Da der Motor ja wie gesagt schon zerlegt ist bekommt der greinigte Block hier gerade einen neuen Anstrich, natürlich Original in schwarz Hier die Ventile die nach dem Glasperlstrahlen gerade mit 1000er Nassschleifpapier in der Drehbank behandelt wurden und anschließend noch mein sehr feiner schleifpaste endbehandelt wurden Zum Kopf ist erstmal zusagen das er als erstes Glasgeperlt wurde um ihn sauber zu machen, anschließend ging er zum planen, Ventilführungen bleiben da sie noch völlig im Toleranzbreich sind und der Motor eh erst eine Laufleistung von etwas über 130.000 hatte. Nach dem der Kopf nun Geplant ist um später 100% Dicht zu sein haben wir uns dran gemacht die Ventile einzuschleifen. Ventilsitzringe wurden nicht Nachgefräst da sie einfach zu gut aussahen und unserer Meinung nach kein Handlungsbedarf besteht. Nach dem alle Ventile eingschliffen waren haben wir uns an das Auslitern der Brennräume gemacht. Dieser Arbeitsschritt ist wichtig um später auf allen Zylindern das gleiche Verdichtungsverhälniss zu erzielen. WD40 eignet sich super als Messmittel in unserem Fall 0,05ml genau. Hier nochmal in der Nahaufnahme. Ventile und Zündkerze müssen dazu natürlich montiert bzw. in meinem Fall Ventile nur rein gesteckt sein. Auf die geplante Fläche nun ein passendes Stück Acrylglas mit zwei passenden Bohrungen legen (ein Loch zum Befüllen des Brennraums und das andere zum entlüften) Als Dichtmittel zwischen Glas und Kopf eignet sich Fett besonders gut. So zum Schluss nochmal die frisch eingeschliffenen Ventile unter dem Mikroskop begutachtet. Schön zu sehen war wie die Oberfläche sich nach geduldigem einschleifen nocheinmal verändert. Nun kann der Kopf eingentlich wieder zusammengesetzt und auf den Einbau warten. evtl. müssen noch Anpassungsarbeiten der Dichtungen des Ansaugflansches gemacht werden. Kanäle werden auch noch von groben Gussgraten befreit. Soweit so gut hoffe es war bis hier schon recht interessant zu Lesen wie es zur Zeit steht.