Hallo Franko, natürlich habe ich mir Gedanken darüber gemacht. Da ich nicht die möglichkeit habe das ganze auf einer Flowbench zu messen habe ich auch lediglich an der Ansaugseite gearbeitet, hinter den Klappen ist nichts verändert, da ich wie gesagt auch nicht die möglichtkeit habe es zu testen und es auch beim "optimieren" in gewisser Maßen bleiben soll.Kanäle wurden auch nicht Bearbeitet nur Gussgrate entfernt aber keine Spur von Aufspindeln etc. Habe hier mal was von einer Internetplattform mit den 4 Ringen rauskopiert, klar ist das nicht eins zu eins auf Bmw übertragbar aber die Drosselklappe ähnelt die dem m42 schon sehr. Die Seriendrossel der 5 Zylinder Saugmotoren läßt sich durch folgende Maßnahmen meß.- und spürbar im Durchlass verbessern 1. Durch Entfernen des Keils auf der kleinen 35mm Klappe (eine passende kleine Klappe ohne Keil läßt sich z.B. von einer DK vom Golf 1 GTI oder Audi Typ 81 5E besorgen und einfach gegen die vorhandene mit Keil austauschen). Tipp: Der paßende Durchmesser der kleinen Klappe (35mm) läßt sich an einer Eingestanzten "8" auf der Klappe erkennen. 2. Durch Polieren des Drosselklappeninnenteils und glätten der Übergänge vom Guß zu den Bohrungen der Klappen 3. Anfasen der Kante an der Saugseite der Drosselklappe 4. Anspitzen des Stegs zwischen kleiner und großer Klappe (siehe 2. Bild) Hier mal ein Bild der Serienmäßigen Drosselklappe im direkten Vergleich zu einer bearbeiteten Drosselklappe http://www.20v-sauger-tuning.de/drosselbearbeitung.jpg http://20v-sauger-tuning.de/Drosselklappe2.jpg Bearbeiteter Steg zwischen beiden Klappen Bei der Prüfung der Seriendrosselklappe sowie der bearbeiteten Versionen auf einem Strömungsprüfstand / (Flowbench)kamen folgende Werte heraus (gemessen von Mt-tec):Ausgangsbasis: VAG 52mm/35mm Drosselklappe (Werte gelten bei delta p = 1000 Pa) 1.) mit Keil (absolut original) 399 kg/h 2.) ohne Keil (ansonsten original) 444 kg/h 3.) ohne Keil geweitet und poliert 464 kg/h Es läßt sich deutlich erkennen, das allein das Entfernen des Keils der kleinen Klappe schon eine deutliche Verbesserung des Durchlasses mit sich bringt, die sich durch das Anpassen und Polieren der Bohrungen nochmals steigern läßt. Luftbedarf:Wenn wir uns einmal den theoretischen Luftbedarf eines 2,3L Saugmotors vor Augen führen (siehe Tabelle), ist deutlich zu erkennen, das die Seriendrosselklappe ohne Bearbeitung bei einem angenommenen Füllungsgrad von 85% nicht einmal in der Lage ist den Luftbedarf des Serienmotors zu decken, und somit der maximal möglichen Motorleistung im Wege steht. Deshalb ist die Bearbeitung für den 2,5l Umbau eigentlich Vorraussetzung.theoretischer Luftbedarf Formel: Hubraum [ccm] X Drehzahl [rpm] X Wirkungsgrad X Luftdichte [kg/m³] X 0,00003 [Konstante] = Luftmasse 2,3L 20V 7A2309 ccm X 6000 rpm X 0,85 X 1,2 kg/m³ X 0,00003 = 423,93 kg/h2309 ccm X 6500 rpm X 0,85 X 1,2 kg/m³ X 0,00003 = 459,3 kg/h2309 ccm X 7000 rpm X 0,85 X 1,2 kg/m³ X 0,00003 = 494,58 kg/h2,5L 20V 7A2501 ccm x 6100 rpm x 0,85 x 1,2 kg/m³ x 0,00003 = 466,83 kg/h2501 ccm x 7000 rpm x 0,85 x 1,2 kg/m³ x 0,00003 = 535,71 kg/h Durchlassfläche: Durchlassfläche der Klappen: Durchgang große Klappe (52mm) = π x d² / 4 = π x 52mm² / 4 = 2123,71mm² Durchgang kleine Klappe ohne Keil (35mm) = π x d² / 4 = π x 35mm² / 4 = 962,11mm² Gesammtdurchgangsfläche (52+35) = 2123,71mm² + 962,11mm² = 3085,82mm² Fläche der Stege: Fläche 52mm Steg = 52mm x 7,5mm = 390 mm² Fläche 35mm Steg = 35mm x 7,5mm = 262,5mm² Gesamtfläche (kleiner + großer Steg) = 652,5mm² max. Durchlassfläche durch beide Klappen: Gesammtfläche der Klappen - Gesammtfläche der Stege = 3085,82mm² - 652,5mm² = 2433,32mm²,