na ja, ist ja kein (über-)lebenswichtiges Instrument! Kleine Anekdote dazu: Im Winter 2002 bei -20°C stand meine Anzeige nach dem Anlassen auf Vollausschlag Was nun? Ich muss in die Arbeit und riskiere es, dass der Motor Schaden nimmt. Nach 10km fiel die Nadel runter auf den ersten Strich und hat sich dann ordnungsgemäß auf den weiteren km auf Mitte hochgearbeitet. Puh; also alles paletti! Dieses Forum und und sein ganzes Wissen kannte ich damals noch nicht. Mit steigenden Außentemperaturen war der Spuck erst mal vorbei; korrekt arbeitende Anzeige. Also kein Handlungsbedarf. Erst 2008 bei 25°C im Schatten ging es los, dass die Nadel bei betriebswarmen Motor zwischen Mitte und Vollausschlag zu hüpfen anfing. Auch nicht weiter schlimm; ein Klopfen aufs Amaturenbrett hat sie wieder auf Mitte befördert. Dann wurde der Kühler undicht (Steinschlagschaden an den Lamellen) und hat auf 100km ca. einen Schoppen an Kühlflüssigkeit verloren. Da hat auch das Klopfen nix mehr genützt; nur nachfüllen. Neuer Kühler, neuer Thermostat und neue Viscokupplung; die Nadel hat bei hohen Außentemperaturen wieder das Hüpfen angefangen. Also das KI ausgebaut und erstaunt festgestellt, dass auf dem Bolzen überhaupt keine Mutter mehr vorhanden war. Mutter drauf und das Problem war erledigt. 2 Jahre später wieder die gleichen Anzeichen; diesmal paralell auch die Tankuhr, die fröhlich ihre Sprünge zwischen Null und 20L veranstaltet hat. Nix großartiges, aber halt nervend. Also wieder das KI raus; an der Tankuhr keine Mutter und die an der Temperatur locker. Den beiden Stehbolzen hab ich dann eine kleine Krallenbeilagscheibe verpasst und eine selbstsichernde Mutter drauf. Seitdem ist Ruhe im Cockpit Gruß Jochen