Seiten der Räder kein Grad zu spüren ist kann man sie wieder verbauen, sollte aber jeder selber wissen ob er es trotzdem neu macht um kein Risiko einzugehen oder es als gut befindet und wieder verbaut (kommt auch auf das eigene ermessen an und was am Motor alles gemacht wurde) je nach dem würde ich dann auch entscheiden. Kette würd ich immer neu machen da recht günstig. Wobei diese wohl auch geringen Verschleiß hat da sie gekapselt in einem Ölbad läuft und keine Einflüsse von außen wie z.B. eine Motorradkette hat (Hier wirkt der Dreck der von der Straße kommt wie schleifpapier auf der frisch gefetteten Kette und treibt demnach den Verschleiß extrem an. Deshalb ist heir ein Kettenwechsel auch spätestens nach 15.000 Kilometer fällig, dies aber nur mal so zum vergleich was eine Steuerkette halten muss............