Natürlich kann und muß er den Sachverhalt anzweifeln, wenn er sich sicher ist, nichts falsch gemacht zu haben. Was mir nur immer tierisch auf den Zeiger geht, sind ebensolche Aussagen wie die von mir oben zitierte. Da wird sofort nach dem Anwalt gebrüllt, viel Tamtam um nichts, klar, die Gerichte sind ohnehin unterfordert. Außerdem läßt seine Aussage, er habe da "nicht so drauf geachtet", "weiß nicht, wie schnell ich war" den naheliegenden Schluß zu, daß es wohl doch etwas oberhalb der 70 war. Dann ist plötzlich die Rede von Überholvorgängen... Egal, unter Pech gehabt verbuchen, weiter gehts. Aber man muß sich nicht wundern, wenn die Rennleitung immer unfreundlicher wird, weil sie ständig von Leuten angepißt wird, die einfach nicht einsehen, daß sie `nen Fehler gemacht haben. Schuld sind immer die anderen, klar, wenn man nicht schwimmen kann, liegts auch an der Badehose...