capo
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Ich bestreite ja nicht, dass es so negativ laufen kann. Ich behaupte aber: Es hängt von einem selbst ab. Als ich meine letzte Freundin acht Wochen kannte, ist sie zu mir gezogen, acht Monate später haben wir geheiratet. 18 Jahre später sag´ich: Der beste Deal meines Lebens. Erinnert mich an eine alte Kampagen für BETON: "Es kommt drauf an was man draus macht" Gruß Capo
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Wenn man diese "Schnee=Salz=Rost" Überlegung spinnen wollte, müste man natürlich fragen in welcher Region der Schweiz das Auto die meiste Zeit seines Autolebens verbrachte: Oberengadin einerseits, Tessin andererseits, das ist klimatisch so vergleichbar wie das Oberallgäu zur Costa del sol. Gruß Capo
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Ja, Alles richtig was Du schreibst. Die Verstorbene trifft keine Schuld, der Autofrahrer wird hoffentlich hart bestraft werden. Und natürlich ist es egal welchen "Hintergrund" der Autofahrer hat. Ich hatte ja geschrieben: Mein Sohn, der, von der Herkunft her, auch "Herrman Treudeutsch" heißen könnte, ist genauso ein "Idiot". Das ist ja einer der bedrückenden Aspekte für mich. Worum es, wenn man versucht tiefer zu schauen, meines Erachtens wirklich geht ist: Zu einem Verkehrsunfall gehören leider zwei: Der Erste, der sich nicht regelkonform verhalten hat, der demzufolge die "Schuld" hat, rechtsstaatlich und moralisch dafür auch verurteilt wird. Der Zweite, der sich regelkonorm verhalten hat, der daher sachlich und rechtlich "Schuldlos" ist, der Opfer ist, der die Entschädigung zu Recht bekommt, der aber, weil der "Keine Reserve" hatte, nicht in der Lage war das Fehlverhalten des Anderen zu kompensieren. Das eigene Verhalten, wenn ich gut bin, muss Raum bieten um die Fehler des Anderen weitestgehend folgenlos zu halten, zum Beispiel: Wenn der Andere mir die Vorfahrt nimmt, bin ich im Auto langsam und aufmerksam genug, persönlich aber schnell genug um durch eigenes Bremsen den Crash zu vermeiden. Und es könnte eben so sein, dass die bedauernswerterweise Getötete eben genau diese "Reserve" nicht bot und in den Unfall hineingestolpert ist ohne irgendwas zu dessen Abwendung noch beigetragen zu haben. Keine Ahnung. Bedrückend. Man kann sich nicht oft genug vor Augen halten dass man näherungsweise jeden Tag irgendwem versehentlich die Vorfahrt nimmt und dieser hoffentlich langsam fahrend, aber gedanklich schnell, sich blitzartig in sein ABS stellt bevor es kracht. Und ein weiterer, bitterer Aspekt ist eben dass man in jungen Jahren noch diesen zynischen "Wenn´s hinten kracht, gibt´s vorne Geld" Gedanken im Hinterkopf hat, dazu neigt irgendwie finanziell von den Fehlern anderer im Zweifel zu profitieren. Erwachsen ist man erst dann wenn man erkannt hat, dass es nur darauf ankommt, dass alle gesund zu Hause ankommen, das es hingegen Scheißegal ist wer Vorfahrt hatte, wer hätte halten müssen...... Gruß Capo
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Die junge Frau hatte hier in Dortmund Abitur gemacht: Am Samstag waren deshalb die Todesanzeigen in den Lokalzeitungen zu lesen. Todesanzeigen mit Portraitfotos. Sie muss schon recht attraktiv gewesen sein. In Dortmund lebend hat sie ihre Schwester in Nürnberg besucht. Und da könnte die Mitursache liegen die neben Pit-der-Mohr auch andere hier m.E richtigerweise für möglich halten. Jung, fröhlich. unbedarft, ganz sicher auch stets angemessen umschwärmt, Abitur bestanden, auf Besuch bei der Schwester, super Stimmung, Knopf im Ohr, Flaniermeile und vor allem eben: Keine Ortskenntnis. Die wusste nicht dass diese 60m breite Flanierstraße eben auch "Aufmarschstrecke" geblieben ist. Dass dort junge Alexeis ihren Audi oder Bmw mal so richtig laufen lassen. Showtime, Showstrecke, Hobbytuners Rennstrecke, nicht nur Skaters Paradise und Kontakthof für die Jungendlichen. Hier in Dortmund wäre es vielleicht nicht passiert weil sie sich da auskannte. Die Strecke am Phoenixsee ist vergleichbar dieser "Breiten Straße" in Nürnberg: Alle ortskundigen jungen Menschen wissen das am Phoenixsee nicht nur rumgealbert und kontaktet wird, sondern das da auch mal richtig Gas gegeben wird und es für Skater mit Knopf im Ohr gefährlich sein kann. Sorglosigkeit wegen Unkenntnis des Terrains und der dort üblichen Aktivitäten dort. Fehleinschätzung des Geländes. Könnte eine Rolle gespielt haben. Und jetzt gehe ich wieder raus: Die Felge geradeklopfen die mein Sohn (Jahrgang 96, Gymnasiast, wie die Getötete) gegen meinen dringenden "Rat" gestern am Phoenixsee im Übereifer geschrottet hat. Zum Glück nur eine schwarze Stahlfelge auf dem SEAT Leon FR. 160PS tun zu jungen Männern einfach nicht gut. So wenig wie große BMW die blitzschnell auf 150km/h beschleunigen. In der Art des Herganges, des Versagens exakt das Gleiche wie in Nürnberg: Junger Mann auf der "Flaniermeile" hat zu viele PS, gibt auch angesichts der vielen Girlies dort zu viel Gas. Glücklicherweise stand keine Ortsunkundige im "Weg" und es blieb beim Felgenschaden.... So bitter wie das ist. Nachdenkliche Grüße aus Dortmund Capo
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ja, genau so ist das wohl. Wenn man sich gefühlt 1000 Stück "Mein B20 ist zu langsam" Threads durchliest fällt einem auf: Die Einen jammern das das Ding quasi überhaupt nicht fährt. Die Anderen schreiben, vereinfacht: Eigentlich fährt er ganz fröhlich, spritzig und munter, von der Art der Leistungsentfaltung und im Gesmateindruck sehr ä h n l i c h dem 2,5 Liter. Meine Erfahrung ist die Letztere: Munteres, lebhaftes Gebrause, freies gieriges Hochdrehen, deutlicher Drehmonentbuckel=Leistungsanstieg um 3700U/min, sicheres Erreichen des Drehzahlbegrenzers im letzten Gang, solange das Dach geschlossen ist. Ich schließe aus diesen ganz deutlich unterschiedlichen Beschreibungen, dass es zwei Zustände beim B20 gibt. Den intakten und den irgendwie beeinträchtigten. Und wenn man nun wissen will "welchen" man fährt: Einfach auf die Autobahn, die Höchstgeschwindigkeit checken: Was im Schein steht wird mit intaktem Motor und relativ kurzem Anlauf sicher erreicht. Beim Cabriolet, mit serienmäßigen Setup muss der Begrenzer nach kurzem Anlauf fröhlich stottern. Diejenigen die von den "beeinträchtigten" Motoren berichten, schreiben auch immer, dass der typische Drehmomentanstieg nicht (Mehr) spürbar ist. Beim intakten B20 ruckt es gut und spürbar den Kopf gegen die Kopfstütze. Zumindest im zweiten Gang noch. Was nun aber die Gründe für den Leistungsverlsut an den "Beeinträchtigten" ist: Keine Ahnung. Gruß Capo
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Ja, exakt so. 1980 stand man als Führerscheinneuling ehrfürchtig neben einem 911er der als SC unerhörte 204 PS hat. 200 PS hat heute ´ne 1000er BMW serienmäßig. Gruß Capo
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Ja, das war so. Und wenn man dann noch bedenkt dass dieser allerorten bis heute hochverehrte C20XE im Bestpunkt den seinerzeit höchsten Weltrekord-Wirkungsgrad (=Niedriger Kraftstoffverbrauch) hatte, dieser Wirkungsgrad (37% mit Kat, 38% ohne Kat) auch von diesen heute so gehypten kleinen, downgesizten 3 und 4-Zylinder 1 Liter Turbobenzinern nicht signifikant übertroffen wird, dann fragt man sich doch welchen Fortschritt der Motorenbau in den letzten 20 bis 25 Jahren wirklich gemacht hat. Bei den Autos insgesamt und allgemein ist der Fortschritt riesengroß. Das kann auch der fanatische Altautoliebhaber nicht bestreiten. "Passive Sicherheit" ist für mich da das wichtigste Stichwort. Meine Kinder sollen den E30 nicht fahren: Kein ABS, ESP, keine Airbags, kein Dach, kein Bügel, keine sonstwie hochschießende Schutztechnik beim Überschlag. Als mein Sohn (17 Jahre, kein Führerschein, dafür mit seinen Freunden dem Alkohol alterstypisch zugetan) sich letztes Jahr entschloss eines meiner Autos zu stibitzen, dabei kurzdrauf in einen Betonmischer krachte, (Tacho blieb bei 70km/h stehen) da war ich froh, dass die Jungs einen meiner Dacias genommen haben. Alle Airbags auf, Auto Schrott, Jungs unverletzt. Aber: Wo ist der Fortschritt bei den Benzinmotoren? Weiß das jemand? Und jetzt bitte nicht das Stichwort "Abgasreinigung". Das Thema war mit Euro 2 = 97% Entgiftung eigentlich gegessen. Die Verbesserungen seit Euro 2 betreffen die letzten 3% Schadstoffe. Kommt Jungs: Wo ist der Fortschritt bei den Benzinmotoren seit 1988 und Euro 2 ? Am Beispiel der beiden OPEL Motoren C20XE und C20LET. Wer kennt was Besseres? Gruß Capo
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Man muss doch zunächst mal isolieren: Kommt das vom Antriebsstrang oder nicht? Ich würde daher losfahren, bis 50km/h beschleunigen, dann vom Gas gehen und auf "N" schalten. Wenn das Rasseln noch da ist: Motor ausschalten und rollen. Ist das rasseln dann immer noch da oder nicht? Ist das Rasseln Motordrehzahlabhängig oder Geschwindigkeitsabhängig? Oder Keines von Beidem? Dass muss man doch leicht feststellen und benennen können? Hört man das Rasseln auch im Stand. Vor dem Auto stehend, vorn Gas gebend.? Das kann doch nicht so schwer zu isolieren/lokalisieren sein? Gruß Capo
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Langweilig find ich ´s nicht. Für mich neu ist, dass der Fahrer immer im großen Gang auf die Abzweigung zufährt, bremst und dann erst nach passieren der Langsamstelle herunterschaltet. Macht man das so im Rallysport? Ich dachte es sei richtig während des Bremsens schon herunterzuschalten, im kleinen Gang durch die Biegung zu orgeln. Fragen über Fragen. Schön find´ich auch wie er beim losfahren die Kupplung schleifen lässt damit Drehzahl in die Fuhre kommt. Wie bei seinerzeit bei ner Kreidler-Florett oder ähnlich. Das die Kupplung das aushält... Gruß Capo
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Ja, bombastisch schön anzuhören. Im Vid. schön anzusehen die Fahrerei. Aber als realer Beifahrer würde ich mich, wegen der vielen Zaunpfähle und Telegrafenmasten, einkoten vor Angst dass der Karton mal überaschend quer kommt und mein Leben zu Ende wäre..... Gruß Capo
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Also, ohne jetzt klug tun zu wollen: Hier kann man allerorten nachlesen dass etwas mehr Ventilspiel das tickernde Motor g e r ä u s c h zwar verstärkt, Laufruhe und Leistung aber eher zunehmen. Hinzu kommt, dass etwas zu großes Ventilspiel tendenziell ungefährtlich ist. Da geht nichts kaputt. Also: 030 und 035 zerstören den Motor nicht. Und, zugegeben dämliche Frage: War der Motor denn auch kalt, richtig kalt, als das Ventilspiel eingestellt wurde? Und wurde der Motor ein bischen weiter bewegt, durchgedreht, beim Einstellen der 12 Ventile. weil man ja nicht alle Ventile in einer Kurbelwellenposition "frei" bekommt. Ist das so gemacht worden? Und, nein, ich will wirklich nicht so tun als ob ich die allergrößte Ahnung davon hätte. Nur: Ich kenne die Anfängerfehler beim Einstellen der Ventile weil ich sie alle schon selbst gemacht habe. Ich erinnere mich gern daran dass mir beim ersten Einstellversuch eine dieser Feststellmuttern durch diesen Ölkanal senkrecht herunter bis in die Wanne fiel.... (Kling, Klong, Klang!) Gruß Capo
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Erstmal "Falschluft" ausschließen: Deckel fest, Schläuche drauf, Schellen anziehen. Sitz des Öleinfülldeckels kontrollieren. Gruß Capo
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Versteh ich jetzt nicht: -Schüttelt er s e i t Du versucht hast die Ventile einzustellen? Dann würde ich mal schauen ob diese Kurbelhausentlüftung, dieser Schlauch, oben am Deckel, wieder aufgesteckt wurde. -Oder schüttelt der schon immer? -Echtes "Schütteln" oder eher sägender Leerlauf? Gruß Capo
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...ja, Reifen deren Flanken sich in Falten werfen wie an einer zerknitterten Plastiktüte.....
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Interessante Sachen, informative Beiträge. Keine Frage. Wie funktioniert das, wenn ich ein auf Gummireifen befindliches Fahrzeug mit 6G beschleunigen will, da brauche ich doch auch einen Reibwert "My" von 6 ? Bei der Formel1, da versteh´ich das, da haben die ja Abtrieb, Downforce, durch die großen Flügel, zumindest wenn genug Geschwindigkeit da ist. Nur so sind auch die hohen Kurvengeschwindigkeiten realisierbar dort. Aber aus dem Stand, wenn das Ding, der Dragster, noch keinen Abtrieb hat, wie übertragen die da die Antriebskraft durch das Reibungspaar Gummireifen/Asphalt. Beim normalen Auto, mit normalen Straßenreifen darf man von my 1.0 unter guten Bedingungen, das heißt auf Beton, ausgehen, mehr ist es nicht. Auch beim konventionellen Motorrad ist es so: my 1.0. Mehr Motorpower wird, nur noch in wirkungslosen Wheelspin umgewandelt. Deswegen kann keiner mit dem Bike auch nur in die Nähe von 1G kommen beim Beschleunigen oder bremsen. Es bleibt spannend hier Gruß Capo
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...was hier berichtet wird, Autos die in 9 Sekunden von 0 auf 300km/h beschleunigen: Unfassbar für mich. Wie oft schalten die dafür? Wieviele der 9 Sekunden werden noch mit Schalten verbraucht? Weil, bei diesem rosa Audi, da sieht man schon, dass der relativ viel schaltet und das das seine Zeit jeweils braucht. So n Lastschaltgetriebe scheint der nicht zu haben, oder? Geht der vom Gas, wird da der Ladedruck abgeblasen? Nein, oder? Das ist bei den Bikes einfacher: Die Augen geradeaus, Schaltblitz abwarten und dann den Schaltautomaten antippen. Nur zweimal bis 200Km/h. Das Gas bleibt stehen, die Kupplung wird nicht bedient. Unfassbar, für mich, das ein Auto in 9 Sekunden auf 300 sein soll. Auf dem ersten Drittel, bis 100km/h rauchen die Räder und die Kupplung, von 100-200km/h müsste es vergleichsweise entspannt gehen, aber von 200 auf 300, dort wo bei 99% aller Autos die Beschleunigung irgendwann gegen Null läuft, da muss das 9 Sekunden-Auto immernoch mit Erdbeschleunigung beschleunigen. Gegen den Fahrtwind. Außerhalb dessen was ich mir vorstellen kann. Hat jemand noch Zeiten von den Formel eins, seinerzeit in den achtzigern, als die im Training den Laderuck auf über 1000PS hochdrehen konnten? Gruß Capo
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@kartracer: Danke für´s einstellen. Ja dramatisch und beeindruckend. 9,28sekunden für 0-195km/h, steht da zu lesen in dem einen Vid. Donnerwetter. Wofür braucht er jetzt die besagten 8,5 Sekunden, die in einem anderen Vid. zu sehen sind. Viertelmeile oder was? Gruß Capo
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Schönes Video, danke für´s einstellen. Aber Du hast selbst gesehen: -Der Biker rechts hatte einen ordentlichen Start, kam ganz gut mit, mit dem Auto, konnte sehr bald aber nicht mehr folgen, wegen zu wenig Leistung. -Der linke Biker hatte mehr Motowpower, hat aber den Start voll versaut, konnte dafür in späterem, höherem Geschwindigkeitsbereich wieder aufschließen, Boden gut machen. Das Motorradfahren, das Beschleunigen, gerade unterhalb von 150km/H und oberhalb von 150PS, ist bei älteren Bikes ohne Traktionskontrolle Mutprobe, Übungssache und auch ein bischen Glückssache. Wer will schon gern die Kontrolle verlieren? Dazu kommt auch Unkalkulierbares: Wenn man dreimal richtig Dampf gemacht, aus dem Stand heraus, dann fängt die Kupplung an zu rupfen und der vierte Start sieht aus als wenn man parkt. Und: Ich nehm´euch ja viel ab, aber dass der Audi in 8,5sec. auf 280km/h beschleunigt, das ist ein bischen schwer zu glauben. Das wären schmale 6/10tel über der Erdbeschleunigung. Gibt´s da ein Video? Aber auf den 8,5 sek bis 280km/h will ich nicht herumhacken, die wären sowieso kaum zu fassen. Aber allgemeiner: Welche Autos können unter rund 19 Sekunden auf 300 beschleunigen. Ich wüsste jetzt keines. Vielleicht liegt das aber auch nur außerhalb meines Vorstellungsvermögens. Bitte um Auskunft. Gruß Capo t
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Ich will die Zeiten die du für verschiedene Autos und Geschwindigkeiten nennst nicht bestreiten, ich war ja nicht dabei. Du musst aber dagegen die reinen, blanken Zahlen sehen welche heutige Großserienbikes regelmäßig, vom Anfänger locker und wiederholt reproduzierbar, in den Aspahlt stanzen. Und u n t e r 7 Sekunden von 0-200km/h, oder um 19 Sekunden von 0-300km/h, da gibt´s einfach nix auf vier Rädern was da auch nur näherungsweise mithält. "Formel eins" weiss ich jetzt nicht. Bugatti Veyron jedenfalls nicht. Da gibt´s auch tolle Videos, z.B mit Mathias Malmedy. Wo er meint mit so ner "Geiger-Corvette" um 700 PS irgendwas ausrichten zu können gegen eine serienmäßge 1000er BMW. Keine Chance. Hinzu kommt ja noch: Heute haben die großen Mopeds neben ABS auch Traktionskontrolle, Schaltautomat und "Neigungssensor". Da kann man sich aussuchen wie hoch das Vorderrad steigen soll beim Beschleunigen und die Elektronik regelt das in Millisekunden. Vor zwanzig Jahren war es noch was für Mutige ein Bike mit auch nur 100PS mal an der Ampel so richtig ranzunehmen. Wer hatte schon Bock auf eine schwer beherrschbare Mischung aus Wheelspin hinten und steigendem Vorderrad? Es gibt tendenziell nichts auf vier Rädern was so geht wie ein Bike ab 170PS. Das ist ´ne langweilige Frage des Leistungsgewichtes. Gruß Capo
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...ich will jetzt nicht allzusehr klugscheißen, aber 260Km/h fährt m. E. keiner auf dem Motorrad aufrecht. Bei schmalen 160km/h ist nach meiner an der Stelle wirklich ausgiebigen Erfahrung weitestgehend schluss mit der aufrechten Haltung. Bei deutlich über 160km/h, zumindest auf einem Naked Bike, zerrt der Wind so am Oberkörper dass man über die Arme beginnt Unruhe in den Lenker, dadurch in die ganze Fuhre zu bringen. Sich bei über 200km/h aufzurichten, dass macht man meistens nur um einen Abbremsvorgang zu unterstützen. Ganz im Ernst. Und wo wir grad´bie diesen "Wer ist am schnellsten"-Debatten sind, da muss man klar sehen, das nichts mit vier Rädern bis 300km/h so geht wie ein modernes 200PS Bike. Da limitiert nur noch der eigene Mut oder Verstand ob man übliche 7 oder "lw" 8 Sekunden bis 200 braucht. Wem es nur darum geht der schnellste zu sein, der kann das für relativ wenig Geld auf zwei Rädern einfacher haben. Eine gebrauchte, 15 Jahre alte Hayabusa reicht da schon. Schmale 170PS reichen für absolut Alles, was da sonst so unterwegs ist. Da braucht man noch nicht einmal runterzuschalten um vorn zu bleiben. Zumindest bis Tempo 300. Gruß Capo
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.... Jau: Alles unter 250PS taugt heutzutage nur noch für unterprivilegierte Hausschweine. So ne schmale, sechzylinderige 170PS Nähmaschine ist da, z.B. für einen angehenden KFZ Mechatroniker, spätestens im 2.Lehrjahr, ein absolutes "No go"...... Da hilft nur: "M50 ins Coupe´ packen", "Zum Turbo greifen weil `300PS im E30 sehr sehr schnell lw werden", "es deshalb zunächst bei unanfällligen 350PS belasen". "Klein anfangen und sich dann später Hocharbeiten". Wobei ich jetzt wegen des Worte "Belasen" schon wieder totale Fehlassoziationen habe.... Genug gestänkert. "Viel Erfolg" bei dem Projekt wünscht Der Capo
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Ja, volle Zustimmung. Genau diese Termini: Reinhauen, reinhängen, reinpacken, reinklatschen, da hab ich sofort so ein Vorurteilbefrachtetes Bild des "Monteurs" vor Augen.... Sorry Gruß Capo
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Für mich jetzt mal bitte zur Erklärung: M50 + Turbo im E30: Wie geht das mit der Eintragung? Soll das eingetragen werden? Oder eher nicht so? "Eher nicht so" bedeutet nach meiner Erfahrung: Jeder Polizist der den Deckel aufmacht nimmt einem das Ding weg und man geht zu Fuß nach Hause. Ein paar Wochen später kann man sich sein Auto, teilweise von der DEKRA oder ähnlich in Teile zerlegt und in Kartons verpackt, wieder abholen. Auf´m Hänger. Gegen das entsprechende Entgelt für Ersttransport, Standgebühr, DEKRA-Gutachten für die Anzeige plus Anzeige selbst. Nimmt man das heute in Kauf, das das so läuft bei jeder x-beliebigen Kontrolle? Überhaupt was macht man mit ´nem E30 mit M50 und Turbo wenn man irgendwann unweigerlich zur HU muss? Bei mir gucken die immer was ´n für´n Motor so drin ist. Wie läuft das genau beim TÜV er, dann wenn man, so by the way, "Einen m50b28 turbo in ein Coupe gepackt.- und es bei unanfälligen 350PS belassen hat" Das Konzept müsste nicht nur wie beschrieben "unanfällig" sondern ganz besonders unauffällig sein. Denk ich mal. Oder doch mit Eintragung? Ohne Eintragung fand´ich schon vor 35 Jahren zunehmend Sch....e. Immer wenn ich meine Mopeds in Einzelteilen beim Abschlepper wiederholen konnte weil der Gutachter es zwecks Dokumentation meiner Vergehen zerlegt hatte. Wie läuft sowas heute? Sind die nicht mehr so streng? Gruß Capo
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Die dort verwendeten Autolacke sind die gleichen wie hier. Warum sollte z.B. Standox in Polen was Anderes anmischen? Mit den "guten alten Lacken" werden die alten Produktschienen, vor der Wasserlackära, also vor 1993 benannt. Da durften außerdem noch Pigmente verwendet werden die heute längst verboten sind. Das Zeug von vor ca. 1993 deckte teilweise besser und war auch einfacher zu verarbeiten. Das ist aber heute kein Thema mehr. Das Lackmaterial dort drüben ist das gleiche. Es kommt hüben wie drüben auf den Handwerker an. Und natürlich auf den Kunden: Ob der bereit ist für eine bessere Arbeit auch etwas mehr zu bezahlen.... Gruß Capo
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Man kann sich doch wohl blitzschnell darauf einigen dass: -In Polen die "Reparaturlackierungen", so heißt das richtig, auf den neuesten Mercedes genauso gut ausfallen werden wie hier in Western germany. -In Polen die gleichen Lacke, die gleichen Markenprodukte verwendet werden, auch die Technik (Kabine) die gleiche ist. -Der polnische Handwerker tendenziell nicht dümmer oder ungeschickter ist als der deutsche Kollege. -Der polnische Stundenlohn ca. Faktor 3.5 niedriger ist als hier. -Dementsprechend die Arbeiten dort billiger bei gleicher Quality zu kaufen sind. Es kommt halt nur darauf an die Abwicklung hinzubekommen: -Transport der Autos, hin und zurück -Komunikation mit dem Lackierer, Preisdebatte, Qulitätsdebatte usw. -Qualitätskontrolle vor Bezahlung. Das Alles ist nicht mehr und nicht weniger als ein denkbar gutes Geschäftsmodell für einen qualifizierten Autolackierer(meister) der polnisch spricht. Der besagte Lackierer sollte noch FS2 haben um bei jeder Reise nach Polen eine Mehrzahl von Autos auf einem geeigenten Transporter mitzunehmen. Und wenn man sich dann mal an die A2 stellt, sieht das ständig polnische Transporter mit Autos hintenauf Richtung Osten donnern, dann weiss man das die Idee zu diesem Geschäft nicht gerade neu ist. Nur der nicht polnisch sprechende, nicht so Fachkundige, der setzt sich halt Risiken aus wenn er das als "Lonesome rider" probiert. Ich bin vor zwei Jahren dort gewesen um eine große stationäre Lackpoliermaschine zu kaufen. (Flachbett, Bürste, Pendeltisch) In Oberschlesien. Ich war unglaublich beeindruckt was die Polen in den letzten 20 jahren auf die Beine gestellt haben.Als ich vor 20 Jahren einmal in Danzig war, konnte ich für 10DM alles kaufen. Alle und Alles. ALLES was man sich so vorstellt. Essen, Trinken, Unterkunft, Kraftstoff, Strafmandate (Auch die!) und eben alles Andere was sonst noch nett ist wenn man auf Reisen ist......... Mit 10DM in der Hand wurde man 1993 da noch als Übermensch behandelt und konnte sich, je nach Charakterfestigkeit, auch so benehmen. Unfassbar wie weit die heute sind. Vor 20 jahren habe die u n s e r e alten Maschinen hier weggekauft, heute fahre ich nach Polen um mir deren altes Zeug dort wegzuholen. Wer meint, dass die noch irgendwie hinter dem Mond sind, der soll nur mal die nagelneue Autobahn fahren, von Dresden nach Osten, Richtung Oppeln usw. Da sieht es aus als wenn man von Chiasso aus auf Mailand zufährt. Die protzigsten Bauten, beleuchtete Autobahnen. Die Autobahn niegelnagelneu. Noch´n paar Jahre, dann stecken die uns locker in die Tasche. Einen kleinen Tip habe ich noch: Polnische Autobahnen sind mautpflichtig. Für Alles über 3,5Tonnen. Auch für Gespanne. Das ist das Iritierende. Hier in D ab 12 Tonnen, dort über 3.5 Tonnen. War "Nicht so toll" mit dem 7,5 tonner..... Das Üble ist: Man erkannt das nicht, ab wo die Mautfplichtig werden. Das passiert auch mitten in der Stadt, dass eine Ausfallstraße plötzlich Autobahn ist. Ohne Beschilderung wohlgemerkt, ohne Chance das zu erkennen. Diese Erfahrunghat mich 3500PLN gekostet, ca. 800 Euro. Und: Nicht versuchen mit der Polizei zu diskutieren. Kuscheljustiz haben die nicht, für "Deeskalation" und "Willkommenskultur" gibt´s auch keine polnischen Wörter. Das läuft da Alles nicht. Der maximale Service der Poliziei dort ist dass sie einen zum Geldautomaten schaffen und einem in der Öffentlichkeit die Handschellen abnehmen. Ich hatte glücklicherweise einen Muttersprachler dabei. Ohne: Null Chance. Es ist ein Anderes Thema, zugegeben. Aber: Ich will meine alte D-Mark zurück. Nie habe ich das so schmerzlich erkannt wie bei meinen Polenbesuchen. 1993 wurde ich als Touri dort vergöttert wenn ich mit D-Mark zahlen konnte. Als ich vor zwei Jahren dort mit Euro zahlen wollte, hatte daran niemand Interesse. Wer heute in Polen mit Euro ankommt wird auf die Wechselstube verwiesen ("Kantor") Die nehmen privat oder geschäftlich die Dreckswährung noch nicht eimal. Zumindest nicht zum reellen Wechselkurs Gruß Capo